Adblock Plus verhindert Tracking durch Facebook-Werbung

Der verbreitete Werbeblocker Adblock Plus unterbindet die Verfolgung durch Facebook-Werbung. Mit einer neuen Form des eigenen Werbenetzwerks verknüpft Facebook das Surfverhalten und die Interaktion mit Werbeanzeigen mit den Facebook-Profilen seiner Nutzer. So lässt sich sogar geräteübergreifend feststellen, wann Nutzer eine Anzeige gesehen und wo sie eine Kaufentscheidung gefällt haben. Adblock Plus unterbricht diesen Zyklus.

So funktioniert Facebooks Werbenetzwerk Atlas

Facebook bietet mit seinem Werbenetzwerk Atlas Werbekunden die Möglichkeit, die Effizienz von Anzeigen global und plattformübergreifend festzustellen. Facebook verknüpft dazu die Nutzer-Profile mit Informationen über ihr Surfverhalten und die Interaktion mit Anzeigen im Internet. Diese Art der Überwachung, das sogenannte Tracking, findet auf dem Smartphone wie auf dem Laptop oder Tablet statt.

Atlas informiert Facebooks Werbekunden, ob Nutzer ihre Anzeige beispielsweise auf dem Laptop gesehen haben, einen Kauf aber später auf dem Smartphone getätigt haben. Dabei verlässt sich Facebook nicht mehr nur allein auf Cookies, sondern sammelt personenbezogene Daten. Werbekampagnen im Internet lassen sich auch mit normalen Käufen verbinden. Nach Aussage von Facebook gibt die soziale Plattform die Nutzeridentität aber nicht an Werbekunden weiter und verkauft nur anonymisierte Daten.

Adblock Plus blockiert auch die Atlas-Überwachung

Für Ben Williams von Adblock Plus ist die Anonymisierung aber nicht ausreichend. Er fordert, dass Nutzer einer Verfolgung im Internet und derart zielgerichteteter Werbung zustimmen müssen. Wer dies nicht will, braucht eine Möglichkeit zum Schutz der Privatsphäre. Adblock Plus ist eine Option, die Überwachung zu unterbinden. Der Werbeblocker sperrt die Anzeigen des Netzwerks inklusive des Tracking durch Social Media-Buttons. Auf je mehr mehr Geräten Adblock Plus zum Einsatz kommt, desto weniger Daten kann Facebook sammeln.

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News des Tages: Thom Yorke-Album auf BitTorrent, Adblock Plus gegen Facebook-Werbung, Fruit Ninja

Thom Yorke hat mit seinem neuen Solo-Album in einer Woche mehr als eine Millionen legale Downloads erreicht, der Werbeblocker Adblock Plus unterbricht das geräteübergreifende Tracking durch Facebooks Werbenetzwerk und das erfolgreiche Geschicklichkeitsspiel Fruit Ninja hat ein großes Update mit vielen Neuerungen erhalten – die News des Tages.

  • Standort-Erinnerungen für E-Mail: Mit Boomerang für Android können sich Nutzer an E-Mails erinnern lassen, abhängig von ihrem Standort. Private E-Mails zeigt Boomeran zu Hause an, Geschäftliches im Büro. Boomerang unterstützt sowohl Gmail als auch Microsoft Exchange.
  • Thom Yorkes Album auf BitTorrent: Thom Yorkes Solo-Album Tomorrow’s Modern Boxes ist exklusiv nur auf BitTorrent erhältlich. Zum Preis von 4,75 Euro erhalten Sie acht Songs und ein Musikvideo. Bisher haben mehr als eine Million Nutzer das Album und eine kostenlose Single heruntergeladen.
  • Flipboard für Windows Phone: Jetzt können auch Windows Phone-Nutzer mit Flipboard Neuigkeiten entdecken und durch persönlich zusammengestellte Magazine blättern. Flipboard für Windows Phone vereint alle interessanten Quellen an einem zentralen Ort und erlaubt das bequeme Teilen mit anderen.
  • Fremsprachen-Eingaben in iOS 8: Translator Keyboard ist eine Tastatur-App für iOS, welche die Eingabe von Fremdsprachen erheblich erleichtert: Die App übersetzt automatisch in die gewünschte Zielsprache.

