Neon Giant hat No Law angekündigt, ein storygetriebenes First-Person-Erlebnis im Cyber-Noire-Stil für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Veröffentlicht wird das Spiel von KRAFTON, Inc., erscheinen soll es 2026. Mit einer möglichst riesigen Open World wirbt das Studio dabei ausdrücklich nicht. Der Ansatz geht in eine andere Richtung: weniger Fläche, dafür mehr Dichte.
Nach der Ankündigung des Studios entsteht hier keine ausufernde Stadt, sondern ein kompakterer Schauplatz, der dafür detailreicher, interaktiver und spürbar reaktionsfreudiger sein soll.
No Law für PlayStation 5: Cyber-Noire in einer verdichteten Spielwelt
Gerade auf der PlayStation 5 klingt dieses Konzept ziemlich reizvoll. Neon Giant beschreibt No Law als storygetriebenes First-Person-Erlebnis im Cyber-Noire-Stil, angesiedelt in der Stadt Port Desire. Diese Spielwelt soll nicht bloß Hintergrund sein, sondern bewusst persönlicher, greifbarer und intimer wirken als das, was viele größere Genre-Vertreter bieten.
Optisch erinnert No Law zwar stellenweise an Cyberpunk 2077, beim inhaltlichen Kurs will Neon Giant aber etwas anderes machen. Geplant ist ein Singleplayer-Spiel mit Einflüssen aus dem Immersive-Sim-Bereich. Einen Multiplayer- oder Koop-Modus gibt es für No Law auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S nach aktuellem Stand nicht.
Entscheidungen mit Auswirkungen auf den gesamten Spielverlauf
Besonders spannend wirkt dabei der Umgang mit Spielerfreiheit. Entscheidungen sollen sich nicht nur in Dialogen auswirken, sondern über den kompletten Handlungsverlauf hinweg Spuren hinterlassen. Selbst zentrale Figuren der Story können nach Angaben des Studios sterben, ohne dass das Spiel dadurch in eine Sackgasse läuft.
Im Mittelpunkt steht Grey Harker, ein ehemaliger Militärveteran, der eigentlich bloß ein ruhiges Leben wollte und dann doch wieder in einen Konflikt hineingezogen wird. Das deutet auf eine eher persönliche Geschichte hin, was gut zu der kleineren, verdichteten Welt von Port Desire passt.
Unreal Engine 5 mit Nanite und Lumen
Technisch basiert No Law auf der Unreal Engine 5. Neon Giant setzt nach eigenen Angaben unter anderem auf Nanite und Lumen, um eine hohe Objektdichte, dynamische Beleuchtung und Wettereffekte umzusetzen. Gleichzeitig klingt es so, als würde das Studio bewusst auf handgefertigte Inhalte und gezielt gestaltete Schauplätze bauen, statt sich stark auf prozedurale Generierung zu stützen.
Auch bei der Stadtsimulation nimmt sich Neon Giant einiges vor. Port Desire soll mehr als 3.000 dynamische NPCs bieten und ungewöhnlich viele sichtbare Objekte gleichzeitig darstellen. Wenn das am Ende so funktioniert, könnte No Law eine urbane Cyberpunk-Welt liefern, die nicht über schiere Größe kommt, sondern über Atmosphäre, Detailgrad und Reaktivität.
Bis zum geplanten Release 2026 ist noch etwas hin. Wenn Neon Giant diese Pläne tatsächlich umsetzt, hat No Law gute Chancen, zu den interessanteren Sci-Fi-Shootern für PlayStation 5, PC und Xbox Series X|S zu zählen.
Downloads: No Law für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S ist derzeit noch nicht verfügbar.