Für Crimson Desert steht auf PlayStation, Xbox und Steam ab sofort das Update 1.12.01 bereit. Pearl Abyss behebt damit einen Fehler im Housing-System, der platzierte Möbel verschwinden ließ, und kümmert sich außerdem um ein Problem beim Klettern.
Bug bei Außenmöbeln und Kletterproblem behoben
Der auffälligste Punkt dieses Patches betrifft das Housing-System. Nach Angaben von Pearl Abyss kam es vor, dass Möbel im Außenbereich nach dem Platzieren einfach weg waren. Mit dem Update sollen sich Außendekorationen jetzt wieder verlässlicher aufstellen lassen, ohne dass Gegenstände danach spurlos verschwinden.
Vor allem nach dem größeren Housing-Update der vergangenen Wochen fiel dieser Fehler stark auf.
Dazu kommt eine Überarbeitung beim Klettern auf beweglichen Objekten. Update 1.12.01 liefert also nicht nur eine nützliche Korrektur für Dekorationen, sondern auch einen Eingriff, der beim Erkunden und in den Bewegungsabläufen des Spiels tatsächlich etwas ausmacht. Fassungen für den Epic Games Store und den Mac App Store sind nach Angaben von Pearl Abyss weiter in Arbeit.
Housing bleibt ein zentraler Bestandteil des Spiels
Patch 1.12.01 schließt direkt an das deutlich größere Housing-Update an. Pearl Abyss hatte zuletzt unter anderem Außendekorationen für Häuser, 58 neue Möbelstücke und neue Crafting-Werkzeuge ins Spiel gebracht.
Daran lässt sich gut ablesen, welchen Stellenwert diese Systeme im Spiel haben. Das Studio behandelt die Life-Sim- und Housing-Elemente von Crimson Desert klar nicht als bloßes Beiwerk.
Für viele Spieler dürfte genau das ein Grund sein, dranzubleiben. Neben Kämpfen und Open-World-Abenteuern bietet Crimson Desert damit merklich mehr Raum für eigene Ideen und kreative Gestaltung.
Dass der Möbel-Bug jetzt verschwindet, passt ins Bild. Pearl Abyss baut das Wohnsystem gerade Schritt für Schritt weiter aus.
Mehr als 6 Millionen Verkäufe seit März 2026
Auch wirtschaftlich läuft Crimson Desert weiter stark. Seit dem Release im März 2026 wurden laut Pearl Abyss weltweit mehr als 6 Millionen Exemplare verkauft. Berichten zufolge setzte das Spiel schon im ersten Monat rund 179 Millionen Dollar um.
Besonders auffällig ist die Verteilung dieser Einnahmen: Rund 94 Prozent sollen Berichten zufolge außerhalb Südkoreas entstanden sein, vor allem in den USA und in Europa. Auch beim Absatz zeigt sich laut Berichten ein recht ausgeglichenes Bild, denn die Verkäufe verteilen sich demnach beinahe gleichmäßig auf PC und Konsolen.
Der Start verlief zwar holprig, mit gemischten Reviews und Kritik an der Story. Inzwischen hat sich die Stimmung aber merklich gedreht. Auf Steam kletterte die Nutzerwertung laut Steam im Lauf der Updates von „Gemischt“ auf „Sehr positiv“.
Pearl Abyss reagiert zügig auf Feedback
Zum Erfolg trägt auch der Live-Service-Kurs des Studios bei. Pearl Abyss bringt regelmäßig Patches, die sich sichtbar an Rückmeldungen aus der Community orientieren, statt starr einen einmal festgelegten Plan abzuarbeiten.
Gleichzeitig sind bereits kostenpflichtige DLCs von Pearl Abyss bestätigt. Außerdem arbeitet das Studio weiter an der Qualität der Hauptgeschichte. Nach dem starken Verkaufsstart erhielten Mitarbeiter Berichten zufolge einen Bonus von umgerechnet rund 3.400 Dollar.
Downloads: Download Crimson Desert für PlayStation, Xbox und Steam