VLC Media Player für Windows 8, iOS 7.1 warnt vor In-App-Käufen, AVM spricht über Router-Sicherheit

VLC Media Player für Windows 8 veröffentlicht, iOS 7.1 warnt vor In-App-Käufen und Hersteller AVM spricht über die Sicherheitslücken in der Fritz!Box – der Nachrichtenüberblick.

VLC Media Player: Nach langer Wartezeit ist der VLC Media Player für Windows 8 verfügbar. Die VideoLAN-Entwickler versprechen, auch Windows RT und Windows Phone in Zukunft zu unterstützen.

iOS 7.1 warnt vor In-App-Käufen: Apple hat in iOS 7.1 eine Warnung implementiert. Nach Eingabe des Passwortes zur Bestätigung eines Kaufs erscheint ein Hinweis, dass für die nächsten 15 Minuten das Passwort nicht erneut erforderlich ist. Die Warnung weist auch auf Möglichkeiten zur Anpassung der Beschränkung hin.

Sicherheitslücken in AVM-Routern: Der Hersteller AVM reagierte mit schnellen Softwareupdates auf Sicherheitslücken in Fritz!Boxen und WLAN-Routern. Im Rahmen der CeBIT in Hannover hat der Hersteller über die Sicherheitsprobleme gesprochen: Selbst vier externe Sicherheitsfirmen konnten den Fehler zunächst nicht finden.

Verifizierte Profile für Tinder: Die beliebte Dating-App Tinder bietet Stars und berühmten Persönlichkeiten die Möglichkeit eines verifizierten Kontos. Twitter führte diese Option zuerst ein. Die Maßnahme soll es Betrügern erschweren, sich als jemand anderes auszugeben.

Updates

1Password 4.2 für Mac: Der beliebte Passwort-Manager für Mac hat ein Update auf Version 4.2 erhalten. Die Aktualisierung bringt viele neue Funktionen und Verbesserungen, vor allem bei Browsererweiterungen.

iOS-Update entfernt SIM-Sperre: Die Aktualisierung von Apples iOS  auf die Version 7.1 entfernt auf Geräten von Telekom-Kunden die SIM-Sperre. Das teilte die Deutsche Telekom über Twitter mit.

Spiele

Candy Crush Saga: Eine Aktualisierung der iOS-Version des Spiels bringt zwei neue Episoden und jede Menge neue Level für Candy Crush Saga.

Angry Birds Epic Rollenspiel: Der neue Titel der Angry Birds-Macher ist ein Abenteuer-Rollenspiel mit  rundenbasiertem Kampfsystem. In Australien und Kanada startet Angry Birds Epic noch diese Woche.

BioShock im Browser: Mozilla und Epic arbeiten zusammen an einer Web-Version der Unreal4-Engine. Ein Video zeigt jetzt den aktuellen Fortschritt des Projektes.

Threes! für Android: Das Puzzle-Spiel Threes! erfreute sich auf dem iPhone eines großen Erfolges. Jetzt gibt es Threes! auch für Android.

Talking Angela: Hartnäckige Gerüchte wollten das Spiel mit der sprechenden Katze mit Pädophile und Datenspionage in Verbindung bringen. Softonic hat mit dem Hersteller Output7 über Talking Angela, Kindersicherung und In-App-Käufe gesprochen.

WhatsApp-Chats können von anderen Android-Apps ausgelesen werden

Der niederländische Programmierer Bas Bosschert hat gezeigt, dass die WhatsApp-Datenbank nicht sicher ist. Auf Android-Geräten können die gespeicherten Chats von einer anderen App ausgespäht werden. Selbst das Verschlüsseln der Datenbank bietet keinen wirksamen Schutz.

Backup des Chatverlaufs als Schwachstelle

Die ausgenutzte Sicherheitslücke ist die Backup-Funktion von WhatsApp. Die Messenger-App bietet Nutzern die Option, eine Sicherheitskopie aller Nachrichten anzulegen. Das Backup wird allerdings auf der SD-Karte des Gerätes abgelegt und damit in einem Bereich, auf den auch andere Anwendungen zugreifen können. Die Backup-Funktion ist normalerweise nicht aktiviert.

