YouTube Shorts zum 5. Geburtstag: Clear Screen, 2x-Tempo und Herz-Button

Google hat am 25. und 26. Juni 2026 zum fünften Geburtstag von YouTube Shorts mehrere Neuerungen für Android und iOS vorgestellt. Laut Google gehören dazu neue Wiedergabeoptionen wie Clear Screen, 2x-Tempo und eine Stummschaltung. Auch bei den Reaktionen in YouTube Shorts ändert sich etwas, inklusive dem Abschied vom Dislike-Button.

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YouTube Shorts mit 2 Milliarden aktiven Nutzern

Von den Änderungen haben Zuschauer und Creator etwas. YouTube baut die Wiedergabe aus, spendiert einen deutlich aufgeräumteren Anzeigemodus und stellt das Reaktionssystem um. Am stärksten fällt dabei auf: Der Dislike-Button verschwindet aus YouTube Shorts.

Flankiert wird das Ganze von frischen Reichweitenzahlen. Google zufolge kommt YouTube Shorts inzwischen auf mehr als 2 Milliarden monatlich aktive Nutzer und auf über 200 Milliarden Aufrufe pro Tag.

Anfang 2024 hatte YouTube noch von 70 Milliarden täglichen Views gesprochen. Daran sieht man ziemlich klar, welchen Stellenwert Shorts für Google inzwischen hat. Das Format läuft längst nicht mehr nebenher.

Clear Screen, 2x-Wiedergabe und Stummschalten

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Ab sofort gibt es in YouTube Shorts laut Google den Modus Clear Screen. Damit lassen sich Text-Overlays und Bedienelemente ausblenden, sodass das Video fast ohne störende Einblendungen läuft.

Neu ist auch die Wiedergabe mit doppelter Geschwindigkeit. Dazu kommt eine Stummschaltfunktion. Man kann ein Short antippen, pausieren und den Ton ausschalten. Die Richtung ist ziemlich klar: mehr Kontrolle beim Anschauen. Damit rückt YouTube Shorts auch ein Stück näher an andere Apps für vertikale Videos.

Dislike verschwindet, Likes werden zu Herzen

YouTube nimmt den Dislike-Button aus YouTube Shorts heraus. Gleichzeitig ersetzt die Plattform das bisherige Daumen-hoch-Symbol für positive Reaktionen durch ein Herz.

Wenn euch ein Clip nicht gefällt, sollt ihr stattdessen gezieltere Optionen verwenden, zum Beispiel „Kein Interesse“ oder „Kanal nicht empfehlen“.

Nach Angaben von YouTube liefern diese Aktionen dem Empfehlungsalgorithmus deutlich genauere Signale als ein simples Dislike. Für Creator bleibt die bisherige Dislike-Historie in YouTube Studio weiter sichtbar.

Neue Dislike-Daten aus YouTube Shorts werden allerdings nur noch bis Ende Juni 2026 aktualisiert. Das könnte nebenbei auch den Ton in den Kommentaren und Reaktionen verbessern, weil schnelle öffentliche Negativsignale wegfallen und die Steuerung des eigenen Feeds stärker in den Vordergrund rückt.

Was die Änderungen für Creator bedeuten

Für Creator bleibt YouTube Shorts trotz vergleichsweise niedriger Erlöse wichtig. Der geschätzte RPM liegt 2026 bei rund 0,01 bis 0,07 pro 1.000 Aufrufe. Laut YouTube werden 45 Prozent des jeweils zugewiesenen Anteils aus dem Shorts-Werbepool ausgezahlt. Pro View ist das klar weniger als bei langen Videos. Wegen der enormen Reichweite kann YouTube Shorts trotzdem weiter lukrativ sein.

Creator werden sich künftig womöglich noch stärker auf Kennzahlen wie Wiedergabedauer, Abschlussrate und Wegwischverhalten stützen müssen, um die Stimmung ihres Publikums einzuschätzen. Der Schritt passt zu früheren Shorts-Offensiven. Ende 2024 erhöhte YouTube die maximale Upload-Länge auf drei Minuten, 2025 und 2026 kamen weitere Werkzeuge zum Schneiden und Remixen dazu. Das Update dürfte damit für alle Nutzer relevant sein.

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PlayStation Plus bestätigt 12 Abgänge im Juli: Diese Spiele verlassen den Katalog

Sony hat für PlayStation Plus im Juli 2026 insgesamt 12 Spiele genannt, die den Game Catalog für Extra- und Premium-Mitglieder auf PlayStation 4 und PlayStation 5 verlassen werden.

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Wer die betroffenen Titel noch ohne zusätzliche Kosten spielen will, hat dafür nur noch ungefähr einen Monat.

Nach aktuellem Stand verschwinden die Spiele am Dienstag, 21. Juli 2026 aus dem Katalog. An diesem Tag nimmt Sony den PlayStation-Plus-Katalog normalerweise jeden Monat unter die Lupe und aktualisiert ihn, auch wenn neue Spiele seit Juni 2026 teils gestaffelt über mehrere Wochen verteilt nachgereicht werden.

Diese 12 PlayStation-Plus-Spiele verlassen den Katalog

Nach bisherigem Stand fliegen im Juli laut PlayStation Plus diese Titel aus dem Game Catalog:

Mit 12 Abgängen ist die Juli-Rotation diesmal spürbar größer als üblich.

