Google Chrome 39 für Desktop: Sicherheitsupdate und 64-Bit-Unterstützung für Mac

Google hat Chrome für Windows, Mac und Linux auf die Version 39 aktualisiert. Die neue Ausgabe des Browsers schließt insgesamt 42 Sicherheitslücken. Chrome für Mac OS X unterstützt ab sofort auch 64-Bit-Systeme.

Chrome 39 bringt die üblichen Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen, um den Browser schneller und zuverlässiger zu machen. Die neue Version des Browsers für Desktop-Rechner unterstützt neue Programmierschnittstellen für Apps und Erweiterungen sowie 64-Bit-Systeme unter Mac OS X.

Google behebt außerdem ganze 42 Sicherheitslücken in Chrome, die teilweise auch externe Sicherheitsforscher entdeckt haben. Unter anderem schließt das Update eine Möglichkeit, Internetseiten in der Adressleiste vorzutäuschen. Google gibt ausführliche Sicherheitshinweise zu Chrome 39.Google Chrome 39 für Desktop: 64-Bit für Mac und Sicherheitslücken

Wegen der behobenen Schwachstellen ist die Aktualisierung von Google Chrome für alle Nutzer empfehlenswert. Die neueste Version können Sie über die Update-Funktion des Browsers installieren. Dazu wählen Sie im Menü den Punkt Über Google Chrome aus. Der Browser führt dann eine Überprüfung und gegebenenfalls ein Update aus.

Quelle: Google Chrome Releases

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Adobe Flash Player: Kritische Sicherheitsupdates für Windows und Mac

Adobe schließt mehrere kritische Sicherheitslücken in Adobe Flash Player und der Laufzeitumgebung AIR für Windows, Mac und Linux. Angreifer können die Schwachstellen zur Ausführung von Schadsoftware ausnutzen, um die Kontrolle über betroffene Systeme zu erlangen. Adobe empfiehlt daher allen Nutzern die Aktualisierung auf die neueste Version 15.0.0.223.

Adobe hat Sicherheitsupdates für Windows, Mac und Linux veröffentlicht. Betroffen sind Adobe Flash Player 15.0.0.189 sowie 13.0.0.250 und frühere Versionen, außerdem die Desktop- und Android-Version 15.0.0.293 der Laufzeitumgebung Adobe Air.

Installation des Updates für Adobe Flash Player und AIR

Überprüfen Sie Ihre Adobe Flash-Version auf der Internetseite von Adobe. Die Aktualisierung von Adobe Flash Player für Internet Explorer unter Windows erfolgt über die Windows Update-Funktion. Die Erweiterung für Google Chrome und Mozilla Firefox können Sie über die Update-Funktion im Browser auf den neuesten Stand bringen.

Die Laufzeitumgebung AIR verfügt über eine automatische Update-Funktion, die Sie beim Start über eine verfügbare Aktualisierung benachrichtigt. Die aktuelle Version ist hier 15.0.0.356 für Windows, Mac und Android.

Quelle: Adobe

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Heartbleed, iCloud-Hack und Shellshock Bash: Die gefährlichsten Sicherheitslücken 2014

Skandale in der Cyberwelt, Hacks, Sicherheitslücken und Schwachstellen: Dieses Jahr ist in Sachen Internet-Sicherheit viel passiert. Wir präsentieren Ihnen die schwerwiegendsten Sicherheitslücken dieses Jahres und ob diese noch immer eine Gefahr für Ihre Privatsphäre darstellen.

Heartbleed

Heartbleed ist die wahrscheinlich größte Sicherheitslücke des Jahres und hat die meisten Internetnutzer getroffen. Den Fehler hat man in der Open-Source-Bibliothek OpenSSL entdeckt. OpenSSL ist für den Schutz von Nutzernamen und Passwörtern verantwortlich. Der Fehler bedeutet, dass Hacker auf die Daten zugreifen konnten, wenn diese nicht richtig verschlüsselt waren. Dadurch konnten Datendiebe die Benutzernamen und Passwörter vieler Nutzer sammeln. 66 Prozent der Internetnutzer waren betroffen. Zudem ist der Fehler zwei Jahre lang unbemerkt geblieben. Hacker hatten genug Zeit, möglichst viele Daten zu sammeln.

