Phishing-E-Mails: Das BSI warnt vor gefälschten Nachrichten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer Welle von betrügerischen E-Mails. Kriminelle verschicken Nachrichten mit gefälschtem Absender im Namen des BSI und fordern zum Download eines Formulars auf. Wer derartige E-Mails erhält, sollte diese sofort löschen – dahinter steckt eine Phishing-Attacke zum Ausspionieren von Nutzerdaten.

Das echte BSI weist in einer Stellungnahme auf der offiziellen Internetseite darauf hin, dass die beschriebenen Nachrichten oder ähnliche nicht vom BSI selbst stammen.

Die gefälschten E-Mails zählen angebliche Rechtsverstöße auf. Um rechtliche Schritte zu vermeiden, sollen die Empfänger ein Formular herunterladen und ausfüllen.

Der enthaltene Link leitet aber auf eine vorbereitete Internetseite weiter, die das Ausspähen von Nutzerdaten zum Zweck hat. Wer eine solche Nachricht mit dem Betreff “Wichtige Info bezüglich Ihrer IP-Adresse” vom vermeintlichen Absender info@bsi.bund.de erhält, sollte diese ohne Antwort löschen.

BSI: Beispiel einer Phishing-E-Mail mit gefälschtem AbsenderBSI: Beispiel einer Phishing-E-Mail mit gefälschtem Absender

Das BSI rät allen Nutzern, die doch das Formular heruntergeladen haben, ihren Rechner mit einem Virenscanner auf Schadsoftware zu überprüfen. Die Bundesbehörde gibt außerdem allgemeine Informationen zu Phishing-E-Mails. Zuletzt stellte das BSI einen Sicherheitstest zur Verfügung, mit dem Nutzer abfragen können, ob sie vom groß angelegten Fall von Datendiebstahl betroffen sind. Fahnder hatten 18 Millionen gestohlene E-Mail-Konten ausfindig gemacht, drei Millionen davon in Deutschland.

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Quelle / Bild: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

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Google hat Virus Shield inzwischen aus dem Play Store entfernt. Allerdings erzielte die Anwendung in nur zwei Wochen mehr als 10.000 Installationen bei einem Preis von 3,99 US-Dollar beziehungsweise Euro. Die Entwickler wollen die Einnahmen zurückerstatten. Nach eigener Aussage haben die Hersteller versehentlich eine frühe Version ohne Funktionalität im Play Store angeboten. Als Entschädung überlegen die Entwickler, die Vollversion kostenlos verfügbar zu machen.

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Update 11.04.2014 12:00 Uhr: Wir haben die Information zur Stellungnahme der Entwickler von Virus Shield zum Artikel hinzugefügt.

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Quelle: Artem Russakovskii auf Google+ | The Guardian

Via / Bild: Android Police