Auslesen der Datenbank im Hintergrund

Damit eine andere App die WhatsApp-Datenbank auslesen kann, muss sie bei der Installation die notwendige Berechtigung zum Auslesen der SD-Karte einfordern. In der Praxis klicken sich die allermeisten Nutzer aber schnell durch die Auflistung der Berechtigungen. So könnte sich eine Späh-Anwendung zum Beispiel als Spiel tarnen und die WhatsApp-Nachrichten auslesen. Während eines Ladebildschirms oder einer anderen unscheinbaren Aktion könnten dann die Daten im Hintergrund an Dritte gesendet werden.

Kein Schutz durch Verschlüsselung

Alte Versionen der Messenger-App speichern die Nachrichten komplett unverschlüsselt. Bas Bosschert zeigt aber, dass auch eine verschlüsselte WhatsApp-Datenbank leicht zu knacken ist. Der gewählte Schlüssel ist zu schwach. Mithilfe der Software Whatsapp Xtract konnte der Programmierer auch verschlüsselte Chats extrahieren.

Keine Chatverläufe speichern

Momentan ist der einzige Schutz vor der demonstrierten Methode ein Verzicht auf die Sicherungskopie der WhatsApp-Datenbank. Die Funktion findet sich in den Einstellungen und ist nicht automatisch aktiviert. Außerdem sollte man vorsichtig sein mit dubiosen Apps.

Downloads

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Quelle: Bas Bosschert

Via: Hacker News

Rückkehr von Flappy Bird, Google Drive startet Add-Ons, WhatsApp-Chats sind nicht sicher

Der Entwickler von Flappy Bird denkt über eine Rückkehr des Flattervogels nach, Google Drive startet mit Erweiterungen von Drittanbietern und ein Sicherheitsexperte demonstriert, dass WhatsApp-Chats nicht sicher sind – der Nachrichtenüberblick.

Google Drive Add-Ons: Ab sofort kann der Leistungsumfang von Google Drive über Add-Ons erweitert werden. Drittanbieter können Erweiterungen für Google Dokumente und Tabellen zur Verfügung stellen.

WhatsApp-Chats nicht sicher: Android-Apps können auf den Chat-Verlauf von WhatsApp zugreifen und diesen zum Beispiel auf einen Server hochladen. Der Sicherheitsexperte Bass Bosschert demonstrierte, wie der Datenklau durch eine andere Android-App möglich ist.

MS-Office für Mac: Der Microsoft-Chef Deutschland kündigt eine neue Version von Office für Mac für das zweite Quartal 2014 an.

Anonymes soziales Netzwerk Cloaq: Unter dem Titel Cloaq arbeiten zwei Entwickler an einer anonymen Plattform. Nutzer sollen Inhalte teilen und selbst entscheiden können, wie viel sie von sich preisgeben. E-Mail-Adresse und Telefonnummer sollen nicht erforderlich sein.

Online Shield für Android: Auf der CeBIT hat die Softwarefirma Steganos eine Android-Version seiner VPN-Anwendung Online Shield vorgstellt. Mit der App kann der gesamte Datenverkehr des Smartphones per VPN über Server von Steganos geleitet werden. Der Anbieter betreibt Server in 17 Ländern weltweit.

Updates

Instagram für Android: Eine Aktualisierung verbessert die Instagram-App für Android. Die neue Version unterstützt noch mehr Geräte, bringt ein überarbeitetes Design und läuft allgemein flotter als vorher.

Spiele

Flappy Bird: Der Entwickler Dong Nguyen überlegt, das erfolgreiche Spiel wieder in den App Stores anzubieten. Wegen des hohen Suchtfaktors hatte er sich ursprünglich entschlossen, Flappy Bird nicht weiter zu vertreiben. Hier geht es zu den besten Alternativen zu Flappy Bird.

Details zu Mirrors Edge 2: Rocket Chainsaw fasst alle bisher bekannten Informationen und Gerüchte zum zweiten Teil von Mirror’s Edge zusammen.

Facebook: Trojaner mit Spyware im Umlauf

Auf Facebook kursiert derzeit ein Trojaner, der sich über Chats und Nachrichten verbreitet. Da sich die Software selbst verschickt, können die Nachrichten auch von Freunden stammen. In jedem Fall wird auf eine ZIP-Datei verlinkt, die Schadsoftware enthält.

Der Text der Nachrichten oder Chats täuscht einen anderen Inhalt vor, zum Beispiel lustige Bilder. Die Datei trägt den Namen IMG_XXXX.zip – wobei an letzter Stelle vier oder fünf Ziffern stehen.

