Shueisha Games hat Wild Wild Eden angekündigt, ein Open-World-RPG von Magnus Games Studio für PC via Steam. Der Early-Access-Start ist nach Angaben des Publishers für 1. Quartal 2027 vorgesehen.
Early Access im 1. Quartal 2027
Das neue Open-World-RPG entsteht bei Magnus Games Studio und soll im 1. Quartal 2027 zuerst im Early Access auf dem PC über Steam erscheinen.
Die ersten Einblicke, die Shueisha Games gezeigt hat, lassen bereits einen auffälligen Genre-Mix erkennen. Angesprochen werden sollen damit wohl gezielt Spieler, die sowohl mit Survival-Titeln als auch mit Monster-Abenteuern etwas anfangen können.
Open World, Survival-Crafting und Aufbau
Wild Wild Eden kombiniert laut Ankündigung Open-World-Erkundung mit Survival-Crafting, Base-Building und Monster-Taming. Genau diese Mischung sorgt schon jetzt für Vergleiche mit Monster Hunter, Valheim und Palworld.
Spieler schlüpfen dabei in die Rolle eines Stammesoberhaupts in einer primitiven Fantasy-Welt. Von dort aus geht es in ein unerforschtes Land, das nicht einfach nur erkundet werden soll. Es lässt sich offenbar auch dauerhaft besiedeln und Stück für Stück ausbauen.
Damit deutet sich an, dass der Titel nicht nur auf Kämpfe setzt, sondern auch auf den langfristigen Aufbau einer eigenen Spielwelt.
Monster für Kampf, Zucht und Alltag
Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt in Wild Wild Eden das Kreaturen-System. Die Monster lassen sich nach bisherigem Stand nicht nur fangen und zähmen.
Man kann die Wesen außerdem aufziehen und gezielt züchten. Fähigkeiten und Eigenschaften sollen laut Shueisha Games über mehrere Generationen hinweg weitervererbt werden. Das könnte dem System mehr Tiefe geben als bei vielen anderen Taming-Spielen.
Dazu kommt, dass die Monster auch im Alltag mithelfen, etwa in der Landwirtschaft oder bei der Fortbewegung. Die Kreaturen hängen also direkt mit dem Wirtschaftskreislauf der eigenen Siedlung zusammen.
Solo, Koop und flexible Basen
Wild Wild Eden soll sich sowohl alleine als auch im Online-Mehrspielermodus spielen lassen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bausystem.
Basen können der Ankündigung zufolge an ungewöhnlichen Orten entstehen, zum Beispiel an Wasserfällen oder sogar in Vulkanregionen. Das klingt nach mehr gestalterischer Freiheit als bei vielen Genre-Vertretern, deren Bausysteme oft an starre Flächen gebunden sind.
Anime-Stil und noch offene Fragen
Die bislang gezeigten Szenen setzen optisch auf einen Anime-Stil.
Dazu kommt noch ein interessantes Detail aus der Entwicklung. Berichten zufolge hat das Team mitten in der Produktion die Engine gewechselt, um die Grafik und zentrale Gameplay-Systeme zu verbessern.
Offen ist bisher unter anderem, wie groß die Spielwelt am Ende ausfällt, wie viele Monsterarten enthalten sein werden und wie umfangreich die Survival-Mechaniken tatsächlich werden.
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