TikTok erneut im US-Kongress: US-Sicherheitschef muss aussagen

TikTok für Android und iOS gerät am 15. September im US-Kongress wieder ins Visier. Thema sind erneut Datenschutz, Cybersicherheit und die Frage, wie groß der mögliche Einfluss aus Peking ist. Nach Angaben des US-Repräsentantenhauses soll an diesem Tag Will Farrell, Chief Security Officer von TikTok in den USA, vor dem Sonderausschuss des Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas aussagen.

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Der Termin ist heikel, weil Farrell der erste TikTok-Manager ist, der seit der weitreichenden Neuordnung des US-Geschäfts öffentlich vor dem Kongress auftritt.

Anhörung zu Kontrolle, Daten und Zugriffen

Im Ausschuss unter Vorsitz von John Moolenaar wird sich wohl alles um drei Punkte drehen: Wer hat TikTok in den USA tatsächlich unter Kontrolle, wo werden die Daten der 170 Millionen US-Nutzer gespeichert und wer hat am Ende Zugriff darauf?

Für Nutzer in den USA geht es damit vor allem um eine Frage: Wie sicher sind die eigenen persönlichen Daten?

Will Farrell ist für die Sicherheitsstrukturen zuständig, die amerikanische Nutzerdaten vor Zugriffen aus China abschirmen sollen.

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TikTok verweist seit Jahren auf technische Schutzmaßnahmen und auf die Rolle von Oracle. Viele operative Einzelheiten liegen aber weiter im Dunkeln. Genau da dürfte der Kongress ansetzen: Wie läuft die Datenspeicherung im Alltag wirklich ab, welche Zugriffsrechte gibt es konkret und wie sehen die Kontrollen durch Oracle tatsächlich aus?

ByteDance hält weiter 19,9 Prozent

Der Umbau geht auf das 2024 verabschiedete Gesetz „Protecting Americans from Foreign Adversary Controlled Applications Act“ zurück.

Es setzte ByteDance unter Druck, das US-Geschäft von TikTok zu verkaufen oder eine Abschaltung in den USA zu riskieren. Der Supreme Court bestätigte das Gesetz im Januar 2025.

Seit Januar 2026 werden die US-Aktivitäten über die TikTok USDS Joint Venture LLC geführt.

ByteDance hält an der US-Einheit trotzdem weiterhin 19,9 Prozent und bleibt damit knapp unter der 20-Prozent-Grenze des Gesetzes. Für Kritiker ist genau das der Knackpunkt, vor allem dann, wenn der Konzern weiterhin technologischen, finanziellen oder operativen Einfluss ausübt. Genannt werden dabei unter anderem der Empfehlungsalgorithmus sowie Abhängigkeiten bei Infrastruktur und Produktentwicklung.

Oracle, Silver Lake und MGX im Mittelpunkt

Die neue Eigentümerstruktur ruht vor allem auf drei Namen: Oracle, Silver Lake und MGX aus Abu Dhabi.

Im Rahmen von „Project Texas“ soll Oracle die Daten der US-Nutzer speichern und absichern. Farrell wird also erklären müssen, wie diese Trennung technisch und organisatorisch umgesetzt wird und wie unabhängig TikTok USDS in der Praxis wirklich arbeitet.

Politischer Druck bleibt hoch

Mit dem Umbau ist die Debatte nicht vorbei.

Das US-Justizministerium hatte zuletzt zwar signalisiert, dass das Verbot auf Bundesdienstgeräten wegen der neuen Struktur nicht mehr greife. Im Kongress ist das Misstrauen trotzdem weiter groß.

Dazu kommt, dass TikToks US-CEO Adam Presser nicht aussagen soll. Der Blick richtet sich damit komplett auf Will Farrell und auf die Frage, ob TikToks Sicherheitsversprechen diesmal tragen.

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Google Maps für Android Auto erhält jetzt einen Tacho: erste Nutzer sehen Live-Geschwindigkeit

Google Maps für Android Auto zeigt ersten Nutzern, wie Beta-Tester berichten, ab sofort eine Live-Geschwindigkeitsanzeige direkt in der Kartenansicht. Während einer aktiven Navigation blendet die App außerdem das erkannte Tempolimit ein.

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Tacho und Tempolimit während der Navigation

Ist die Funktion bereits für Sie freigeschaltet, sehen Sie während der Navigation Ihre aktuelle Geschwindigkeit direkt in Android Auto. Läuft eine aktive Routenführung, zeigt Google Maps für Android Auto zusätzlich auch das erkannte Tempolimit an. Sobald Sie schneller unterwegs sind als erlaubt, wechselt die Anzeige je nach Höhe der Überschreitung auf Gelb oder Rot.

Ohne aktive Navigation sieht es etwas anders aus. Die aktuelle Geschwindigkeit bleibt dann weiter sichtbar, das Tempolimit wird in diesem Modus aber offenbar nicht eingeblendet. Im Alltag ist das trotzdem nützlich, weil Sie dafür nicht mehr auf Ihr Android-Smartphone oder iPhone schauen müssen.