Updates

  • Adblock Plus: Facebook hat das eigene Atlas-Werbenetzwerk neu gestartet und präsentiert Ihnen damit auch plattformübergreifend Werbung entsprechend der von Ihnen gesammelten Daten. Der Werbeblocker Adbluck Plus hilft aber auch hier und erlaubt das Unterbrechen des Tracking durch Facebook.
  • Mozilla Firefox 64-Bit-Beta: Bereits im November will Mozilla eine Beta-Version von Firefox für 64-Bit-Systeme veröffentlichen. Die reguläre Version des beliebten Browsers könnte frühestens mit Firefox 37 am 31. März 2015 Unterstützung für 64-Bit erhalten.

Spiele

  • Grand Theft Auto Online: Rockstar Games hat das Update Last Team Standing für Grand Theft Auto Online veröffentlicht. Spieler erhalten neue Waffen, Fahrzeuge und Ausrüstung sowie zehn neue Jobs in Los Santos und Blaine County. Außerdem gibt es einen Editor-Modus zur Erstellung eigener Jobs sowie Änderungen am Gameplay.
  • Stronghold 3 Gold: Das Aufbau- und Strategiespiel Stronghold 3 ist als Gold-Version erschienen. Stronghold 3 Gold enthält eine neue Einzelspieler-Kampagne sowie historische Belagerungen als Bonus.
  • Fruit Ninja: Das Geschicklichkeitsspiel Fruit Ninja hat ein großes Update erhalten und führt damit neue Gameplay-Funktionen ein. Wellen von zehn Früchten, Wolken zum Auffangen von Obst und Wirbelwinde für Super-Kombinationen garantieren noch höhere Punktestände.
  • PES 2015 gegen FIFA 15: Der Europäische Brand-Manager von Pro Evolution Soccer, Adam Bhatti, erklärt in einem Video, warum er PES 2015 für besser hält als den Konkurrenten FIFA 15. PES 2015 sei realistischer, biete umfassendere Management-Möglichkeiten und besseres Training für jede Situation. Bei Softonic haben wir selbst FIFA 15 und Pro Evolution Soccer 2015 gegeneinander antreten lassen.

Tweet des Tages

So sieht die Windows 8.1-Version des VLC media player auf Windows 10 Technical Preview aus.

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Adblock Plus: Version 1.8.4 für Chrome, Opera und Safari behebt Fehler

Der kostenlose Werbeblocker Adblock Plus hat ein Update erhalten. Die Version 1.8.4 behebt Fehler in der Browser-Erweiterung für Chrome, Opera und Safari. Die wichtigste Neuerung ist, dass Inhalte einer Internetseite nicht mehr den Button zum Blockieren von Werbeanzeigen überlagern.

In allen Versionen der Browser-Erweiterung Adblock Plus konnte es passieren, dass bei der Darstellung einer Internetseite Inhalte den Button des Werbeblockers überlagerten und das manuelle Blockieren von Elementen verhinderten. Dieses Problem ist mit der Version 1.8.4 des Werbeblockers behoben.

Adblock Plus hat die Browser-Erweiterung speziell an neue Versionen von Chrome und Opera angepasst und Darstellungsprobleme für einige Internetseiten beseitigt. Sollte ein Filter einmal nicht funktionieren, kann es jetzt nicht mehr dazu kommen, dass sich die Seite mit den Browser-Erweiterungen nicht anzeigen lässt.

In Safari können Nutzer jetzt auch Werbevideos von YouTube bei der Wiedergabe mit dem HTML5-Player sperren. Außerdem arbeitet Adblock Plus besser mit JavaScript in Safari 8 zusammen und ruft in Verbindung mit EasyPrivacy keine Seitenabstürze mehr hervor. Ebenso gibt es Geschwindigkeitsverbesserungen beim Surfen mit vielen offenen Tabs.

Die neue Version Adblock Plus 1.8.4 für Chrome, Opera und Safari ist ab sofort erhältlich. Die Aktualisierung vorhandener Installationen der Browser-Erweiterung erfolgt automatisch.

