Genshin Impact steht vor dem Update auf Version 7.0, und HoYoverse hat Besitzer älterer Android-Smartphones schon mal vorgewarnt: Auf bestimmten Geräten kann das Spiel danach abstürzen, schwarzen Bildschirm zeigen oder komplett einfrieren.
Betroffene Android-Geräte
Die Warnung richtet sich an eine klar eingegrenzte Gruppe älterer oder günstigerer Android-Smartphones.
Im schlechtesten Fall müssen Nutzer nach dem Update mit Abstürzen, schwarzen Bildschirmen oder einem kompletten Freeze rechnen. Bei PC, iPhone und den meisten Android-Geräten bleiben die Mindest- und empfohlenen Anforderungen nach Angaben von HoYoverse dagegen unverändert.
Genannt werden unter anderem Geräte mit Mali-G52 MP2 oder Mali-G57 MP. Dazu kommen die Imagination-IMG-BXM-Serie sowie frühe PowerVR-Architekturen.
Auf den ersten Blick sagt das den wenigsten etwas. In der Praxis stecken solche Grafikchips aber oft in günstigen SoCs wie UNISOC T606, T612, T616 und T618. Ebenfalls auf der Liste stehen nach Angaben des Entwicklers unter anderem MediaTek Dimensity 7020 und 930 sowie Helio P35, G36 und G25.
Grund für die Warnung
Mit Version 7.0 kommen laut HoYoverse visuelle Upgrades ins Spiel, die ältere Hardware stärker fordern. Erwartet werden überarbeitete Charaktermodelle und bessere Umgebungs-Texturen, also genau die Art von Grafikschub, die man bei einem großen Versionssprung normalerweise sieht.
Auf leistungsstärkeren Geräten sieht das besser aus. Gleichzeitig steigt aber auch die Last auf GPU und Speicherbandbreite.
Ältere Grafiklösungen sind da schneller am Limit. Gerade bei Genshin Impact macht sich das bemerkbar, weil das Spiel auf Android und iPhone ohnehin zu den technisch anspruchsvolleren Mobile-Titeln gehört.
Warum viele Spieler betroffen sein könnten
Wer ein Einsteiger- oder Budget-Smartphone mit Android nutzt, sollte die Warnung also ernst nehmen. Das heißt noch nicht, dass jedes betroffene Gerät sofort unspielbar wird.
Das Risiko für deutliche Performance-Probleme steigt mit Version 7.0 nach der Warnung von HoYoverse aber offenbar spürbar.
Und das Thema ist größer, als es erst mal klingt. Der mobile Bereich stellt Berichten zufolge rund 65 Prozent der Genshin-Impact-Spielerschaft.
Dazu kommt, dass günstige Smartphones in wichtigen Märkten besonders verbreitet sind. In Südostasien lagen im ersten Quartal 2026 laut Marktberichten mehr als 60 Prozent der verkauften Smartphones unter 200 Euro.
Teil eines größeren Kurswechsels
Die Android-Warnung kommt auch nicht ganz überraschend. Sie passt zu einem breiteren Kurswechsel bei HoYoverse. Das Studio hat bereits angekündigt, den Support für die PlayStation 4 schrittweise auslaufen zu lassen.
Als Begründung nennt HoYoverse die Grenzen der Hardware und die wachsende Größe des Spiels.
Vor dem Update auf Version 7.0 lohnt sich also ein kurzer Blick auf das eigene Gerät.
Wer ein günstiges Android-Smartphone mit älterem Grafikchip nutzt, sollte nach dieser Warnung mit Problemen rechnen.
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