Elon Musks xAI will ein Gesetz aus Minnesota stoppen, das für den 1. August vorgesehen ist. Die Regel verbietet, dass Websites und Apps Werkzeuge anbieten, die mit KI Nacktbilder von Menschen erzeugen. xAI ist der Ansicht, dass der Gesetzestext bestimmte verfassungsrechtlich geschützte Ausdrucksformen einschränkt, doch was bedeutet dieser merkwürdige Schritt?
Ein Gesetz, das sich gegen die Plattformen statt gegen die Nutzer richtet
Der Unterschied liegt hier darin, wer die Verantwortung übernimmt. Andere ähnliche Regeln gehen gegen diejenigen vor, die den Inhalt erzeugen oder veröffentlichen, während Minnesota die Unternehmen verfolgen will, die die Technologie bereitstellen, und Strafen von bis zu 500.000 Dollar pro Verstoß festlegt.
xAI hält jedoch dagegen, dass die Definition auch einvernehmliche Darstellungen umfasst, und erklärt, dass „Intimbereiche“ eine sehr weit gefasste Formulierung ist, die leicht auch Teile einschließen kann, die in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Außerdem fordert es Schutz für Unternehmen, die nach bestem Wissen und Gewissen Filter einsetzen, um solche Inhalte einzudämmen.
Grok rückt wieder ins Zentrum der Debatte
Der Fall folgt auf die Kontroverse um die mit Grok erzeugten sexualisierten Bilder und ist in seiner Art bemerkenswert. Während sich ein großer Teil der Debatte um diese Klage darauf konzentriert, wer sich einem Gesetz widersetzen kann, das uns vor nicht einvernehmlichen Bildern schützt, behauptet xAI, dass seine Nutzungsbedingungen solche Nutzungen bereits verbieten, setzt Sperren ein und hat sogar einen Nutzer verklagt, dem vorgeworfen wird, seine Filter umgangen zu haben.
Das Gericht wird entscheiden müssen, wie weit Minnesota gehen darf bei der Regulierung eines Werkzeugs oder der Art und Weise, wie Nutzer es verwenden. Nur wenige Tage bevor das Gesetz in Kraft tritt, bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt.