Internet.org: Facebook startet die App für kostenlosen Internetzugang

Facebook hat die eigenständige App zu Internet.org gestartet und bringt damit kostenlosen Internetzugang für Schwellenländer. Nutzer der App können umsonst auf einige Online-Dienste zugreifen, die speziell für Smartphones mit schwacher Hardware optimiert sind.

Die Internet.org-App startet zunächst in Sambia, soll in Zukunft aber auch in anderen Ländern Afrikas und dem Rest der Welt zur Verfügung stehen. Mit dem kostenlosen Zugang zu einem guten Dutzend Dienstleistern im Internet will Facebook das Netz für mehr Menschen öffnen. Zum Angebot zählen die Google Suche, Wikipedia, AccuWeather sowie Facebook und Facebook Messenger. Unicef, die Menschenrechtsorganisation Facts for Life, das Gesetzesportal eZeLibrary, die Mobile Alliance for Maternal Action und die Frauenrechtsapp WRAPP sind ebenfalls dabei sowie Job-Angebote von Kokoliko und Go Zambia Jobs. Das Angebot legt den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Lebenssituation der Nutzer sowie den Kontakt zu anderen.Internet.org: Facebook startet die App für kostenlosen Internetzugang

Sollte sich die Anwendung als Erfolg herausstellen, will Internet.org das Angebot auf andere Länder ausweiten. Lediglich rund 30 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zum Internet, dabei leben rund 85 Prozent in Gegenden mit Mobilfunkempfang. In Sambia arbeitet Internet.org mit Airtel zusammen, um die nötige Datenverbindung kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Die Internetabdeckung realisiert Internet.org unter anderem über Solardrohnen, die über dem Land kreisen. Für Partner und Sponsoren ist das eine günstige Alternative zu ansonsten erforderlichen geostationären Satelliten. Seit dem Start im Jahr 2013 konnte Internet.org wichtige Partner wie Nokia, Ericsson, Samsung, Opera, Mediatek und Qualcomm gewinnen.

Quelle: Internet.org | Facebook

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Ein Team von Facebook-Entwicklern hat mit einer Reise nach Afrika die App des sozialen Netzwerks verbessert. Facebook-Nutzer weltweit profitieren von einer verbesserten Geschwindigkeit der App und kürzeren Ladezeiten. Außerdem lassen sich seit dem letzten Update Beiträge auch ohne Internetverbindung teilen.

Facebook will die zwei Drittel der Weltbevölkerung erreichen, die momentan noch ohne Internetzugang sind. Dazu ist es nötig, dass die App des sozialen Netzwerks nicht nur auf High-End-Smartphones flüssig läuft, sondern auch auf in Schwellenländern erschwinglichen Geräten. Ein Team von Facebook-Entwicklern ist daher extra nach Afrika gereist, um vor Ort Erfahrungen zu sammeln und die Facebook-App anzupassen.

Mit dem letzten Update hat Facebook nun die Leistung, den Datenverbrauch und die Größe der Anwendung verbessert. Die App kann schneller starten und hat die Datenübertragung mit komprimierten Bildern beschleunigt. Die geringere Größe der Anwendung ermöglicht eine schnellere Installation und schont den Datentarif beim Herunterladen. Alles wichtige Punkte für Schwellenländer mit begrenzten Kapazitäten und kleinen Datentarifen, von denen aber Nutzer rund um die Welt profitieren können.

Außerdem bringt die letzte App-Aktualisierung die Möglichkeit, Inhalte auch ohne Internetverbindung zu teilen und Beiträge mit einem Gefällt Mir zu versehen. Facebook synchronisiert die Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt, wenn wieder eine Verbindung besteht.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat auf dem Mobile World Congress 2014 über die Facebook-Initiative Internet.org gesprochen und betont, nicht das Smartphone verbinde die Nutzer mit dem Internet, sondern die entsprechenden Datentarife. Damit sich Facebook auch in Schwellenländern nutzen lässt, muss die Anwendung entsprechend schlank und sparsam sein. Auch in Zukunft will das Unternehmen seine App weiter für die wachsenden Märkte verbessern.

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