Google schließt eine Lücke im eigenen Ökosystem

Damit reicht Google eine Funktion nach, die Google Maps auf Android-Smartphones und iPhones schon seit Längerem bietet. Auf Apple CarPlay ist die Anzeige ebenfalls bereits verfügbar, dort wurde sie im Juli 2024 eingeführt. Ausgerechnet auf Android Auto hatte sie bis jetzt gefehlt.

Vorläufig nur für ausgewählte Nutzer

Von einem breiten Rollout für Android Auto kann im Moment offenbar noch keine Rede sein. Nach den Berichten von Beta-Testern wird die Funktion derzeit nur für ausgewählte Nutzer freigeschaltet. Vieles spricht dafür, dass Google sie serverseitig aktiviert und nicht einfach per gewöhnlichem App-Update für alle verteilt.

Zu den ersten dokumentierten Fällen gehört laut den Berichten ein Beta-Tester aus Kanada mit der Google-Maps-Beta-Version 26.29.02.946673643. Inzwischen sind auch aus anderen Regionen weitere Meldungen aufgetaucht, darunter aus Indien. Das deutet darauf hin, dass Google die Funktion Schritt für Schritt testet, bevor sie weltweit ausgerollt wird.

Für Sie heißt das: Selbst wenn auf Ihrem Android-Gerät bereits die aktuelle Google-Maps-Version installiert ist, stehen die Chancen gut, dass der Tacho noch nicht auftaucht. Dann bleibt vorerst nur, auf die Freischaltung zu warten.

Späte Aufholjagd gegenüber Waze

Die Reaktionen darauf fallen gemischt aus. Einerseits zieht Google Maps für Android Auto damit endlich nach. Andererseits kommt die Neuerung ziemlich spät, vor allem im Vergleich zu Waze auf Android und iPhone. Die ebenfalls zu Google gehörende Navigations-App zeigt die Geschwindigkeit schon seit Jahren an und war für viele Autofahrer genau deshalb die erste Wahl.

Auch an anderer Stelle baut Google Maps für Android Auto gerade aus. Dazu gehören unter anderem Immersive View für die Navigation sowie weniger aufdringliche Pop-up-Hinweise bei Verkehrsmeldungen und Zwischenfällen. Wann Google die Geschwindigkeitsanzeige für alle Nutzer freischaltet, ist weiter offen.

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Apple Maps für iOS 27 ist offiziell: schärfere Flyover-Ansichten und smartere Suche

Apple hat die neue Version von Apple Maps für iOS 27 vorgestellt. Verglichen mit anderen Apple-Apps, die zum Teil deutlich gründlicher überarbeitet wurden, fällt das Update für den Kartendienst eher zurückhaltend aus. Ganz ohne Neues kommt Apple Maps trotzdem nicht daher: Apple spricht von realistischeren 3D-Stadtansichten, besseren Empfehlungen in der Nähe und einer Routensuche, die natürliche Formulierungen besser versteht.

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Damit rückt der Dienst ein Stück weiter vom reinen Navigationswerkzeug ab und mehr in Richtung smarter Alltagsbegleiter für unterwegs. Ganz überall landet das aber nicht sofort. Einige Funktionen starten nach Apples Angaben zunächst nur in den USA. Und bei Bewertungen, Detailgrad und komplizierteren Routen bleibt Google Maps für viele Nutzer weiter der Maßstab.

Apple Maps in iOS 27: Flyover, Suche und neue Tipps für Orte

Am deutlichsten sieht man die Änderungen bei Flyover. Apple überarbeitet die 3D-Stadtansichten mit neuer Bildverarbeitung und zusätzlichem Luftbildmaterial.

Gebäude sollen dadurch detaillierter und glaubwürdiger wirken, Texturen schärfer, Oberflächen natürlicher und Lichtreflexionen an Fassaden realistischer. Zum Start steht das Upgrade allerdings nur in ausgewählten Städten bereit.

Dazu kommen neue Funktionen, mit denen sich Orte in der Umgebung leichter entdecken lassen. In den USA führt Apple sogenannte Local Lists ein, also kuratierte Sammlungen mit beliebten Spots in der Nähe.

Auch Suggested Places wird weiter ausgebaut. In der Suche gibt es unter anderem einen eigenen Bereich für angesagte Restaurants. Cafés, Restaurants oder Ausgehziele lassen sich so schneller finden, ohne dass man sich erst durch eine lange Liste von Treffern arbeiten muss.

Beim Thema Datenschutz setzt Apple den bekannten Akzent noch einmal nach. Gerade Local Lists sollen nicht mit persönlichen Nutzerdaten verknüpft sein. Apple Maps schiebt sich damit weiter in die Rolle der datensparsameren Alternative zu anderen Kartendiensten.

Natürlichere Routensuche soll das Navigieren vereinfachen

Künftig können Nutzer Ziele oder gewünschte Strecken in normalerer Alltagssprache eingeben, statt sich an starre Suchbegriffe halten zu müssen. Gerade unterwegs dürfte das praktisch sein, wenn es schnell gehen soll oder eine Route spontan geändert werden muss.