HeartbleedIm April wurde der Fehler entdeckt. Die betroffenen Seiten haben Patches erhalten und sind nun wieder sicher.

Snapchat

Die Snapchat-App wurde Anfang des Jahres gehackt. Die Hacker haben Benutzernamen und Telefonnummern von mehr als 4 Millionen Nutzern gestohlen. Das Hauptproblem war allerdings ein anderes: Der Drittanbieter Snapsaved hat bekannt gegeben, dass der eigene Webserver gehackt wurde. Auf der Webseite konnten Benutzer Fotos und Videos abspeichern. Mehr als 200.000 Bilder und Videos von Snapchat sind auf der Seite 4chan gelandet.

Snapchat Troll

Snapsaved.com hat die eigene Webseite geschlossen und 4chan die Bilder gelöscht. Das macht Snapchat aber immer noch nicht zu 100-prozentig sicher. Snapsaved und weitere nicht autorisierte Apps nutzen die frei zugängliche Programmierschnittstelle (API) von Snapchat und fangen so Fotos und Videos ab. Am sichersten sind Sie immer noch, wenn Sie Drittanbieter-Apps meiden. Selbst Snapchat hat immer noch einige Sicherheitslücken.

iCloud

Der Angriff auf Apples iCloud hat viele Prominente betroffen und war somit schlagartig bekannt. Selbst normale Benutzer waren vor Datendiebstahl nicht mehr sicher. Schuld waren Drittanbieter-Apps, denen man Zugriff auf das eigene iCloud-Konto gegeben hat. Hacker haben eine Lücke im iCloud-System ausgenutzt und sind die Zwei-Faktor-Authentifizierung umgangen. Somit konnte sich das Programm ohne Zwei-Faktor-Abfrage in das Konto einloggen und die Hacker konnten alle privaten Fotos von iOS-Geräten einsehen.

iCloud

Seit dem Angriff arbeitet Apple ständig an der Verbesserung des iCloud-Speicher-Services. Mit der Veröffentlichung von iOS 8 erhalten Sie eine E-Mail von Apple, sobald Sie sich von einem anderen Gerät anmelden und auf Ihr iCloud-Konto zugreifen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist heute Standard bei Apple und erschwert Hackern die Arbeit erheblich. Wenn Sie Drittanbieter-Apps ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, fordert Apple Sie auf, ein spezifisches App-Passwort zu generieren.

eBay

Auch die Webseite eBay war Opfer eines Hacker-Angriffs. Den Angriff hat man erst Monate später entdeckt. Die Hacker haben das Konto eines Mitarbeiters benutzt und so Zugriff auf die Benutzerdaten erhalten. Die Angreifer konnten Daten wie E-Mails, physische Adressen, Passwörter und Geburtsdaten abgreifen. eBay-Partner PayPal war zum Glück aller Nutzer nicht von dem Angriff betroffen. Bankdaten sind somit privat geblieben. eBay hat seine Nutzer dazu aufgefordert, das persönliche Kennwort zu ändern.

Ebay hack

Internet Explorer

Ein Viertel des Browser-Markts war im April betroffen, als Microsoft die kritische Sicherheitslücke in den Versionen 6 bis 11 des Internet-Explorers bekannt gegeben hat. Durch die Sicherheitslücke haben Hacker die gleichen erhöhten Benutzerrechte wie die Anwender selbst erhalten und konnten somit Malware auf dem PC installieren. Microsoft hat den Fehler innerhalb weniger Tage entdeckt und die Lücke geschlossen. Zusätzlich hat auch das veraltete Betriebssystem Windows XP ein Sicherheitsupdate erhalten.