Quelle: Adblock Plus

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News des Tages: Facebook Privatsphäre-Einstellungen, iCloud, Die Sims 4

Facebook bietet mit Privacy Checkup eine neue Überprüfung der Einstellungen zur Privatsphäre, Apple will die Sicherheitsmaßnahmen beim eigenen Cloudspeicher iCloud verbessern und illegale Kopien von Die Sims 4 sind nicht spielbar – die News des Tages.

  • Facebook Privatsphäre-Einstellungen: Facebook stellt seinen Nutzern eine neue Hilfe zur Überprüfung der Einstellungen zur Privatsphäre bereit. Der sogenannte Privacy Checkup soll Mitgliedern des sozialen Netzwerkes besser verständlich machen, mit wem genau sie welche Inhalte teilen.
  • G-Data USB Keyboard Guard: Die kostenlose Anwendung USB Keyboard Guard von G-Data bietet die Überprüfung von angeschlossenen USB-Sticks und warnt vor Schadsoftware, die das System übernehmen kann.
  • Steven: Die App Steven für iOS teilt automatisch den Standort als Emoji-Statusmitteilung, beispielsweise ein Haus, wenn der Nutzer zu Hause ist. Anwender können die Meldungen mit Fotos anreichern.
  • iCloud Sicherheitsmaßnahmen: Apple-Chef Tim Cook hat Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Apples Cloudspeicher iCloud angekündigt. Nutzer sollen in Zukunft Benachrichtigungen bei Aktivität erhalten, um unerlaubten Zugriff festzustellen. Sicherheitsexperten haben inzwischen gezeigt, wie Hacker aber auch FBI und CIA auf iCloud-Konten zugreifen.
  • Wunderlist: Die Produktivitäts-App zur Listenverwaltung Wunderlist ist für Windows 8 und Windows Phone 8 erschienen, eine Ausgabe für Windows 7 der neuen Version ist ebenfalls in Planung.

Updates

  • Adblock Plus: Die Version 1.8.4 des beliebten Werbeblockers ist für Chrome, Opera und Safari erschienen. Da Update beseitigt Probleme mit der Überlagerung des Buttons zum Blockieren von Inhalten und bringt Neuerungen wie das Sperren von YouTube-Werbung auch mit dem HTML5-Player für Safari.
  • Google Camera: Die Kamera-App für Android von Google unterstützt mit der neuesten Version die Auslösung per Android Wear-Smartwatch. Außerdem erhält die Photo Sphere-Funktion eine neue Oberfläche und Nutzer können zwischen neuen Seitenverhältnissen wählen.
  • Evernote: Die Notiz-App Evernote für Android hat eine neue Benutzeroberfläche erhalten, die Anwender besser bei der Arbeit unterstützen soll. Außerdem gibt es eine Überarbeitung für Layout sowie Navigation und Verbesserungen der Handschrifterkennung.

Spiele

Tweet des Tages

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Surfen ohne Werbung: Atlas für Android blockiert Anzeigen und schützt die Privatsphäre

Atlas Web Browser ist ein neuer, kostenloser Android-Browser, der Wert auf Privatsphäre legt und Werbe-Anzeigen sowie Popups blockiert. Mit verschiedenen Filtern können Nutzer auswählen, welche Inhalte die App laden soll: So lässt sich nur Javascript deaktivieren oder eine reine Text-Version von Internetseiten anzeigen.

Atlas nutzt die Filterlisten des bekannten und weit verbreiteten Werbeblockers Adblock Plus und ist so in der Lage, die allermeisten Werbeanzeigen und Tracking-Tools zum Nachverfolgen des Surfverhaltens zu deaktieren. Darüber hinaus bietet Atlas drei verschiedene Surf-Modi: Hi-Fi zeigt Internetseiten wie gewohnt mit allen Details an, Lo-Fi deaktiviert Javascript vollständig und ein Text-Modus reduziert die Seiten auf reine Informationen.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Das Ausschalten von Javascript soll helfen, die Ladezeiten von Seiten zu verkürzen und unnötige Inhalte zu stoppen. Dadurch lassen sich der Akku des Gerätes und der mobile Datentarif schonen. Nutzer können einfach zwischen der Desktop-Version und mobilen Ansicht von Internetseiten hin- und herschalten und die Benutzeroberfläche von Atlas anpassen.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Der Atlas-Browser für Android ist kostenlos erhältlich und selbst frei von jeglicher Werbung, dafür ist das Surfen auf maximal vier Tabs gleichzeitig beschränkt. Die Premium-Version Atlas Plus ist zum Preis von 2,26 Euro erhältlich und bietet neben einer unbegrenzten Anzahl an Tabs zwei weitere Funktionen. Der Dual-Modus erlaubt das gleichzeitige Betrachten von zwei Internetseiten nebeneinander, außerdem kann sich der Browser auf Wunsch für jede Adresse unterschiedliche Einstellungen merken.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Atlas Web Browser ist bereits im Material Design von Android L gestaltet und ermöglicht Surfen ohne sichtbare Elemente der Benutzeroberfläche.