Meistens liegt die Zahl der monatlichen Entfernungen eher irgendwo zwischen sechs und acht Spielen.

Für Abonnenten heißt das unterm Strich: Die Liste fällt diesmal länger aus als in vielen der vergangenen Monate.

Risk of Rain 2 und Tropico 6 stechen bei den Abgängen heraus

Vor allem Risk of Rain 2 und Tropico 6 dürften für die meisten die prominentesten Namen auf der Liste sein.

Risk of Rain 2 hat sich über die Jahre eine ziemlich treue Fangemeinde erarbeitet, auch wegen seines starken Koop-Schwerpunkts. Gerade bei einem Spiel, das in der Gruppe am besten funktioniert, sorgt der Abgang aus dem Katalog fast zwangsläufig für extra Frust.

Tropico 6 ist ebenfalls kein unbekannter Name unter den Abgängen.

Wer Aufbaustrategie mit einer satirischen Note mag, kann sich den Titel vor dem Stichtag noch ansehen.

Und auch Cursed to Golf sowie Get Even sind einen Blick wert, falls Sie vor der Entfernung noch etwas Neues ausprobieren möchten.

Community reagiert bisher vergleichsweise ruhig

Trotz der ungewöhnlich großen Streichliste bleibt die Reaktion der Community bisher eher zurückhaltend.

Klar, Enttäuschung über einzelne Titel gibt es, vor allem bei Risk of Rain 2. Der große Ärger hält sich insgesamt aber in Grenzen.

Ein möglicher Grund dafür: Diesmal ist kein großer AAA-Blockbuster unter den Abgängen.

Gerade mit Blick auf die Preiserhöhungen bei PlayStation Plus im Mai 2026 dürfte Sony das nicht ungelegen kommen.

Wie Sony im Mai 2026 bekanntgab, wurden die Preise für neue Abonnenten in den meisten Regionen erhöht. In Märkten wie Indien und der Türkei mussten auch Bestandskunden tiefer in die Tasche greifen.

Entsprechend schauen viele Nutzer im Moment noch genauer darauf, wie attraktiv der Katalog gemessen am Preis überhaupt noch ist.

Wenn Sony bei seinem üblichen Zeitplan bleibt, verschwinden die genannten Titel am 21. Juli 2026 aus dem Game Catalog.

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Spotify startet Reserved: Ticket-Vorverkauf für Top-Fans in den USA

Spotify hat in den USA ein neues Vorverkaufsprogramm für Premium-Abonnenten gestartet. Der Name: Spotify Reserved.

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Spotify Reserved: Vorverkauf für Premium-Nutzer in den USA

Premium-Nutzer in den USA können ab sofort über Spotify Reserved Konzerttickets schon vor dem offiziellen Verkaufsstart kaufen, sofern Spotify sie als besonders engagierte Fans einstuft. Zum Start läuft das Presale-Programm laut Unternehmen nur mit ausgewählten Künstlern und einzelnen Shows. Den Auftakt macht der Indie-Pop-Sänger Role Model. Pro berechtigtem Konto sind laut Spotify bis zu zwei Tickets möglich.

Damit öffnet Spotify ein zusätzliches Verkaufsfenster, das nach Angaben des Unternehmens normalerweise einen Tag vor dem allgemeinen Vorverkauf startet. In die Auswahl fließen laut Spotify unter anderem die Zahl der Streams, gespeicherte Songs und geteilte Inhalte ein.

Wer einen Act besonders oft hört und regelmäßig mit dessen Musik interagiert, hat also bessere Chancen auf Zugang. Zusätzliche Gebühren sollen dabei nicht anfallen. Die Funktion ist laut Spotify bereits im regulären Premium-Abo enthalten.

Partnerschaft mit Live Nation und Ticketmaster

Spotify Reserved basiert laut Spotify auf einer mehrjährigen Partnerschaft mit Live Nation und dessen Ticketing-Tochter Ticketmaster. Damit schiebt Spotify sein Geschäft weiter in Richtung Live-Events. Die Plattform soll also nicht mehr nur für Musikentdeckung und Tourhinweise stehen, sondern stärker auch als Verkaufsweg für Konzerttickets dienen.

Für Spotify liegt dieser Schritt nahe. Nach Unternehmensangaben hat die Plattform bereits Ticketverkäufe im Wert von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar für Künstler vermittelt. Mit Spotify Reserved will das Unternehmen diese Position im Live-Musik-Geschäft weiter ausbauen.

Kampf gegen Scalping mit offenen Fragen

Im Zentrum der Ankündigung steht laut Spotify der Versuch, Weiterverkäufer und Bots auszubremsen. Das Argument des Unternehmens: Ein gezielter Vorverkauf für besonders engagierte Fans soll deren Chancen auf begehrte Tickets erhöhen.

Wie groß der Effekt am Ende wirklich ist, bleibt aber offen. Fans landen schließlich weiter im selben System von Live Nation und Ticketmaster.

Auch die Frage, wie fair die Auswahl der Top-Fans ausfällt, dürfte Diskussionen auslösen. Gelegenheitsfans oder Hörer, die einen Künstler erst vor Kurzem entdeckt haben, könnten benachteiligt sein. Unklar bleibt außerdem, ob durch exklusive Presales am Ende weniger Tickets in den allgemeinen Verkauf gehen. Falls der Testlauf funktioniert, dürfte Spotify Reserved allerdings schnell auf weitere Künstler und Konzerte ausgeweitet werden.

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