Kampf der Konsolen: XBox 360, Playstation oder Wii?

Der Konsolenmarkt in Deutschland boomt: Im ersten Halbjahr 2008 gingen laut einer Studie der Media Control GfK in Deutschland 7,7 Millionen Konsolenspiele im Wert von 282 Millionen Euro über den Ladentisch – ein Drittel mehr als noch im Vorjahr. Dass neben dem mobilen Daddelgerät Nintendo DS auch eine große Spiele-Nachfrage im Wohnzimmer herrscht, belegen folgende Zahlen: Platz eins belegt “Mario Kart Wii” für die Nintendo Wii,  Platz zwei “Grand Theft Auto IV” für Sonys PS3.

Doch auch Microsoft gibt im Krieg der Konsolen nicht auf. Die kleinste Version der Xbox 360 wird in den Staaten billiger und mit einer größeren Festplatte ausgestattet, wann die aufgepeppte Konsole nach Europa kommt, ist wohl nur eine Frage der Zeit. Welcher Spiel-Konsole gebt Ihr den Vorzug – Xbox 360, Playstation oder Wii? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Mit dem Handy ins Ausland: Tipps gegen Kostenfallen

Manche wollen, andere müssen. Reisen ins Ausland. Ob im Urlaub, auf Geschäftsreisen oder bei Shopping-Kurztrips mit Billigfliegern in europäische Metropolen: Das Handy ist immer dabei. Was vielen nicht bewusst ist: Ein- und ausgehende Gespräche in ausländischen Mobilfunknetzen sind oft teurer als man zunächst vermutet. Wir zeigen auf, wie man unnötige Kosten vermeidet und welche Spartipps es bei Handytelefonaten im Ausland gibt.

  1. Vor Reiseantritt genaue Preisinformationen beim Anbieter anfordern: Egal welche Vertragsart – Prepaid oder Vertrag mit Grundgebühr – die großen Mobilfunkbetreiber bieten in der Regel für Reisen in das Ausland so genannte Roaming-Zusatztarife an. Dadurch lassen sich die Minutenpreise teilweise erheblich senken. Einen guten Überblick zu den derzeit angebotenen Tarifen der verschiedenen Anbieter haben die Kollegen von teltarif in einem Online-Ratgeber zusammengefasst.
  2. Mailbox ausschalten: Bei aktivierter Mailbox zahlt man die Weiterleitung des Gesprächs doppelt. Den eingehenden Anruf im Ausland und den aktuellen Preis einer Auslandsverbindung zurück nach Deutschland! Jedes Abhören der Mailbox schlägt ebenfalls als teures Auslandsgespräch zu Buche. Daher schaltet man die Mailbox am besten ab. Selbst den Service Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit kostet Geld und sollte daher deaktiviert werden. Continue reading “Mit dem Handy ins Ausland: Tipps gegen Kostenfallen”

So deaktiviert man die Vista-Benutzerkontensteuerung

Windows Vista hat eine Benutzerkontensteuerung an Bord. Die soll den Computer sicherer machen.  Doch wie so häufig bleibt auch dies nicht ohne Nebenwirkungen: Bei nahezu allen Eingriffen in das System poppt ein Fenster mit einer Sicherheitsabfrage auf. Effektives Arbeiten sieht anders aus, erfahrene Anwender schalten die Benutzerkontensteuerung ganz einfach ab.

Dazu begibt man sich in Systemsteuerung/Benutzerkonten/Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten. In dem Menü nimmt man den Haken bei Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen, heraus und bestätigt den Vorgang mit OK.

Allerdings wären wir nun wieder bei einer weiteren Nebenwirkung angelangt. Denn ab jetzt erscheint eine neue Sicherheitsmeldung, die uns warnt, dass die Benutzerkontensteuerung deaktiviert ist. Doch auch dafür gibt es Abhilfe: Im Sicherheitscenter (Systemsteuerung/Sicherheit/Sicherheitscenter) klickt man auf Die Sicherheitscenter-Benachrichtigungsmethode ändern. In dem dann öffnenden Fenster wählt man entweder Keine Benachrichtigung senden, aber das Symbol anzeigen oder Keine Benachrichtigung senden und das Symbol nicht anzeigen, wobei die zweite Option nicht empfehlenswert ist.

Endlich: Software für das iPhone

Morgen kommt das 3G-iPhone. Bei Apple bereitet man sich heute auf den Start vor. Gerade ging der so genannte AppStore online. Laut Aussage von Apple-Chef Steve Jobs startet der Online-Store für iPhone/iPod touch-Software mit etwa 500 Programmen. 25 Prozent der Programme sollen kostenlos sein.