Quelle / Bilder: XDA Developers

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“Ich versuche, meine Privatsphäre im Internet zu wahren” – Antiviren-Experte Mikko Hypponen im Interview

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Mozilla Firefox: Der Browser zeigt allen Nutzern Kacheln mit Werbung an

Mozilla weitet das Programm der Werbekacheln im Browser Mozilla Firefox auf weitere Anwender aus. Beim Öffnen eines neuen, leeren Tabs sollen in Zukunft nicht nur neue Nutzer des Browsers Kacheln mit Werbung und empfohlenen Inhalten zu sehen bekommen.

Beim Öffnen eines Browser-Fensters oder Tabs zeigt Firefox Kacheln an, die auf dem Surfverhalten und dem Seitenverlauf des Nutzers basieren. Bei einer neuen Installation bleibt die Übersicht leer. In der ersten Phase der Werbekacheln hat Mozilla diesen Platz für Anzeigen und gesponsorte Inhalte genutzt.

In der zweiten Phase weitet Mozilla die Werbung auf alle Nutzer aus. Einige der angezeigten Kacheln enthalten dann statt Empfehlungen Inhalte von Werbepartnern. Auch diese basieren aber auf dem Surfverhalten und dem Browserverlauf des Nutzers und sollen Logos oder Bilder zu vom Nutzer besuchten Seiten zeigen.

Mozilla hält am Grundsatz fest, dass die Kacheln Nutzern einen Mehrwert bieten, da selbst die Werbepartner nicht beliebige Inhalte schalten können und Anti-Tracking-Auflagen bezüglich der Nutzerdaten einhalten müssen.

Die neue Funktion soll in den kommenden Wochen zunächst für die Beta- und Aurora-Versionen von Firefox starten. Der bekannte Werbeblocker Adblock Plus hat bereits auf Mozillas Werbekacheln reagiert und erklärthässliche und aufdringliche Werbung in Firefox blockieren zu wollen.

Quelle: C|Net

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Nutzerüberwachung ohne Cookies: Adblock Plus blockiert auch Canvas Fingerprinting

Eine neue Tracking-Methode der Werbeindustrie sorgt gerade für Aufruhr im Internet. Die Rede ist von einer neuen Technologie namens Canvas Fingerprinting, die Nutzer beim Löschen von Cookies identifizieren und überwachen kann.

Anders als häufig behauptet, ist die neue Methode allerdings gar nicht so genau. Auch lässt sich das Canvas Fingerprinting blockieren, das sagt zumindest der Entwickler des beliebten Werbeblockers Adblock Plus gegenüber Softonic.

Wir erklären Ihnen die wichtigsten Fakten zu Canvas Fingerprinting und wie sie diese Methode blockieren.

Was ist Canvas Fingerprinting?

Anders als beim Cookie können Werbetreibende mit Canvas Fingerprinting einen Nutzer identifizieren, ohne Daten auf dem Computer zu speichern und später abzurufen. Ganz grob bedeutet dies, dass ein Werbenetzwerk einen Nutzer überwachen kann, selbst wenn dieser Cookies löscht. Der Nutzer kann nichts dagegen machen.

Wie funktioniert Canvas Fingerprinting?

