In 7 Schritten alle persönlichen Informationen in Google löschen

Google hat eine Menge Daten über uns gespeichert und oft sind wir uns dessen nicht einmal bewusst. Google weiß was euch interessiert und was ihr mögt, Google kennt die Orte, die ihr in der realen Welt besucht, schneidert seine Werbeanzeigen auf eure persönlichen Interessen zu und speichert diese Informationen. In diesem Artikel erfahrt ihr welche Informationen Google über euch besitzt und wie ihr diese löschen könnt.

Hinweis: Um auf die folgenden Links zugreifen zu können, müsst ihr euch in eurer Google-Konto einloggen.

1. Suchanfragen in Google entfernen

Google speichert jede Sucheanfrage, die ihr tätigt. Alle eure Aktivitäten werden auf der Seite “Web und App Aktivitäten” in Google festgehalten. Die Seite ist nicht unbedingt einfach zu finden, aber so gelangt ihr hin.

Suchanfragen Immer

Klickt ihr auf “Immer”, erscheint eine lange Liste mit allen Seiten, die ihr bisher gesucht habt. Ihr könnt diese Einträge einen nach dem anderen löschen, was allerdings lange dauert und mühsam ist.

Wenn ihr nur die Suche von einem bestimmten Tag löschen wollt, könnt ihr einfach auf “Heute” und dann auf “Löschen” klicken.

Heute

Sobald ihr auf “Löschen” klickt, wird eine Warnung angezeigt, die Informationen besser nicht zu löschen, denn für Google bedeutet dies den Verlust wertvoller Informationen.

Google Hinweis

Solltet ihr eure gesamten Suchanfragen löschen wollen, klickt auf das Menü mit den drei Strichen oben auf der Seite und unter “Löschoptionen” und “Erweitert” könnt ihr “Immer” auswählen und so euren gesamten Sucherverlauf entfernen.

Löschoptionen

Erweitert Immer

Aber es gibt noch eine weitere Suche, die ihr beseitigen könnt: Eure YouTube-Suchanfragen.

2. Alle eure Aktivitäten auf YouTube beseitigen

Google zeichnet auch alle Suchanfragen in YouTube auf. Unter diesem Link könnt ihr darauf zugreifen und löschen könnt ihr den Suchverlauf hier.

Youtube Wiedergabeverlauf

3. Eure interessenbasierten Informationen löschen

Wusstet ihr, dass ihr steuern könnt welche Anzeigen eingeblendet werden, wenn ihr Google und ähnliche Produkte verwendet? Hier greift ihr auf die Systemsteuerung von Google-Anzeigen zu.

Werbung

Auf der Seite seht ihr all eure Interessen in einer langen Liste. Scrollt die Seite runter bis ihr die Option “Interessenbezogene Werbung” seht.

Interessenbezogene Werbung

Mit dieser Option könnt ihr Google bitten eure Informationen nicht weiter an die Werbenden zu senden. Auch hier warnt Google keine Änderungen vorzunehmen, da Anzeigen dann nicht mehr auf eure Interessen zugeschnitten werden können. Die Entscheidung liegt bei euch.

4. Google weiss wo ihr wart: Die Zeitachse löschen

Wenn ihr ein Android-Gerät verwendet, speichert Google von euch besuchte Orte in der sogenannten Zeitachse.

Zeitachse

Wenn ihr die Speicherorte entfernen möchtet, müsst ihr einfach auf das Papierkorb-Symbol klicken.

5. Diese Apps sind mit eurem Google-Konto verknüpft

Google zeigt eine Liste aller Anwendungen, die teilweise oder komplett auf eure Daten zugreifen können. Die Info ist unter „Mit Ihrem Konto verbundene Apps“ gespeichert und den Link findet ihr hier.

