Mozilla Firefox mit Tor-Integration für anonymes Surfen und mehr Privatsphäre im Internet

Mozilla arbeitet mit dem Anonymisierungsdienst Tor zusammen. Der Browser Firefox soll eine Tor-Integration für anonymes Surfen erhalten und mehr Sicherheitsfunktionen. Mit zusätzlichen Servern will Mozilla außerdem helfen, das Tor-Netzwerk zu beschleunigen.

Mozilla bündelt mit der Polaris Initiative ab sofort die Arbeit an mehr Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre im Internet. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit dem Anonymisierungsdienst Tor. Damit bestätigt sich das Gerücht einer Zusammenarbeit der Tor-Entwickler mit Mozilla.Mozilla Firefox mit Tor-Integration für anonymes Surfen und mehr Privatsphäre im Internet

Mozilla will dem Anonymisierungsdienst Tor schnelle Server spendieren, um das Angebot zu beschleunigen. Im Gegenzug helfen die Tor-Entwickler an der Arbeit von neuen Firefox-Sicherheitsfunktionen. Mozilla testet derzeit eine Option für mehr Privatsphäre, die das sogenannte Tracking unterbinden soll. Internetseiten sollen das Surfverhalten des Nutzers nicht verfolgen können, gleichzeitig soll werbefinanzierten Seiten kein Nachteil entstehen.

Mozilla testet die neue Tracking-Sperre zuerst in der Vorab-Version Firefox Nightly. Einen Starttermin der Funktion für die finale Version für alle Nutzer gibt es noch nicht.

Quelle: Mozilla

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Adblock Plus verhindert Tracking durch Facebook-Werbung

Der verbreitete Werbeblocker Adblock Plus unterbindet die Verfolgung durch Facebook-Werbung. Mit einer neuen Form des eigenen Werbenetzwerks verknüpft Facebook das Surfverhalten und die Interaktion mit Werbeanzeigen mit den Facebook-Profilen seiner Nutzer. So lässt sich sogar geräteübergreifend feststellen, wann Nutzer eine Anzeige gesehen und wo sie eine Kaufentscheidung gefällt haben. Adblock Plus unterbricht diesen Zyklus.

So funktioniert Facebooks Werbenetzwerk Atlas

Facebook bietet mit seinem Werbenetzwerk Atlas Werbekunden die Möglichkeit, die Effizienz von Anzeigen global und plattformübergreifend festzustellen. Facebook verknüpft dazu die Nutzer-Profile mit Informationen über ihr Surfverhalten und die Interaktion mit Anzeigen im Internet. Diese Art der Überwachung, das sogenannte Tracking, findet auf dem Smartphone wie auf dem Laptop oder Tablet statt.

Atlas informiert Facebooks Werbekunden, ob Nutzer ihre Anzeige beispielsweise auf dem Laptop gesehen haben, einen Kauf aber später auf dem Smartphone getätigt haben. Dabei verlässt sich Facebook nicht mehr nur allein auf Cookies, sondern sammelt personenbezogene Daten. Werbekampagnen im Internet lassen sich auch mit normalen Käufen verbinden. Nach Aussage von Facebook gibt die soziale Plattform die Nutzeridentität aber nicht an Werbekunden weiter und verkauft nur anonymisierte Daten.

Adblock Plus blockiert auch die Atlas-Überwachung

Für Ben Williams von Adblock Plus ist die Anonymisierung aber nicht ausreichend. Er fordert, dass Nutzer einer Verfolgung im Internet und derart zielgerichteteter Werbung zustimmen müssen. Wer dies nicht will, braucht eine Möglichkeit zum Schutz der Privatsphäre. Adblock Plus ist eine Option, die Überwachung zu unterbinden. Der Werbeblocker sperrt die Anzeigen des Netzwerks inklusive des Tracking durch Social Media-Buttons. Auf je mehr mehr Geräten Adblock Plus zum Einsatz kommt, desto weniger Daten kann Facebook sammeln.

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Surfen ohne Werbung: Atlas für Android blockiert Anzeigen und schützt die Privatsphäre

Atlas Web Browser ist ein neuer, kostenloser Android-Browser, der Wert auf Privatsphäre legt und Werbe-Anzeigen sowie Popups blockiert. Mit verschiedenen Filtern können Nutzer auswählen, welche Inhalte die App laden soll: So lässt sich nur Javascript deaktivieren oder eine reine Text-Version von Internetseiten anzeigen.

