Google Chrome: Der Browser blockiert Downloads von Schadsoftware automatisch

Google erhöht ab sofort die Sicherheit beim Surfen mit dem Browser Google Chrome. Das automatische Blockieren von Downloads mit Schadsoftware, betrügerischen Internetseiten und Phishing-Attacken soll Anwendern zusätzlichen Schutz bieten.

Die Maßnahme ist Teil von Googles Initiative Mehr Sicherheit im Web. Die Safe Browsing-Technologie von Google identifiziert Internetseiten mit Sicherheitsrisiken und weist Nutzer von Google Chrome beim Surfen auf die Gefahren hin.

Neu ist jetzt der Schutz vor betrügerischer Software: Chrome warnt jetzt auch vor Downloads, die als hilfreiche Anwendungen getarnt sind, hinter den Kulissen aber unerwünschte Veränderungen vornehmen, etwa an der Startseite oder den Einstellungen.

Ein entsprechender Hinweis informiert über die Blockade derartiger Downloads, auf Wunsch können Anwender aber trotzdem mit dem Herunterladen fortfahren.Google Chrome: Der Browser blockiert automatisch Schadsoftware und betrügerische Internetseiten

Nach Aussage von Google liefert der Browser Chrome derzeit bereits mehr als drei Millionen Download-Warnungen pro Woche aus. Weitere Hinweise zum Schutz und Sicherheit vor Angreifern gibt Google im Sicherheitscenter.

Quelle: Google Chrome Blog

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Internet.org: Facebook startet die App für kostenlosen Internetzugang

Facebook hat die eigenständige App zu Internet.org gestartet und bringt damit kostenlosen Internetzugang für Schwellenländer. Nutzer der App können umsonst auf einige Online-Dienste zugreifen, die speziell für Smartphones mit schwacher Hardware optimiert sind.

Die Internet.org-App startet zunächst in Sambia, soll in Zukunft aber auch in anderen Ländern Afrikas und dem Rest der Welt zur Verfügung stehen. Mit dem kostenlosen Zugang zu einem guten Dutzend Dienstleistern im Internet will Facebook das Netz für mehr Menschen öffnen. Zum Angebot zählen die Google Suche, Wikipedia, AccuWeather sowie Facebook und Facebook Messenger. Unicef, die Menschenrechtsorganisation Facts for Life, das Gesetzesportal eZeLibrary, die Mobile Alliance for Maternal Action und die Frauenrechtsapp WRAPP sind ebenfalls dabei sowie Job-Angebote von Kokoliko und Go Zambia Jobs. Das Angebot legt den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Lebenssituation der Nutzer sowie den Kontakt zu anderen.Internet.org: Facebook startet die App für kostenlosen Internetzugang

Sollte sich die Anwendung als Erfolg herausstellen, will Internet.org das Angebot auf andere Länder ausweiten. Lediglich rund 30 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zum Internet, dabei leben rund 85 Prozent in Gegenden mit Mobilfunkempfang. In Sambia arbeitet Internet.org mit Airtel zusammen, um die nötige Datenverbindung kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Die Internetabdeckung realisiert Internet.org unter anderem über Solardrohnen, die über dem Land kreisen. Für Partner und Sponsoren ist das eine günstige Alternative zu ansonsten erforderlichen geostationären Satelliten. Seit dem Start im Jahr 2013 konnte Internet.org wichtige Partner wie Nokia, Ericsson, Samsung, Opera, Mediatek und Qualcomm gewinnen.

Quelle: Internet.org | Facebook

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Schneller surfen: Welcher Browser gewinnt beim großen Geschwindigkeitsvergleich?

Der Browser macht den Internetzugang erst möglich und beeinflusst gleichzeitig die Möglichkeiten im Netz. Viele Nutzer schwören aus unterschiedlichen Gründen auf die eine oder andere Anwendung. Bei Softonic wollten wir aber wissen: Wie kann man Browser effektiv miteinander vergleichen, und welcher ist am schnellsten? Wir haben Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Internet Explorer ins Rennen geschickt.

Als Kriterien für einen guten Browser haben wir Geschwindigkeit und Leistung festgelegt, denn Internetseiten sollen sich schnell aufbauen und mit allen Funktionen dargestellt werden. Die ausführlichen Tests von Geschwindigkeit, Speicherverbrauch und Leistung im Netz haben wir auf einem Windows-7-Rechner durchgeführt und anschließend die einzelnen Browser beurteilt. Der Apple-Browser Safari blieb dabei unbeachtet. In einem eigenen Artikel erklären wir unser Testverfahren.

