Ebola: Vorsicht vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware zur Ebola-Epidemie

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky warnen vor einer Welle von Spam-Nachrichten zur aktuellen Ebola-Epidemie. Betrüger und Cyber-Kriminelle nutzen aktuelle Nachrichten und Ereignisse aus, um die Glaubwürdigkeit ihrer Phishing-E-Mails zu erhöhen. Im September 2014 war Deutschland weltweit das Ziel Nummer eins von Mails mit Schadsoftware.

Spam-E-Mails mit Schadsoftware: Deutschland auf dem ersten Platz der Empfänger

Im September 2014 machten Spam-Nachrichten rund zwei Drittel des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus. Jede neunte E-Mail mit Schadsoftware im Anhang hat Kaspersky bei deutschen Empfängern entdeckt. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland damit auf Platz eins, vor Großbritannien und den USA.Ebola: Kaspersky warnt vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware  zur Ebola-Epidemie

Die Urheber der Spam-Nachrichten wollen vor allem Schadsoftware verbreiten: In neun von zehn Fällen handelt es sich bei den gefährlichen E-Mail-Anhängen um Trojaner, die es auf PayPal-Konten abgesehen haben. Eine HTML-Nachricht imitiert ein PayPal-Formular, in das der Empfänger Daten zur Aktualisierung eintragen soll. Besondere Vorsicht ist beim Umgang und der Eingabe von Kreditkartendaten gegeben.Ebola: Kaspersky warnt vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware  zur Ebola-Epidemie

Ebola: Spam-Epidemie aus aktuellem Anlass

Im September 2014 versuchten Betrüger und Cyber-Kriminelle vor allem, sich die aktuelle Nachrichtenlage zur Ebola-Epidemie und der Ausbreitung der Krankheit zunutze zu machen. Die Muster der verschickten Nachrichten funktionieren nach einem gleichen Schema: Eine angeblich an Ebola erkrankte Frau aus Liberia sucht nach einer Hilfsorganisation als Erbe ihres immensen Vermögens. Andere E-Mails handeln von einer Ebola-Konferenz der Weltgesundheitsorganisation und versprechen hoch dotierte Jobs.Ebola: Kaspersky warnt vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware  zur Ebola-Epidemie

Gerade bei ungefragt erhaltenen E-Mails zum Thema Ebola ist Vorsicht geboten. Typische Hinweise auf Spam und Phishing-Versuche sind grammatikalische und orthografische Fehler, eine vom Inhalt abweichende Betreff-Zeile, das Fehlen einer persönlichen Anrede und die Abfrage von persönlichen Daten sowie verdächtige Anhänge.

Weitere Hinweise zu Spam-Nachrichten zum Thema Ebola und die wichtigsten Ereignisse des vergangenen  Monats finden Sie im Viruslist-Spamreport für September 2014.

Quelle / Bilder: Kaspersky

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Google erhöht ab sofort die Sicherheit beim Surfen mit dem Browser Google Chrome. Das automatische Blockieren von Downloads mit Schadsoftware, betrügerischen Internetseiten und Phishing-Attacken soll Anwendern zusätzlichen Schutz bieten.

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Neu ist jetzt der Schutz vor betrügerischer Software: Chrome warnt jetzt auch vor Downloads, die als hilfreiche Anwendungen getarnt sind, hinter den Kulissen aber unerwünschte Veränderungen vornehmen, etwa an der Startseite oder den Einstellungen.

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Nach Aussage von Google liefert der Browser Chrome derzeit bereits mehr als drei Millionen Download-Warnungen pro Woche aus. Weitere Hinweise zum Schutz und Sicherheit vor Angreifern gibt Google im Sicherheitscenter.

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Spam, Phishing, Junk Mail – so erkennen Sie üble Betrüger-Mails

Zehntausende Telekom-Nutzer sollen eine Abmahnung zahlen, weil sie angeblich ein Redtube-Video angesehen haben. Ein Rechtsanwalt behauptet, ich müsse 32.87 Euro über Paypal nachzahlen, und Magdy Haak fordert unverhohlen Geld für einen angeblichen Download des Films Non Stop.

Jeden Tag landen Millionen Spam-, Phishing- und Junk-Mails in Postfächern – gemeinsam ist allen der unangenehme Inhalt. Aber wie erkenne ich betrügerische E-Mails? Wir zeigen fünf Tipps, die Junk-Mails von seriösen Mails unterscheiden.

Unser Beispiel: Mahnung per Anwalt über 37,32 und ungedecktes Konto

Im Junk-Mail-Ordner landet ein Schreiben, angeblich von einem Anwalt, der eBay vertritt. Mein Konto sei nicht gedeckt, ich soll den fehlenden Betrag unverzüglich überweisen. Zusätzlich werden 37,32 Euro für die Kanzlei fällig. Kontaktdaten gibt es in einer ZIP-Datei. Ignoriere ich die Mail, werden angeblich Gericht und Schufa eingeschaltet. Und jetzt?

Im ersten Moment jagt die Mail Schrecken ein. Bei genauerem Hinsehen bleibt nicht viel übrig.

1. Absendername und E-Mail überprüfen

Seriöse Anbieter wie Amazon, eBay, die Bahn oder Banken senden ihre Mails von einer Domain ab. Die Handelsplattform eBay etwa verschickt von der Domain @ebay.de und nennt sich selbst auch eBay. Die Bahn etwa schickt ihre Infos über die Domain @bahn.de und nennt sich auch bahn.de oder bahn.bonus-Service.

Der Absender dieser Junk-Mail nennt sich allerdings vielsagend Anwalt Ebay GmbH und schickt E-Mails von der Adresse a-krammer@online.de – verdächtig und wenig vertrauenerweckend. Absender und Mail-Adresse finden Sie bei den roten Pfeilen.

2. Betreff unter die Lupe nehmen

Der Betreff betrügerischer Mails ist häufig reißerisch und soll Angst machen. Einige Beispiele:

  • Automatische Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden 22.07.2014
  • Bezgl. Ihres illegalen Downloads von Non-Stop‏
  • Ausgleich der stornierten Zahlung Ihrer Bestellung

In unserem Beispiel zeigt der grüne Pfeil den Betreff.

3. Ein verdächtiger Anhang, komische Links

Spam-Absender schicken die Mails nicht zum Vergnügen. Meistens wollen die Betrüger einen Trojaner verbreiten, Daten von Nutzern sammeln oder viele Besucher auf eine Seite leiten. Damit das gelingt, muss der Nutzer mehr tun, als nur die Mail öffnen.

Deshalb: Öffnen Sie keine Anhänge von verdächtigen E-Mails. Darin befinden sich oft Trojaner, die eine Hintertür für den Betrüger aufmachen. Auch Links sollten Sie vorsichtig sein. Falls Sie sich nicht sicher sind, wohin der Link führt, fahren sie mit der Maus auf den Link. Im linken unteren Eck zeigt der Browser jetzt die Adresse an.

Links können gefährlich werden, wenn Sie auf gefälschte Seiten führen. Die Webseite mag zwar genauso aussehen wie die der heimischen Bank, greift aber lediglich Ihre Login-Daten ab. Der schwarze Pfeil zeigt den verdächtigen Anhang.

4. Inhalt und Anrede unklar, Rechtschreibung abenteuerlich

Junk-Mails gehen an zehntausende Empfänger. Dementsprechend schwammig sind Anrede und Text. Zusätzlich findet man häufig Rechtschreibfehler im Text. In dem blauen Rahmen finden Sie mehrere Fehler und Unklarheiten. Sollte etwa ihr Stromanbieter sich per Mail bei Ihnen melden, finden Sie darin Kunden- oder Vertragsnummer.

Wichtig: Kein seriöses Unternehmen fragt Sie nach persönlichen oder vertraulichen Daten per Mail und verschickt solche auch nicht per Mail. PINs, Geburtsdaten, Kontaktdaten oder dergleichen werden persönlich oder per Brief kommuniziert.

5. Noch nicht klar? Wählen Sie einen anderen Weg

Wenn Sie nach diesen Kriterien noch Zweifel haben, gehen Sie den anderen Weg zurück. Bei Amazon ist angeblich eine Forderung offen oder die Bahn will Geld von Ihnen? Im Zweifelsfall können Sie das einfach unter Ihrem jeweiligen Kundenkonto überprüfen und auch klären. Indem Sie die entsprechende Webseite direkt aufrufen und nicht den Link in einer E-Mail wählen, landen Sie auch sicher bei eBay und Co.

Außerdem können Sie leicht überprüfen, ob auch andere die gleiche dubiose E-Mail erhalten haben: Eine Google-Suche nach “Anwalt Ebay GmbH” liefert unzählige Foreneinträge mit Hinweisen auf die Junk-Mail. Auch eine Suche nach dem ersten Absatz des Textes bringt zum gleichen Schluss.

Trotzdem: Junk-Mail-Ordner regelmäßig überprüfen

Übrigens: Obwohl gute Mail-Dienste die nervigen Mails aus dem Postfach verbannen, sollten Sie als Nutzer von geschäftlichen E-Mails den Junk-Mail-Ordner trotzdem überprüfen. Laut einem Urteil des Landgerichts Bonn muss man bei einem E-Mail-Konto mit aktiviertem Spamfilter täglich nachsehen, ob sich nicht eine wichtige Nachricht im Müll verloren hat.

Mehr zum Thema:

Automatische Lastschrift: Gefälschte eBay-Mahnung betrügt deutsche Nutzer

Gefälschte E-Mail-Rechnungen von eBay verseuchen gerade PCs deutscher Nutzer. Bei den Mails handelt es sich um falsche Mahnungen der eBay-Rechnungsstelle. Die Mahnung selbst befindet sich in einem Anhang, der vermutlich Schadsoftware enthält.

Mimikama.at hat E-Mails von betroffenen Nutzern veröffentlicht. Im Betreff der E-Mails heißt es demnach “Betreff: Automatische Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden”; hinzu kommt das aktuelle Datum. Die E-Mail selbst versucht den Empfänger dazu zu bewegen, eine angehängte ZIP-Datei zu öffnen. Laut Mimikama stecke in dieser Datei vermutlich Schadsoftware. Im E-Mail-Text heißt es unter anderem:

Die Rufnummer und weitere Informationen finden Sie in Ihrer Rechnung anbei im Anhang. Es erfolgt keine weitere Mahnung. Nach Ablauf der Frist wird die Angelegenheit dem Gericht und der Schufa übergeben.
Eine volle Forderungsausstellung, der Sie alle Einzelpositionen entnehmen können, fügen wir bei.

Links und Anhang nicht öffnen

Ob der E-Mail-Anhang tatsächlich Schadsoftware oder Trojaner enthält, ist bislang nicht hinreichend geklärt. Als Nutzer sollte man dennoch Vorsichtig sein. Selbst wenn man den eigenen PC nicht mit Schadsoftware infiziert, könnte man sich gegenüber den Online-Kriminellen verraten und so bestätigen, dass man die E-Mail-Adresse aktiv nutzt. E-Mail-Adressen selbst sind im Internet ein viel gehandeltes Diebesgut.

Man sollte daher auch keine Links in der E-Mail öffnen und Betrugs-E-Mails wie diese unbeachtet löschen.

Wie erkenne ich gefälschte Mahnungen?

Falsche Mahnungen und Rechnungen erkennt man in der Regel sehr schnell, solange man sich nicht von Paragraphen, Schufa- und Straf-Drohungen nervös machen lässt. Stellen Sie nicht erwartete Online-Rechnungen und Mahnungen daher grundsätzlich in Frage. Unser Kollege hat einige Tipps zusammengefasst, mit der Sie betrügerische Massen-Mails entlarven. Außerdem helfen drei einfache Ratschläge:

  • kennen Sie den Empfänger nicht persönlich, dann laden Sie keine angehängten PDF-Dateien oder sonstige Anhänge herunter und öffnen Sie die Dateien nicht.
  • nutzen Sie eine Antivirensoftware.
  • schauen Sie sich im Falle einer Rechnung die E-Mail genau an. Im Normalfall werden Rechnungen heutzutage nicht mehr im PDF-Format verschickt. Im Fall eines Zweifels sollten Sie den Kundendienst des jeweiligen Unternehmens kontaktieren.

Mehr zu gefälschten Online-Rechnung und Internetsicherheit

Das BSI warnt erneut vor Phishing-E-Mails mit gefälschtem BSI-Absender und Schadsoftware im Anhang

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut vor gefälschten E-Mails mit BSI-Absender. Kriminelle verschicken Nachrichten mit dem Betreff Information und einem Anhang, bei dem es sich vorgeblich um ein Merkblatt handeln soll. Die Datei enthält jedoch Schadsoftware, die beim Öffnen den PC des Anwenders infiziert.

Das BSI weist darauf hin, dass die aktuell verbreiteten E-Mails oder ähnliche Nachrichten nicht vom Bundesamt stammen. Bereits im April 2014 gab es eine Betrugswelle mit Schadsoftware, bei der die Täter Anwender zum Herunterladen eines vermeintlichen Formulars aufforderten. Beim Erhalt einer derartigen E-Mail sollte der Anhang auf keinen Fall geöffnet werden. Von einer Beantwortung ist abzusehen, der beste Schritt ist das umgehende Löschen der Nachricht.

Was tun beim Befall mit Schadsoftware?

Sollten Anwender die angehängte Datei doch geöffnet haben, empfiehlt das BSI die Überprüfung mit einem aktuellen Virenscanner. Derzeit erkennen noch nicht alle Anwendungen die enthaltene Schadsoftware, weshalb die regelmäßige Wiederholung des Scans wichtig ist. Das Bundesamt veröffentlicht außerdem allgemeine Informationen zu Phishing-E-Mails.

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Quelle: BSI

Facebook bietet die kostenlose Entfernung von Schadsoftware auf infizierten Geräten an

Facebook will seinen Nutzern die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten. Bei der Ameldung von einem infizierten Rechner oder Gerät schlägt das soziale Netzwerk je nach Art des Befalls eine Software zur Entfernung vor. Diese installliert und entfernt sich selbst. Das Unternehmen will den Dienst in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Sicherheitssoftware F-Secure und Trend Micro umsetzen.

Laut Kaspersky Lab haben rund 80 Prozent aller Phishing-Angriffe auf sozialen Medien Facebook-Nutzer im Visier. Das scheint das Unternehmen selbst erkannt zu haben und hat eine neue Funktion zum Überprüfen auf Schadsoftware angekündigt.

Facebooks erklärtes Ziel ist, seinen Nutzern für einen individuellen Befall die jeweils passende Software zur Entfernung zu bieten. Dazu arbeitet das Unternehmen mit den Experten von F-Secure und Trend Micro zusammen, die auch für Facebook selbst Sicherheitslösungen zur Verfügung stellen.

Facebook will die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten

So funktioniert die Entfernung von Schadsoftware mit Facebook

  • Bei der Anmeldung von einem infizierten Gerät zeigt Facebook eine Popup-Warnung über den Befall mit Schadsoftware an. Gleichzeitig empfiehlt das soziale Netzwerk eine der beiden Sicherheitslösungen, abhängig vom entsprechenden Befund. Die Verwendung der Software soll vorhandene Antivirus-Programme ergänzen. Das Herunterladen ist kostenlos, nach getaner Arbeit entfernt sich das Programm wieder selbst.
  • Ein Überspringen der Überprüfung auf Schadsoftware ist möglich, Facebook warnt dann aber zu einem späteren Zeitpunkt mit einer weiteren Nachricht.
  • Das Scannen und Entfernen findet im Hintergrund statt. Bis zum Abschluss können Nutzer Facebook weiter verwenden und erhalten eine Benachrichtigung, wenn die Überprüfung vollständig ist und ein Befund vorliegt.