Verbundene Apps

6. Möchtet ihr genau wissen welche Informationen Google über euch speichert?

Google schickt euch per Email alle Informationen, die es über euch hält in einem Bericht zu: Lesezeichen, E-Mails, Kontakte, Google Drive-Dateien usw.

Daten herunterladen

Wählt die Dienste aus, die ihr in diesem Mega-Daten-Export einsehen möchtet:

Daten herunterladen Weiter

Und dann entscheidet euch in welchem Datenformat das Ganze exportiert werden soll.

Archiv erstellen

7. Erstellt einen monatlichen Bericht

Ihr könnt euer Google-Konto so eingerichten, dass ihr jeden Monat in einer E-Mail einen Bericht über alle von dem Dienst gespeicherten Informationen erhaltet. Zum Beispiel, wie viele Kontakte ihr in Google Mail gespeichert habt oder wie viele Videos ihr auf Youtube hochgeladen habt. Hier findet ihr den Link.

Aktiviert einfach die erste und einzige Option und Google sendet euch jeden Monat eine Liste.

Point 7

Jetzt kennt ihr alle wichtigen Informationen, die Google zu euch besitzt und könnt selbst entscheiden, welche ihr dem Unternehmen zukommen lassen wollt und welche nicht.

Recht auf Vergessenwerden: Google löscht nicht alle Einträge

Seit Mitte Mai können EU-Bürger Suchergebnisse bei Google löschen lassen. Das sogenannte Recht auf Vergessenwerden schützt die Privatsphäre von Nutzern vor irrelevanten, falschen oder veralteten Inhalten. Doch Suchmaschinenbetreiber wie Google setzen die Forderungen der EU nur halbherzig um.

In den ersten drei Monaten seit der Entscheidung der EU haben von Mai bis Anfang August 2014 16.500 Deutsche einen Antrag auf Vergessenwerden gestellt. Im EU-Schnitt hat Google 53 Prozent aller Anträge stattgegeben und die Suchergebnisse zu den Namen der Antragsteller gelöscht – allerdings nur in der EU.

Googles Interpretation der neuen EU-Richtlinie nach muss das Unternehmen die Inhalte nicht aus dem gesamten Suchindex löschen. Stattdessen entfernt Google die Ergebnisse nur in der EU. Sucht ein Nutzer also nicht über die lokale deutsche Suche sondern über die amerikanische Suche Google.com, findet man die Ergebnisse weiterhin. Dies will die EU jetzt ändern.

EU bereitet Richtlinien vor

Einem Reuters-Artikel nach bereitet die EU deshalb neue Richtlinien vor, die den Umgang mit dem Recht auf Vergessenwerden festlegen. Aus Sicht europäischer Datenschützer muss Google die Suchergebnisse auch von Google-Versionen außerhalb der EU entfernen. Google äußerte sich bislang zurückhaltend und erklärte gegenüber Reuters, dass man die neuen Richtlinien “aufmerksam lesen” werde.

Umstrittene Richtlinie

Die Entscheidung der EU wurde vielerorts als Sieg für den Datenschutz gefeiert. Doch die Richtlinie ist auch unter Datenschützern umstritten, da sie Potential bietet, um die Vergangenheit zu schönen.

Wie stehen Sie zum Recht auf Vergessenwerden? Haben Sie ein Recht darauf alte Sucheinträge zu löschen oder glauben Sie, Verbrecher nutzen die Richtlinie nur aus, um ihr altes Leben zu verschönern?

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Wikipedia Zensur: Recht auf Vergessenwerden – 50 Wikipedia-Einträge in der Google-Suche entfernt

Über den Autor: Tim Vüllers

Apps, Smartphones, Statistik und das Internet of Things sind Themen, mit denen ich auch meine Freizeit verschwende. Bei Softonic schreibe ich hauptsächlich über Smartphone-Apps und E-Mail-Sicherheit. Meine neuste Leidenschaft: Der Datenjournalismus.

