MWC 2014: MORE, der kostenlose Multi-Gerätemanager für Privatanwender

Remo Software hat gestern auf dem Mobile World Congress in Barcelona die kostenlose Software MORE vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Multi Device Manager. Das Angebot richtet sich an private Anwender und erlaubt die plattformübergreifende Verwaltung unterschiedlicher mobiler Geräte.

Ein Sprecher von Remo Software betonte im Gespräch mit Softonic, MORE sei “die einzige MDM-Lösung für Heimanwender auf dem Markt.”

Der Dienst MORE ist Cloud-gestützt und bietet eine übersichtliche Benutzeroberfläche, welche die Verwaltung von mehreren Smartphones oder Tablets erleichtert. Neben Backups und Dateitransfer zwischen Geräten zählt auch die Lokalisierung bei Diebstahl oder Verlust zu den Funktionen. Außerdem gibt es Sicherheitsfunktionen mit Kindersicherung zum Sperren bestimmter Inhalte.

Konkurrierende Multi-Gerätemanager richten sich in erster Linie an Geschäftskunden. Im Gegensatz dazu ist MORE von Remo Software auf private Anwender ausgerichtet und eignet sich speziell für die Verwaltung von Smartphones und Tablets innerhalb der Familie.

Das folgende Video gibt einen Einblick in die Funktionsweise von MORE.

Download

MORE von Remo Software kann kostenlos für Windows, Mac, iPhone und Android heruntergeladen werden.

http://www.remosoftware.com/download-remo-more

MWC 2014: WhatsApp-Chef Jan Koum über die Gründung und Zukunft des Messengers

WhatsApp-Chef und Gründer Jan Koum hat heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona über den Messenger-Dienst gesprochen. Koum plauderte von den Anfängen der App und gab einen Ausblick auf die gemeinsame Zukunft von WhatsApp und Facebook.

Auf der Veranstaltung 4 Years From Now, die parallel zum Kongress stattfand, scherzte der Mitgründer des beliebten Messengers zu Beginn: “Ich wollte mir keinen Job suchen.” Koum spielte den Erfolg von WhatsApp herunter und reduzierte sein Engagement auf eine einfache Formel: “Ich wollte einfach etwas Cooles machen.”

Jan Koum sprach über die Entwicklung der mobilen Kommunikation in den letzten 20 Jahren und den Vormarsch von Messenger-Diensten wie WhatsApp. Die Zukunft der Anwendung liege jetzt in den gestern angekündigten Telefon-Funktionen. “Wir haben bereits das Versenden von Sprachnachrichten integriert, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass es damit noch nicht genug ist, und haben uns nach neuen Aufgaben umgesehen.”

Der WhatsApp-Chef ging auch auf Sicherheitsbedenken bei WhatsApp im Zuge der Übernahme durch Facebook ein. “Wir speichern keine Nachrichten, und wir erheben keine persönlichen Nutzerdaten. Wir sammeln keine sensiblen Daten wie etwa Alter, Geschlecht, Adresse und so weiter und wir werden unsere Richtlinien diesbezüglich nicht ändern.”

Zum WhatsApp-Ausfall am vergangenen Wochenende kommentierte Koum: “Wir hatten ein Problem mit unserem Backup-Server und mussten zu einem anderen Provider umziehen.”

Weiterhin bestätigte der Mitgründer von WhatsApp erneut, dass es keine Pläne gäbe, WhatsApp in irgendeiner Form in Facebook zu integrieren: “WhatsApp wird unabhängig bleiben.”

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MWC 2014: Mark Zuckerberg spricht über WhatsApp und Internet.org

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat heute Abend auf dem Mobile World Congress eine Pressekonferenz gegeben. Im Gespräch mit David Kirkpatrick, Autor des Buches “The Facebook Effect”, hat Zuckerberg kurz Gründe für den Kauf von WhatsApp genannt. Außerdem hat er seine Pläne für Internet.org dargelegt und wie man mit dem Projekt noch mehr Nutzer erreichen will.

Was hinter dem WhatsApp-Kauf steckt

WhatsApp sei auf dem Weg, mehr als eine Milliarde Nutzer zu verbinden. Kaum ein anderer Anbieter sei dazu in der Lage, so Zuckerberg. Durch den Kauf werde auch Facebook noch mehr Nutzer erreichen, sagte er im Zusammenhang mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook.

Internet.org

Der Facebook-Chef nutzte die Gelegenheit, um über Internet.org zu sprechen. Nicht das Smartphone verbinde die Nutzer mit dem Internet, sondern die entsprechenden Datentarife. Fallende Smartphone-Preise machten die Geräte auch in Schwellenländern erschwinglich, aber ohne Internetzugang blieben viele Funktionen verwehrt. Das Ziel von Internet.org sei es daher, einfachen Internetzugang und damit Nachrichten, Internetsuche und soziale Netzwerke entweder kostenlos oder für einen sehr geringen Preis zur Verfügung zu stellen.

Mit Internet.org will Zuckerberg die zwei Drittel der Weltbevölkerung erreichen, die momentan ohne Internetzugang sind. Kurzfristig sei damit kein Geld zu verdienen, aber Visionär Zuckerberg zeigte sich als optimistischer Philanthrop und sagte, dass auch Facebook langfristig über Internet.org Nutzer gewinnen werde: “Es ist gut für Facebook, aber es wird auch der Welt gut tun.”

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MWC 2014: WhatsApp kündigt Telefon-Funktion an

WhatsApp-Chef Jan Koum hat heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Pläne des Messenger-Giganten angekündigt. Ab dem zweiten Quartal 2014 will WhatsApp eine Telefon-Funktion anbieten – eine direkte Kampfansage an die Konkurrenz von Skype, Blackberry Messenger oder Line.

Die Sprachfunktionen sollen zuerst unter Android und iOS zur Verfügung stehen und später auch auf einigen Nokia- und Blackberry-Smartphones. Jan Koum hob die Nutzerzahlen von WhatsApp hervor: 465 Millionen aktive Nutzer pro Monat und 330 Millionen aktive Nutzer pro Tag. Seit der Ankündigung des Kaufs von WhatsApp durch Facebook sind also noch einmal 15 Millionen dazugekommen.

Obwohl es scheint, dass WhatsApp mit seinem Nachrichtendienst den klassischen Mobilfunkanbietern den Rang ablaufen will, hat Koum Partnerschaften angekündigt. Zuerst plant WhatsApp ein gemeinsames Angebot mit E-Plus in Deutschland, um Spezial-Tarife für Nutzer der App anzubieten.

Koum wiederholte seine frühere Aussage, dass sich im Zuge der Übernahme durch Facebook für die Nutzer nichts ändern werde und WhatsApp frei von Werbung bleiben soll. Die Frage, welchen Profit Facebook aus dem Deal schlagen wird, ließ der WhatsApp-Chef unbeantwortet.

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