News des Tages: Windows 8.1 Update 3, iOS 8 und iPhoto, Die Sims 4 für PC

Gerüchten zufolge bereitet Microsoft Windows 8.1 Update 3 vor, Apple hilft Nutzern beim Umzug ihrer Fotos von iPhoto zur neuen Photos-App von iOS 8 und Electronic Arts hat die Systemanforderungen der PC-Version von Die Sims 4 veröffentlicht – die News des Tages

  • Gerüchte zu Windows 8.1 Update 3: Einem Leak-Spezialisten zufolge bereitet Microsoft auch ein drittes Update für Windows 8.1 vor. Die Strategie dahinter könnte die Vorbereitung des Updates auf Windows 9 sein.
  • Internet Explorer ist unsicherster Browser: Die Sicherheitsforscher von Bromium haben Internet Explorer von Microsoft zum anfälligsten Browser in der ersten Jahreshälfte 2014 erklärt. Die Anzahl der Sicherheitslücken übersteigt Adobe Flash Player und Java und bringt dem Browser das Prädikat der anfälligsten Anwendung ein.
  • Enpass Passwort-Manager kostenlos: Der Passwort-Manager Enpass ist aktuell für Windows, Mac OS X und iOS auf unbestimmte Zeit kostenlos. Die Android-Version lässt sich testen. Die Vollversion ist als In-App-Kauf zu haben. Enpass bietet Synchronisation mit Dropbox und iCloud und den Datenimport aus anderen Passwort-Apps.
  • WiFi Map Pro: Mit WiFi Map Pro lassen sich weltweit offene oder kostenlose WLAN-Netze weltweit finden, auch ohne Internetzugang. Aktuell gibt es die iOS-Version kostenlos statt zum regulären Preis von 4,49 Euro. Die Android-Version ist immer kostenfrei.

Updates

  • WhatsApp Beta für Windows Phone: Die neue Beta-Version von WhatsApp für Windows Phone beinhaltet auch verbesserte Nutzerprofile. Direkt aus der Profilansicht lassen sich jetzt SMS verschicken, Anrufe starten und gemeinsame Gruppen einsehen.
  • Google Chrome: Die neuste Version von Googles Browser Chrome bietet eine Funktion zum Entfernen einzelner Cookies: In einer Liste mit Detail-Informationen lassen sich einzelne Cookies löschen. Bisher konnte Chrome nur alle auf einmal löschen.
  • Photos und iOS 8: Apple will Nutzern beim Übergang von iPhoto zur neuen App Photos helfen. Da iOS 8 iPhoto nicht mehr unterstützt, können Nutzer ihre bisherigen Bilder mit einer Import-Funktion zur neuen Anwendung umziehen.

Spiele

  • Die Sims 4: Electronic Arts hat die Systemanforderungen der PC-Version von Die Sims 4 sowie weitere Details veröffentlicht. Die Sims 4 erfordert mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, zehn Gigabyte freien Speicherplatz und einen Dualkern-Prozessor mit 1,8 Gigahertz oder höher.
  • Thomas was Alone: Das erfolgreiche und preisgekrönte Indie-Spiel Thomas Was Alone ist nach der Version für Windows und iOS jetzt auch für Android erhältlich. Der Spieler steuert geometrische Figuren und muss Aufgaben lösen. Das Puzzlespiel ist zum Start vergünstigt erhältlich.

Tweet des Tages

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Apple ersetzt Aperture und iPhoto durch Photos von Mac OS X Yosemite

Apple hat mit Mac OS X Yosemite auch die neue Foto-Anwendung Photos vorgestellt. Jetzt hat das Unternehmen bestätigt, in Zukunft sowohl iPhoto als auch Aperture durch die neue App zu ersetzen. Apple will beide Anwendungen nicht mehr weiterentwicklen.

Apple will mit Photos eine Anwendung bieten, welche die Lücke zwischen professioneller Bildbearbeitung und einfacher, schneller Aufbereitung von Schnappschüssen schließt. Ein Sprecher des Unternehmens hat sich wie folgt geäußert:

“Mit der Vorstellung der neuen Photos-App und der iCloud Foto-Bibliothek, die das Speichern aller Bilder in der iCloud sowie Zugriff von überall ermöglicht, werden wir Aperture nicht mehr weiter entwickeln … Zum Start von Photos im nächsten Jahr können Anwender ihre bestehenden Aperture-Sammlungen zu Photos für OS X umziehen.”

