Vorschau auf PvP in Elder Scrolls online: chaotisch-zähe Massenschlachten

Mit dem PvP-Modus ist das so eine Sache in Rollenspielen. Viele Spieler mögen ihn nicht. Andere dürstet es danach, ihre virtuelle Klinge mit menschlichen statt berechenbaren computergesteuerten Gegnern zur kreuzen. Elder Scrolls Online bringt einen PvP-Modus mit, der den Kampf Spieler gegen Spieler säuberlich vom Rest des Online-Rollenspiels in einem eigens dafür eingerichteten Gebiet trennt. Zumindest fast.

Das Abenteuer von The Elder Scrolls Online (TESO) beginnt nordwestlich rund um Glenumbra. In diesem üppig bewaldeten Gebiet habe ich mich letztes Wochenende tüchtig ausgetobt, Quests erledigt und Dungeons befriedet. Obwohl meine Spielfigur die PvP-Mindesthürde von Level 10 für den Kampf Spieler gegen Spieler (Player versus Player, PvP) deutlich überwunden hat, gab es ein Problem.

Auf Irrwegen zum Kampf

Die Kampfarena des kompetitiven Multiplayer liegt in Cyrodiil, mittig in Elder Scrolls Onlines Fantasy-Welt Tamriel gelegen. Wie komme ich also von meinem Startgebiet zur Kampf-Action? Die Suche nach einer Antwort auf diese naive Frage führte mich durch Areale, die die Erfahrungsstufe meiner Spielfigur um ein Vielfaches überschritten.

Schmerzhaft erfuhr ich, wie hartnäckig die bösartigen Kreaturen Engpässe bewachen. Nachdem ich eine Auszeichnung für gefühlte 1000 Tode freigespielt und ein Vermögen für die Reparatur meiner verschlissenen Ausrüstung bezahlt hatte, suchte ich in meiner Verzweiflung nach einem anderen Weg zum Ziel. In den Niederungen der Menüs wurde ich fündig.

Allianz-Krieg in Cyrodiil – mit Hindernissen!

Über das Allianz-Menü konnte mich mit einigen Klicks direkt in das PvP-Gebiet von Cyrodiil teleportieren lassen. Also in die Hände gespuckt und los! Doch daraus wurde erstmal nichts. Ein Spielfehler ließ mich nicht von der Maus- zur Kampfansicht wechseln, kämpfen ausgeschlossen.

Freundliche Mitspieler standen mit vielen Tipps zur Seite, doch erst der Neustart von PC und Spiel lösten das Problem. Beta halt, das gehört dazu. Nachdem auch dieses Hindernis überwunden war, konnte ich mich einer Allianz anschließen und in die Schlacht ziehen – endlich!

Das ganz normale Chaos einer Burgbelagerung

Als ich mich dem Kampf anschloss, war er schon in vollem Gange. Über die Karte ließ sich feststellen, wo gerade die Action stattfand. Der Weg führte über ein riesiges Areal. Ohne Pferd war ich eine ganze Weile zu Fuß unterwegs. Im Zentrum des Tumults standen Katapulte einsatzbereit vor der Mauer eines fast sturmreif geschossenen Burgtors unterhalb einer stattlichen Mauer.

Meine angreifende Gruppe hatte fast die maximale Besetzung von 24 Spielern, allerdings können Allianzen weit mehr Gruppen und damit Spieler umfassen. Denkbar sind Schlachten mit hunderten Teilnehmern. Um den Angriff etwas koordinierter anzugehen, ist die Gruppe in sechs Grüppchen von jeweils vier Spielern unterteilt, eine gute Möglichkeit für taktische Scharmützel.

Tatsächlich lief alles weniger taktisch. Stattdessen glich die Spielerschar einem aufgewühlten Hühnerhaufen. Sobald das Burgtor den feurig lodernden Katapultgeschossen nachgab und den Weg in den Innenhof frei machte, liefen alle Spieler direkt in die tödliche Falle.

Elder Scrolls Online - PvP Siege

PvP in TESO mit bis zu 24 Spielern pro Allianz: Mit Katapulten schießt man bei der Burgbelagerung Tore sturmreif. Anschließend folgt der Nahkampf.