Weitere Artikel von mir

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Gegen Überwachung: Detekt von Amnesty International bietet kostenlose Überprüfung auf Spyware

Detekt ist eine kostenlose Anwendung zur Überprüfung auf Spyware. Detekt kann Windows-Rechner auf Überwachungs-Trojaner und Spähsoftware überprüfen. Amnesty International, die Electronic Frontier Foundation und weitere Organisationen haben die Anwendung veröffentlicht.

An wen richtet sich Detekt?

Detekt ist vorrangig für Journalisten und Aktivisten gedacht, deren Arbeit und Handeln sie zum Ziel der Überwachung durch Regierungen und Geheimdienste macht. Den Herausgebern zufolge nimmt die Überwachung von E-Mails, Skype-Gesprächen und Online-Kommunikation stetig zu. Auch wenn Amnesty International Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, Nichtregierungsorganisationen, Minderheiten und Oppositionelle als Zielgruppen sieht, steht Detekt zur freien Verfügung. Alle Anwender können die kostenlose Software herunterladen und zur Überprüfung ihres Windows-PCs nutzen.

Wie funktioniert Detekt?

Detekt empfiehlt die Ausführung ohne Internetverbindung. Zum Start der Überprüfung sind Administratorrechte erforderlich. Unter Windows XP sollte dazu ein Doppelklick reichen, unter anderen Windows-Versionen ist ein Rechtsklick und der Menüpunkt Als Administrator ausführen erforderlich.Gegen Überwachung: Detekt von Amnesty International bietet kostenlose Überprüfung auf Spyware

Im nächsten Schritt können Sie die Sprache der Benutzeroberfläche auswählen. Detekt ist momentan auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und weiteren Sprachen erhältlich. Danach können Sie eine Überprüfung starten. Diese kann abhängig von der Rechnerleistung längere Zeit in Anspruch nehmen. Nach Abschluss erhalten Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie einen Bericht als Datei.Gegen Überwachung: Detekt von Amnesty International bietet kostenlose Überprüfung auf Spyware

Was tun bei einem Befund durch Detekt?

Detekt bietet ausführliche Hinweise für den Fall, dass die Überprüfung tatsächlich Schadsoftware auf Ihrem System gefunden hat. Detekt kann die Schadsoftware nicht selbst entfernen. Verbinden Sie einen befallenen Rechner nicht wieder mit dem Internet und holen Sie gegebenenfalls einen Experten zur Hilfe zur Auswertung des Berichts.

Wer hat Detekt veröffentlicht?

Detekt ist ein gemeinschaftliches Projekt der Organisationen Amnesty International, Digitale Gesellschaft, Electronic Frontier Foundation und Privacy International. Die Software ist kostenlos erhältlich und der Quellcode steht zur freien Verfügung. Ziel ist eine unkomplizierte Überprüfung auf Spyware zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Resist Surveillance

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Mozilla ersetzt Google durch Yahoo! als Standard-Suchmaschine in Firefox. Bereits im Dezember 2014 findet die Umstellung im Browser statt, sowohl in der Desktop-Version als auch in der mobilen Ausgabe. Zunächst sind allerdings nur Nutzer in den USA betroffen.

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Mozilla-Chef Chris Beard hat eine fünfjährige Partnerschaft mit Yahoo! bekanntgegeben. Google ist seit 2004 die Standard-Einstellung für Suchanfragen gewesen. Nach zehn Jahren plant Mozilla eine neue Strategie: Statt einem globalen Standard für die Suche richtet sich das Unternehmen lokal aus und will sich damit auf Auswahl und Innovation konzentrieren. Die Partnerschaften sind daher von Land zu Land unterschiedlich.Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

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US-Amerikanische Nutzer erhalten Yahoo! als Standard-Suchmaschine in Mozilla Firefox. Nach wie vor lassen sich andere Anbieter wie Google, Bing, DuckDuckGo, Amazon, Wikipedia oder Twitter festlegen. Das Hinzufügen weiterer Suchmaschinen ist möglich. Yahoo! unterstützt ebenfalls die Einstellungen zur Unterdrückung der sogenannten Tracking (Do Not Track) in Firefox.Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im BrowserMozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