Aperture soll zwar auch unter OS X Yosemite funktionieren, Apple wird die aber Weiterentwicklung einstellen und keine Updates mehr veröffentlichen. In Zusammenarbeit mit Adobe will man Aperture-Anwendern den Umzug zu Adobe Photoshop Lightroom erleichtern.

Trotz des Aus für iPhoto und Aperture versichert Apple, die Musik-Software Logic Pro und die Anwendung zum Bearbeiten von Fideos Video Final Cut Pro auch in Zukunft weiter zu entwickeln.

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Quelle: TechCrunch

iWork, iMovie und iPhoto für iOS mit jedem neuen Gerät gratis

Die iWork-Apps für iOS sowie iMovie und iPhoto erhält man in Zukunft mit jedem neuen Gerät kostenlos. Anders als vielerorts erwartet gab es bei der Apple-Präsentation am Dienstag kein Update für die iWork-Apps.


Alles zu iOS 7


iWork umfasst die Produktivitäts-Apps Pages, Numbers und Keynote. Für kreative Menschen verschenkt Apple zudem die Fotoverwaltung iPhoto und die Videobearbeitungs-App iMovie.

Die iOS iWork-Apps haben seit der Ankündigung von “Dokumente in der Cloud” im Juni 2012 kein großes Update mehr erhalten. Nach einem Fehler im iTunes Store war vielerorts ein Update für die iWork-Apps erwartet worden. Zu den iWork-Apps war dort für kurze Zeit der Zusatz “Optimiert für iPhone 6” zu finden.

Keine Neuigkeiten zu iWork für iCloud und iWork für Mac

Neuigkeiten zu den iWork-Versionen in der Cloud und für den Mac hat Apple bislang nicht veröffentlicht. iWork für iCloud beta ist im Juni nach der Apple-Präsentation auf der WWDC als Entwicklervorschau online gegangen. Am 23. August machte der Konzern die Beta-Phase öffentlich zugänglich, schränkte die Nutzung wegen einer hohen Nachfrage allerdings ein. Anders als die iOS Programme sind die Internet-Apps von Anfang an ohne das skeuomorphe Design erschienen.

Die Mac-Versionen von Pages, Numbers und Keynote basieren bis heute auf dem 2009 veröffentlichten iWork 09 und haben zuletzt im Dezember vergangenen Jahres ein kleines Update erhalten, um die Cloud-Funktionalität der neuen iOS-Apps nachzuliefern.

Alternativen zu iPhoto: Die besten Foto-Apps für den Mac

Es gibt nicht viele Mac-Nutzer, die mit voller Überzeugung die kostenlose Apple-Foto-Software iPhoto nutzen. Das Programm ist langsam, belegt enorm viel Speicherplatz und lässt Fotos in die aufgeblähte iPhoto-Datenbank verschwinden. Wir präsentieren die besten Alternativen.

Picasa: kostenlose Bildbearbeitung für jedermann

Vom Blickwinkel der Fotoverwaltung gibt es kaum eine bessere Lösung als die kostenlose Software Picasa von Google. Nach der Installation durchsucht die Software den Mac automatisch nach Bildern und sortiert diese in Ordner und Kategorien ein. Der Nutzer entscheidet ausschließlich, ob Picasa den gesamten Mac oder nur einen bestimmten Ordner nach Fotos durchsucht.

Picasa sortiert die Bilder chronologisch. Nach dem Scan verwaltet man die Fotosammlung manuell. Hierzu legt der man Ordner an, vergibt Tags und erstellt Kataloge und Sammlungen. Mit Picasa Web Albums tauscht man zudem Bilder mit anderen Nutzern.

Picasa ist vornehmlich eine Fotoverwaltung, bietet aber auch einfache Bearbeitungsfunktionen. Die Oberfläche ist manchmal etwas verwirrend. Um Bilder schnell auf dem Computer zu speichern, ist Picasa eine perfekte und kostenlose Lösung. Picasa unterstüzt auch das RAW-Format zahlreicher Kamerahersteller.

