Geld verdienen mit Cashpirate: Apps testen und Geld kassieren

Reich werden ohne Anstrengung, das wollen viele. Cashpirate nährt diesen Traum und verspricht Bares gegen das Testen von Android-Apps. Ich habe die App einen Monat lang mit meinem Nexus 7 Tablet getestet.

Reich werden Sie mit Cashpirate nicht. Aber ein paar Euros extra sind durchaus drin.

Die Idee von Cashpirate

Cashpirate ist eine Art Werbeplattform für App-Entwickler. In verschiedenen Listen sehen Sie beworbene Apps, für die Sie bei einer Installation Punkte bekommen. Ab einem bestimmten Betrag können Sie sich die Punkte über PayPal online auszahlen lassen. Cashpirate überwacht im Hintergrund, ob sie die Apps auch tatsächlich installieren und schreibt Ihnen automatisch die Punkte gut.

Wenn Sie die App an Freunde weiterempfehlen, können Sie zudem bis zu zehn Prozent ihrer künftigen Einnahmen als Provision mitnehmen. Dieses Prinzip erinnert ein klein wenig an ein Pyramidensystem.

caspirate earn money with apps

Die App-Angebote

Für die Installation einer App bekommen Sie zwischen 20 und 250 Punkten. 1000 Punkte entsprachen bei unserem Test einem US Dollar. Bei vielen Apps bekommen Sie zusätzliche Bonuspunkte, wenn Sie die installierte App drei Tage auf dem Gerät belassen. Meist handelt es sich um Spiele-, Fun-Apps oder weniger populäre Anwendungen.

caspirate earn money with apps

Auszahlungen

Für eine Auszahlung müssen Sie mindestens 2500 Punkte sammeln. Über so genannte Goals legen Sie ein Erfolgsziel fest. Cashpirate zeigt auf dem Hauptbildschirm Ihre aktuelle Zielerreichung in Prozent an.

caspirate earn money with apps

Testerfahrung, Probleme und Limits

Der erste Dollar mit Cashpirate war schnell verdient. Es gab einige Apps, für die ich über 200 Punkte gutgeschrieben bekam. Das sind immerhin stolze 20 US Cent pro Installation. Nach einigen Apps war diese lukrative Kategorie aber schnell abgegrast und ich landete bei der Kategorie von 20-50 Punkten pro App. Nach der Installation der zwanzigsten App begann Cashpirate, mich zu nerven. Am Ende des Monats hatte ich aber immerhin um die fünf Dollar gemacht und auch via Paypal erhalten.

Wenn man Cashpirate kontinuierlich nutzt, macht man im Schnitt kaum mehr als fünf bis zehn US Cent pro App. Für einen US Dollar müssen Sie zehn bis zwanzig Apps installieren und natürlich auch irgendwann wieder löschen. Da liegt der Hund begraben. Auf langsamen Smartphones mit wenig Speicher macht Cashpirate keinen Spaß.

Dazu kommt noch ein Sicherheitsproblem. Die Gefahr, sich mit Cashpirate eine Malware-App einzufangen, ist nicht zu unterschätzen. Um richtig Bares zu machen, muss man hunderte von Apps installieren. Viele Apps fordern zudem Zugriff auf sensible Systemfunktionen oder Daten.

Fazit

Ich persönlich rate von Cashpirate ab. Selbst mit den schlechtesten Studentenjobs verdient man schneller Geld als mit dieser App. Das Sicherheitsrisiko durch Android-Malware sollte man nicht unterschätzen. Eines bleibt aber: Cashpirate hält, was die App verspricht und Sie können damit tatsächlich Geld verdienen.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Hier haben wir weitere Apps zum Geld verdienen getestet.

Folgen Sie mir bei Twitter @mkasanm

Kostenlose Microsoft-Programme, die nicht jeder kennt – Teil 1

Wer an Microsoft denkt, dem fallen meist in einem Atemzug das Betriebssystem Microsoft Windows und die Bürosoftware Microsoft Office ein. Die weit verbreiteten Software-Pakete gehören zum Standard auf einem Großteil der Computer weltweit und sind in beiden Fällen kostenpflichtig. Die Entwickler des US-amerikanischen Software-Giganten veröffentlichen jedoch auch Programme, die nützlich und dazu noch kostenlos sind. OnSoftware stellt Freeware aus dem Hause Microsoft vor.

Zwei besonders praktische Programme kommen all den Anwendern zugute, die Dokumente in Microsoft-eigenen Formaten öffnen, aber nicht bearbeiten wollen. Mit dem kostenlosen Microsoft Word Viewer betrachtet man Dokumente in den Formaten DOC und DOT. Im Gegensatz zu dem im Windows-Betriebssystem integrierten Programm WordPad stellt Microsoft Word Viewer auch in den Dokumenten vorhandene Formatierungen dar. Continue reading “Kostenlose Microsoft-Programme, die nicht jeder kennt – Teil 1”

Software-Schnäppchen: TrueSpace gratis

Immer wieder führen Firmenübernahmen zu echten Software-Ausverkäufen. Nun  sorgt wieder ein Firmenkauf für ein nettes Software-Schnäppchen.

Diesmal hat Microsoft das Unternehmen Caligari gekauft und bietet die 3D-Modellierungssoftware Truespace 7.6 gratis an. Einzige Voraussetzung: eine kostenlose Registrierung auf der Herstellerseite.

TrueSpace bietet die üblichen 3D-Funktionen für Designer, Illustratoren, Spiele-Entwickler oder Hobby-Grafiker an. Es handelt sich um eine Profi-Software, dementsprechend ist auch die Einarbeitung etwas trickreich. Dafür bietet das Programm allerdings auch viele Gestaltungsmöglichkeiten, wie man an einigen Beispielen auf der Caligari-Homepage sehen kann.

Neu an dem Angebot ist die Tatsache, dass es sich hier um ein gerade erschienenes Update handelt und nicht um eine veraltete Version. Ein zusätzliches Bonbon bilden die Video-Tutorials, ebenfalls kostenlos und ehemals nur für teures Geld zu beziehen. Wie sich all diejenigen fühlen, die bis vor Kurzem noch einen Haufen Geld für das gleiche Programm auf den Tisch gelegt haben, wollen wir uns allerdings lieber nicht vorstellen.

Im Bereich der 3D-Modelling-Software hat es bereits mehrere solcher Aktionen gegeben. So geschehen mit dem Modellierprogramm Poser 5 und dem Landschaftengenerator Bryce 5 vor wenigen Jahren. Bessere Werbung gibt es kaum, wenn die Server, wie bei Poser geschehen, nach wenigen Tagen unter dem Ansturm der Downloads neu registrierter Newsletterabonnenten zusammenbrechen. Das scheint allerdings bei TrueSpace zur Zeit zum Glück nicht der Fall zu sein.