BSI-Warnung: Gehackte FTP-Server verbreiten Schadsoftware

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor FTP-Servern, über die Kriminelle Schadsoftware verbreiten. Das BSI hat aus unbekannter Quelle 200.000 gestohlene FTP-Passwörter für tausende von Servern erhalten und informiert betroffene Provider und Webmaster per E-Mail.

In Deutschland sind mehr als 600 Provider von dem Datendiebstahl betroffen. Die Bundesbehörde hat die entsprechenden Hosting-Anbieter angeschrieben, damit diese die Serverbetreiber in Kenntnis setzen. Angreifer nutzen die gestohlenen Zugangsdaten, um über die FTP-Server Schadsoftware zu verbreiten.

Das BSI geht davon aus, dass die Datensätze von infizierten Windows-Rechnern stammen und die Täter diese über längere Zeit ausgespäht haben. Weitere Daten könnten Teil der Beute sein, weshalb das Bundesamt den Server-Betreibern auch zur Überprüfung ihrer lokalen Rechner rät.

Das BSI informiert Betroffene über den CERT-Bund der Behörde per E-Mail und gibt lediglich an, die Liste der 200.000 gestohlenen Passwörter von einer “vertrauenswürdigen externen Quelle” zu haben. Aus Gründen der Vertraulichkeit könne man keine Angaben zu Einzelheiten machen.

Bei Verdacht der Infizierung über einen FTP-Server sollten Anwender ihren Rechner in regelmäßigen Abständen mit einem aktuellen Virenscanner überprüfen.

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Quelle / Bild: Heise Online

Ein iCloud-Hack umgeht die Aktivierungssperre von verlorenen oder gestohlenen iPhones und iPads

Einem niederländischen Hacker-Duo ist es gelungen, eine Sicherheitslücke in Apples iCloud-Dienst auszunutzen. Dadurch ist es möglich, verlorene oder gestohlene iOS-Geräte zu entsperren. Eine Internetseite täuscht eine Verbindung zu den iCloud-Servern vor und erlaubt so das Umgehen der Aktivierungssperre, welche Apple mit iOS 7 eingeführt und als wirksame Diebstahlsicherung bezeichnet hat.

iCloud Aktivierungssperre

Apples iCloud dient der Synchronisation und Sicherung von iOS-Geräten. Ab iOS 7 beinhaltet iCloud eine Aktivierungssperre als Teil der Ortungsfunktion Mein iPhone suchen. Bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes erfordert die Sperre die Eingabe der Apple-ID und des Kennwortes, bevor sich die Ortung ausschalten lässt. Außerdem unterbindet der Dienst die Abmeldung von der iCloud und ein Zurücksetzen des Gerätes.iCloud Aktivierungssperre

Umgehung der Sperre

Zwei Hacker mit den Pseudonymen AquaXetine und MerrukTechnolog haben das Team DuolCi (iCloud rückwärts gelesen) gegründet und die Sicherheitsfunktion ausgehebelt. Nach ihrer Aussage handelt es sich um die weltweit erst Umgehung der Aktivierungssperre. Der Hack erfordert die Verbindung des Gerätes mit einem Desktop-Rechner. Dann täuscht eine von den Hackern eingerichtete Internetseite eine Verbindung zu den iCloud-Servern von Apple vor. Dadurch hebt das iOS-Gerät die Sperre auf, die Inhalte des iPhones oder iPads stehen zur Verfügung und das Gerät lässt sich zurücksetzen.

Nach eigenen Angaben haben die beiden Hacker fünf Monate an ihrer Lösung gearbeitet und Apple im März von der Schwachstelle unterrichtet. Erst jetzt habe das Unternehmen sich bei ihnen gemeldet. Zu spät, wie sie finden. Ihre Internetseite sei nur für private Zwecke, inzwischen zeugen aber mehrere tausend Tweets von der Funktionalität der Methode. Viele Erfolgsmeldungen stammen aus Asien, wo es einen florierenden Schwarzmarkt mit gestohlenen iOS-Geräten gibt.

Update von Apple nötig

Um die Sicherheitslücke zu schließen ist ein Update von Apple nötig. Dies berichtet der Sicherheitsexperte und iOS-Hacker Steven De Franco, der von einem sogenannten Man-in-the-Middle-Angriff spricht. Das bedeutet ein Abfangen und Umleiten der Verbindung zwischen dem iOS-Gerät und Apples Servern. Nach Einschätzung von De Franco handelt es sich um einen Fehler in der Firmware, den Apple mit einer Aktualisierung beheben kann.

