Prime Video hat bestätigt, dass Gandalf in Staffel 3 von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ wieder dabei ist. Erste Promo-Bilder sind ab sofort zu sehen, außerdem steht laut Prime Video schon der Starttermin fest: Staffel 3 soll am 11. November 2026 bei Prime Video anlaufen.
Gandalf kehrt in Staffel 3 zurück
Spätestens seit dem Finale von Staffel 2 war klar, wohin die Serie mit dem geheimnisvollen Stranger wollte: Er ist tatsächlich Gandalf. Jetzt ist auch bestätigt, dass die Figur in den neuen Folgen wieder eine zentrale Rolle übernimmt. Daniel Weyman spielt den Zauberer erneut.
Auf den ersten Promo-Bildern, die Prime Video jetzt veröffentlicht hat, wirkt die Figur deutlich näher an der klassischen Version, die viele aus Tolkien-Adaptionen kennen: spitzer Hut, Stab, der vertraute Look des Grauen Zauberers.
Das ist mehr als nur eine kleine Bestätigung am Rand. Gandalf war in den ersten beiden Staffeln eine der am heftigsten diskutierten Figuren, weil „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ seine Identität lange bewusst offen hielt.
Seit der Enthüllung in Staffel 2 ist dieses Rätsel gelöst. Staffel 3 kann seine Geschichte jetzt direkter weitererzählen.
Dass Daniel Weyman zurückkommt, dürfte kaum jemanden überrascht haben. Interessanter sind die neuen Bilder, denn sie tun mehr, als Fans kurz glücklich zu machen: Prime Video führt die Figur damit nun auch optisch vollständig in das bekannte Tolkien-Bild über.
Für den Streaming-Dienst steckt darin natürlich auch ein klares Marketing-Signal, denn Gandalf zählt zu den beliebtesten Figuren im gesamten „Herr der Ringe“-Kosmos. Einen Termin gibt es ebenfalls schon: Staffel 3 soll laut Prime Video am 11. November 2026 bei Prime Video anlaufen.
Zeitsprung und Krieg gegen Sauron
Inhaltlich soll Staffel 3 laut Prime Video größer, finsterer und insgesamt wuchtiger werden. Die Geschichte setzt einige Jahre nach den bisherigen Ereignissen ein und rückt den Höhepunkt des Kriegs zwischen den Elben und Sauron in den Mittelpunkt. Zentral bleibt dabei erneut Sauron, gespielt von Charlie Vickers.
Ein wichtiger Plotpunkt wird sein, wie Sauron im Schicksalsberg den Einen Ring schmiedet. Die Showrunner von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ bezeichnen diese Sequenz laut Prime Video schon jetzt als die bislang ambitionierteste und technisch schwierigste Passage der gesamten Serie.
Auch Konzeptzeichnungen und erstes Material von Prime Video deuten auf einen raueren Ton hin, etwa mit groß angelegten Schlachten und einem möglichen Kampf, in dem Gandalf einem Mûmak gegenübersteht.
Diskussion um die Tolkien-Vorlage bleibt
Trotz seiner Rückkehr bleibt Gandalfs Auftritt in einer Version des Zweiten Zeitalters umstritten. In der bekannteren Tolkien-Zeitleiste werden die Istari üblicherweise eher mit dem Dritten Zeitalter verbunden.
Genau daran entzündet sich die Debatte seit seiner Einführung. Unter Fans und Tolkien-Kennern ist die Figur bis heute ein Streitpunkt.
Die Showrunner verteidigen diese Entscheidung schon seit Längerem. Ihr Argument: Das sei eine Geschichte, die erzählt werden sollte. In der Berichterstattung größerer Unterhaltungsmedien stehen bislang vor allem Gandalfs erster Look, seine Rückkehr und das Startdatum im Vordergrund.
Die ausführlichere Diskussion über Lore, Zeitalter und die Frage nach der Tolkien-Treue findet dagegen eher in Fan-Foren und in der Tolkien-Forschung statt. Für Prime Video dürfte das zweitrangig sein. Im Mainstream zählt vor allem, dass einer der größten Namen Mittelerdes in der wohl entscheidenden Phase des Kriegs gegen Sauron zurückkehrt.
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