Durch die Nutzung einer Technologie, die unter anderem moderne Browser-Spiele ermöglicht, überträgt der Browser ein paar Informationen über das Chip-Modell der Grafikkarte eines Computers an die Server der Internetseite. Zusammen mit weiteren verfügbaren Informationen wie den Browser und dessen Versionsnummer, dem genutzten Betriebssystem und, so die Vermutung von Adblock Plus, anderen Einstellungen wie ClearType, erstellen Werbenetzwerke eine mehr oder weniger eindeutige Nutzer ID.

Wie genau ist Canvas Fingerprinting?

Laut Adblock Plus ist die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten der Informationen stark begrenzt. Ein sinnvolles Tracking von Nutzern sei daher höchstens auf kleineren Internetseiten mit einer wiederkommenden Nutzerschaft möglich. “Sobald man mehrere Millionen Nutzer (insbesondere über mehrere Internetseiten) überwachen möchte, ist es sehr wahrscheinlich, dass unterschiedliche Nutzer die gleiche Kombination der Informationen haben und somit durch Canvas Fingerprinting nicht unterscheidbar sind.”

Im besten Fall kann man mit Canvas Fingerprinting eine wage Vermutung über einen Nutzer anstellen, der seine Cookies gelöscht hat.

Wo kommt Canvas Fingerprinting zum Einsatz?

In Deutschland nutzen zurzeit zwei Werbenetzwerke das Canvas Fingerprinting: Ligatus und AddThis. Eingesetzt wird die Technologie unter anderem auf Internetseiten wie T-Online.de, Kicker.te, n-tv.de, Computerbild.de, golem.de und wetteronline.de. Die Seitenbetreiber wissen nicht immer etwas von diesem Einsatz.

Kann ich Canvas Fingerprinting blockieren?

Ja. Zwar sind die im Internet verbreiteten Informationen, dass das Löschen von Cookies gegen das Canvas Fingerprinting nichts nützt, richtig; blockieren kann man die Technologie trotzdem. Laut Ben Williams von Adblock Plus kann man die Erstellung der digitalen Fingerabdrücke durch die Deaktivierung von Java Skript verhindern. Das Problem: Hierdurch funktionieren auch viele andere Sachen auf modernen Internetseiten. Abhilfe schafft das Browser-Plugin Adblock Plus.

So blockieren Sie das Canvas Fingerprinting

Adblock Plus kann die Übertragung des auf dem Computer erstellten Fingerabdrucks, also den gesammelten Daten, an die Server von Werbetreibenden einfach blockieren. Die hierzu notwendigen Skripte unterdrückt Adblock Plus, wenn man die zusätzliche EasyPrivacy Filter-Liste zum Adblock Plus Browser-Plugin hinzufügt.

Die Liste enthält Informationen über Skripte, die den Nutzer überwachen und verhindert dann die Übertragung von Informationen – darunter auch Cookies. Das Werbenetzwerk AddThis, das Canvas Fingerprinting unter anderem auf den Seiten skyscanner.de und eventim.de anwendet, blockiert EasyPrivacy bereits seit fünf Jahren. Ligatus steht ebenfalls in der EasyPrivacy-Liste.

Canvas Fingerprinting: Kein Ersatz für Cookies

Canvas Fingerprinting ist kein großangelegter und unaufhaltsamer Angriff auf die Privatsphäre von Internetnutzern. Dafür ist die Technologie zu ungenau. Wer dennoch etwas gegen die Überwachung durch Werbetreibende unternehmen möchte, sollte entweder Programme wie Adblock Plus nutzen oder Java Skript im Browser abstellen.

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Adblock Plus: Klage gegen den Werbeblocker

Der Werbeblocker Adblock Plus ist den Vermarktern von Anzeigen im Internet ein Dorn im Auge. Nach einer Klage von mehreren deutschen Medienunternehmen soll jetzt das Landgericht München entscheiden, ob das Geschäftsmodell von Adblock Plus rechtswidrig ist.

Adblock Plus blendet Onlinewerbung auf Internetseiten aus. Dadurch entgehen vielen Anbietern kostenloser Dienste Werbeeinnahmen. ProSiebenSat.1 sowie zwei RTL-Tochtergesellschaften haben deshalb beim Landgericht München Klage gegen den Adblock Plus-Betreiber Eyeo eingereicht. Der Vorwurf an das Unternehmen hinter Adblock Plus lautet, ein rechtswidriges Geschäftsmodell zu verwenden.