Die Verteidiger hatten nicht länger lodernde Trümmer über die Mauer geworfen, sondern das Tor aufgegeben, sich in den Innenhof zurückgezogen und auf den Sturm vorbereitet. Wir liefen direkt in zwei Flanken. Nach dem tödlichen Fehler ergab sich die Möglichkeit, sich am Spawnpunkt neu zu gruppieren und es beim nächsten Mal besser zu machen. Es gelang, den Innenhof einzunehmen und in die Burg einzudringen, wo sich dasselbe blutige Massaker wiederholte wie zuvor.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass Taktik, eine gute Allianzführung, Kommunikation und Zeit eine gewichtige Rolle beim Allianzkrieg spielen. Im Presse-Event zog sich allein die Einnahme einer einzigen Burg eine Weile hin. Hersteller Zenimax Online geht von einer Viertelstunde aus, um eine vollständig unbewachte Burg zu übernehmen. Doch so leicht wird es einem kaum gemacht. Und es gibt auch weit mehr als eine Burg zu erobern. Kriege werden eben nicht über Nacht gewonnen.

Balancing, Punkte, Allianz-Sieg und Kaiser

Nicht jeder Teilnehmer muss sich allerdings in die Schlacht stürzen. Stattdessen kann man die kämpfenden Spieler mit Rohstoffen und angefertigten Belagerungswaffen wie Katapulten oder Rammen unterstützen. Dafür winken ebenso Punkte wie für das Töten von Feinden und Erobern von Festungen. Wer am Ende eines Allianzkriegs die meisten Punkte gewinnt, darf sich Kaiser nennen und genießt in TESO solange Vorteile für sich und seine Allianz, bis ein anderer Spieler den Titel erringt.

Besonders schwächere Spieler sind zunächst mit Support-Aufgaben gut beraten, denn die sehr unterschiedlichen Spielfortschritte der Teilnehmer gleicht Elder Scrolls Online entgegen den offiziellen Angaben zumindest während der Beta noch nicht wirklich fair aus. So kann man auf Gegner eindreschen, ohne ihnen nennenswerte Kratzer zuzufügen, während sie einem mit ein paar gezielten Hieben eine blutige Nase verpassen.

Alles im Blick: Benutzeroberfläche im Kampf

Es ist eine große Herausforderung, über eine 24-köpfige Truppe den Überblick zu behalten. TESO hat hier einen entscheidenden Vorteil gegenüber Final Fantasy XIV, das mit dem jüngst eingeführten Kristallturm ebenfalls eine 24-Personen-Instanz mitbringt – allerdings mit stark eingeschränkter Übersicht. Der Vorteil von TESO liegt in dem klaren, direkten Kampfsystem, das im Gegensatz zu vielen konkurrierenden Spielen ohne überbordende Menüs auskommt. Die Benutzeroberfläche bleibt aufgeräumt genug für ein Allianzfenster mit allen Mitstreitern in der linken oberen Bildecke. So hat man alles gut im Blick.

PvP als Rollenspiel-Grenzerfahrung

Der PvP lässt in Elder Scrolls Online die Grenzen des MMORPGs verschwimmen. Es gibt nach wie vor die rollenspieltypischen Klassen, zugleich kommt viel aus Strategiespielen bekannte Taktik hinzu. Der Spielmodus fühlt sich wie eine Live-Ansicht von Stronghold Crusader aus der Ego-Perspektive an. Respawns und das an den Spielmodus Eroberung angelehnte Spielprinzip erinnern obendrein schemenhaft an Shooter.

Megaserver als Rollenspiel-Killer?

Eine Schwäche des PvP bilden die bereits diskutierten Megaserver in Elder Scrolls Online. Während man sich in World of Warcraft bewusst für einen Server mit Rollenspiel- oder PvP-Schwerpunkt entscheidet oder in Final Fantasy XIV mit der Wolfshöhle eine abgeschlossene PvP-Arena betritt, kommt es bei TESO zu Überschneidungen. Auf Cyrodiil finden die PvP-Kämpfe statt, zugleich machen Gerüchte die Runde, dass auch gewöhnliche Quests und Dungeons in diesem Gebiet liegen.

