Das Honor Robot Phone für Android taucht gerade in neuen Leaks und Berichten auf. Vor allem ein Punkt sticht heraus: eine 200-Megapixel-Hauptkamera mit beweglichem 4D-Gimbal, mit der sich das Gerät klar von den üblichen Kamera-Handys abheben soll.
Die bisherigen Leaks und Berichte zeichnen ein Kamerasystem, das eben nicht bloß auf optische oder elektronische Bildstabilisierung setzt.
Nach diesen Informationen sitzt die Hauptkamera auf einer Art robotischem Arm und kann sich tatsächlich physisch bewegen. Gerade bei Videos, beim Vlogging oder wenn sich Motive ständig bewegen, könnte Ihnen das einen spürbaren Vorteil verschaffen.
200-MP-Kamera mit 4D-Gimbal
Im Zentrum der Leaks steht die Hauptkamera mit 200 MP.
Bei den üblichen OIS- oder EIS-Lösungen werden Bewegungen nur begrenzt abgefangen. Hier soll das Modul den Berichten zufolge selbst aktiv ausgleichen und Motive sogar verfolgen können. Das Konzept ginge also einen Schritt weiter: nicht nur elektronisch geglättete Bildausschnitte oder kleine Sensorbewegungen, sondern eine mechanische Stabilisierung direkt in einem normalen Android-Smartphone. Falls sich die Angaben aus den Leaks bewahrheiten, könnten Ihnen damit Aufnahmen gelingen, für die man bisher oft noch ein externes Gimbal gebraucht hat.
Roboterarm für Stabilisierung und Tracking
Berichten nach sitzt die Kameraeinheit auf einem beweglichen Arm, der auf Bewegungen reagieren und Motive im Bild halten kann.
Das würde die Stabilisierung nicht nur verbessern, sondern auch automatisches Tracking von Personen oder Objekten möglich machen. Honor würde damit in einen Bereich vorstoßen, in dem andere Hersteller bisher eher mit kleineren Micro-Gimbal-Konzepten experimentiert haben. Wenn die Technik im Alltag zuverlässig arbeitet, hätte das Premium-Smartphone damit ein sehr klares Unterscheidungsmerkmal.
Flaggschiff-Hardware für Android
Auch der Rest der Ausstattung klingt laut Leak nach Oberklasse.
Im Raum steht Snapdragon 8 Elite Gen 5. Dazu kommen laut Leak ein flaches 6,3- bis 6,4-Zoll-Display mit 1,5K-Auflösung, ein Akku mit rund 6.000 mAh, eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 200-MP-Periskop-Telekamera. Auf dem Papier bekommen Sie hier also ein ungewöhnlich starkes Kamera-Setup, das sich nicht einfach nur auf die Hauptlinse verlässt.
ARRI, MWC 2026 und offene Fragen
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt das Projekt durch Berichte über eine Zusammenarbeit mit ARRI. Der Name ARRI legt nahe, dass Honor vor allem die Videoqualität in den Vordergrund rücken will. Auf Veranstaltungen wie dem MWC 2026 soll Honor das Gerät Berichten zufolge schon eher als konkrete Produktidee gezeigt haben und nicht bloß als technische Spielerei.
Trotzdem bleiben Fragen offen, etwa bei Haltbarkeit, Staubschutz und dem Reparaturaufwand beweglicher Teile.
Dazu kommen mögliche Folgen für Laufzeit, Gewicht und Preis. Auch bei der globalen Verfügbarkeit gibt es laut den bisherigen Berichten noch keine Sicherheit. Solange es vor allem bei Leaks, Vorführungen und frühen Präsentationen bleibt, sollten Sie diese Angaben mit der nötigen Vorsicht lesen.
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