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Quelle: doulCi

Via: Cult of Mac

Wegen eines Hackerangriffs fordert eBay Nutzer zur Passwortänderung auf

Nach Angaben von Ebay haben Angreifer das Verkaufsportal gehackt. Im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März 2014 haben Kriminelle eine Datenbank des Unternehmens geknackt und Kundendaten gestohlen. Insgesamt hatten die Angreifer zugriff auf 145 Millionen Datensätze, nicht alle davon sind Teil der Beute. Nach Angaben von Ebay sind die Passwörter der betroffenen Konten verschlüsselt gespeichert. Trotzdem fordert das Unternehmen Nutzer zur Änderung des Passwortes auf. Der Bezahldienst PayPal ist nicht betroffen.

Zugriff auf 145 Millionen Kundendatensätze

Die Angreifer haben Zugänge von Ebay-Mitarbeiten genutzt, um persönliche Kundendaten des Auktionsportals abzugreifen. Dazu zählen Informationen wie Klarnamen, verschlüsselte Passwörter, Anschriften und E-Mail-Adressen sowie Geburtstage und Telefonnummern. Laut Ebay gibt es keine Anzeichen, dass Zahlungsdaten wie Kreditkarteninformationen betroffen sind. PayPal schließt aus, dass Kundeninformationen und Zahlungsdaten den Tätern in die Hände gefallen sind.

Ebay gibt an, dass die Hacker Zugriff auf 145 Millionen Datensätze hatten und “einen großen Teil” davon gestohlen haben. Die Ebay-Sprecherin Amanda Miller betonte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die betroffenen Passwörter verschlüsselt gespeichert sind, das Entschlüsseln sei mit erheblichem Aufwand verbunden. Das Unternehmen arbeitet mit den Sicherheitsexperten von FireEye zusammen, um den Fall zu analysieren.

Aufforderung zur Passwortänderung

Ebay fordert seine Kunden mit einer E-Mail zur Passwortänderung auf. Wer entgegen der allgemeinen Sicherheitswarnungen dasselbe Passwort für andere Dienste verwendet, sollte auch dort den Zugang ändern. Von Ebay gibt es keine Angabe, ob auch deutsche Nutzer betroffen sind. Rund 128 Millionen Personen nutzen die Plattform aktiv.

So ändern Sie Ihr Ebay-Passwort

Die Passwortänderung des Auktionsportals gestaltet sich nicht ganz einfach. In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie nach dem Ebay-Hack Ihr Passwort ändern können.

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Update 22.05.2014: Wir haben die Nachricht aktualisiert mit Details zur Anzahl der Nutzerdaten und einer Videoanleitung zur Passwortänderung.

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Quelle: PayPal | ebay | Reuters

Das BSI warnt erneut vor Phishing-E-Mails mit gefälschtem BSI-Absender und Schadsoftware im Anhang

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut vor gefälschten E-Mails mit BSI-Absender. Kriminelle verschicken Nachrichten mit dem Betreff Information und einem Anhang, bei dem es sich vorgeblich um ein Merkblatt handeln soll. Die Datei enthält jedoch Schadsoftware, die beim Öffnen den PC des Anwenders infiziert.

Das BSI weist darauf hin, dass die aktuell verbreiteten E-Mails oder ähnliche Nachrichten nicht vom Bundesamt stammen. Bereits im April 2014 gab es eine Betrugswelle mit Schadsoftware, bei der die Täter Anwender zum Herunterladen eines vermeintlichen Formulars aufforderten. Beim Erhalt einer derartigen E-Mail sollte der Anhang auf keinen Fall geöffnet werden. Von einer Beantwortung ist abzusehen, der beste Schritt ist das umgehende Löschen der Nachricht.

Was tun beim Befall mit Schadsoftware?

Sollten Anwender die angehängte Datei doch geöffnet haben, empfiehlt das BSI die Überprüfung mit einem aktuellen Virenscanner. Derzeit erkennen noch nicht alle Anwendungen die enthaltene Schadsoftware, weshalb die regelmäßige Wiederholung des Scans wichtig ist. Das Bundesamt veröffentlicht außerdem allgemeine Informationen zu Phishing-E-Mails.

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Quelle: BSI

Cyberkriminalität: Mit dem Identity Leak Checker können Nutzer den Online-Identitätsdiebstahl abfragen

Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam bietet mit dem Identity Leak Checker eine Möglichkeit, das Ausspionieren von Identitätsdaten festzustellen. Durch Eingabe einer E-Mail-Adresse können Anwender überprüfen, ob persönliche Daten im Zusammenhang mit der Adresse im Internet im Umlauf sind. Ein Verschleierungsverfahren und weitere Schritte verhindern den Missbrauch des Tools.