Mit dem Angebot des kostenlosen Sicherheitschecks und der Entfernung von Schadsoftware will Facebook auch die Anzahl der, über die Plattform verschickten Links zu betrügerischen Angeboten und Phishing-Angriffe reduzieren. Nach eigener Aussage will das Unternehmen in Zukunft weitere Software-Funktionen anbieten.

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Quelle / Bild: Facebook

Vodafone warnt vor einer Welle von Phishing-E-Mails mit gefälschten Rechnungen

Vodafone warnt vor Spam-Nachrichten, die Betrüger an Kunden des Unternehmens sowie Unbeteiligte verschicken. Mit gefälschten Rechnungen wollen die kriminellen Urheber Schadsoftware verbreiten. Vodafone rät dazu, verdächtige E-Mails genau zu überprüfen und eventuell vorhandene Links nicht zu öffnen.

Als Absender der gefälschten E-Mails verwenden die Täter Vodafone Service, Vodafone Online oder einfach nur Vodafone. Hinter den Spam-Nachrichten steht aber nicht das Unternehmen selbst. Wie im Fall der Telekom nutzen die Täter den Bekanntheitsgrad und großen Kundenstamm aus, um die Empfänger zu täuschen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

An folgenden Merkmalen lässt sich eine Nachricht der aktuellen Phishing-Welle erkennen:

  • Die enthaltene Kundennummer stimmt nicht mit der tatsächlichen Nummer überein.
  • Unvollständige Anrede mit fehlender Personalisierung: Die Nachricht beginnt nur mit “Liebe” oder “Guten Tag” anstatt den vollständigen Namen zu enthalten.
  • Die E-Mail enthält einen Link zu einem PDF-Dokument mit der Aufforderung zum Herunterladen.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Beim Erhalt einer verdächtigen E-Mai sollte diese anhand der genannten Punkte überprüft werden. Es ist ratsam, gefälschte E-Mails zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems durchführen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Vodafone hat seine Kunden umgehend über die E-Mails informiert und veröffentlichte darüber weitere Sicherheitshinweise auf der Unternehmens-Internetseite.

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Quelle: Vodafone Pressearchiv 2014

Online-Banking mit mTan-Verfahren: Verbraucherschützer und das BKA warnen vor Schadsoftware

Sicherheitsexperten und Verbraucherschützer warnen vor Schadsoftware, welche die Sicherheit des Online-Bankings mit mobilen TANs gefährdet. Kriminelle nutzen Apps, um an die per SMS verschickten Einmalpasswörter zu gelangen. Die Schadsoftware wird mit Phishing-E-Mails verbreitet, die teilweise speziell auf bestimmte Kunden zugeschnitten sind.

Cyberkriminalität mit Phishing-E-Mails und Trojanern

Betrüger setzen vermehrt Apps mit Schadsoftware ein, um für das Online-Banking verwendete Smartphones und Computer auszuspähen. Christian Funk von Kaspersky Lab sprach mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die gestiegene Bedrohung. Im ersten Quartal 2014 habe sich die Zahl der Angriffe mit dem häufig benutzten Trojaner Faketoken im Vergleich versechsfacht, sagte er.

Der Bankenexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Frank-Christian-Pauli, verweist auf die gesteigerte Sicherheit eines TAN-Generators: Anstatt sich eine Transaktionsnummer auf das Smartphone schicken zu lassen, sollen Verbraucher die Sicherheitscodes mithilfe eines Gerätes und ihrer EC-Karte berechnen. Das Bundeskriminalamt (BKA) schließt aber auch hier die Möglichkeit des Angriffs und des Auspionierens nicht aus.

Wie können sich Anwender vor Betrug beim Online-Banking schützen?