Aus diesem Grund ist denkbar, dass an PvP weniger interessierte Spieler in Kämpfe hineingezogen werden. Obendrein sollen tragende Story-Elemente oder Endgame-Raids nur siegreichen Allianzen vorbehalten sein. Sollte diese Entscheidung tatsächlich in die finale Version von Elder Scrolls Online Einzug finden, wertet das PvP nicht auf, sondern schreckt Rollenspieler ab.

Fazit: Hektische Burgbelagerungs-Action mit einer Prise Aufbau-Strategie und Taktik

Chaos, Chaos, Chaos! Das umschreibt mein erstes PvP-Erlebnis in Elder Scrolls Online am besten. Gerade weil während der Beta-Phase die Welt eher überschaubar mit anderen Mitspielern bevölkert war, wirkte der plötzliche Tumult wirr hin- und herlaufender Mitspieler so eindringlich.

Gleichzeitig kam zum ersten Mal etwas wie Gemeinschaftsgefühl auf und ich bin mir sicher, dass in der fertigen Spielfassung fähige und erfolgsorientierte Allianz-Anführer für organisierte und erfolgreiche Burgüberfälle sorgen.

Allerdings sind die Kämpfe recht zäh, langatmig, monoton und schlecht ausbalanciert. Obendrein kann sich auch das einstellen, was viele Rollenspieler an PvP stört: Aggressivität übel gelaunter Spieler, denen es nicht schnell oder gut genug geht. Kommt es tatsächlich zu Überschneidungen von PvP und Rollenspiel und wird PvP für den Abschluss der Story benötigt, sollten Spieler ohne Freude an PvP ein anderes MMORPG in die engere Wahl ziehen.

Kurzum: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt weckt der PvP von TESO für sich genommen keine Begehrlichkeiten und kommt an den vorsichtig optimistischen Ersteindruck des restlichen Spiels nicht heran. Hersteller Zenimax Online hat hier noch eine Menge am Balancing zu optimieren und sicherzustellen, dass Rollenspieler durch PvP nicht gestört werden.

Vorschau auf Elder Scrolls Online

Vorschau auf Elder Scrolls Online: Beta-Version im ausführlichen Test

Elder Scrolls Online ist ein großes Wagnis. Gegen den Trend der kostenlosen Free-to-Play-Spiele im Fantasy-Gewand kommt nochmal ein Online-Rollenspiel mit Abo-Modell auf den Markt. Nach meinem ersten flüchtigen Blick auf der Gamescom hatte ich die Gelegenheit, die Welt von Tamriel etwas ausführlicher zu erkunden. Es folgt ein ganz persönlicher Eindruck der Beta-Version nach rund 20 Stunden Spielzeit.

Charakterfrage

Elder Scrolls Online beginnt mit der üblichen Erstellung einer Spielfigur. Man wählt Klasse, Rasse, Geschlecht und Statur. Die Charakterklasse der Kaiserlichen steht in der fertigen Version des Spiels nur Käufern der Imeperial Edition zur Verfügung.

Elder Scrolls Online - Character

Der Charakter-Editor erlaubt auf Wunsch die Vorschau in Veteranen-Kleidung.

Ungeduldige Spieler können eine zufällige Figur erstellen lassen. Perfektionisten formen ihre Figur von Kopf bis Fuß mit zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten von Frisur bis Fußgröße. Die Figur lässt sich mit Anfänger- und Endausrüstung betrachten, was ungewöhnlich ist und sehr nützlich sein kann – etwa bei der folgenreichen Frage, ob die Haarfarbe zur späteren High-End-Rüstung passt.

Auftakt im Kerker – wo sonst?

Das geht ja gut los! Mal wieder bin ich in einem Kerker ausgesetzt. Das kennen wir doch schon von Dishonored, Blackguards und zahlreichen weiteren Spielen. Was ich da soll, wird mir nicht so ganz klar. Dennoch bin ich froh, als ein schemenhaft vor mir her flirrender Prophet den Aufenthalt in diesem düsteren Loch rasch beendet. Klar, dass derselbe Prophet mich im Verlauf der Handlung nicht mehr in Ruhe lässt und mit Abenteuern behelligt, die in einer merkwürdigen Gemengelage irgendwo zwischen Leben und Tod sowie Vergangenheit und Gegenwart liegen.

Elder Scrolls Online - Past

Blick in die Vergangenheit: Die Story ist anfangs etwas wirr.

