Adblock Plus verhindert Tracking durch Facebook-Werbung

Der verbreitete Werbeblocker Adblock Plus unterbindet die Verfolgung durch Facebook-Werbung. Mit einer neuen Form des eigenen Werbenetzwerks verknüpft Facebook das Surfverhalten und die Interaktion mit Werbeanzeigen mit den Facebook-Profilen seiner Nutzer. So lässt sich sogar geräteübergreifend feststellen, wann Nutzer eine Anzeige gesehen und wo sie eine Kaufentscheidung gefällt haben. Adblock Plus unterbricht diesen Zyklus.

So funktioniert Facebooks Werbenetzwerk Atlas

Facebook bietet mit seinem Werbenetzwerk Atlas Werbekunden die Möglichkeit, die Effizienz von Anzeigen global und plattformübergreifend festzustellen. Facebook verknüpft dazu die Nutzer-Profile mit Informationen über ihr Surfverhalten und die Interaktion mit Anzeigen im Internet. Diese Art der Überwachung, das sogenannte Tracking, findet auf dem Smartphone wie auf dem Laptop oder Tablet statt.

Atlas informiert Facebooks Werbekunden, ob Nutzer ihre Anzeige beispielsweise auf dem Laptop gesehen haben, einen Kauf aber später auf dem Smartphone getätigt haben. Dabei verlässt sich Facebook nicht mehr nur allein auf Cookies, sondern sammelt personenbezogene Daten. Werbekampagnen im Internet lassen sich auch mit normalen Käufen verbinden. Nach Aussage von Facebook gibt die soziale Plattform die Nutzeridentität aber nicht an Werbekunden weiter und verkauft nur anonymisierte Daten.

Adblock Plus blockiert auch die Atlas-Überwachung

Für Ben Williams von Adblock Plus ist die Anonymisierung aber nicht ausreichend. Er fordert, dass Nutzer einer Verfolgung im Internet und derart zielgerichteteter Werbung zustimmen müssen. Wer dies nicht will, braucht eine Möglichkeit zum Schutz der Privatsphäre. Adblock Plus ist eine Option, die Überwachung zu unterbinden. Der Werbeblocker sperrt die Anzeigen des Netzwerks inklusive des Tracking durch Social Media-Buttons. Auf je mehr mehr Geräten Adblock Plus zum Einsatz kommt, desto weniger Daten kann Facebook sammeln.

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Appsfire: Noch mehr Werbeanzeigen auf dem Smartphone beim Aktualisieren von Inhalten?

Das französische Unternehmen Appsfire hat sich eine neue Form der Werbung auf dem Smartphone ausgedacht. Viele Apps wie Twitter, Facebook, Pinterest und Google+ verwenden die Geste Pull to Refresh, also das Herunterziehen zum Aktualisieren. Dadurch entsteht am oberen Rand des jeweiligen Feeds ein kleiner Extraraum, bevor die jeweilige Anwendung neue Inhalte nachlädt. Appsfire will genau dort einen Werbebalken anbringen.

Das Herunterziehen zum Aktualisieren ist eine weit verbreite Steuerungsgeste auf Smartphones und Touchscreens. Bis jetzt hat aber noch keine App oder kein Unternehmen dieses Bedienelement mit Werbung verknüpft. Bühne frei für Appsfire: Mit Newsfire stellen die Franzosen eine Newsreader-Anwendung vor, die testweise zum ersten Mal beim Nachladen auf diese Art Werbeanzeigen einblendet. Ein Video erklärt die Funktionsweise der Werbung in Kombination mit dem Herunterziehen zum Nachladen von Inhalten.

Nach Aussage von Appsfire könnte diese neue Platzierung von Werbung das Ende von Banner-Anzeigen auf mobilen Geräten bedeuten. Diese sind gerade auf Smartphones störend und invasiv, da auf kleinen Bildschirmen wertvoller Platz überlagert wird oder Nutzer erst Pop-ups schließen müssen. Im Zweifelsfall bedeuten Werbeanzeigen in Verbindung mit Pull to Refresh aber noch mehr Werbung statt weniger.

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Quelle: Appsfire Blog

Via: Adage