Lyn: Der tugendhafte Helfer

Lyn ist ein schlankes Programm, um digitale Fotos auf einem Mac zu verwalten. Die Software bietet alles, was man benötigt: einen vom Nutzer konfigurierten Explorer, Geotagging, die Verwaltung von Metadaten und Bearbeitung mehrerer Bilder auf einen Rutsch. Wie auch Aperture erstellt Lyn eine Kopie, wenn man ein Bild bearbeitet.

iPhoto-, Aperture- und Lightroom-Bibliotheken kann Lyn direkt importieren, was einen Umstieg auf das Fliegengewicht unter den Foto-Programmen sehr einfach macht. Einzig die Oberfläche ist nicht so aufwendig gestaltet wie bei Aperture. Alle Menüs und Funktionen sind allerdings übersichtlich aufgebaut und leicht zu erreichen.

Lyn unterstützt zahlreiche Bildformate wie JPEG, TIFF, JPEG-2000, PNG, TGA, RAW, HDR, OpenEXR, PPM und GIF. Bilder kann der Nutzer mit Lyn auch direkt von einer Kamera importieren. Eine Liste aller unterstützten Dateiformate und Kameras stellt der Hersteller auf einer Internetseite bereit.

Im Gegensatz zu Aperture richtet sich Lyn eher an Hobby-Fotografen. Die Software bietet weniger Werkzeuge zur Bearbeitung, bringt jedoch Ordnung in die Fotosammlung.

Pixa: Der alternative Foto-Freund

Pixa ist eine App im typischen Mac-Design. Die einfach gestaltete Anwendung ist auf ihre Kernfunktion beschränkt. Im Mittelpunkt der Fotoverwaltung stehen Arbeitsprozesse, die mehrere Bilder auf einmal verwalten.

Pixa vergibt automatisch Tags für Fotos und nimmt dem Nutzer mühselige Arbeit ab. Live-Ordner genannte Strukturen sammeln Bilder mit verschiedenen Informationen oder Farben aus der Bibliothek. Die Originaldatei verbleibt immer in ihrem Originalordner.

Pixa bietet bei weitem nicht den Funktionsumfang der anderen hier vorgestellten Programme. Die Pixa-Entwickler verfolgen dafür einen alternativen Ansatz, der gerade Hobbyfotografen entgegenkommt.

Aperture: Die professionelle Komplettlösung

Aperture ist soviel wie die große Schwester von iPhoto. Mit der professionellen Fotosoftware zeigt Apple, wie man eine gute Foto-Software programmiert. Die App bietet umfangreiche Funktionen vom Verwalten der Bilddatenbank bis zum Bearbeiten der Bilder.

Ähnlich wie iPhoto speichert Aperture die Originale der Fotos separat. Durch diese Funktion kann ein Nutzer nach dem Bearbeiten auf Wunsch das Original wiederherstellen. Ebenfalls für Umsteiger von iPhoto gedacht: der Fotoimport. Aperture greift auf Wunsch direkt auf die iPhoto-Datenbank zu und importiert diese in die Aperture-Datenbank.

Aperture durchsucht Fotos automatisch nach Gesichtern oder Orten und bringt so Ordnung in die Bilddatenbank. Die Unterstützung von Retina-Displays sorgt zudem für eine ansprechende Benutzeroberfläche. Die gut durchdachte Foto-Software erfordert allerdings Einarbeitung. Fotografen mit gehobenen Ansprüchen belohnt die Anwendung mit einem in diesem Vergleich herausragenden Funktionsumfang.

Lightroom: Photoshop für Fotografen

Mit Lightroom bietet Adobe eine mächtige Fotoverwaltungssoftware an, die nicht nur Bilder speichert und sortiert. Die Software richtet sich an professionelle Fotografen und bietet zahlreiche Bearbeitungsfunktionen, die man sonst nur in Photoshop findet.

Anders als bei Photoshop übernimmt Lightroom die Bearbeitungsaufgaben automatisch. Ein Pinsel repariert wie der Kopierstempel aus Photoshop kleinere Fehler, allerdings vollautomatisch. Sehr gelungen ist auch der Schwarz-Weiß-Modus, welcher Farbbilder in wunderschöne Schwarz-Weiß-Aufnahmen verwandelt.

Lightroom verwaltet auch große Fotobibliotheken ohne Probleme und unterstützt gängige Meta-Informationen wie das Geotagging. Die Software richtet sich wie auch Aperture an angehende Profi-Fotografen. Im Gegensatz zur Apple-Software ist der Einstieg in Lightroom leichter.