Offene Spielwelt

Nach dem düsteren Kerker öffnet sich die freie Spielwelt für ausgiebige Erkundungen. Ich bin durch exotisch anmutende Wüstengebiete und saftige Waldlandschaften gezogen. Beide Gebiete sind üppig bemessen und laden zu ausgiebigen Streifzügen ein. Die Umgebung macht einen sehr detaillierten Eindruck. Durch Baumwipfel fällt das Sonnenlicht und zeichnet feine Schatten auf dem Grund, aus dem nicht allzu hübsche Gräser schießen.

Elder Scrolls Online - Scenery

Die hübsch gestalteten Landschaften gehören zur Schokoladenseite von Elder Scrolls Online.

Beeindruckend sind dagegen die Texturen von Häusern, Felsformationen und Gebirgen. Die Städtchen mit ihren Märkten, Ställen und Geschäften wirken wie aus einem anrührenden Mittelalter-Film – frei von Gestank und Gülle auf der Straße. Hübsch schlängeln sich auch Bäche und Flüsse durch die Landschaft. Der Grund zeichnet sich durch klares, hübsch spritzendes Wasser ab, sofern man einen hinreichend flotten PC oder Mac für maximale Detailstufe hat.

Beschäftigung an jeder Ecke

Ziehe ich anfangs planlos durch die Weite, füllt sich das Tagebuch geschwind mit Aufträgen. Wo mich die Nase auch hinführt, erwarten mich bereits Spielfiguren (NPCs) mit Quests. Nebenaufgaben gibt es oft eher zufällig, ohne dass sie als Hinweis auf der Karte erscheinen.

Elder Scrolls Online - Map

Diese Karte zeigt einen kleinen Ausschnitt des Spielgebiets von Elder Scrolls Online.

Die Bandbreite der ersten Aufgaben geht in Elder Scrolls Online erfrischend über die typischen Lauf- und Lieferaufträge hinaus. Da gilt es mal ein verlorenes Schwein zu finden, einen Mord aufzuklären oder verklavte Minenarbeiter zu befreien. Nach weit über 50 erledigten und überwiegend spannenden Quests habe ich außerdem Walddruiden bei ihren Problemen mit den Elementen der Natur geholfen, Zombies verb(r)annt, gegen Werwölfe gekämpft, mit Geistern gesprochen und Skelette flambiert.

Elder Scrolls Online - Werewolf

Werwölfe können ganz schön austeilen!

Abseits der recht sicheren Städte lauern Wölfe und anderes Getier auf unachtsame Abenteurer. Besiegte Kreaturen werfen ein paar Goldmünzen und mitunter auch wertvolle Objekte ab, die man anlegen oder verkaufen kann. Besiegte Monster kehren erstaunlich rasch an dieselbe Stelle zurück, was das Farmen von Erfahrung, Geld und Gegenständen erleichtert, aber die Atmosphäre etwas trübt.

Mitunter warten auch Kisten in der Landschaft auf einen geschickten Dieb, der sein Handwerk mit Dietrichen versteht, um wertvolle Schätze preis zu geben. Es sei denn, jemand ist einem zuvor gekommen, was mir wiederholt passierte. Dann findet man nichts außer einer leeren, geplünderten Kiste und muss weiter suchen.

Elder Scrolls Online - Lockpick

Truhen mit wertvollen Gütern kann man mit etwas Geschick knacken.

Viele Aufträge ziehen weitere Aufgaben nach sich. Mitunter habe ich den Verlauf der Dinge in der Hand, indem ich mich in Dialogen auf eine Seite stelle. Inwieweit die Entscheidungen folgenreiche Auswirkungen haben, konnte ich nicht feststellen.

Nicht immer muss man für den Verkauf von Plündergut oder Reparatur der Ausrüstung in die Stadt zurück. Dafür sorgen Händler, die auf den Hauptstraßen verkehren. Sehr praktisch! Ebenfalls eine große Zeitersparnis sind Wayshrines genannte Transportstationen, zu denen man direkt springen kann. Jeder Transport kostet allerdings eine Gebühr. Größere Strecken überwindet man rasch, wenn man sich gegen das nötige Kleingeld ein Pferd kauft.

