Jetzt sieht es so aus, als wüsste Gary Oldman mehr als der Rest von uns: Der neue James Bond soll längst feststehen. Seit Daniel Craigs ziemlich abruptem Abschied als Agent 007 wartet die Reihe so lange wie noch nie auf eine neue Besetzung. Nach Sean Connery ging das mal schneller, mal zäher, aber diesmal wirkte es phasenweise, als hätte selbst Amazon nach dem Kauf der Bond-Rechte keinen klaren Plan, wie es weitergehen soll. Offenbar schon. Nur gesagt hat es noch niemand.
Mein Name ist Man. Old Man
Die Nachricht kam jedenfalls weder von Denis Villeneuve, dem neuen Regisseur der James-Bond-Reihe, noch von Amazon-Chef Jeff Bezos, sondern ausgerechnet von Gary Oldman. Nicht, dass der 68-jährige Schauspieler selbst zum neuen 007 gekürt worden wäre. Aber offenbar weiß Oldman etwas, das wir ganz offensichtlich noch nicht wissen: „Man hört, dass Jack Lowden auf der Liste steht. Das werden wir doch sehr bald erfahren, oder? Denn sie haben sich entschieden. Sie haben sich für ihren Favoriten entschieden, aber noch nicht bekannt gegeben. Also drücke ich Jack die Daumen.“
Dazu muss man sagen, dass Jack Lowden seit 2022 an Gary Oldmans Seite in Slow Horses auf Apple TV+ spielt. Inzwischen haben die beiden schon sechs Staffeln zusammen gedreht. Klar also, dass Oldman seinem Kollegen den Erfolg gönnt. Tatsächlich ist Jack Lowden genau der Name, der auf einer Liste, auf der auch Callum Turner, Jacob Elordi, Aaron Taylor-Johnson und Harris Dickinson standen, am häufigsten gefallen ist. Ehrlich gesagt wäre inzwischen fast jeder davon eine ordentliche Wahl. Jetzt müsste Amazon es nur noch offiziell machen.
Auch Saoirse Ronan hat sich in diesem Jahr schon in Stellung gebracht. Jack Lowdens Frau machte deutlich, dass sie im nächsten 007-Film gern als junge Schurkin dabei wäre. „Es wäre wirklich interessant, besonders für Frauen und Mädchen, jemanden zu sehen, der all diese Wut aufgreifen und in eine andere Richtung lenken kann.“ Und stell dir erst die kostenlose Publicity vor, wenn Saoirse Ronan dann auch noch die Gegnerin ihres eigenen Mannes wäre. Also bitte, Amazon. Mehr Selbstläufer wird’s kaum noch.