Internet Explorer

Adobe Flash

Auch Adobe ist nicht verschont geblieben. Angreifer konnten eine kritische Sicherheitslücke ausnutzen, um Authentifizierungs-Cookies von Webseiten wie unter anderem eBay zu stehlen. So sind die Hacker an Nutzerdaten und Konten herangekommen. Adobe hat daraufhin mit einem Notfall-Update für Flash geantwortet.

Adobe Flash

Flash ist ein wichtiger Bestandteil von Tausenden von Webseiten wie Google, YouTube und Tumblr. Daher waren viele Internetnutzer betroffen. Mit dem Notfallupdate surft man wieder sicher.

Shellshock Bash

Shellshock Bash war eine wichtige Sicherheitslücke unter Max OS X, Linux und anderen Unix-Systemen. Hacker konnten aus der Ferne Befehle auf den Computern, Geräten und Webseiten ausführen.

Shellshock Bash

Die Sicherheitslücke ermöglichte den Hackern, einen Shell-Schadcode per Umgebungsvariable einfügen zu können. So befanden sich Millionen von Geräten in Gefahr. Die betroffenen Webseiten hat man sofort überprüft. Die anfälligen Webseiten – unter anderem auch Apple –  haben den Fehler sofort behoben. Jedoch gibt es immer noch betroffene Web-Server.

Die meisten großen Software-Unternehmen haben die Sicherheitslücke bereits geschlossen. Schützen Sie sich zusätzlich, indem Sie die Software auf Ihrem Computer und auf den anderen Geräten auf den neuesten Stand bringen.

Ausreichender Schutz für Ihre Online-Daten

Das waren die größten Hackerangriffe dieses Jahres. Zwar sind die meisten Fehler behoben, das schützt allerdings nicht vor weiteren Sicherheitsverletzungen.

Verwenden Sie zusätzliche Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder einen Passwort-Manager. Aktualisieren Sie Ihre Software regelmäßig und meiden Sie Dritt-Anbieter-Apps.

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Google Chrome: Update schließt Sicherheitslücken im Browser für Windows, Mac, Android und iOS

Google hat den Browser Chrome für nahezu alle Plattformen aktualisiert. Das Update für Windows, Mac, Android und iOS schließt Sicherheitslücken.

Google konzentriert sich auf die Behebung von Fehlern und Sicherheitslücken mit dem neuesten Update für Chrome. Die Version 38.0.2125.114 für Android beseitigt einen Fehler mit SSL-Zertifikaten, aufgrund dessen Chrome Seiten leer dargestellt hat. Version 38.0.2125.67 für iOS bringt einige Stabilitätsverbesserungen und die Desktop-Version 38.0.2125.111 für Windows, Mac und Linux behebt zusätzlich Fehler sowie Kompatibilitätsprobleme.

Wegen der behobenen Schwachstellen ist die Aktualisierung von Google Chrome für alle Nutzer empfehlenswert. Die neueste Version können Sie über die Update-Funktion des Browsers installieren. Dazu wählen Sie im Menü den Punkt Über Google Chrome aus. Der Browser führt dann eine Überprüfung und gegebenenfalls ein Update aus.

Quelle: Google Chrome Blog

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Mozilla Firefox 33.0.1 beseitigt ein Problem mit Grafiktreibern

Mozilla hat Firefox auf die Version 33.0.1 aktualisiert und behebt damit ein Problem mit älteren Grafikkartentreibern. Bei einigen Nutzern kam es zu einem schwarzen Firefox-Fenster nach dem Start des Browsers.

Mit Firefox 33 hat Mozilla eine neue Funktion eingeführt, mit der sich die Reaktionsgeschwindigkeit des Browsers erhöhen lässt. Allerdings hat dies zu Problemen mit Treibern für ältere Grafikkarten geführt. Betroffene Nutzer sehen beim Start des Browsers nur ein schwarzes Fenster. Mozilla hat das Problem jetzt offiziell beseitigt.