Händler zu besuchen ist nötig, um das Inventar zu leeren und etwas Gold zu verdienen, das man anfangs rasch wieder loswird – Reparaturen gehen zu Beginn ganz schön ins Geld! Gegen Gold kann man das anfangs auf 50 Plätze begrenzte Inventar erweitern. Eine Gewichts-Obergrenze gibt es nicht. Stapelbare Objekte wie Tränke oder Nahrung zählen als ein Gegenstand.

Gruppenkämpfe und Dungeons

Mitunter treffen Abenteurer auch auf besonders gefährliche Monstergruppen oder können Stadtbelagerungen beenden. Derlei Ereignisse sind ein wenig mit Fates aus Final Fantasy XIV vergleichbar und erfordern für den erfolgreichen Abschluss meist eine Gruppe. Auch bestimmte Dungeons lassen sich nur mit einer klug aus Angreifern, Verteidigern und Heilern zusammengestellten Gruppe bewältigen. Sind keine Freunde zur Stelle, kann man über das Gruppen-Werkzeug nach Mitstreitern suchen – es sind kleine 4-köpfige oder große Gruppen von bis zu 24 Spielern vorgesehen.

Elder Scrolls Online - Group Search

Spieler können eine kleine vierköpfige oder eine große 24-köpfige Gruppe suchen.

Die ersten Dungeons stellten im Testspiel noch kein Problem dar, allerdings legt der Schwierigkeitsgrad ab Stufe zehn kräftig zu. Nicht immer ist aus der Questbeschreibung ersichtlich, dass für eine Aufgabe eine Gruppe vorgesehen ist. Ich habe es aber recht schnell mit Blutzoll herausgefunden.

Elder Scrolls Online - Traps

Boden- und Feuerfallen sorgen für etwas Abwechslung in den Dungeons.

Dungeons sind vergleichsweise klar aufgebaut. Man bewegt sich durch schlauchartige Gänge und erledigt vorgegebene, klar markierte Aufgaben. Es gibt einige Verliese mit Fallen und Abkürzungen, aber die Anfänger-Dungeons sind leicht durchschaubar. Zum Ziel laufen, Gegner töten, Dungeon verlassen.

Bereits die ersten Dungeons efordern in Final Fantasy XIV etwas mehr Überlegung und Taktik. Action gegen Strategie – Geschmacksache. Ich habe während der Beta den Eindruck gewonnen, dass Elder Scrolls Online mehr Wert auf Erkundung der Umgebung als Kerkerspiele legt.

Altes Rezept: Aufteilung in Schwierigkeits-Zonen

Je weiter man sich vom Startbereich entfernt, desto stärker werden die Gegner. Damit folgt Elder Scrolls Online den üblichen MMORPG-Gepflogenheiten. Sofern Hersteller Zenimax Online kein Gegenmittel findet, dürfte auch die Entwicklung dieselbe sein wie in den meisten Spielen dieser Art: Belagern anfangs Spieler kleiner Stufe diesen Startbereich, entwickelt sich dieses Gebiet im späteren Spielverlauf zu einer einsamen Geisterzone, während die levelstarken Endzonen überfüllt sind. Eine solche Schieflage wird nicht zuletzt zur Nagelprobe der Server von Elder Scrolls Online.

Crafting und Verbesserungen

Rollenspieler möchten mehr als nur kämpfen. Mir geht es nicht anders. In einer Pause zwischen Dungeons oder Raids kann es mal ganz entspannend sein, die Angel auszuwerfen oder eine Rüstung zu bauen. Elder Scrolls Online unterstützt Crafting.

Die Crafting-Formel ist ähnlich simpel wie in Skyrim: Man sammelt die benötigten Zutaten und bedient ein stationäres Werkzeug, etwa Amboss oder Kochtopf. Auch das Fischen funktioniert ähnlich. An vorgesehenen Stellen kann man eine Angel packen, mit einem Köder ausstatten und loslegen.

Es ist nicht möglich wie in Final Fantasy XIV sein eigenes Crafting-Werkzeug zu fertigen und an jeder beliebigen Stelle loszulegen. Ein weiterer Unterschied sind die Rezepte, die in Elder Scrolls Online zunächst aufzutreiben sind und sich nicht automatisch mit wachsender Erfahrung freischalten.