Der Werbeblocker ist umstritten, weil Adblock Plus einige Anzeigen im Internet nicht sperrt, vorausgesetzt, die jeweiligen Anbieter zahlen dafür. Die kostenpflichtige Aufnahme auf die sogenannte Whitelist hielten einige Werbevermarkter in der Vergangenheit bereits für eine Behinderung des Wettbewerbs. Allerdings hat das Landgericht Hamburg im September 2013 zugunsten von Eyeo entschieden, so dass ProSiebenSat.1 die damalige Klage zurückzog.

Thomas Port, der Geschäftsführer des Medienhauses von Seven One Media, zu dem auch ProSiebenSat.1 gehört, hält das Geschäftsmodell dennoch für rechtswidrig und will die Sache gerichtlich klären lassen. Auch Axel Springer hat gegen Eyeo Klage eingereicht, weitere Medienhäuser erwägen juristische Schritte.

Till Faida von Eyeo verteidigt den Adblock Plus-Ansatz der Whitelist und akzeptable Werbeanzeigen, die der Werbeblocker gegen Bezahlung dennoch anzeigt. Das Unternehmen sieht die eigene Praxis als Anreiz für Vermarkter, auf nutzerfreundliche Anzeigen umzusteigen.

Ben Willliams, Sprecher von Adblock Plus, bestätigte gegenüber Softonic, dass dem Unternehmen Eyeo bereits eine Klage zugestellt worden ist. Ausgehend von aktuellen Medienberichten erwartet man die Zustellung weiterer Klageschriften. Ben Williams verweist auf die Entscheidung des Landgerichts Hamburg zugunsten von Adblock Plus und einen Fall im Jahr 2004, bei dem der Bundesgerichtshof einen Werbeblocker für Fernsehgeräte als rechtmäßig einstufte. Dementsprechend ist das Unternehmen zuversichtlich, vor Gericht Recht zu bekommen.

Adblock Plus will weiter die Interessen von Endnutzern vertreten und soweit möglich mit Werbevermarktern zusammenarbeiten, um akzeptable und unaufdringliche Anzeigen zu fördern.

Update (14.7.2014, 17:00 Uhr): Wir haben die Meldung mit einer Stellungnahme von Ben Williams von AdBlock Plus aktualisiert.

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Quelle: Horizont

Via: Neowin

News des Tages: Safari blockiert Adobe Flash Player, iTunes 11.3, Leo’s Fortune für Android

Wegen einer Sicherheitslücke im Adobe Flash Player blockiert Apple im Safari-Browser ältere Versionen, iTunes erhält mit iTunes Extra eine neue Kategorie für zusätzliche Inhalte zu Musik und Videos und das preisgekrönte Jump’n’Run Leo’s Fortune ist auch für Android erschienen – die News des Tages.

  • Safari blockiert Flash Player: Nachdem Adobe eine kritische Sicherheitslücke im Adobe Flash Player geschlossen hat, reagiert auch Apple. Der Browser Safari blockiert Flash-Versionen, die noch nicht auf dem neusten Stand sind. Eine Popup-Warnung in Safari rät Anwendern zum Update.
  • Klage gegen Adblock Plus: Mehrere Unternehmen verklagen Eyeos, den Hersteller des beliebten Werbeblockers Adblock Plus. ProSiebenSat.1, zwei RTL-Tochtergesellschaften und der Axel Springer-Verlag zählen zu den Klägern. Sie halten das Geschäftsmodell für rechtswidrig.
  • Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2014: Deutschland gegen Argentinien: Wer gewinnt am Sonntag? Wir haben bei Softonic einen Blick in die Glaskugel geworfen und auf der PlayStation die FIFA 14-Partie gegen unsere argentinischen Redaktions-Kollegen gespielt.