Facebook-Trojaner IMG_XXXX.zip

Bei Erhalt einer solchen Nachricht sollte der Anhang nicht geöffnet werden. Statt lustigen Inhalten wird hier Spyware verbreitet. Die Software späht Nutzerdaten wie Adresse, Geburtsdatum oder auch Bankverbindung aus, um sie an Dritte zu senden. Hat man sich den Trojaner einmal eingefangen, verbreitet er sich prompt weiter und verschickt sich an die Freundesliste.

Statt den Anhang zu öffnen sollte man den Absender informieren und zu einem Virenscan raten. Wurde die Datei aus Versehen angeklickt, sollte kein enthaltenes Programm ausgeführt werden. Zur Sicherheit empfiehlt sich auch in diesem Fall ein Virenscan.

Aktuelle Antivirensoftware hilft, die Schadsoftware zu finden und zu entfernen.

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Quelle / Bild: mimikama

WhatsApp geknackt: Nachrichten mit gefälschten Absendern sind möglich

Zwei spanische Sicherheitsexperten haben es geschafft, WhatsApp-Nachrichten mit gefälschten Absendern zu verschicken. Die manipulierten Nachrichten hinterlassen keine Spuren auf den Servern von WhatsApp und sind von den Empfängern nicht von echten Chats zu unterscheiden.

Für die Verschlüsselung von Nachrichten bei der Übertragung vom Sender zu WhatsApp und dann zum Empfänger kommen vier Schlüssel zum Einsatz. Zwei davon dienen der Überprüfung der Echtheit der übertragenen Nachrichten.

Genau hier setzten die beiden Programmierer Pablo San Emeterio und Jaime Sánchez an: Durch Neuberechnung der Validierungsschlüssel konnten sie die WhatsApp-Server überlisten und die Absenderdaten von verschickten Nachrichten nach Belieben verändern. Auf der Sicherheitskonferenz Rooted CON demonstrierten die beiden Experten das Verschicken von WhatsApp-Nachrichten mit gefälschten Absendern. Dabei hinterließen sie keine Spuren, weder auf dem Gerät noch auf den WhatsApp-Servern.

Die Nachricht wird auf einem Gerät geschrieben und an den gewünschten Empfänger verschickt. Vor der Verarbeitung durch die WhatsApp-Server wird die Nachricht aber entsprechend präpariert und mit anderen Absender-Informationen versehen. Für WhatsApp und den Empfänger ist die Manipulation nicht nachvollziehbar.

Die demonstrierte Methode erfordert hohes technisches Wissen und kann von normalen Anwendern nicht nachvollzogen werden. Es ist also unwahrscheinlich, dass auf Grundlage des gezeigten Verfahrens gefälschte Nachrichten auf WhatsApp kursieren werden. In einigen Ländern wie Holland und Dubai wurden aber schon WhatsApp-Nachrichten als Beweismittel vor Gericht zugelassen. Durch den Hack ist fraglich, ob das auch in Zukunft sinnvoll ist.

Bereits vor einigen Monaten hatten es die beiden spanischen Software-Spezialisten geschafft, die Sicherheit von WhatsApp zu knacken. Der Messenger-Dienst reagierte und passte seine Sicherheitsvorkehrungen an.

Update (11.03.2014): WhatsApp-Chef Jan Koum hat die Demonstration der beiden spanischen Sicherheitsexperten in einer Stellungnahme gegenüber Softonic kommentiert. In einer E-Mail an uns schreibt Koum:

“Im Gegensatz zu Ihrer Berichterstattung glauben wir, dass die spanischen Forscher eigentlich die Möglichkeit gezeigt haben, den Empfang einer Nachricht eines anderen Nutzers auf ihrem eigenen Mobiltelefon vorzutäuschen. Für uns sieht es so aus, als ob sie ihr eigenen Telefon gehackt hätten und (unbeeinflusste) Nachrichten nach dem Abrufen von den WhatsApp-Servern verändert haben. Uns liegen keine Beweise vor, dass sie eine Möglichkeit aufgezeigt haben (oder behauptet haben zu demonstrieren), Nachrichten mit einem gefälschten Absender an einen anderen WhatsApp-Nutzer zu schicken.”

Wir haben die beiden Programmierer Pablo San Emeterio und Jaime Sánchez um Stellungnahme gebeten. Der Bericht über die Demonstration auf dem Sicherheitskongress RootedCON beschreibt an zwei Stellen die Modifikation von Nachrichten vor dem Passieren der WhatsApp-Server und weist darauf hin, dass die Manipulation auf dem Server nicht nachvollziehbar sei.