Nach wie vor besteht ein Problem mit der beliebten Browser-Erweiterung Tab Utilities. Diese ist nicht mit Firefox 33 kompatibel und kann Eingaben in die Adressleiste verhindern. Abhilfe verschafft die Deaktivierung der Erweiterung, außerdem gibt es einen Patch, der Tab Utilities repariert.

Mozilla Firefox 33.0.1 ist für Windows, Mac und Linux erhältlich, die Android-Version hat das Update allerdings noch nicht erhalten.

Quelle: Mozilla

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iTunes 12.0.1 enthält kritische Sicherheitsupdates und keine Seitenleiste mehr

Zusammen mit Mac OS X 10.10 Yosemite hat Apple auch die neue Version iTunes 12.0.1 veröffentlicht. Wegen kritischer Sicherheitsupdates rät das Unternehmen allen Nutzern zur Aktualisierung. Allerdings fehlt in iTunes 12 die Seitenleiste. Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotzdem die seitliche Darstellung Ihrer Wiedergabeliste einstellen können.

Das Update auf iTunes 12.0.1 ist wichtig, da Apple mit der Aktualisierung eine Schwachstelle schließt. Angreifer könnten diese ausnutzen, um Schadsoftware auszuführen.

Mit der neuen Version iTunes 12 führt Apple aber auch ein neues Design ein, welches das Aussehen von OS X und iOS 8 aneinander angleicht. Dadurch fällt die Seitenleiste mit ihrem Zugriff auf Musik, Filme und Geräte weg.iTunes 12.0.1 enthält kritische Sicherheitsupdates und keine Seitenleiste mehr

Auf Wunsch können Sie Ihre Wiedergabelisten aber nach wie vor in der linken Spalte darstellen lassen. Dadurch fällt die Handhabung deutlich leichter. Klicken Sie dazu auf den Musik-Button am oberen Rand, und danach auf den mittigen Menüpunkt Playlists.iTunes 12.0.1 enthält kritische Sicherheitsupdates und keine Seitenleiste mehr

Danach stehen Wiedergabelisten in der Seitenleiste wieder zur Verfügung. Der Playlist-Button funktioniert außerdem auch für Filme und TV-Serien.

Quelle: Apple

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Google Chrome 38 schließt kritische Adobe Flash Player-Sicherheitslücke und behebt Fehler

Google hat den Browser Chrome für Windows, Mac und Linux auf die Version 38 aktualisiert. Neben Fehlerbehebungen enthält die Aktualisierung auch das Sicherheitsupdate auf die neueste Version von Adobe Flash Player zur Behebung von Sicherheitslücken.

Die Desktop-Version von Google Chrome 38.0.2125.104 behebt einige Fehler im Browser. Wichtiger Bestandteil des Updates ist vor allem die neueste Version 15.0.0.189 von Adobe Flash Player, die drei verschiedene Sicherheitslücken schließt. Angreifer könnten die Schwachstellen ausnutzen, um Kontrolle über das System zu erlangen.

Wegen der Sicherheitslücken in Adobe Flash Player ist die Aktualisierung von Google Chrome für alle Nutzer empfehlenswert. Die neueste Version können Sie über die Update-Funktion des Browsers installieren. Dazu wählen Sie im Menü den Punkt Über Google Chrome aus.

Quelle: Google

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Microsoft behebt mit dem Oktober Update kritische Sicherheitslücken in Windows und Internet Explorer

Microsoft hat am 14. Oktober 2014 im Rahmen des Patch Tuesday das Oktober Update für Windows veröffentlicht. Das Unternehmen schließt damit kritische Sicherheitslücken im Betriebssystem und in Internet Explorer. Betroffen sind alle Windows-Versionen von Vista Servicepack 2 bis Windows 8.1 sowie alle Versionen des Internet Explorer.