Atlas nutzt die Filterlisten des bekannten und weit verbreiteten Werbeblockers Adblock Plus und ist so in der Lage, die allermeisten Werbeanzeigen und Tracking-Tools zum Nachverfolgen des Surfverhaltens zu deaktieren. Darüber hinaus bietet Atlas drei verschiedene Surf-Modi: Hi-Fi zeigt Internetseiten wie gewohnt mit allen Details an, Lo-Fi deaktiviert Javascript vollständig und ein Text-Modus reduziert die Seiten auf reine Informationen.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Das Ausschalten von Javascript soll helfen, die Ladezeiten von Seiten zu verkürzen und unnötige Inhalte zu stoppen. Dadurch lassen sich der Akku des Gerätes und der mobile Datentarif schonen. Nutzer können einfach zwischen der Desktop-Version und mobilen Ansicht von Internetseiten hin- und herschalten und die Benutzeroberfläche von Atlas anpassen.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Der Atlas-Browser für Android ist kostenlos erhältlich und selbst frei von jeglicher Werbung, dafür ist das Surfen auf maximal vier Tabs gleichzeitig beschränkt. Die Premium-Version Atlas Plus ist zum Preis von 2,26 Euro erhältlich und bietet neben einer unbegrenzten Anzahl an Tabs zwei weitere Funktionen. Der Dual-Modus erlaubt das gleichzeitige Betrachten von zwei Internetseiten nebeneinander, außerdem kann sich der Browser auf Wunsch für jede Adresse unterschiedliche Einstellungen merken.Surfen ohne Werbung: Atlas für Android ist kostenloser Browser mit Werbeblocker und Schutz der Privatsphäre

Atlas Web Browser ist bereits im Material Design von Android L gestaltet und ermöglicht Surfen ohne sichtbare Elemente der Benutzeroberfläche.

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Adblock Plus: Der Werbeblocker sperrt auch das neue Werbenetzwerk von Facebook

Der Werbeblocker Adblock Plus bietet auch Schutz vor dem Tracking durch das neue Werbenetzwerk von Facebook. Über den Like-Button auf Internetseiten verfolgt das soziale Netzwerk das Surfverhalten auch außerhalb der Plattform. Die gesammelten Daten setzt Facebook zu Werbezwecken ein. Adblock Plus reagiert mit einer Filterliste, um das Ausspähen durch den Button zu verhindern.

Facebook-Buttons sammeln Daten über das Surfverhalten

Die Like-Buttons von Facebook finden sich nahezu flächendeckend auf Internetseiten und enthalten einen sogenannten Tracking-Pixel, der das Surfverhalten von Internetnutzern im gesamten Netz verfolgt. Zukünftig nutzt Facebook die gesammelten Daten, um noch zielgerichteter Werbeanzeigen auf Internetseiten zu platzieren. Dabei ist es unerheblich, ob Nutzer einen Social-Button anklicken oder ob sie Mitglied der sozialen Plattform sind. Einige Browser wie Mozilla Firefox bieten eine Einstellung, um das Tracking als unerwünscht zu signalisieren. Facebook ignoriert aber dieseDoNotTrack-Option.

Ausschalten der Like-Buttons von Facebook

Facebook bietet Nutzern zwar eine Möglichkeit, die Nachverfolgung auszuschalten, allerdings ist das Angebot mit mehreren Nachteilen verbunden. Der Opt-Out-Prozess findet über die externe Internetseite der Digital Advertising Alliance statt und muss für jeden einzelnen Browser wiederholt werden. Außerdem müssen Nutzer die Methode nach jedem Löschen der Browser-Cookies wiederholen.Adblock Plus: Der Werbeblocker schützt auch vor dem neuen Werbenetzwerk von Facebook

Der Ansatz von Adblock Plus funktioniert anders: Eine zusätzliche Filterliste für den Werbeblocker entfernt alle Social Media-Buttons von jeder Internetseite. Dadurch können soziale Netzwerke kein Profil auf Grundlage des Surfverhaltens anlegen. Anders als bei der Methode mit Cookies ist die Filterliste solange aktiv, wie der Nutzer es wünscht. Adbock Plus aktualisiert und erweitert die Filter regelmäßig

Adblock Plus mit Filterlisten

Die Zusatzfunktion gegen das Tracking durch Social-Buttons hat Adblock Plus erst im Juli des vergangenen Jahres gestartet. Die Filterliste zum Blockieren der Verfolgung durch soziale Netzwerke umfasst inzwischen nach Angabe von Adblock Plus 6.786 Tracker. Das bedeutet einen Anstieg von rund 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erst im März 2014 hat Adblock Plus eine Verdoppelung der Tracking-Filter bekanntgegeben.

Adblock Plus ist kostenlos für alle gängigen Browser erhältlich. Monatlich nutzen zwischen 50 und 60 Millionen aktive Nutzer den Werbeblocker und seine Filter. Seit vergangenem Jahr gibt es auch eine Android-Version von Adblock Plus.

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