Update (12.03.2014): Sirag Nabih von Softonic hat mit den Programmierern Pablo San Emeterio und Jaime Sánchez gesprochen. Die beiden haben ihre Vorgehensweise genauer erläutert. WhatsApp-Chef Jan Koum hat recht: Die beiden spanischen Sicherheitsexperten haben nicht die WhatsApp-Server gehackt. Das haben sie aber auch nicht behauptet. Sie haben demonstriert, dass sie eine Nachricht auf dem Weg zum Empfänger abfangen und sowohl Inhalt als auch Absender verändern können.

Koum hat ebenfalls recht mit der Aussage, dass sie dazu ihre eigenen Smartphones verwendet haben. Die Methode erfordert den Verifizierungscode, den WhatsApp bei der Registrierung per SMS verschickt. Aus diesem generiert WhatsApp vier Sicherheitsschlüssel.

Pablo San Emeterio und Jaime Sánchez sind in der Lage, diese Schlüssel aus dem Verifizierungscode zu berechnen. Damit können sie eine Nachricht abfangen, verändern und mit den richtigen Verifizierungsschlüsseln versehen, damit das Smartphone des Empfängers die Nachricht als echt akzeptiert.

Die Methode zeigt eine Sicherheitslücke auf, die sich allerdings nur mit Fachwissen und unter den beschriebenen Gegebenheiten ausnutzen lässt.

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Quelle: hojaderouter

WhatsApp als Mobilfunkanbieter, Samsung Milk Music startet in den USA, Merkel-Phone für alle

Details zum Mobilfunkangebot von WhatsApp in Deutschland, Samsung startet kostenloses Streaming-Angebot Milk in den USA, und Vodafone und Secusmart arbeiten am Merkel-Handy für alle – der Nachrichtenüberblick.

  • Mobilfunkangebot von WhatsApp: Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hatte WhatsApp in Partnerschaft mit E-Plus ein eigenes Mobilfunkangebot angekündigt. Jetzt gibt es erste Tarif-Details: Demnach entstehen beim Prepaid-Angebot keine Kosten für sämtliche durch WhatsApp anfallende Daten.
  • Samsung startet Streaming-Angebot Milk: Mit dem zunächst kostenlosen und werbefreien Radio-Dienst Milk zum unbegrenzten Streamen von Musik konkurriert Samsung mit anderen Anbietern wie Spotify und Google Play Music. Das Angebot ist zunächst auf Samsung-Galaxy-Geräte und die USA beschränkt.
  • Merkel-Phone für alle: Unter dem Motto “Kanzler-Handy für alle” haben Vodafone und Secusmart auf der CeBIT eine Partnerschaft angekündigt. Der Telefon-Riese und die Sicherheitsfirma wollen zusammen eine massentaugliche App-Lösung für verschlüsselte Telefongespräche anbieten.
  • Vorletztes Sicherheitsupdate für Windows XP: Weniger als einen Monat vor Ablauf des Supports für Windows XP veröffentlicht Microsoft das vorletzte Sicherheitsupdate für das betagte Betriebssystem. Die Aktualisierung wird morgen am 11. März 2014 veröffentlicht.
  • Pebble Smartwatch App-Store: Der Smartwatch-Hersteller Pebble hat eine seine App 2.0 nun auch für Android veröffentlicht. Gleichzeitig mit dem App-Store für Android gibt es neue Anwendungen von eBay und Evernote für die Uhr.
  • Das WWW wird 25: Das World Wide Web feiert dieses Jahr den 25. Geburtstag. Zeit für einen Rückblick auf ein Vierteljahrhundert Internet-Geschichte.

Updates

  • Wetter-App Vieather: Die kostenlose, schnelle und schlanke Wetter-Anwendung Vieather für Windows Phone hat eine Aktualisierung bekommen. Version 2.0 nutzt jetzt den ganzen Bildschirm aus und bringt ein neues Design.

Spiele

  • Neuer Angry Birds Teaser: Rovio will mit einem neuen Trailer die Spannung vor der Veröffentlichung der neuen Ausgabe von Angry Birds steigern. Details zum neuen Spiel sind noch nicht bekannt. Der neue Teil der Serie soll zuerst in einigen ausgewählten Ländern erscheinen.

Fritz!Box-Sicherheitslücke: Update von AVM-Routern und WLAN-Repeatern dringend erforderlich

Eine Dokumentation der Sicherheitslücke von AVM-Routern ist im Internet frei zugänglich. Diese konkrete Beschreibung liest sich wie eine Anleitung für den Angriff auf betroffene Fritz!Boxen und WLAN-Repeater. Die Installation des vom Hersteller veröffentlichten Firmware-Updates ist daher dringender denn je.