Bei unserem großen Browservergleich gewinnt diesen Monat in der Gesamtwertung Mozilla Firefox, dicht gefolgt von Opera und Google Chrome auf den weiteren Plätzen. Die ausführlichen Ergebnisse und Messwerte finden sich in unserem Wettrennen der Browser.

Weil alle Hersteller ihre Software regelmäßig aktualisieren, werden wir bei Softonic natürlich auch in Zukunft die aktuellen Versionen der Browser auf ihre Leistung testen und unser Verfahren ständig weiterentwickeln.

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Opera: Version 22 des Browsers für Windows und Mac erschienen

Opera hat den Browser für Windows und Mac auf Version 22 aktualisiert. Mit dem Update führt der Hersteller neue Themes und die Möglichkeit für stille Updates ein, die sich im Hintergrund installieren.

Die Funktion der stillen Updates steht nur unter Windows zur Verfügung. Eine Aktualisierung des Browsers lädt Opera ab Version 22 automatisch im Hintergrund. Der Anwender wird beim Surfen nicht mehr mit Benachrichtigungen gestört und muss zur Installation kein Passwort eingeben. Der Prozess findet vollständig im Hintergrund statt. Außerdem hat der Hersteller die Größe der Software-Updates reduziert, so dass eine Aktualisierung weniger Daten verbraucht.

Opera 22 bringt außerdem fünf neue Themes mit, welche die Landschaft Norwegens zeigen. Das skandinavische Entwicklerteam wollte damit dem Browser ein Stück nordische Schönheit verpassen. Natürlich lassen sich viele weitere Themes nach Wahl installieren.

Anwender, die Opera bereits nutzen, erhalten die Aktualisierung auf die neue Version 22 automatisch.

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Quelle: Opera

Der Werbeblocker Adblock Plus für Google Chrome und Mozilla Firefox ist ein Speicherfresser

Der beliebte Werbeblocker Adblock Plus ist ein Speicherfresser. Das berichtet der Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote in einem Blog-Beitrag und erklärt die technischen Hintergründe. Der erhöhte Speicherbedarf der Browser-Erweiterung zum Blocken von Werbeanzeigen betrifft nicht nur Firefox, auch unter Google Chrome tritt das Problem auf. Inzwischen arbeiten Adblock Plus und Mozilla zusammen an einer Lösung.

Probleme mit CSS-Gestaltungselementen

Adblock Plus verhindert das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten mithilfe von angepassten Stilvorlagen. Stufenförmige Gestaltungsvorlagen (englisch: Cascading Style Sheets, kurz CSS) beschreiben die visuelle Darstellung der Elemente einer Seite. Allerdings gibt es ein bestimmtes Strukturierungselement, das sogenannte Inlineframe, das andere Webinhalte als selbstständige Dokumente in einem definierten Bereich anzeigen kann.

Hier liegt das Problem: Inlineframes sind weit verbreitet und veranlassen Adblock Plus dazu, die eigene Stilvorlage mehr als einmal pro Seite zu laden. Jede Vorlage benötigt rund vier Megabyte Arbeitsspeicher, die sich entsprechend der Anzahl von Inlineframes pro Internetseite addieren. Selbst die Buttons zum Teilen einer Seite über Facebook oder Twitter sind mit diesen Elementen gestaltet.Adblock Plus Taskmanager Speicherbedarf

Mozilla und Adblock Plus arbeiten an einer Lösung

Adblock Plus soll das Laden von Internetseiten eigentlich beschleunigen, indem der Browser durch das Unterdrücken der Werbeanzeigen weniger Inhalte laden muss. Durch das Problem mit den Vorlagen verkehrt sich der Effekt aber ins Gegenteil.

“Wir geben unser bestes, um das Problem zu analysieren und zu lokalisieren, danach werden wir es beheben, wenn es an uns liegt”, sagte der Adblock Plus-Sprecher Ben Williams gegenüber Softonic. Mozilla und Adblock Plus arbeiten zusammen, um eine Lösung zu finden. Der aktuelle Status lässt sich im Mozilla-Fehlerbericht einsehen.

Wer auf einigen Internetseiten erhöhte Ladezeiten oder einen gestiegenen Speicherbedarf von Firefox oder Chrome feststellt, kann bis zu Lösung des Problems das Adblock Plus-Plugin vorerst deaktivieren, um den betroffenen Browser wieder zu beschleunigen.