Von der Installation von Anwendungen aus verdächtigen Quellen ist dringend abzuraten, sowohl auf dem Desktop-Rechner als auch auf dem Smartphone oder Tablet. Die Angreifer versuchen über präparierte Internetseiten die Nutzer zur Installation der Software zu bewegen, außerdem ist die Schadsoftware in sogenannten Phishing-E-Mails enthalten. Laut Heiko Löhr, dem Referatsleiter Cyberkriminalität beim BKA, werden diese Schreiben immer professioneller. Statt Massen-Mails setzten Cyberkriminelle spezielle E-Mails ein, die auf bestimmte Banken oder Kunden zugeschnitten sind. Es ist deshalb ratsam, die Echtheit eines Schreibens zu überprüfen und im Zweifelsfall enthaltene Links nicht zu öffnen. Bei Sicherheitsfragen setzt sich keine Bank per E-Mail mit betroffenen Kunden in Verbindung.

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Quelle: Der Spiegel

Cyberkriminalität: Phishing-E-Mails mit gefälschten Telekom-Rechnungen wollen Kundendaten ausspähen

Die Deutsche Telekom warnt vor einem aktuellen Phishing-Angriff mit gefälschten Telekom-Rechnungen. Cyberkriminelle verbreiten im großen Stil Spam-Nachrichten, die Kunden des Unternehmens täuschen sollen und auf angeblich ausstehende Zahlungen verweisen. Der Download-Link führt aber zu Schadsoftware.

Statt einer PDF-Datei mit einer Telekom-Rechnung verbirgt sich hinter dem Link in den betrügerischen E-Mails eine ausführbare Datei. Diese enthält Schadsoftware, welche die meisten Virenscanner noch nicht erkennen. Erste Untersuchungen der Deutschen Telekom zeigen, dass die Software im Zusammenhang mit sogenanntem Bitcoin-Mining steht. Dabei nutzen die Täter mit der Schadsoftware infizierte Rechner, um die virtuelle Währung Bitcoins zu errechnen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

Folgende Indizien weisen auf eine Phishing-E-Mail hin:

  • In der Betreffzeile fehlt die individuelle Buchungskontonummer.
  • Bei Privatkunden fehlt die persönliche Anrede mit dem korrekten Kundennamen.
  • Der Rechnungsbetrag stimmt nicht mit dem Betrag der Rechnung im Kundencenter der Telekom überein.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Das Unternehmen rät allen Kunden, beim Erhalt einer verdächtigen E-Mail unbedingt anhand der genannten Punkte die Echtheit zu überprüfen. Es ist ratsam, gefälschte Rechnungen zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems laufen lassen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

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Quelle: Telekom

Heartbleed-Fehler: Eine Welle von Phishing-E-Mails bezweckt das Ausspähen von Amazon-Kundendaten

Bei einer aktuellen Welle von Phishing-E-Mails verschicken Betrüger Nachrichten, die es auf Amazon-Kunden abgesehen haben. Die Täter versuchen, sich die Sicherheitsproblematik des Heartbleed-Fehlers zunutze zu machen: Die Nachrichten mit gefälschtem Absender fordern die Empfänger auf, ihr Amazon-Konto aus Sicherheitsgründen durch erneute Passworteingabe zu verifizieren.

Die Nachrichten tragen den Absender safer@amazon.de und können durch ihre Gestaltung gutgläubige Anwender durchaus täuschen. Um eine Sperrung des Amazon-Kontos zu vermeiden, fordern die Betrüger zu einem Verifizierungsprozess auf. Der in der E-Mail enthaltene Link leitet natürlich auf eine präparierte Internetseite der Angreifer weiter, auf der dann die Nutzerdaten ausgespäht werden sollen. Mit Hilfe dieser könnten die kriminellen Urheber entweder Waren bestellen oder an Zahlungsdaten gelangen.

Sollte es eine derartige Phishing-Mail durch den Spam-Filter schaffen, empfiehlt es sich, diese als Spam zu markieren und zu löschen. Amazon selbst fordert Kunden nicht zu einer derartigen Verifizierung auf. Anwender können außerdem auf einen Passwort-Manager zurückgreifen: Damit lassen sich einerseits sichere Passwörtern erstellen, außerdem speichert die Software ein Passwort immer an eine Internetadresse gebunden. Die automatische Anmeldung funktioniert dann nur auf der Originalseite, nicht aber auf einer gefälschten Seite von Betrügern.

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Quelle: Caschys Blog