Akute Gefahr für alle Geräte ohne aktuelle Firmware

Trotz der akuten Gefahr sind nach Aussage von Heise Security immer noch viele AVM-Router nicht auf dem neuesten Stand und dadurch anfällig. Eine Manipulation der Geräte mit Schwachstelle ist auch durch Internetseiten möglich.

Ein Angriff kann eine Fritz!Box ohne aktuelle Firmware dazu bringen, in der Eingabeaufforderung Befehle mit Administratorrechten auszuführen. Bislang verursachten Angreifer vor allem erhöhte Telefonkosten durch die Anwahl kostenpflichtiger Rufnummern mit einem übernommenen Router.

Die Sicherheitslücke betrifft nicht nur wenige Modelle, sondern neben vielen Fritz!Boxen auch WLAN-Repeater und Powerline-Adapter. Der Hersteller AVM hat eine komplette Liste aller anfälligen Geräte veröffentlicht. Die aktuelle Lage sei “ein Grund mehr, das Update zu installieren”, erklärte AVM. Der Hersteller machte aber keine konkrete Angaben zur Verbreitung der aktuellen Firmware.

Fritz!Box auf kritische Sicherheitslücke überprüfen

Eine Android-App hilft beim Sicherheits-Check des heimischen Routers. Die Anwendung “Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) stammt von deutschen Entwicklern und funktioniert mit allen Fritz!Box-Modellen. Die Zugangsdaten zur Fritz!Box sind nicht nötig.

Firmware-Update installieren: So geht’s

Die Installation des Updates gestaltet sich sehr einfach und wird direkt vom Internetbrowser am heimischen PC erledigt. Wir erklären die notwendigen Schritte in unserer ausführlichen Installationsanleitung.

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#FranzKanz – “Ist meine Box sicher?” für Android herunterladen

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Quelle: heise online

Amerikanische Verbraucherschützer wollen Übernahme von WhatsApp durch Facebook blockieren

Verbraucherschutz-Organisationen in den USA haben bei der Kartellbehörde Beschwerde gegen den Kauf von WhatsApp durch Facebook eingereicht. WhatsApp hat seinen Nutzern mehrmals zugesichert, keine persönlichen Daten weiterzugeben. Bis geklärt ist, ob Daten von WhatsApp zu Facebook fließen, wollen Verbraucherschützer die Übernahme blockieren.

Amerikanische Verbraucherschützer reichen Beschwerde bei der Kartellaufsicht ein

Die Organisationen Electronic Privacy Information Center (EPIC) und Center of Digital Democracy (CDD) haben von der amerikanischen Regulierungsbehörde einen einstweiligen Stopp des WhatsApp-Deals gefordert. Die Beschwerde an die Federal Trade Commission (FTC) zählt Aussagen von WhatsApp auf, in denen das Unternehmen die Weitergabe von Nutzerdaten an Dritte ausschließt. Genau dieses Versprechen, dass sich für WhatsApp-Anwender “nichts ändern” werde, sehen die Verbraucherschützer aber in Gefahr oder sogar gebrochen.

Weitergabe von WhatsApp-Daten an Facebook?

Die Organisationen argumentieren, dass WhatsApp nach der Übernahme keinen Einfluss mehr hat und Facebook über die Nutzerdaten des Messengers verfügen kann. Zusätzlich sehen sie den Deal als mögliche Verletzung von Facebooks eigenen Bestimmungen zur Privatsphäre. Demnach verpflichtet sich das soziale Netzwerk, seine Nutzer über Änderungen zu informieren und wenn nötig Zustimmung einzuholen. Ein Kauf von WhatsApp durch Facebook war für Nutzer nicht vorherzusehen. Bislang haben beide Unternehmen noch keine Änderung ihrer Bestimmungen in Bezug auf den Deal bekannt gegeben.

Irreführende Geschäftspraktiken

Die Organisationen EPIC und CDD fordern von der Regulierungsbehörde eine Untersuchung. Dadurch soll erst der zukünftige Verbleib von Nutzerdaten geklärt werden. Bis die Zusammenarbeit und ein eventueller Datenabgleich der beiden Plattformen geklärt ist, soll die Kartellbehörde die Übernahme stoppen. Sollten von WhatsApp bereits Daten zu Facebook geflossen sein, könnte ein Verstoß gegen das Verbot irreführender Geschäftspraktiken vorliegen.