Cyberkriminalität und frei verfügbare Datenquellen

Durch das Ausspähen mit Schadsoftware und andere Methoden gelangen Kriminelle täglich in den Besitz von persönlichen Identitäts- und Zugangsdaten. Diese werden im Internet zum Beispiel in Hackerforen veröffentlicht oder sogar verkauft. Das Hasso-Plattner-Institut hat Daten aus frei zugänglichen Quellen aus dem Internet zusammengetragen. Dazu zählen Foren, soziale Netzwerke, Leak-Seiten und sogenannte Paste-Seiten, die das einfache Teilen großer Mengen von Text erlauben.

Identity Leak Checker Domains ScreenshotVerteilung der in Leaks erfassten Domains des Hasso-Plattner-Instituts.

So funktioniert der Identity Leak Checker

Anwender geben auf der Internetseite des Identity Leak Checker ihre E-Mail-Adresse ein. Das Tool gleicht diese mit den zusammengetragenen Daten ab. Dabei wird überprüft, ob die Adresse mit anderen persönlichen Informationen wie Telefonnummer, Geburtsdatum, Anschrift oder Zahlungsdaten im Internet verfügbar und damit für Missbrauch anfällig ist. Der Identitätsdiebstahl-Check funktioniert ähnlich dem Sicherheitstest des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Nur bei einem Treffer erhalten Anwender eine Nachricht mit einer Auflistung.

Gegen Missbrauch geschützt

Nach Angaben des Hasso-Plattner-Instituts ist der kostenlose Dienst gegen Missbrauch geschützt. Zunächst verhindert ein CAPTCHA-Feld automatisierte Abfragen. Bei einem Treffer finden sich in der Antwort keine Detailangaben, also keine Passwörter oder Ähnliches. Dadurch wird die Abfrage mit einer bereits gehackten E-Mail-Adresse für den Täter wertlos. Die Datenbank der Abfrage enthält nur minimale Information, um sie nicht selbst zum begehrten Ziel für Angriffe zu machen. Außerdem kommt bei der Abfrage eine Verschleierung zum Einsatz, der Dienst zeigt E-Mail-Adressen nur verschlüsselt an.

Der Identity Leak Checker steht auf der Seite des Hasso-Plattner-Instituts kostenlos zur Verfügung. Eine Überprüfung ohne Ergebnis schließt jedoch nicht aus, dass persönliche Daten nicht doch im Internet kursieren.

E-Mail-Adressen, andere Konten und Passwörter sind für Cyberkriminelle eine begehrte Ware: Beim bisher größten Fall von Datendiebstahl haben Fahnder 18 Millionen E-Mail-Passwörter ausfindig gemacht.

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Quelle: Hasso-Plattner-Institut

Facebook bietet kostenlose Entfernung von Schadsoftware, Google Chrome 35, Identitätsdiebstahl-Check im Netz

Facebook will seinen Nutzern beim Anmelden von einem infizierten Gerät die kostenlose Entfernung von Schadsoftware bieten, mit dem Identity Leak Checker können Anwender überprüfen, welche Daten von ihnen im Netz kursieren und Google aktualisiert den Browser Chrome auf die Version 35 – der Nachrichtenüberblick.

  • Facebook bietet kostenlose Malware-Entfernung: In Zusammenarbeit mit zwei Softwareherstellern bietet Facebook seinen Nutzern eine kostenlose Malware-Entfernung. Beim Anmelden von einem infizierten Gerät schlägt das soziale Netzwerk eine passende Anwendung vor, die sich dann installiert und nach Beseitigung der Schadsoftware wieder selbst entfernt.
  • Netflix kommt nach Deutschland: Vor Ende des Jahres 2014 will der Streaming-Anbieter von Filmen und TV-Serien Netflix auch in Deutschland starten. In Europa kostet der Dienst aktuell 7,99 € für Videos in SD-Qualität beziehungsweise 8,99 € pro Monat für HD-Qualität. Auch in Frankreich, Belgien, der Schweiz und Luxemburg will Netflix in diesem Jahr durchstarten.
  • Identitätsdiebstahl-Check im Netz: Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam hat ein Tool entwickelt, mit dem Anwender prüfen können, ob ihre Daten im Netz kursieren. Die derzeit 170 Millionen zugrunde liegenden Datensätze stammen aus Quellen wie Hackerforen und sozialen Netzwerken. Der Abgleich funktioniert über die E-Mail-Adresse, Auskunft gibt der Identity Leak Checker nur bei einem Treffer.
  • Facebook Video-Werbung in Deutschland: Nach Tests in den USA will Facebook in sieben weiteren Ländern seinen Nutzern automatisch abgespielte Video-Anzeigen präsentieren, auch in Deutschland und Frankreich. Die meisten Videos sollen erst im September starten, ausgewählte Werbung gibt es aber schon rechtzeitig zur Fußball-WM.

