Die Regierung der Vereinigten Staaten hat zu Beginn der Woche auf der offiziellen Seite des Weißen Hauses einen neuen Bereich namens, ganz schlicht, arcade vorgestellt. Darin fanden sich eine Reihe von Videospielen, Klone berühmter Videospiele, in denen sie geschmacklose und äußerst fragwürdige politische Kritik übten, im Einklang mit der Ideologie des amtierenden Präsidenten, Donald Trump. Unter diesen Spielen war ein Tetris-Klon, Build the Wall: Zombie Border Siege, der eine sehr heftige Reaktion ausgelöst hat.
Bei The Tetris Company ist man nicht erfreut
The Tetris Company hat erklärt, dass sie keinerlei Parodie ihres Spiels genehmigt haben, erst recht nicht, um irgendeine politische Botschaft daraus zu machen. Auf ihrem Account bei X, dem sozialen Netzwerk, das früher als Twitter bekannt war, haben sie eine Erklärung veröffentlicht, in der sie bekräftigen, dass „wir bei Tetris daran glauben, Menschen zu verbinden, nicht sie zu spalten. An all unsere Fans überall: Wir lieben euch, wir wissen euch zu schätzen und wir sind dankbar, euch in unserer Community zu haben“. Damit distanzierten sie sich von den Hassbotschaften der US-Regierung.
Das Spiel, Build the Wall: Zombie Border Siege, folgte der klassischen Logik von Tetris. Es bestand darin, Blöcke aufzustapeln, aber mit einem anderen Ziel als im Original. In diesem Fall ging es darum, eine Mauer zu bauen, um zu verhindern, dass „Aliens“ die „Südgrenze“ überqueren und in das Land eindringen – eine alles andere als subtile Anspielung auf die politischen Maßnahmen von Präsident Trump.
All das hat dazu geführt, dass nach der Erklärung die US-Regierung das Spiel von der Seite des Weißen Hauses entfernte, ohne sich dazu zu äußern. Auch wenn es nicht mehr verfügbar ist, nannten sie keinen Grund für die Entfernung des Spiels. Aber es scheint, dass The Tetris Company letztlich erreicht hat, was sie wollte: dass ihr Spiel nicht benutzt wird, um Hass in der Welt zu verbreiten.