Elder Scrolls Online - Trade

Über ein Kreismenü kann man mit Mitspielern interagieren, sie etwa in die Gruppe oder zum Tausch einladen.

Waffen lassen sich um magische Eigenschaften aufwerten, indem man passende Objekte findet und per Rechtsklick an die Waffe montiert. Hat ein Freund die erforderlichen Zutaten, kann man theoretisch mit ihm tauschen. In der Beta funktionierte der Tausch allerdings noch nicht.

Kampfsystem

Elder Scrolls Online setzt auf spezialisierte Klassen. Zu Beginn legt man bei der Charaktererstellung auch die kämpferische Ausrichtung fest und schaltet im Spiel dazu passende Fertigkeiten frei. Zwar ist es möglich, jede beliebige Waffe zu schwingen und zu trainieren. Auch kann man beliebige Rüstung anlegen. Aber die speziellen mächtigen Fertigkeiten lassen sich nicht nachrüsten.

Dennoch hat man durch das aus Skyrim bekannte Kampfsystem einige Freiräume. Trainiert man beispielsweise neben dem Bogen auch Langschwerter, kann man ab Level 15 zwischen beiden Waffen wechseln und so flexibel auf Fern- und Nahkampfsituationen reagieren.

Qual der Wahl und eine entscheidende Einschränkung im Vergleich mit Skyrim ist die Verteilung der Fertigkeiten auf die Schnellleiste. Ich musste mich auf fünf Fertigkeiten beschränken. Hinzu kommt eine besonders mächtige Attacke, die man allerdings nur selten einsetzen kann und mit getöteten Feinden auflädt.

Besonders Magier tun sich mit der Wahl ihrer Skills schwer. Das gilt umso mehr, wenn sie Angriffs- und Heilzauber verwenden möchten. Immerhin kann man Fertigkeiten nach etwas Training verschmelzen. Man verbindet auf diese Weise zwar nicht vorhandene Skills, fügt aber neue Eigenschaften hinzu oder macht vorhandene Skills stärker. Das macht einige schwächere Skills entbehrlich und sorgt für eine Bereinigung der Aktionsleiste.

Elder Scrolls Online - Ghosts

Nicht alle Geister sind dem Spieler in Elder Scrolls Online feindlich gesonnen.

Wie in Skyrim sammelt man für erlegte Gegner und absolvierte Quests Erfahrungspunkte, die irgendwann zum Levelaufstieg führen. Man erhält Punkte, die man in Gesundheit, Ausdauer und Mana sowie neue Fertigkeiten stecken kann. Darüber hinaus verbessert der Spieler seine Kampffähigkeiten, indem er Zaubersprüche, Waffen und Ausrüstung verwendet.

Der Kampf selbst unterscheidet sich von den meisten Rollenspielen deutlich. Man markiert keine Feinde und wendet eine Aktion an, wie es bei World of Warcraft oder Final Fantasy XIV der Fall ist. Stattdessen richtet man die Kamera wahlweise aus der Ego- oder Verfolger-Perspektive auf den Gegner aus, zielt mit dem Fadenkreuz und startet einen Angriff. Das können Basisattacken mit der linken Maustaste sein oder spezielle Fertigkeiten. Fertigkeiten verbrauchen Mana oder Ausdauer und können deshalb nur begrenzt verwendet werden.

Elder Scrolls Online - AOE-Attacks

Flächenangriffe hebt Elder Scrolls Online rot hervor.

Feindliche Angriffe kann man mit der rechten Maustaste blocken. Gelingt ein guter Block, wirft man etwas Schaden auf den Angreifer zurück und er wird kurz kampfunfähig. Manche Angriffe zielen nicht auf eine Person, sondern eine Fläche. Rote Kreise oder Flächen markieren den Einschlagbereich, aus dem man sich rasch heraus bewegen sollte.

Manche Klassen erlauben auch das Beschwören von Familiaren. Diese Begleiter unterstützen den Spieler im Kampf, indem sie Feinde ablenken oder selbst Schaden austeilen.

Elder Scrolls Online - Fighting Familiar

Begleiter sind im Kampf sehr nützlich.