Updates

  • Google Chrome 35: Die Aktualisierung von Googles Browser bringt unter Android die Möglichkeit, geschlossene Tabs wieder herzustellen. Für Windows und Mac richtet sich das Update hauptsächlich an Entwickler.
  • Google+ für Android: Google hat die Android-App für Google+ aktualisiert. Neben einer überarbeiteten Benutzeroberfläche gibt es viele Funktionen rund um Fotos und Videos: Animierte GIFs, Foto-Effekte und das Kombinieren von Bildern und Videos sollen zum Teilen von Inhalten anregen.

Spiele

  • FIFA 14 für iOS: Die Weltmeisterschaft ist auch in der iOS-Version von FIFA 14 angekommen. Das neueste Update bringt die offiziellen Nationalmannschaften, Trikots und sogar den WM-Ball.
  • Civilization: Beyond Earth: In einem ausführlichen Interview sprechen die Entwickler von Civilization: Beyond Earth über Details zum Spiel. Die nächste Ausgabe der Spiele-Reihe soll ein unverwechselbares Civilization-Gameplay bieten und ist trotzdem eine eigenständige Science-Fiction-Version des Spielprinzips.
  • Call of Duty: Modern Warfare: Drei Jahre nach dem ersten Teil gibt es jetzt auch die zweite und dritte Ausgabe von Call of Duty: Modern Warfare für den Mac. Das Spiel kommt mit allen Single- und Multiplayer-Missionen, die verfügbaren Erweiterungen sind identisch mit den PC- und Konsolenversionen.
  • Wasteland 2 im August: Die zweite Ausgabe des post-apokalyptischen Rollenspiels kommt im August 2014. Das Original stammt aus dem Jahr 1988 und gilt als Vorlage für Fallout. Wasteland 2 soll eine große Spielwelt, ausgeprägte Spielfiguren und ein rundenbasiertes Kampfsystem bieten. Eine Beta-Version steht bereits zur Verfügung.

Tweet des Tages

Update 22.05.2014: Wir haben die Übersicht aktualisiert und den Preis für Netflix in Europa korrigiert.

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Vodafone warnt vor einer Welle von Phishing-E-Mails mit gefälschten Rechnungen

Vodafone warnt vor Spam-Nachrichten, die Betrüger an Kunden des Unternehmens sowie Unbeteiligte verschicken. Mit gefälschten Rechnungen wollen die kriminellen Urheber Schadsoftware verbreiten. Vodafone rät dazu, verdächtige E-Mails genau zu überprüfen und eventuell vorhandene Links nicht zu öffnen.

Als Absender der gefälschten E-Mails verwenden die Täter Vodafone Service, Vodafone Online oder einfach nur Vodafone. Hinter den Spam-Nachrichten steht aber nicht das Unternehmen selbst. Wie im Fall der Telekom nutzen die Täter den Bekanntheitsgrad und großen Kundenstamm aus, um die Empfänger zu täuschen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

An folgenden Merkmalen lässt sich eine Nachricht der aktuellen Phishing-Welle erkennen:

  • Die enthaltene Kundennummer stimmt nicht mit der tatsächlichen Nummer überein.
  • Unvollständige Anrede mit fehlender Personalisierung: Die Nachricht beginnt nur mit “Liebe” oder “Guten Tag” anstatt den vollständigen Namen zu enthalten.
  • Die E-Mail enthält einen Link zu einem PDF-Dokument mit der Aufforderung zum Herunterladen.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Beim Erhalt einer verdächtigen E-Mai sollte diese anhand der genannten Punkte überprüft werden. Es ist ratsam, gefälschte E-Mails zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems durchführen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Vodafone hat seine Kunden umgehend über die E-Mails informiert und veröffentlichte darüber weitere Sicherheitshinweise auf der Unternehmens-Internetseite.

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Quelle: Vodafone Pressearchiv 2014

Cyberkriminalität: Phishing-E-Mails mit gefälschten Telekom-Rechnungen wollen Kundendaten ausspähen

Die Deutsche Telekom warnt vor einem aktuellen Phishing-Angriff mit gefälschten Telekom-Rechnungen. Cyberkriminelle verbreiten im großen Stil Spam-Nachrichten, die Kunden des Unternehmens täuschen sollen und auf angeblich ausstehende Zahlungen verweisen. Der Download-Link führt aber zu Schadsoftware.