Vor allem im Auto kann das die Navigation angenehmer machen. Wer weniger exakt tippen oder diktieren muss, kommt nach Apples Darstellung schneller zur passenden Route. Dadurch wirkt Apple Maps zugänglicher und intuitiver, ohne am Grundprinzip der App viel zu verändern.

Weitere Extras: Parked Car, Offline Maps und neuer Look

Zu den kleineren Neuerungen zählt ein Parked-Car-Widget für den Smart Stack. Damit lässt sich das geparkte Auto schneller wiederfinden, ohne die App erst gezielt öffnen zu müssen.

Außerdem verspricht Apple Verbesserungen bei Offline Maps, nennt bislang aber keine konkreten Details. Wahrscheinlich geht es vor allem um Effizienz und Bedienkomfort.

Auch beim Design zieht Apple Maps mit dem neuen Systemstil von iOS 27 mit. Das App-Icon bekommt den mehrschichtigen Liquid-Glass-Look.

Unterm Strich ist das Update eher evolutionär als revolutionär. Wer Apple Maps vor allem für die Suche und zum Entdecken neuer Orte nutzt, bekommt hier sinnvolle Ergänzungen.

Wer dagegen besonders viele Bewertungen, sehr tief gehende Ortsdaten oder maximale Flexibilität bei der Routenplanung erwartet, ist bei Google Maps vorerst weiter besser aufgehoben.

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Xbox testet wieder Gamertags mit 15 Zeichen: vorerst nur für Insider

Microsoft hat heute neue Preview-Version für Xbox-Insider vorgestellt und darin längere Gamertags für Xbox-Konsolen angekündigt. Vorerst können das aber nur Nutzer ausprobieren, die im Alpha-Skip-Ahead-Ring des Xbox-Insider-Programms sind.

15 Zeichen vorerst nur im Insider-Programm

Für Xbox-Spieler ist der Gamertag längst mehr als nur ein Benutzername. Er steht für die eigene digitale Identität auf der Konsole, im Multiplayer und inzwischen auch plattformübergreifend auf dem PC, in der Cloud und in anderen Diensten.

Umso größer war damals der Ärger, als Microsoft die maximale Länge vor einigen Jahren von 15 auf 12 Zeichen reduziert hatte.

Im aktuellen Test dürfen neue Gamertags laut Microsoft ab sofort wieder bis zu 15 Zeichen lang sein. Das Unternehmen reagiert damit nach eigener Aussage auf Rückmeldungen aus der Community, die sich mehr Freiraum für die eigene Online-Identität gewünscht hatte.

Neue Obergrenze gilt nicht für alle Gamertags

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Ganz so einfach ist die neue Zeichenobergrenze allerdings nicht. Microsoft erlaubt ab sofort nur neuen, eindeutigen Gamertags mit bis zu 15 Zeichen, sofern sie auf lateinischen Schriftzeichen basieren.

Wer dagegen einen Namen wählt, der nicht eindeutig ist, bekommt laut Microsoft wie bisher eine Zahl zur Unterscheidung angehängt. Dann bleibt es weiterhin bei maximal 12 Zeichen.

Genau an diesem Punkt dürfte sich für viele Nutzer entscheiden, wie viel die Änderung im Alltag wirklich bringt.

Denn viele kurze oder besonders gefragte Namen sind längst vergeben. In der Praxis bleiben deshalb oft nur Varianten mit Nummernsuffix. Der Test bringt den früheren Spielraum also nur zum Teil zurück.

Warum Microsoft diesen Schritt jetzt geht

Eine ausführliche Erklärung dafür, warum Microsoft den Grenzwert damals gesenkt hat und ihn nun wieder anhebt, gibt es bisher nicht. Möglich sind technische Gründe oder Vorgaben, die über mehrere Systeme hinweg gelten, weil Xbox-Profile heute auf Konsole, PC, in der Cloud und teils auch auf Drittplattformen sichtbar sind.

Interessant ist vor allem, welches Signal von diesem Test ausgeht.

Selbst solche Details wie Änderungen an Nutzernamen gehören inzwischen zur Spieleridentität. Durch Crossplay und vernetzte Systeme ist der eigene Name im Netz heute viel sichtbarer. Und damit auch wichtiger als noch vor ein paar Jahren.

Weitere Neuerungen im Update

Die Preview-Version hat nicht nur längere Gamertags im Gepäck.

Microsoft testet laut eigener Aussage außerdem Cloud-Gaming für Game-Pass-Titel, und zwar schon während ein Update installiert wird. Dazu kommt, dass Xbox-360-Erfolge in modernen Spiele-Hubs besser eingebunden werden sollen.

Außerdem will Microsoft es einfacher machen, Spiele auf die Wunschliste zu setzen.

Die ersten Reaktionen in Foren wie Reddit fallen überwiegend positiv aus. Viele Spieler freuen sich über die Rückkehr der 15 Zeichen, auch wenn das Ganze vorerst nur mit Einschränkungen gilt. Ob Microsoft die Funktion nach dem Insider-Test für alle freigibt, ist noch offen.

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