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Quelle: Nicholas Nethercote auf dem Mozilla Blog

Google weist in den neuen Nutzungsbedingungen auf das automatische Scannen von E-Mails hin

Google hat die Nutzungsbedingungen aktualisiert und weist jetzt ausdrücklich auf das Scannen von E-Mails bei Gmail hin. Ein- und ausgehende Nachrichten werden automatisch von einer Software analysiert, um gezielt persönlich angepasste Anzeigen ausliefern zu können.

In der Web-Version präsentiert Gmail beim Lesen von E-Mails in einer Spalte Textanzeigen, die treffend gut zum Inhalt der angezeigten Nachrichten passen. Um derart passende Werbung ausliefern zu können, analysiert Google die Inhalte des Postfachs.

Diese Praxis hat dem Unternehmen in jüngster Vergangenheit mehrere Gerichtsverhandlungen in den USA beschert, die Entscheidung eines Richters verhinderte aber eine groß angelegte Sammelklage. Die Kläger warfen Google die Verletzung der Privatsphäre durch das Erstellen geheimer Nutzerprofile vor. Das Unternehmen argumentierte dagegen, die Nutzer hätten der gezielten Auslieferung von Werbung zugestimmt und sie als Teil des E-Mail-Dienstes anerkannt.

Mehr Klarheit für die Nutzer

Jetzt hat Google reagiert und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen überarbeitet. Dadurch will das Unternehmen bei Nutzern größere Klarheit schaffen, betonte der Google-Sprecher Matt Kallman gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Den Änderungen liegen die Rückmeldungen von Anwendern der vergangenen Monate zugrunde, sagte er.

Der in die Nutzungsbedingungen eingefügte Absatz bezüglich des Scannens von E-Mails lautet in der deutschen Übersetzung:

Unser automatisiertes System analysiert Ihre Inhalte (einschließlich E-Mails), um Ihnen persönlich relevante Produktmerkmale zu bieten, beispielsweise angepasste Suchergebnisse, auf Sie zugeschnittene Werbung und die Erkennung von E-Mail-Spam und Schadsoftware. Diese Analyse findet beim Senden, Empfangen und Speichern von Inhalten statt.

Mit dem Hinweis auf den Schutz vor Spam-Nachrichten und Schadsoftware will Google die für Anwender positiven Aspekte der automatischen Analyse hervorheben. Bisher war es ein offenes Geheimnis, dass Google mit Gmail zwar einen kostenlosen Dienst anbieten, die Nutzer aber mit ihren Daten bezahlen und personalisierte Werbung in Kauf nehmen. Ob der Hinweis in den Nutzungsbedingungen hilft, das Bewusstsein dafür zu stärken, bleibt fraglich – nur die wenigsten beschäftigen sich mit dem “Kleingedruckten”.

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Quelle: Reuters

Verschlüsselung: Mehr als die Hälfte aller Internetseiten betrifft die OpenSSL-Sicherheitslücke Heartbleed

Sicherheitsexperten haben eine gravierende Sicherheitslücke in der Verschlüsselungsbibliothek OpenSSL ermittelt. Der sogenannte Heartbleed-Fehler betrifft unzählige Web- und Mailserver und Schätzungen zufolge mindestens die Hälfte aller Internetseiten. Server-Administratoren müssen das Problem mit einem Update beheben. Anwender können mit einer Testseite überprüfen, ob die von ihnen genutzten Internetseiten betroffen sind. Derzeit sind Yahoo und flickr gefährdet und haben das Problem noch nicht behoben.

Was ist OpenSSL und der Heartbleed-Fehler?

OpenSSL ist eine weit verbreitete Kryptographie-Bibliothek, die auf Servern zur Verschlüsselung des Datenverkehrs eingesetzt wird. Sicherheitsexperten von Codenomicon haben eine Schwachstelle ausfindig gemacht, über die sich der Arbeitsspeicher des Servers auslesen lässt. Dadurch können Angreifer an die Schlüssel gelangen und den Datenverkehr mitlesen. Somit sind von betroffenen Servern übertragene Daten, E-Mails, Passwörter und Chatnachrichten nicht mehr sicher. Weil der Fehler im sogenannten Heartbeat-Modul von OpenSSL auftritt, tauften ihn die Endecker Heartbleed.