Statt einer PDF-Datei mit einer Telekom-Rechnung verbirgt sich hinter dem Link in den betrügerischen E-Mails eine ausführbare Datei. Diese enthält Schadsoftware, welche die meisten Virenscanner noch nicht erkennen. Erste Untersuchungen der Deutschen Telekom zeigen, dass die Software im Zusammenhang mit sogenanntem Bitcoin-Mining steht. Dabei nutzen die Täter mit der Schadsoftware infizierte Rechner, um die virtuelle Währung Bitcoins zu errechnen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

Folgende Indizien weisen auf eine Phishing-E-Mail hin:

  • In der Betreffzeile fehlt die individuelle Buchungskontonummer.
  • Bei Privatkunden fehlt die persönliche Anrede mit dem korrekten Kundennamen.
  • Der Rechnungsbetrag stimmt nicht mit dem Betrag der Rechnung im Kundencenter der Telekom überein.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Das Unternehmen rät allen Kunden, beim Erhalt einer verdächtigen E-Mail unbedingt anhand der genannten Punkte die Echtheit zu überprüfen. Es ist ratsam, gefälschte Rechnungen zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems laufen lassen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

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Quelle: Telekom

Watch Dogs Trailer liefert ausführliche Erklärung der Spielmodi und Spielfiguren

In zwei Wochen soll das Spiel Watch Dogs starten. In einem ausführlichen Trailer erklärt der Hersteller das Spielprinzip und die unterschiedlichen Spielmodi. Das Video stellt auch die verschiedenen Charaktere vor und erläutert die zentrale Rolle des Hackens in Watch Dogs.

Bei Watch Dogs übernimmt der Spieler die Rolle des Widerstandskämpfers Aiden Pearce. In einer düsteren Zukunft beherrscht Überwachungstechnologie die Stadt Chicago. Nur durch das geschickte Überlisten der Sicherheitsmaßnahmen kann man die Technik der Überwacher für sich ausnutzen und im Spiel weiterkommen.

Der neue Trailer führt einige der Freunde und Feinde vor, denen Aiden Pearce auf seinem Weg begegnet. Nicht nur Animation und Vertonung können überzeugen, sondern auch die Darstellung des Hackens im Spiel. Ubisoft hat extra Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab konsultiert, um nicht Hollywood-Clichés zu verfallen.

Des Weiteren zeigt das Video die unterschiedlichen Spiel-Modi und erläutert, wie das Zusammenspiel mit anderen im Multiplayer funktioniert. Minispiele und sogenannte Digital Trips runden das Angebot an Möglichkeiten von Watch Dogs ab: Die Übernahme einer Roboterspinne oder ein höllisches Szenario in Chicago zählen zu den einfallsreichen Ideen des Herstellers.

Watch Dogs soll am 27. Mai 2014 für PC, PlayStation 4 und 3, Xbox One und 360 sowie Wii U erscheinen.

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Quelle: PlayStation auf YouTube

Identitätsdiebstahl: Cyberkriminelle wollen 33 Millionen E-Mail-Adressen verkaufen

Unbekannte Kriminelle verschicken Spam-Nachrichten, in denen sie mehrere Millionen Adressen deutscher E-Mail-Provider zum Kauf anbieten. Die Händler behaupten, dass es sich um 100 Prozent funktionierende Konten handelt. Der Verdacht liegt nahe, dass ein Zusammenhang zum bisher größten Fall von Datendiebstahl Anfang April 2014 besteht, Indizien dafür gibt es allerdings keine. Passwörter und Zugangsdaten stehen in der E-Mail nicht zum Verkauf.

Wie heise online berichtet, ist eine E-Mail im Umlauf, in der unbekannte Täter 33,3 Millionen E-Mail-Adressen käuflich anbieten. Die meisten davon sollen von deutschsprachigen Domains stammen. Anbieter wie GMX, Web.de, Yahoo, Gmail und die Deutsche Telekom sind einzeln aufgeführt, über sechs Millionen weitere Adressen stammen von nicht weiter bezifferten Providern.

Für eine Millionen Adressen wollen die dubiosen Anbieter 800 Euro haben, das Gesamtpaket gibt es zum Preis von 8.000 Euro. Angeblich funktionieren alle angebotenen E-Mail-Adressen. Passwörter stehen nicht zum Verkauf, die Kriminellen richten sich also an Spam-Mailer als mögliche Käufer.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im April 2014 einen Fall von Datendiebstahl gemeldet, der unter anderem drei Millionen deutsche Adressen betraf. Es ist momentan nicht klar, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen besteht.

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Quelle: heise online