Rapidshare: Steht der Filehosting-Pionier vor dem Aus?

Der Filehosting-Dienst Rapidshare steht offenbar vor dem Aus. Nach Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters ist zur Zeit nur noch ein Mitarbeiter für das Schweizer Unternehmen tätig. Rapidshare war der erste Filehoster und einst auch der weltweit größte Anbieter dieser Art.

Die Schweizer Website PCtipp berichtet, dass bei Rapidshare Anfang dieses Jahres die Anzahl der Mitarbeiter drastisch reduziert wurde. 23 Angestellte wurden zur Kündigung gezwungen, ein verbleibender Support-Mitarbeiter betreut den Kundenbestand. Es arbeiten keine Entwickler mehr für Rapidshare. Das Handelsregister zeigt, dass die ehemalige Geschäftsführerin, Alexandra Zwingli, nicht mehr als zeichnungsberechtigte Person eingetragen ist.

In den letzten Jahren kam es zu mehreren Klagen von Rechteinhabern von Musik, Filmen und Büchern gegen Rapidshare. Das Unternehmen widersetzte sich dem Vorwurf, illegale Inhalte wie Raubkopien anzubieten und damit Geld zu verdienen. Ein Urteil des Hamburger Landgerichts 2012 machte den Filehoster für Urheberrechtsverletzungen seiner Nutzer haftbar.

Schließlich reduzierte der Anbieter den kostenlosen Speicherplatz drastisch. Nutzer nahmen das kostenpflichtige Angebot von Premium-Konten aber nicht an. Die Umsetzung eines neuen Geschäftsmodells hat nach Aussage des ehemaligen Mitarbeiters nicht stattgefunden.

Eine Stellungnahme der ehemaligen Geschäftsleitung gibt es nicht. Da die Zukunft von Rapidshare ungewiss ist, sollten Nutzer eventuell auf Rapidshare gespeicherte Daten anderweitig sichern.

Quelle: PCtipp.ch

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Quelle: WhatsApp

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