Die Ausnutzung der Schwachstellen erlaubt es Anwendern, Schadsoftware auszuführen und damit die Kontrolle über betroffene Systeme zu erlangen. In Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsunternehmen iSIGHT gibt Microsoft bekannt, dass die Sicherheitslücke in Windows zwar eine große Nutzerzahl betrifft, Kenntnis darüber aber noch nicht weit verbreitet ist. Trotzdem sollten Sie als Nutzer Ihr System schnellstmöglich aktualisieren.

Installation über die Windows Update-Funktion

Wenn Sie die automatische Windows Update-Funktion nutzen, erhalten Sie das Oktober Update automatisch. Ansonsten können Sie die Aktualisierung manuell veranlassen, indem Sie Windows Update starten und den PC nach neu verfügbaren Updates suchen lassen.September Update: Microsoft veröffentlicht kritische Sicherheitsupdates für Internet Explorer und Windows

Microsoft will mit den monatlichen Updates Windows-Nutzern häufiger Verbesserungen zusammen mit den Sicherheitsupdates zur Verfügung stellen, die jeden Monat am sogenannten Patch Tuesday erscheinen.

Quelle: Microsoft | iSIGHT

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Bash Bug: Apple schließt Shellshock-Sicherheitslücke in Mac OS X

Apple hat wie angekündigt Sicherheitsupdates für Mac OS X veröffentlicht, die den sogenannten Bash Bug beheben. Wie das Unternehmen bereits bekannt gegeben hat, betrifft die Shellshock-Sicherheitslücke nur Systeme, auf denen die erweiterten Unix-Dienste aktiviert sind. Drei Patches für OS X Mavericks, Mountain Lion und Lion beseitigen die Schwachstelle.

Die Sicherheitsupdates stehen nicht über die automatische Update-Funktionen von OS X zur Verfügung. Nutzer müssen die Patches manuell herunterladen und installieren. Wichtig ist die passende Version: Apple hat die Updates für Mac OS X Mavericks, Mac OS X Mountain Lion und Mac OS X Lion herausgegeben. Für die Vorab-Version des noch nicht erschienenen Betriebssystems Mac OS X 10.10. Yosemite ist noch kein Patch verfügbar.

Die Shellshock-Sicherheitslücke erlaubt Angreifern die Ausführung von Befehlen, die sich zu schadhaften Zwecken wie der Übernahme des Systems einsetzen lassen. Weitere Informationen und eine Erklärung, wie sich Rechner auf Anfälligkeit testen lassen, haben wir in unserer Meldung zum Bash Bug zusammengefasst.

Quelle: Apple

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AVM warnt vor Telefonbetrug-Angriffen auf alte FRITZ!Box-Sicherheitslücke

Der Router-Hersteller warnt FRITZ!Box-Besitzer vor Angriffen auf eine alte Sicherheitslücke. Telefonbetrüger haben es auf Geräte abgesehen, die immer noch eine im Februar 2014 bekannt gewordene Schwachstelle aufweisen. In einigen Fällen können hohe Telefonkosten entstehen.

Laut AVM gibt es anzeichen dafür, dass Angreifer anfällige FRITZ!Boxen für Telefonbetrug ausnutzen wollen. Betroffen sind Anwender, die das veröffentlichte Sicherheitsupdate nicht installiert haben und deren Router über eine Telefoniefunktion und aktivierten Fernzugriff verfügt.

Im Falle eines aktivierten Fernzugriffs können die Betrüger über den Fernzugriff über Port 443 Zugang auf Geräte ohne Sicherheitsupdate erlangen und mit der Telefoniefunktion hohe Kosten verursachen, beispielsweise durch Verbindungen zu kostenpflichtigen Service-Rufnummern oder durch Auslandsgespräche.

Bereits Mitte Februar 2014 hat AVM vor einer Sicherheitslücke in mehreren Router-Modellen gewarnt und ein Firmware-Update zur Behebung veröffentlicht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat damals ebenfalls zur Aktualisierung aufgerufen.

Quelle: AVM

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