Internationale Einstellungen

Mozilla will international in Firefox noch mehr Suchoptionen anbieten. Insgesamt stehen in 88 verschiedenen Sprachen 61 Suchmaschinen zur Auswahl. Google bleibt nach wie vor eine davon in Firefox. Auch stellt Google weiterhin die Möglichkeit des Sicheren Surfens und Standortfunktionen zur Verfügung. Mozilla Firefox: Yahoo! ersetzt Google als Standard-Suchmaschine im Browser

In Russland wird Yandex zur Standard-Suchmaschine, in China Baidu. Für Deutschland gibt es bislang keine länderspezifische Ausnahme. Seit Firefox 33.1 stellt Mozilla aber DuckDuckGo als eine zusätzliche Auswahlmöglichkeit bereit. Mozilla sucht nach weiteren Partnern, um die Suchmöglichkeiten und Privatsphäre-Einstellungen in Firefox zu verbessern.

Quelle / Bilder: Mozilla Blog

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Die Zukunft von WhatsApp: Selbstzerstörung, Web-Oberfläche und besserer Dateitransfer

WhatsApp hat erst vor kurzem die sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt und bietet damit mehr Datenschutz und Privatsphäre. Pavel Durov vom Messenger-Konkurrenten Telegram prophezeit jetzt, dass WhatsApp innerhalb des nächsten Jahres weitere wichtige Funktionen einführen wird.

Pavel Durov will Telegram Messenger nicht direkt mit WhatsApp vergleichen, aber er zählt die Funktionen auf, die Telegram schon jetzt bietet und die WhatsApp seiner Meinung nach auch einführen wird. Dazu zählen:

  • Eine Web-Version: Über eine Internetseite wie beispielsweise www.whatsapp.com können Nutzer direkt im Browser Nachrichten versenden und empfangen.
  • Nachrichten mit Selbstzerstörung: Über einen Timer können Nutzer die Lebensdauer einer Nachricht einstellen. Nach Ablauf der Zeit verschwinden Text und Bilder für immer.
  • Besserer Dateitransfer: Nutzer erhalten die Möglichkeit, Dateien aller Art zu verschicken.

Telegram bietet all diese Funktionen bereits sowie Datentransfer bis ein Gigabyte – allein deshalb sieht Pavel Durov den Konkurrenten WhatsApp im Zugzwang. Außerdem weist er darauf hin, dass WhatsApp-Chef Jan Koum den Entwickler der Web-Oberfläche von Telegram abheuern wollte.

Weitere Unterschiede zwischen WhatsApp und Telegram sind die Verteilung der Daten-Zentren: Telegram nutzt weltweit mehrere Zentren, um Nachrichten international schnell zustellen zu können. Außerdem hat Telegram neue Funktionen zur Privatsphäre für Android und iOS eingeführt.

Quelle: Pavel Durov

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Telegram: Großes Update für Android und iOS mit neuen Funktionen für noch mehr Privatsphäre

Die Messenger-App Telegram hat ein großes Update für Android und iOS erhalten. Ab sofort können Sie in der App festlegen, welche Kontakte sehen können, wann Sie zuletzt online waren. Außerdem führt der Anbieter eine Selbstzerstörung für inaktive Konten ein. Nach einer festgelegten Zeit löscht Telegram dann nicht mehr genutzte Profile und alle zugehörigen Daten.

