Letztes Update für Windows XP, massive Server-Sicherheitslücke, Android-App prellt Nutzer

Heute erhalten Windows XP und Office 2003 zum letzten Mal kritische Sicherheitsupdates von Microsoft, eine massive Sicherheitslücke betrifft mehr als die Hälfte aller Internetseiten und eine betrügerischere Android-App schaffte es an die Spitze der kostenpflichten Apps im Google Play Store – der Nachrichtenüberblick.

  • Windows XP und Office 2003: Heute endet der Support von Microsoft für Windows XP und Office 2003. Zum letzten Mal veröffentlicht der Hersteller kritische Sicherheitsupdates. Microsoft rät allen Nutzern dringend zum Wechsel zu einer neueren Windows-Version.
  • Sicherheitslücke betrifft viele Internetseiten: Viele Webserver, Dienste und Apps setzen die Sicherheitsbibliothek OpenSSL ein. Sicherheitsexperten haben eine massive Lücke entdeckt, die mehr als die Hälfte aller Internetseiten betrifft. Unter Ausnutzung eines Fehlers können Angreifer verschlüsselten Datenverkehr auslesen.
  • Betrügerische Android-App mit Erfolg: Der kostenpflichtige Antiviren-Scanner Virus Shield wurde zu einer der erfolgreichsten Apps im Google Play Store. Allerdings handelt es sich um einen Betrug, die Anwendung schützt weder vor Viren noch vor Malware. Google hat die App inzwischen aus dem Angebot entfernt.
  • Adobe Lightroom für iPad: Mit einer mobilen Version der Anwendung zum Verwalten von Bildarchiven richtet sich Adobe an iPad-Besitzer. Adobe Lightroom mobile bietet intuitive Touch-Steuerung und synchronisiert sich mit der Desktop-Version. Ein Abo von Adobe Creative Cloud ist erforderlich.
  • Google klagt gegen YouTube-Sperre: Google hat beim türkischen Verfassungsgericht Beschwerde gegen die YouTube-Sperre in der Türkei eingereicht und klagt zusätzlich, um eine Aufhebung der Blockade zu erreichen.

Updates

  • Candy Crush Saga: Die Android-Version von Candy Crush Saga hat ein Update mit neuen Leveln erhalten. In der Traumwelt können Spieler die Bonbonpyramide und den Zuckerwattenkarneval spielen.
  • Titanfall: Um Spieler besser miteinander zu verbinden, hat der Hersteller Respawn die Einstellungen bei Titanfall angepasst. Bisher sollten möglichst Spieler der gleichen Spielstärke aufeinander treffen. Der Effekt sorgte aber für längere Wartezeiten und wurde zurückgenommen.

Spiele

  • The Elder Scrolls Online: Ein Update für das Online-Rollenspiel führt ein neues Handlungselement ein. Viele Spieler klagen aber über Ärger mit den 30 kostenlosen Spieltagen und dem Abo-Modell.
  • Scrolls für Tablets: Mojang will das strategische Kartenspiel Scrolls auch für iPad und Tablets veröffentlichen. Die momentane Beta-Version für Windows und Mac erhält neue Funktionen, darunter ein verbessertes Wertungssystem.
  • Watch Dogs erfordert Uplay: Die kommende PC-Version von Watch Dogs erfordert Uplay. Der plattformübergreifende Dienst bietet soziale Interaktionen im Spiel. Die Vorgabe ist nicht neu: Titel wie Far Cry 3 und Assassin’s Creed 4: Black Flag erfordern ebenfalls Uplay.

Adobe veröffentlicht Sicherheitsupdate für Flash Player

Adobe hat ein weiteres Sicherheitsupdate für den Flash Player veröffentlicht. Die Aktualisierung schließt Sicherheitslücken unter Windows, Mac OS X und Linux. Adobe empfiehlt allen Nutzern die Installation des Updates.