So lassen sich Seiten auf Sicherheit überprüfen

Auf der Internetseite Heartbleed Test können Nutzer eine Internetadresse eingeben und überprüfen, ob diese vom Heartbleed-Fehler betroffen ist. Wegen der großen Nachfrage ist die Seite aber zeitweise überlastet. Die Server-Administratoren müssen betroffene Seiten aktualisieren, Anwender können selbst nur warten. Alle OpenSSL-Versionen von 1.0.1 bis 1.0.1f sind anfällig, Version 1.0.1g behebt den Fehler.Flickr Hearbeet Fehler

So sieht ein Treffer aus: Flickr ist vom Heartbleed-Fehler betroffen.

Yahoo und Flickr betroffen, Posteo hat schon ausgebessert

Aktuell sind Yahoo.com und Flickr.com von der Sicherheitslücke betroffen. Der Heartbleed Test ergibt, dass die Verschlüsselung geknackt werden kann. Das Ergebnis heißt nicht, dass auf die Seiten ein Angriff bereits stattgefunden hat.

Der deutsche E-Mail-Anbieter Posteo hat eine Stellungnahme zum Heartbleed-Fehler veröffentlicht und versichert seinen Nutzern, die Verschlüsselungssoftware bereits aktualisiert zu haben. Zusätzlich hat der Anbieter neue Schlüssel generiert und diese der Zertifizierungsstelle zur Beglaubigung vorgelegt. Wenn diese verfügbar sind, wird Posteo erneut informieren.

Es empfiehlt sich, tatsächlich betroffene Seiten vorerst nicht zu besuchen oder zumindest dort keine vertraulichen Daten einzugeben, bis die entsprechende OpenSSL-Version nachgebessert wurde. Eine kriminelle Ausnutzung des Fehlers ist bisher noch nicht bekannt, allerdings ist es nahezu unmöglich, einen Angriff festzustellen.

Update 08.04.2014 15:15 Uhr: Wie eine Überprüfung mit dem Heartbleed Test zeigt, sind derzeit Yahoo und das zu Yahoo gehörende Foto-Portal Flickr von der Sicherheitslücke betroffen. Posteo hat eine Stellungnahme veröffentlicht und den Fehler breits ausgebessert.

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Quelle / Bild: Heartbleed

WLAN-Passwörter der Standard-Router von O2 und Alice sind nicht sicher

Eine Sicherheitslücke in Standard-Routern von O2 (früher Alice) betrifft rund eine halbe Millionen Nutzer. Das voreingestellte WLAN-Passwort drei verschiedener Modelle kann innerhalb von Minuten geknackt werden. O2 hat heute damit begonnen, seine Kunden zu benachrichtigen. Ein selbst gewähltes WLAN-Passwort schafft sofortige Abhilfe.

Betroffen sind die drei Router 6431, 4421 und 1421. Diese Modelle gehören zum Standard bei O2 und kamen auch schon beim Internetanbieter Alice zum Einsatz. Das Problem: Das automatisch genierte WLAN-Passwort ist nicht sicher. Von Werk aus befindet der voreingestellte Schlüssel sich auf einem Aufkleber auf der Unterseite der Geräte. Viele Nutzer vergeben daher kein eigenes Passwort.

Sicherheitsexperten von Heise Security haben den Algorhithmus zur Generierung der Standard-Passwörter analysiert. Befindet sich ein Angreifer in Reichweite des Funknetzes, kann er mithilfe der übertragenen Signale die Anzahl der möglichen Schlüssel drastisch reduzieren. Auf diese Weise lässt sich das Router-Passwort innerhalb von Minuten knacken. Dadurch kann der Datenverkehr ausgespäht und manipuliert werden, übertragene Passwörter und Daten sind nicht sicher.

O2 ist über das Problem unterrichtet. Nach Angaben des Unternehmens sind etwa eine halbe Millionen Nutzer betroffen. Die Kunden werden entweder per Schreiben oder E-Mail informiert. Eine eigene Informationsseite unterstützt Betroffene bei der Umstellung des Passwortes. Die Sicherheitslücke lässt sich ganz einfach durch die Vergabe eines sicheren, eigenen Passwortes schließen.

Voreingestelle Passwörter für Router und WLAN sollten grundsätzlich geändert werden. Wir geben weitere Tipps zur Sicherung des Heimnetzes.