Unabhängig von jeglichen Versprechen kann WhatsApp die eigenen Nutzungsbestimmungen im Hinblick auf die Weitergabe von Nutzerinformationen ändern.

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Quelle: Ars Technica

Fritz!Box mit Android-App auf kritische Sicherheitslücke überprüfen

“Ist meine Fritz!Box sicher?” lautet für viele Nutzer die Frage, nachdem der Hersteller AVM eine kritische Sicherheitslücke in Fritz!Box-Routern ausgebessert hat. Eine Android-App hilft beim Sicherheits-Check des heimischen Routers.

Die Anwendung “Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) stammt von deutschen Entwicklern und funktioniert mit allen Fritz!Box-Modellen. Die Zugangsdaten zur Fritz!Box sind nicht nötig.

Mit nur einem Klick liest die App Firmware- und Hardware-Version sowie Typen-Bezeichnung des Gerätes aus. Danach gleicht das Tool die Daten ab und kann so bestimmen, ob der Nutzer von der Sicherheitslücke betroffen ist. In diesem Fall sollte das neueste Firmware-Update heruntergeladen und installiert werden.

“Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) erfordert ein Smartphone mit Android 2.2 oder höher.

So installieren Sie das Update

Die Installation des Updates gestaltet sich sehr einfach und wird direkt vom Internetbrowser am heimischen PC erledigt. Wir erklären die notwendigen Schritte in unserer ausführlichen Installationsanleitung.

Quelle: “Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) im Google Play Store

Via: Chip Online

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#FranzKanz – “Ist meine Box sicher?”

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Wurde mein Facebook-Passwort gestohlen?

Nach dem großen Datendiebstahl bei Adobe wurden jetzt auch Passwörter bei Facebook, Twitter und anderen Anbietern gestohlen. Wie das Sicherheitsunternehmen Trustwave schreibt, hat ein Roboternetzwerk namens Pony Botnet über zwei Millionen Logindaten von Nutzern gestohlen. Darunter Passwörter für die großen sozialen Netzwerke Facebook und Twitter. Auch Google-Passwörter hat das Pony Botnet entwendet.

Kaum deutsche Nutzer betroffen

Den Daten der Forscher nach hat Pony in 57 Prozent der Fällen Login-Daten von Facebook-Nutzern ausgespäht. Elf Prozent der gestohlenen Passwörter kamen von Yahoo, zehn Prozent von Google und vier Prozent von Twitter. Doch auch wenn die Daten zunächst erschreckend klingen, besteht für deutsche Nutzer kein Grund zur Panik.

Lediglich 0,29 Prozent aller geschädigten Nutzer stammen aus Deutschland. Ingesamt hat Pony 3.952 Passwörter von 3.170 Nutzern gestohlen.

Ist mein Facebook-Passwort gestohlen worden?

Laut CNN haben Facebook, LinkedIn und Twitter bereits damit begonnen, betroffene Nutzer anzuschreiben. Google und Yahoo kommentierten den Vorfall gegenüber dem Nachrichtenkanal bislang nicht. Es ist aber gängige Praxis ist, betroffene Nutzer in solchen Fällen anzuschreiben. Man kann also davon ausgehen, dass auch diese beiden Unternehmen ihre Nutzer kontaktieren.

Ob Sie von der Attacke betroffen sind, wissen Sie als Nutzer, wenn sich die Betreiber per E-Mail melden.

Wie mache ich meinen Login sicher?

Der neuste Fall von Datendiebstahl im Internet macht einmal mehr deutlich, wie wichtig sichere Passwörter sind. 100-prozentige Sicherheit ist im Internet leider ausgeschlossen. Aber man kann den Angreifern zumindest das Leben sehr schwer machen. Der erste und wichtigste Trick: Unterschiedliche Passwörter verwenden.

Häufig haben Angreifer nur Zugriff auf ein Passwort von einer Internetseite. Benutzt man dieses Passwort aber auch woanders, können die Hacker die Login-Daten einfach auf anderen Internetseiten eingeben und erhalten so Zugriff zu noch mehr Daten.

Darüber hinaus sollte man sichere, kryptische Passwörter verwenden. 123456, password oder 00000000 – bei letzterem handelt es sich um das ehemalige Passwort für US-Atomwaffen – sind nicht sicher. *yAeF3kQ hingegen schon. Mit welchen Verfahren Sie sichere Passwörter erstellen, erklären wir hier.