OpenAI arbeitet laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg an seinem ersten Gerät für Verbraucher. Gedacht ist es als physische Form von ChatGPT: physische Form von ChatGPT. tragbar, wiederaufladbar, ohne Display, und vor allem für Gespräche per Sprache gemacht.
OpenAIs erster Vorstoß in den Hardware-Markt
Wenn man Bloomberg glaubt, will OpenAI nicht einfach noch einen smarten Lautsprecher bauen. Gemeint ist eher ein neuer Computertyp für die ChatGPT-Ära. Das Gerät soll tragbar und wiederaufladbar sein, auf ein Display verzichten und hauptsächlich per Sprache mit Ihnen kommunizieren.
Heißt konkret: Statt erst eine App zu starten oder das Handy zu entsperren, könnten Nutzer laut Bloomberg mit einem Begleiter sprechen, der ständig verfügbar ist und viel direkter in den Alltag hineinpasst.
Auch die offenbar geplante Form passt dazu. Bloomberg zufolge deuten Recherchen auf einen kompakten Lautsprecher hin, den Sie zu Hause in unterschiedlichen Räumen verwenden können.
Im Mittelpunkt steht laut Bloomberg eine deutlich gesprächigere Sprachoberfläche. Sie soll flüssiger reagieren und Unterhaltungen natürlicher weiterführen, als man es von vielen heutigen Assistenten kennt.
Mehr als ein smarter Lautsprecher
OpenAI denkt das Produkt Bloomberg zufolge aber nicht bloß als Sprachbox. Geplant sein sollen unter anderem eine Kamera und weitere Sensoren, damit das Gerät seine Umgebung besser erfassen kann.
So könnte es laut Bloomberg den Kontext mitverstehen: wo es gerade ist, wer spricht und was Sie in dem Moment tun. Die Antworten ließen sich dann daran anpassen.
Sogar mechanische Elemente stehen Bloomberg zufolge im Raum. Demnach könnte sich die Hardware bis zu einem gewissen Grad selbst bewegen oder mit kleinen physischen Reaktionen arbeiten.
Genau das würde den Lautsprecher weniger wie ein Stück Technik wirken lassen und eher wie einen lebendigen Begleiter. OpenAI würde sich damit klar von den etablierten Sprachassistenten absetzen, die meistens an einem festen Platz stehen und im Alltag oft doch nur Timer, Musik oder das Wetter liefern.
Jony Ive, Preis und möglicher Start
Eng verbunden ist das Projekt mit Jony Ive, dem früheren Designchef von Apple. Laut Bloomberg arbeitet OpenAI mit Jony Ives Designfirma LoveFrom zusammen. Dazu kommt die von Bloomberg gemeldete Übernahme für 6,5 Milliarden Dollar. Eine Vorstellung des Geräts könnte Bloomberg zufolge 2026 kommen, der Marktstart dann 2027. Beim Preis nennt Bloomberg aktuell eine Spanne von 200 bis 300 Dollar.
Privatsphäre und juristischer Druck
Offen ist weiter, ob Verbraucher überhaupt noch ein zusätzliches Gerät im Haushalt haben wollen, das ständig zuhört, womöglich eine Kamera mitbringt und Zugriff auf persönliche Informationen braucht. Gerade beim Thema Privatsphäre dürfte der heikelste Punkt liegen, denn ein kontextbewusster Lautsprecher funktioniert umso besser, je mehr er über seine Umgebung weiß.
Dazu kommt juristischer Druck. Apple hat laut Bloomberg Klage eingereicht und wirft im Zusammenhang mit OpenAIs Hardware-Plänen die unrechtmäßige Aneignung von Geschäftsgeheimnissen vor. Damit steht auch die größere Frage im Raum, ob ein ChatGPT-Gerät den Massenmarkt am Ende wirklich überzeugen kann.