Die jeweils neueste Version ist 12.0.0.77 für Windows und Mac sowie 11.2.202.34 für Linux. Damit werden zwei Schwachstellen geschlossen. Angreifer könnten sonst das Sicherheitskonzept der Same-Origin-Policy umgehen. Diese Sicherheitsmaßnahme untersagt den Zugriff auf Skriptsprachen und CSS-Elemente, die von einer anderen Seite stammen. Außerdem wird eine Lücke zum Auslesen der Zwischenablage geschlossen.

Im Februar dieses Jahres hat Adobe bereits zwei kritische Sicherheitsupdates für den Flash Player herausgegeben.

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Quelle: Adobe Security Bulletin

Adobe Flash Player erhält weiteres kritisches Sicherheitsupdate

Adobe hat ein kritisches Sicherheitsupdate für den Flash-Player veröffentlicht. Adobe schließt damit bereits zum zweiten Mal in diesem Monat eine Sicherheitslücke. Das Update verhindert, dass Angreifer Schadsoftware auf den Rechnern der Nutzer installieren können.

Das letzte Update Anfang des Monats sollte verhindern, dass Angreifer die Kontrolle über betroffene Computer übernehmen. Die aktuelle Sicherheitslücke betrifft vor allem ältere Version von Windows und Flash Player. Adobe rät allen Nutzern zur Installation der neuesten Ausgabe des Flash Players. Die aktuelle Version 12.0.0.70 ist für alle Plattformen erhältlich und steht bei uns für Windows (Download hier) und Mac (Download hier) zum Download bereit.

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Quelle: Adobe

Adobe schließt kritische Sicherheitslücke im Adobe Flash Player

Adobe hat gestern ein wichtiges Update für den Flash Player veröffentlicht. Das Update für Windows, Mac und Linux schließt eine Sicherheitslücke, über die Angreifer den Computer von betroffenen Nutzern kontrollieren können.

Automatische Update für Chrome-Nutzer

Die Sicherheitslücke besteht in den Flash Player Versionen 11.2.202.335 und früheren Versionen. Nutzern wird empfohlen das Update sofort zu beziehen. Chrome-Nutzer erhalten das Update automatisch mit einem Update von Google Chrome (Download für Windows). Das selbe gilt für Nutzer des Internet Explorer 10 (Download) in Windows 8.0 (Testbericht) oder des Internet Explorer 11 (Download für Windows 7) in Windows 8.1 (Download). Firefox-Nutzer und Anwender mit älteren Windows-Betriebssystemen sowie Mac OS X oder Linux sollten sich die aktuelle Version direkt herunterladen und installieren.

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Hacker-Attacke: Adobe verliert Kreditkarten-Informationen der Kunden

Adobe ist einem Hacker-Angriff zum Opfer gefallen. Wie der Photoshop-Entwickler gestern mitteilte, haben Angreifer Kundendaten und Quellcodes einiger Software-Produkte gestohlen. Insgesamt wurden 2,9 Millionen Kundendaten entwendet.

Nach aktuellem Stand erbeuteten die Hacker neben der Nutzer-ID auch verschlüsselte Versionen der Kunden-Passwörter. Nicht sicher ist man sich bei weiteren Daten. Adobe-Sicherheitsexperten vermuten, dass die Angreifer auch Namen, verschlüsselte Kreditkarten-Daten und weitere Informationen aus der Datenbank kopiert und entfernt haben.

Betroffene Passwörter sind gesperrt

Als Sicherheitsmaßnahme hat Adobe alle Passwörter betroffener Kunden zurückgesetzt. Opfer der Attacke erhalten in Kürze eine E-Mail mit weiteren Informationen und der Aufforderung, ein neues Passwort zu erstellen.

Kunden, bei denen man davon ausgeht, dass die Kreditkarten-Informationen entwendet wurden, erhalten eine weitere Nachricht per Briefpost. Ferner hat Adobe bereits Banken informiert, die die Zahlungen für das Unternehmen abwickeln. Zusammen mit den Kunden-Banken sollen diese helfen vor eventuellen Schäden zu schützen.

Ob auch Kunden aus Deutschland von dem Angriff betroffen sind, sagte Adobe nicht. Schreiben Sie uns einen Kommentar, wenn Sie von Adobe kontaktiert wurden.

Via Adobe und Adobe-Blog