Zuletzt Online: Telegram erlaubt das Verstecken des Online-Status

Telegram führt eine Funktion ein, die sich viele Nutzer gewünscht haben: Das Verstecken des Online-Status. Ab sofort können Sie einstellen, wer den Zeitpunkt sehen kann, zu dem Sie zuletzt in der App waren. Sie haben die Wahl zwischen den drei Optionen Alle, Meine Kontakte und Niemand. Außerdem können Sie beliebig viele Ausnahmen festlegen und so bestimmen, welche Kontakte immer oder nie über Ihren Online-Status informiert sind.Telegram: Großes Update für Android und iOS mit neuen Funktionen für noch mehr Privatsphäre

Vielfalt dank Feineinstellung

Wie auch beim Konkurrenten WhatsApp können Sie den Online-Status von anderen nur einsehen, wenn Sie Ihren eigenen ebenfalls teilen. Die Möglichkeit zu unterschiedlichen Einstellungen für einzelne Kontakte macht den Wunsch nach mehr Privatsphäre nicht zur schwierigen Entscheidung zwischen entweder alle oder keiner.

Telegram erhält gleichzeitig eine wichtige Funktionalität aufrecht: Auch wenn Sie nicht sehen können, wann ein Kontakt zuletzt online war, verrät Telegram trotzdem, wie häufig jemand die Messenger-App nutzt. Angaben wie vor kurzem oder zuletzt vor einem Monat sind absichtlich ungenau, zeigen Ihnen aber, ob Sie mit einer baldigen Antwort rechnen können oder nicht.

Selbstzerstörung für inaktive Konten

Telegram betont, keine Nutzerdaten sammeln zu wollen und führt deshalb eine Selbstzerstörungsfunktion für Konten ein. Wenn Sie sich für mehr als sechs Monate nicht mehr in Telegram einloggen oder die App nutzen, löscht der Anbieter ihr Konto – einschließlich aller Nachrichten, Medien, Kontakte und Daten. Auf Wunsch können Sie den genauen Zeitraum selbst einstellen und zwischen einem Monat oder einem Jahr wählen.

Die neuen Funktionen zur Privatsphäre stehen ab sofort in der App für Android und iOS zur Verfügung. Telegram hat weitere Neuerungen zur Privatsphäre für die Zukunft angekündigt.

Quelle: Telegram

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WhatsApp führt mit dem neuesten Update der Android-Version sichere Verschlüsselung für mehr Privatsphäre ein. Die Funktion ist automatisch aktiviert und bietet die stärkste Sicherheitsmaßnahme der beliebtesten Messenger-Apps, sogar im Vergleich mit Apple, Microsoft und Google. Ein Starttermin der Verschlüsselung in der iOS-App ist noch nicht bekannt.

Wie The Verge berichtet, bietet WhatsApp mit dem neuesten Update der Android-Version die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dabei werden die Nachrichten jeweils auf dem Gerät der Nutzer ver- und wieder entschlüsselt. WhatsApp kann als Anbieter selbst nicht mitlesen oder entschlüsseln.

Damit ist die Funktion sicherer als beispielsweise die Chat-Funktion von Googlemail oder Facebeook. Anbieter wie Cryptocat und Telegram verwenden ebenfalls Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, mit mehr als 600 Millionen aktiven Nutzern weltweit ist WhatsApp alledings der größte Anbieter, der die Maßnahme einführt.

Für die Verschlüsselungsfunktion hat WhatsApp mit Open Whisper Systems zusammengearbeitet, dem Hersteller von TextSecure, Signal und RedPhone. TextSecure verwendet offenen Quellcode, so dass Sicherheitsexperten die Qualität der Verschlüsselung überprüfen können. Weil TextSecure in der Vergangenheit gute Bewertungen erhalten hat, wollte WhatsApp mit dem Hersteller zusammenarbeiten.

In einem Test vieler Chat- und Messenger-Apps der Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) haben alle drei Apps von Open Whisper Systems sehr gut abgeschnitten. Mit der Einführung der Verschlüsselung in der Android-Version von WhatsApp könnte der Messenger in Zukunft ebenfalls besser abschneiden.