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Quelle: O2 Online

Via: Heise

WhatsApp Abo-Falle: Werbebanner zocken Nutzer ab

Werbebanner im Internet täuschen im Moment WhatsApp-Nutzer und locken in eine Abo-Falle. Eine Popup-Werbung tarnt sich als Benachrichtigung über ein auslaufendes Abo der Messenger-App und leitet Besucher auf gefälschte Seiten weiter, um sie dort zur Kasse zu bitten.

Abo-Falle Popup-Werbung

Bei den Popup-Warnungen handelt es sich nicht um Benachrichtigungen von WhatsApp selbst, sondern um Werbe-Popups, die auf mobilen Geräten von Bannerwerbung geladen werden. Beim Tippen auf den entsprechenden Button zur Verlängerung des WhatsApp-Abos öffnet sich eine gefälschte Internetseite. Auf keinen Fall sollten die dort beschrieben Schritte ausgeführt werden. Diese führen zum Abschluss kostspieliger Abonnements, die nichts mit WhatsApp zu tun haben. Außerdem werden Besucher weitergeleitet, um zusätzliche Software zu installieren.

WhatsApp Abo-Falle

Schuld ist das Werbenetzwerk

Die täuschende Werbung mit der Abzocke ist auf vielen Internetseiten zu finden. Schuld sind aber nicht die Seitenbetreiber der Webseiten, sondern das verteilende Werbenetzwerk. Hinter den geschalteten Bannern steht das Netzwerk Mymobilelead, das einer niederländischen Firma gehört. Inzwischen häufen sich die Beschwerden von abgezogenen Nutzern gegen das Unternehmen und seine Internetseiten.

Schutz vor der Abzocke

Beim Erscheinen einer täuschenden Popup-Werbung sollte man die Anzeige schließen und keinesfalls die verlinkten Seiten besuchen. Neben der Masche mit den abgelaufenen Abos kursieren auch noch Hinweise auf notwendige oder verfügbare WhatsApp-Updates, die der Nutzer installieren soll. Software-Aktualisierungen des Messengers werden über den Google Play Store verteilt. Die aktuelle Laufzeit des WhatsApp-Abonnements kann der Nutzer jederzeit in den Einstellungen unter Account > Zahlungsinfo einsehen.

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Quelle / Bild: Chip

Opera Mobile 9.5 Beta 1: Internetkomfort auf dem Pocket PC

Mobiles Surfen ist nicht immer nutzerfreundlich. Langsamer Seitenaufbau, endloses Scrollen auf zu großen Seiten und eingeschränkte Navigationsmöglichkeiten trüben oft das Vergnügen auf den kleinen Farbdisplays.

Hier kommt Operas neue Browserversion Opera Mobile dem Surfer auf dem Pocket PC mit benutzerfreundlichen Ladezeiten und der Unterstützung von Ajax, Javascript und Flash entgegen.  Die neue Version enthält nützliche Funktionen, welche die Surferqualen auf den kleinen Displays lindern.

Die Navigation auf dem für Touch-Screens optimierten Browser geschieht mit Hilfe des Stylus. In der aufgeräumten Bedienungsoberfläche bleiben Menü- und Werkzeugleisten ausgeblendet, falls man die Naviagation nicht mit einem Klick auf dem Pfeil in der rechten unteren Ecke aufruft.  Die Menüs der Einstellungsoptionen sind übersichtlich und klar. Schnell legt man damit die Größe des Cache-Speichers fest, entscheidet über Popup-Blockade, oder aktiviert Plug-Ins, Cookies und Javascript. Startseite oder die Eigenschaften des Displays legt man auch in den Einstellungen fest. Unter den Privacy-Optionen löscht man Cookies und Verlauf. Hier gelangt man auch zum Passwortmanager.

Beim Surfen selbst kann man jederzeit über die Option Page Info die Seiteninformation aufrufen. Vom Kontextmenü aus bewegt man sich zwischen den aufgerufenen Seiten vor- und zurück, fügt die Seite den Favoriten zu oder speichert den Inhalt komplett ab. Als nützlich erweisen sich auch die Textmarkierungsfunktion Text Selection on, mit der man den Text einer Seite bequem per Copy & Paste in die Zwischenablage speichert. Kleinere Webmail-Anhänge oder Blogposts kann man auch vom Pocket PC aus hochladen.

Alles in allem erweist sich Opera wieder einmal als eine ernst zu nehmende Alternative, wenn nicht sogar als die bessere, zu verbreiteteren Browsern.