Updates

  • Skype für Mac: Die Videotelefonie-Anwendung hat ein Update für Mac erhalten. Die Version 6.19 bringt Fehlerbehebungen und verbessert das Senden und Empfangen von Dateien sowie die Suche nach Textnachrichten.
  • iTunes: Apple hat die neue Version iTunes 11.3 für Windows und Mac veröffentlicht. In der neuen Kategorie iTunes Extra zeigt die Anwendung ab sofort zusätzliche Inhalte für bereits gekaufte Musik und Videos an. Apple hat angekündigt, dass iTunes Extra auch unter iOS 8 zur Verfügung stehen soll.

Spiele

  • Leo’s Fortune für Android: Das preisgekrönte Jump’n’Run Leo’s Fortune ist jetzt auch für Android erschienen. Das ansprechend und aufwendig gestaltete Spiel führt auf eine märchenhafte Reise durch eine Abenteuerwelt, in der man das gestohlene Vermögen der pelzigen Hauptfigur wieder einsammelt.
  • Minecraft Snapshot: Mojang hat den neuen Snapshot 14w28b von Minecraft veröffentlicht. Die neue Version Minecraft 1.8 befindet sich in der letzten Entwicklungsphase, deshalb konzentriert sich die Arbeit von Mojang auf die Optimierung und Fehlerbehebung des Spiels.
  • Angry Birds Star Wars 2: Rovio bietet ab sofort Angry Birds Star Wars 2 für Android und iOS kostenlos an. Außerdem hat das Spiel 30 neue Level erhalten, die sich allerdings nur über In-App-Käufe freischalten lassen.
  • FIFA 15 und PES 2015: Fans mit Zugang zu Vorab-Versionen der beiden Fußball-Simulationen vergleichen FIFA 15 und Pro Evolution Soccer 2015. Ein neues Video analysiert und bewertet das Gameplay  beider Spiele in der Konsolen-Version.
  • Assassin’s Creed: Pirates: Das vierte Update für Assassin’s Creed: Pirates bringt ein neues Handlungselement. Spieler müssen auf der Insel der Jugend eine Festung erobern und Sklaven befreien. Schiffe im Spiel lassen sich jetzt besser anpassen, außerdem ist die iOS-Version des Spiels diese Woche kostenlos.

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Werbeblocker Ad Muncher: Der Adblock Plus-Konkurrent ist ab sofort kostenlos

Der Werbeblocker Ad Muncher ist ab sofort kostenlos erhältlich. Die Anwendung ist bereits vor 15 Jahren gestartet und stand bisher als kostenpflichtiges Abonnement zur Verfügung. Jetzt hat sich das Australische Unternehmen entschlossen, die Premium-Filterlisten umsonst anzubieten. Dadurch will Ad Muncher noch mehr Nutzer gewinnen und mit Adblock Plus konkurrieren.

Ad Muncher blockiert Werbeanzeigen in allen Internet-Browsern, entfernt Werbung aus Software und sperrt auch das sogenannte Tracking von Drittanbietern, also das Nachverfolgen des Surfverhaltens im Internet. Nach 15 Jahren und mehr als 100.000 zahlenden Anwendern will der Gründer Murray Hurps seine Anwendung ab sofort kostenlos zur Verfügung stellen. Er hat Adblock Plus mit seinen rund 50 Millionen aktiven Nutzern als direkten Konkurrenten genannt.Werbeblocker Ad Muncher: Der Konkurrent zu Adblock Plus ist ab sofort kostenlos

Durch das kostenlose Angebot will Ad Muncher noch mehr Anwender gewinnen. Im Gegensatz zu Adblock Plus will Murray Hurp aber niemals Zahlungen von Werbefirmen akzeptieren, um ihre Anzeigen von den Filterlisten auszunehmen. Ad Muncher wird seinen Nutzern auch keine Software von Drittanbietern aufdrängen. Stattdessen sieht Hurp Partnerschaften mit Antivirus- oder Firewall-Herstellern als Möglichkeiten zur Finanzierung.

Durch die Umstellung auf eine frei verfügbare Anwendung kann Ad Muncher auch Probleme mit illegalen Software-Kopien aus dem Weg räumen. Gleichzeitig entschuldigt sich Hurp bei allen Nutzern, welche die Anwendung erst vor kurzem gekauft haben. Ad Muncher versichert aber, dass die Betroffenen natürlich von ihrem 30-tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen können.

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Quelle: Ad Muncher