Um einen Blick auf den Store zu werfen, benötigt man die Version 7.7 von iTunes (Win/Mac). In den Einstellungen von iTunes aktiviert man den Zugriff auf Programme. Daraufhin erscheint im iTunes-Fenster links der Link Programme.  Klickt man nun rechts unten auf Weitere Programme, gelangt man zum AppStore. Nutzen können Besitzer des iPhone oder iPod touchs die Software allerdings noch nicht. Dazu wird die Firmware-Version 2.0 benötigt, die im Laufe des heutigen Tages – spätestens aber morgen – veröffentlicht wird.

Times-Onlinearchiv ab 1785

Onlinearchive großer Zeitungsverlage bilden immer eine Fundgrube für Kurioses. Erst vor Kurzem hat nun eine der renommiertesten und ältesten europäischen Zeitungen, nämlich die Londoner Times, ihr vollständiges Online-Archiv vorgestellt. Das Besondere daran: Alle älteren Ausgaben bis zum Erscheinungsjahr 1785 sind online abrufbar. Von der Rezension eines 20 Minuten langen Schlagzeug-Solos von Led Zeppelin bis hin zu skeptischen Editorials über die Probleme der Telefongesellschaften um die Jahrhundertwende findet man unzählige Artikel-Perlen.

Historische Voyeure genießen die kostenlose Testzeit des Times Archives durch simples Registrieren auf der Webseite von Times Online. Recherchen in 200 Jahre alten Quellen führt man damit bequem von PC aus. Vorbei sind nun die Zeiten, in denen man sich demütig vor strengen Bibliothekaren verbeugte, um die kostbaren Zeitungen unter der Glasvitrine im Lesesaal zu betrachten und jede Seite quasi mit Samthandschuhen umblättern musste.

Beispielsweise, um anhand von Leserbriefen und Artikeln die Anfangszeit der Telekommunikationstechnik zu verfolgen. Da beschwert sich ein Leser am 19. April 1899 über den schlechten Telefonservice in Glasgow. Angeblich seien rückständige Kabeltechnik und Managementfehler der Telefongesellschaft schuld daran. Der Schreiber entrüstet sich daraufhin über eine als Lösung vorgeschlagene Gebührenerhöhung. In einem anderen Leserbrief vom 5. September 1891 antwortet ein Vertreter der “New Telephone Company” auf einen Artikel der Times zum Kompetenzgerangel zwischen Post und Telefongesellschaften. Das gab es also alles schon damals, als der Service erst ein knappes Jahrzehnt existierte.

Aber auch ganz normale Zeitungsartikel, Kleinanzeigen, Reportagen, aufsehenerregende Kriminalfälle und Unglücke werden beim Lesen der zeitgenössischen Presseartikel lebendig. Wer einfach mal ein Zeit lang genüsslich in der Presse von vor 200 Jahren stöbern möchte, dem sei das Times-Archiv daher wärmstens empfohlen.


/* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:”Normale Tabelle”; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:””; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:”Times New Roman”; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;}

Nie sprachlos im Urlaub

Speereo Voice TranslatorSommerzeit ist gleich Urlaubszeit. Die als Reise-Weltmeister bekannten Deutschen zieht es im Urlaub am liebsten in den Süden. Laut einer Umfrage der GfK Markforschung stehen Länder wie Spanien, Türkei oder Griechenland ganz hoch in der Gunst der Reiselustigen. Ein Urlaub im Ausland bedeutet in der Regel auch den Kontakt mit anderen Sprachen und Kulturen. Wer die Sprache des Gastlandes nicht beherrscht, kommuniziert mehr schlecht als Recht per Zeichensprache mit den Einheimischen. Wir stellen eine Reihe Wörterbücher und Sprachhelfer für Smartphones vor, die dem Urlauber im fremdsprachigen Ausland wertvolle Dienste leisten können. Continue reading “Nie sprachlos im Urlaub”

Mittendrin statt nur dabei: Tour de France in Google Maps mitverfolgen

Die Tour de France, die vermutlich wichtigste Radsportveranstaltung der Welt, ist auch in diesem Jahr trotz des Dopingverdachts wieder ein Publikumsmagnet. Der Startschuss fiel in der vergangenen Woche in der im Nord-Westen Frankreichs liegenden Stadt Brest. Wer es von den Teilnehmern bis zum letzten Wettkampftag schafft, der hat dann in 22 Tagen rund 3.500 Kilometer auf dem Drahtesel abgestrampelt.

Begleitet wird die Tour de France auf Schritt und Tritt von ganzen Heerscharen von Journalisten. Und erstmals auch von Google Maps und der Street View Funktion wie Google im eigenen Blog berichtet.