Quelle: The Verge

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WhatsApp: Lesebestätigung deaktivieren mit der Beta-Version der Messenger-App für Android

Wie wir in unserem Exklusiv-Bericht beschrieben haben, hat sich eine Deaktivierung der Lesebestätigung in WhatsApp bereits angekündigt. Jetzt erhalten Android-Nutzer die Möglichkeit, mit der neuesten Beta-Version der Messenger-App die blauen Haken und damit die Gelesen-Mitteilung auszuschalten. Apple-Nutzer müssen auf die iOS-Version noch warten.

Anfang November 2014 hat WhatsApp die Lesebestätigung eingeführt: Zwei blaue Haken hinter einer Nachricht signalisieren, dass der Empfänger die Botschaft gelesen hat. Die neue Funktion ließ sich bislang nicht ausstellen. Jetzt bietet die Beta-Version für Android erstmals die Möglichkeit, in den Datenschutz-Einstellung die sogenannten Read Receipts zu unterdrücken.WhatsApp: Lesebestätigung deaktivieren mit der neuen Beta-Version der Messenger-App

Mit der neuen Option können Sie wie auch bei der Sichtbarkeit von Zuletzt online wählen, ob WhatsApp eine Lesebestätigung an den Empfänger übermitteln soll. Aber auch hier gilt: Wer keine Bestätigung schickt, kann auch eine von anderen Nutzern erhalten.WhatsApp: Lesebestätigung deaktivieren mit der neuen Beta-Version der Messenger-App

Die Beta-Version von WhatsApp für Android steht auf der Internetseite des Anbieters zur Verfügung. Die Installation erfolgt als APK-Datei. Dazu ist es nötig, Unbekannte Quellen in den Systemeinstellungen zuzulassen. Die Update der regulären Version sowie eine iOS-Ausgabe sollten in Kürze erhältlich sein.

Quelle: WhatsApp

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Mozilla Firefox mit Tor-Integration für anonymes Surfen und mehr Privatsphäre im Internet

Mozilla arbeitet mit dem Anonymisierungsdienst Tor zusammen. Der Browser Firefox soll eine Tor-Integration für anonymes Surfen erhalten und mehr Sicherheitsfunktionen. Mit zusätzlichen Servern will Mozilla außerdem helfen, das Tor-Netzwerk zu beschleunigen.

Mozilla bündelt mit der Polaris Initiative ab sofort die Arbeit an mehr Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre im Internet. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit dem Anonymisierungsdienst Tor. Damit bestätigt sich das Gerücht einer Zusammenarbeit der Tor-Entwickler mit Mozilla.Mozilla Firefox mit Tor-Integration für anonymes Surfen und mehr Privatsphäre im Internet

Mozilla will dem Anonymisierungsdienst Tor schnelle Server spendieren, um das Angebot zu beschleunigen. Im Gegenzug helfen die Tor-Entwickler an der Arbeit von neuen Firefox-Sicherheitsfunktionen. Mozilla testet derzeit eine Option für mehr Privatsphäre, die das sogenannte Tracking unterbinden soll. Internetseiten sollen das Surfverhalten des Nutzers nicht verfolgen können, gleichzeitig soll werbefinanzierten Seiten kein Nachteil entstehen.

Mozilla testet die neue Tracking-Sperre zuerst in der Vorab-Version Firefox Nightly. Einen Starttermin der Funktion für die finale Version für alle Nutzer gibt es noch nicht.

Quelle: Mozilla

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Mozilla Firefox 33.1 mit Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre

Mozilla hat den Browser Firefox für Windows, Mac und Android auf die Version 33.1 aktualisiert. Neu ist die Integration der Suchmaschine DuckDuckGo als mögliche Option in der Suchleiste. Desktop-Nutzer erhalten zusätzlich einen Vergessen-Button zum schnellen Löschen der Browser-Chronik. Außerdem startet Mozilla Kacheln mit gesponserten Inhalten in leeren Browser-Tabs.

