Mac OS X: Mac im “abgesichertem Modus” starten

Auch einen Apple-Rechner kann man so abschießen, dass das System nicht mehr startet. Bevor man zur DVD greift, um das System neu zu installieren oder per Time-Machine-Backup wiederherzustellen, kann man aber auch erst einmal probieren, das Rechner im sicherem Modus zu starten und das Problem zu lösen. Vielen Anwendern ist sicher das Windows-Pendant, der so genannte “Abgesicherte Modus”, nur zu gut bekannt.

Dazu hält man beim Bootvorgang einfach die Shift-Taste gedrückt. Der Startvorgang dauert dann unter Umständen ein ganzes Stück länger als sonst. Das liegt unter anderem daran, dass eine Verzeichnisüberprüfung vorgenommen wird.

Ansonsten lässt Mac OS X im sicheren Modus vieles weg, was ein potenzieller Problemverursacher ist: So werden zum Beispiel keine Anmeldeobjekte ausgeführt und nur die wirklich erforderlichen Kernel-Erweiterungen geladen. Auch verschiedene Caches werden im sicheren Modus gelöscht. Diese Maßnahmen beseitigen das Problem unter Umständen schon oder geben dem Anwender zumindest die Möglichkeit, den Rechner zu starten um sich selbst auf die Fehlersuche zu machen. Eine ausführliche Erläuterung zum sicheren Modus findet man in diesem Apple-Supportdokument.

Wie lösche ich meinen Facebook-Account?

Das soziale Netzwerk Facebook verbindet Menschen weltweit. Das ist soweit gut und kann auch eine Menge Spaß machen. Aus Datenschutzsicht gesehen ist Facebook allerdings ein mittelschwerer Alptraum und hat die angeblich so bösen Datensammler von Google diesbezüglich mittlerweile wohl weit überholt.

Die Daten, die man auf Facebook veröffentlicht, landen in vielen Händen, nicht nur in denen von Facebook. Spielt man ein Spiel wie Farmville oder Mafia Wars oder nutzt eine der unzähligen anderen Facebook-Anwendungen. haben auch deren Hersteller Zugriff auf das komplette Profil. Laut Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist die Zeit der Privatsphäre vorbei. Sieht man das anders, sollte man sich Gedanken machen, ob man einer Firma mit einer solchen Philosophie gegenüber dem Thema Datenschutz wirklich teilweise sehr private Informationen anvertrauen möchte.

Die Konsequenz ist dann recht klar: Den Facebook-Account mit möglichst wenig Daten füttern – was die Sache dann irgendwie auch überflüssig macht – oder denn Account löschen. Löschen des Facebook-Accounts – das klingt relativ einfach, ist es in der Realität aber nicht. Wir zeigen, wie es richtig geht. Continue reading “Wie lösche ich meinen Facebook-Account?”

Internet Explorer, Firefox und Google Chrome: Wie lösche ich den Verlauf?

So ziemlich alle Webbrowser merken sich die besuchten Webseiten im so genannten Browserverlauf und legen Webseitendaten auf der Festplatte ab. So greift man schneller auf schon einmal besuchte Webseiten zu und auch durch die temporär gespeicherten Daten laden Seiten schneller. Alle Browser bieten Funktionen, um diese Daten loszuwerden.

Warum wollen Nutzer so etwas tun? Ganz einfach: Jede andere Person, die sich an den gleichen Computer setzt, kann sehen, auf welchen Webseiten man so unterwegs war. Möchte man das nicht, löscht man den Browserverlauf in der wie folgt beschriebenen Art und Weise. Continue reading “Internet Explorer, Firefox und Google Chrome: Wie lösche ich den Verlauf?”

Google Chrome: Bookmarks synchronisieren

Wer regelmäßig an verschiedenen Computern arbeitet, kennt das Problem sicher. Da hat man sich für eine interessante Seite auf einem Rechner ein Lesezeichen im Browser angelegt, und sitzt an einem anderen Computer, wenn man den Link braucht. Lösungsansätze dafür gibt es verschiedene. Naheliegend wäre natürlich ein Bookmark-Dienst wie Delicious oder Mister Wong. Die Lesezeichen sind online gespeichert und somit immer verfügbar – egal an welchem Rechner man sitzt. Continue reading “Google Chrome: Bookmarks synchronisieren”

Mac OS X: Text ohne Format kopieren

Wer kennt das Problem nicht? Kopiert man Text beispielsweise von einer Webseite in ein Dokument, wird die Textformatierung inklusive Farbe und Schriftart mit übernommen. Das passt eher selten zu dem Text, an dem man gerade arbeitet. Also ändert man das Format per Hand oder geht schon beim Kopiervorgang den Umweg über einen Editor ohne Textformatierung.

Mac-Programme bringen aber die bessere Lösung  schon mit: Einsetzten und Stil anpassen. Benutzt man diese Art des Kopierens von Text, wird im Zieldokument die Formatierung an die des Textabsatzes angepasst. Obwohl relative prominent im Bearbeiten-Menü platziert, ist diese Funktion oft auch langjährigen Mac-Nutzern nicht bekannt. Das dürfte wohl daran liegen, dass viele Anwender per Tastenkombination CMD + V den Inhalt der Zwischenablage einfügen. Aber auch für Einsetzen und Stil anpassen gibt es eine Tastenkombination: ALT + SHIFT + CMD + V.