Follow the Tour de France in Google Maps

Google hat die komplette Route der Tour de France 2008 vorab fotografiert und die Bilder in Google Maps eingefügt. Per Mausklick auf eine der Locations zoomt man in die Rennstrecke hinein und erfährt so viele zusätzliche Details zur Veranstaltung.

Kleiner Helfer für Musikfreunde: Playwatch-Lizenzen zu gewinnen

Das Musikprogramm iTunes ist schon ein großartige Software. Bei der Verwaltung der Audiodateien und dem Austausch zwischen Mac und iPod leistet das Apple-Programm gute Dienste. Als hilfreicher Assistent für den Musikplayer bietet sich die kleine Anwendung Playwatch an. Wer jetzt an Pamela Anderson und David Hasselhoff denkt, ist allerdings auf dem Irrweg.

Playwatch erweitert die Menüleiste von Mac OS X um einen kleinen Player. In einem Fenster zeigt die Software immer das aktuell in iTunes laufende Lied an. Mit einem Klick springt man zwischen den Titeln hin und her. Außerdem zeigt Playwatch mit einem Mouseover die Albumplayliste an.

Der Autor hat OnSoftware fünf Lizenzen von Playwatch zur Verfügung gestellt – und die wollen wir natürlich niemandem vorenthalten. Nennt uns die Top-5-Songs in eurer iTunes-Bibliothek. Den besten Musikgeschmack belohnt die OnSoftware-Redaktion mit einer der fünf Lizenzen. Und nicht vergessen: Im Kommentar bitte eine gültige E-Mail-Adresse angeben.

Unsignierte Symbian-Software online signieren

Smartphones mit Symbian OS gehören seit Jahren zu den Lieblings-Entwicklungsplattformen für Autoren aus der Freeware-Szene. Das vor allem von Nokia propagierte Handy-Betriebssystem gilt zudem als vergleichsweise sicher gegen Hackerangriffe. Damit das so bleibt, haben die Symbian-Entwickler mit den im letzten Jahr eingeführten Meldung Zertifikat-Fehler bei unsignierter Symbian-SoftwareBetriebsystems-Plattformen Series 60 3rd Edition und UIQ 3.0 ein neues Sicherheitskonzept entwickelt. Dies sieht unter anderem vor, dass Anwender auf neuen Symbian-Handys nur von Symbian selbst geprüfte Software installieren können. Mit dieser Maßnahme soll der Anwender vor unbekannter Schad-Software geschützt werden.

So genannte unsignierte – also nicht von Symbian als vertrauenswürdig ausgezeichnete – Software lässt sich nicht mehr auf diesen Smartphones installieren. Erschwerend hinzu kommt, dass lange Zeit der von dem Smybian-Konsortium angebotene Signierungsprozess umständlich, langwierig und in der Regel mit Kosten verbunden war. Alles zum Leidwesen der Freeware-Entwickler. Wer bisher unsignierte Software installierte wollte, bekam die nervige und recht nutzlose Meldung: “Zertifikatsfehler. Bitte wenden Sie sich an den Programmlieferanten.”

Nach herber Kritik von Anwender- und Entwicklerseite hatte das Smybian-Konsortium – bestehend aus Nokia, Sony-Ericsson und Co. – schließlich ein Einsehen. Zwar wird an dem Sicherheitskonzept festgehalten, jedoch können Anwender unsignierte Symbian-Software seit einiger Zeit auch ohne Anmeldung oder Kosten online auf der Website von Symbiansigned signieren lassen.

In den folgenden Schritten erklären wir, wie man unsignierte Symbian-Software bei dem so genannten Open-Signed-Online-Prozess für die Installation auf dem Mobilen fit macht. Continue reading “Unsignierte Symbian-Software online signieren”

YouTube-Nutzer auf dem Präsentierteller

Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses muss Google die Nutzerdaten seiner Videoplattform YouTube an den Medienkonzern Viacom herausgeben. Neben der IP-Adresse der YouTube-Nutzer bekommen die Viacom-Anwälte auch die Login-Namen sowie die -Zeiten in die Hand. Insgesamt beläuft sich die Datenmenge auf zwölf (!) Terrabyte.

Mit diesen Informationen lässt sich leicht feststellen, welcher User welche Videos angesehen oder hochgeladen hat – und ob es sich dabei um urheberrechtlich geschütztes Material handelte. Adieu Privatsphäre.

Viacom will mit diesen Daten Schadenersatz-Ansprüche gegen Google geltend machen. Doch trifft der  Gerichtsbeschluss nicht die Falschen? Wird mit dieser Entscheidung nicht der Datenschutz geopfert, um finanzielle Interessen eines Großunternehmens durchzusetzen? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.