Mozilla Firefox 33.1 Desktop-Version

Vergessen-Button

Der neue Vergessen-Button in Mozilla Firefox 33.1 ist eine Ergänzung zum Privaten Modus des Browsers. Als Nutzer erhalten Sie damit mehr Kontrolle über Privatsphäre und Datenschutz. Sie können den kürzlich angelegten Browser-Verlauf löschen, ohne restliche Informationen zu beeinflussen. Auf öffentlichen Rechnern oder bei mehreren Benutzern eines Computers können Sie so sicherstellen, dass Ihre Chronik nicht von anderen eingesehen wird.Mozilla Firefox 33.1 mit neuem Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre

Ein Klick auf den Vergessen-Button öffnet ein Menü, in dem Sie den zu löschenden Zeitraum auswählen können. Zur Auswahl stehen fünf Minuten, zwei Stunden oder ein Tag. Eine Anpassung ist nicht möglich, da Mozilla den Vorgang so einfach wie möglich halten will.

DuckDuckGo-Suchoption

Bislang ließ sich die Suchmaschine DuckDuckGo nur manuell als Option zu Firefox hinzufügen. Mit der Version 33.1 integriert Mozilla DuckDuckGo als Auswahlmöglichkeit in die Suchleiste. DuckDuckGo sammelt oder teilt keine persönlichen Informationen und personalisiert die Suchergebnisse nicht. Im Gegensatz zu Google findet keine Vorsortierung der Ergebnisse statt, das heißt Browserverlauf, Klickverhalten und Standort beeinflussen die angezeigten Resultate nicht. Mozilla folgt hier dem Vorbild von Apple: Mit iOS 8 bietet hat Apple DuckDuckGo als Suchmaschine in Safari eingeführt.Mozilla Firefox 33.1 mit neuem Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre

Kacheln mit gesponserten Inhalten

Mozilla Firefox 33.1 mit neuem Vergessen-Button und DuckDuckGo-Suche für mehr Privatsphäre Beim Öffnen eines neuen Browser-Fensters oder Tabs zeigt Firefox Kacheln an, die auf dem Surfverhalten und dem Seitenverlauf des Nutzers basieren. Bei einer neuen Installation bleibt diese Übersicht leer. In der Version 33.1 von Firefox zeigt der Browser hier Empfehlungen und Inhalte von Werbepartnern. Auch in der Übersicht der bisher besuchten Seiten finden sich einige Kacheln von Sponsoren.

Mozilla will Nutzern damit einen Mehrwert bieten, da selbst die Werbepartner nicht beliebige Inhalte schalten können und Anti-Tracking-Auflagen bezüglich der Nutzerdaten einhalten müssen. Die Option lässt sich auch deaktivieren. Mozilla bietet Hinweise zu den Inhalten und Inhalten von Werbepartnern.

Mozilla Firefox 33.1 für Android

Auch Mozilla Firefox 33.1 für Android hat die Integration von DuckDuckGo in der Suchleiste erhalten.

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Zehn Jahre Firefox und Browser speziell für Entwickler

Firefox ist zum ersten Mal am 9. November 2009 erschienen als Konkurrenz zu Internet Explorer, der damals mit 90 Prozent Anteil den Markt beherrscht hat. Zehn Jahre später hat Google mit Chrome selbst einen Herausforderer auf den Weg gebracht und Firefox im internationalen Vergleich auf den dritten Platz abgedrängt. Weltweit bringt es Firefox damit auf knappe 14 Prozent Marktanteil.

Zum Jubiläum hat Mozilla mit Firefox Developer Edition einen Browser speziell für Entwickler veröffentlicht. Diese Version bietet eingebaute Werkzeuge und eine Umgebung für Entwickler zum Testen von Apps und mobilen Browsern.

Quelle: Mozilla | Statista

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