Firefox 3.6: Altes Tab-Verhalten wieder aktivieren

In Firefox 3.6 verhalten sich die Tabs ein wenig anders als in vorangegangenen Versionen: Zuvor öffnete sich ein neues Tab immer am Ende der Tableiste, hinter den schon geöffneten. In Version 3.6 öffnet sich ein neues Tab direkt neben dem gerade aktiven. Je nachdem wie sehr man sich an das alte Verhalten gewöhnt hat, kann das das durchaus nervig sein. In den normalen Firefox-Optionen kann man dies nicht ändern.

Wie so viele andere Details im Verhalten des Feuerfuchses, lässt sich aber auch diese Funktion anpassen, wenn man about:config in die Adresszeile eingibt. Zuvor muss man aber erst einmal versprechen, dass man auch keinen Unfug macht:

Hat man diese Warnung gelesen und bestätigt, präsentiert sich dem Anwender eine lange Liste. Um in dieser den notwendigen Eintrag zu finden, gibt man im Feld Filter folgendes ein:

browser.tabs.insertRelatedAfterCurrent

Dann schrumpft die Liste auf genau diesen Eintrag zusammen. Ein Rechtsklick auf das Wort True, gefolgt von Umschalten setzt den Variablenwert auf False. Alternativ geht das auch mit einem Doppelklick auf True.

Nach einem Neustart des Firefox, öffnen sich in Tabs geöffnete Links dann wieder am Ende der Tableiste. Wer gerne noch mehr Kontrolle über das Tab-Verhalten im Firefox hat, kommt mit der kostenlosen Erweiterung Tab Mix Plus auf seine Kosten.

Mac OS X: Screencasts mit QuickTime

Das in Mac OS X 10.6 integrierte QuickTime X ersetzt das alte QuickTime 7. Um die Möglichkeiten von Snow Leopard zu nutzen, hat man QuickTime bei Apple von Grund auf neu programmiert. Einige der alten Funktionen von Version 7 fehlen allerdings noch in QuickTime X. Dafür bringt die Software aber auch Neuheiten mit: So kann man zum Beispiel Videos vom Geschehen auf dem Bildschirm aufnehmen.

Die Funktion ist natürlich um einiges einfacher und weniger mächtig als spezielle Screencast-Programme wie Camtasia oder Screenflow, für viele Einsatzzwecke aber auch völlig ausreichend. So kann man beispielsweise einfach ein kurzes Video von einem Computer-Problem  schicken anstatt jemandem umständlich am Telefon etwas zu erklären. Für kleinere Tutorials auf YouTube ist QuickTime sicher auch geeignet. Wir zeigen, wie  Screencasts mit QuickTime funktionieren. Continue reading “Mac OS X: Screencasts mit QuickTime”

iTunes: Platz sparen auf iPod, iPhone und iPad

In der kürzlich erschienen Version 9.1 von iTunes (Win/Mac) versteckt sich eine kleine, aber sehr nützliche Funktion. Nützlich zumindest für diejenigen, die mobile Apple-Geräte zum Musik hören verwenden: Denn mit dem neuen Feature spart man Platz und packt mehr Musik auf den Player.

Wählt man in iTunes das angeschlossene Gerät aus, findet sich auf der Übersichtsseite bei den Sync-Einstellungen eine Checkbox mit Titel mit höherer Datenrate in 128 kBit/s AAC konvertieren beschriftet ist. Continue reading “iTunes: Platz sparen auf iPod, iPhone und iPad”

Mac OS X: iTunes-Songs als Wecker

Wecker-Anwendungen für Mac OS X gibt es viele. Eines der richtig guten Programme ist Alarm Clock. Das Programm ist kostenlos, bringt eine deutsche Benutzeroberfläche mit, bietet zahlreiche Funktionen und ist trotzdem recht einfach zu bedienen. Vor allem anderen erinnert Alarm Clock aber nicht nur mit Wecktönen ans Aufstehen oder Termine, sondern auf Wunsch auch mit einem beliebigen Song aus der iTunes-Bibliothek.

Mit einem schönen Lied beginnt der Tag doch gleich viel besser als mit nervigen Wecker-Gefiepe. Und die Menschen, denen das Aufstehen eher schwer fällt, springen sicher etwas schneller aus den Federn wenn Slayer aus den Boxen lärmt. Continue reading “Mac OS X: iTunes-Songs als Wecker”

Mac OS X: Vorschau – Mehr als nur ein Bildbetrachter

Die meisten Nutzer zeigen mit dem OS-X-eigenen Bildbetrachter Vorschau Bilder und PDF-Dokumente auf dem Mac an. Die Software zeigt Fotos aber nicht nur an, sondern bringt auch ein paar einfache Bearbeitungsfunktionen mit. Ein Ersatz für ein richtiges Bildbearbeitungsprogramm ist das nicht, ist aber ausreichend, um aber mal schnell ein paar Bilder aufzubessern und die Größe zu ändern. Continue reading “Mac OS X: Vorschau – Mehr als nur ein Bildbetrachter”