Altersfreigabe und Niedlichkeit

Im Gegensatz zu World of Warcraft, Final Fantasy XIV oder Guild Wars 2 erhält Elder Scrolls Online eine vergleichsweise hohe Alterseinstufung. In Deutschland und Europa ist das Spiel ab 16 freigegeben, während die meisten Konkurrenz-Spiele eine Einstufung ab 12 haben.

Es ist schwer einzuschätzen, woran das liegt. Elder Scrolls Online wirkt nicht gewalttätiger oder freizügiger als die Konkurrenz. Die Story ist etwas düsterer und den Figuren fehlt die Niedlichkeit von World of Warcraft und noch mehr Final Fantasy XIV.

Die Charaktere schauen etwas grimmiger drein. Emotes sind in den Menüs nirgends verankert. Folglich fehlten während des Tests übliche Szenen zwischen sich herzenden, anstupsenden und posierenden Spielern. Wer die einschlägigen Textkommandos wie wave, cheer oder laugh kennt oder ausprobiert, kann seine Figur dennoch winken und jubeln lassen.

Pracht-Grafik, aber hakelige Animationen

Skyrim-Vielspieler haben sich an den monoton gestalteten Dungeons gestört. Elder Scrolls Online bietet hier durchaus Abwechslung und lässt die Höhlen durch unterschiedliche Beleuchtung, Nebel und Texturen etwas vielfältiger erscheinen.

Noch besser sind die detailfreudigen Dörfer und Landschaften herausgeputzt. Auch die Charaktere können sich von Nahem sehen lassen. Weniger überzeugen allerdings die Animationen, so dass man besser nicht in die Verfolgeransicht seiner Spielfigur wechselt.

Grafisch kaum Unterschiede zwischen Mac und Windows (für Vergrößerung auf das Bild klicken)

Im Vergleich von Windows und Mac ließen sich in der Beta auf höchster Detailstufe keine nennenswerten Unterschiede ausmachen. Allerdings sollte man über einen besonders flotten Mac verfügen, um aus den hübschen Bildern flüssige Bewegungen zu machen.

Musik und Dialoge

Sehr gut gefiel mir die Hintergrundmusik. Das gesamte Spiel über ist in jedem Gebiet Musik von hoher Qualität zu hören, die sich atmosphärisch der jeweiligen Spielsituation gut anpasst. Das ist eine wohltuende Abwechslung zu Final Fantasy XIV, wo Musik in bestimmten Gebieten gar nicht spielt.

Hinzu kommt eine vollständige Vertonung sämtlicher Dialoge. Selbst in kleinen Quests tragen die NPCs ihr Anliegen mit gesprochenem Text vor. Eine solche Dichte kennt man nur von Star Wars The Old Republic. Qualitatitv liegen die Sprecher in der englischen Version auf sehr hohem Niveau. Die deutsche Version habe ich nicht getestet.

Nur ein Megaserver für (fast) alle Spieler!

Ehe Elder Scrolls Online zum ersten Mal startet, fällt gleich etwas auf. Es gibt nur einen Server. Es entfällt die Wahl zwischen dutzenden Realms wie Blackrock, Darkspear oder Dath’Remar in World of Warcraft oder zwischen klangvollen Servern wie Balmung, Excalibur, Gilgamesh oder vielen anderen in Final Fantasy XIV. Zenimax Online nennt dieses Konzept Megaserver. Das Gute an den Megaservern: Sie verbinden Freunde, statt sie zu trennen. Für das soziale Gefüge in einem Online-Rollenspiel ist das ein gewichtiger Vorteil.

Auf diesen Megaservern treffen sich sämtliche Spieler, naja fast. Windows- und Mac-Zocker teilen sich ihren Server, während Konsolenspieler für Playstation 4 und Xbox One jeweils einen eigenen Server bekommen. Darüber hinaus plant Zenimax Online regionale Server für die USA und Europa, um Verbindungs- und Latenzprobleme zu senken.

Fazit: Wie Skyrim light plus Multiplayer

Elder Scrolls Online fühlt sich an wie ein abgespecktes Skyrim – erwachsen und ausgereift, aber etwas herz- und lieblos. Das Kampfsystem gleicht Skyrim, ist durch die Beschränkung der Skills aber stark vereinfacht. Auf die Dauer kann das zu Langeweile führen, sofern taktische Finessen im Multiplayer nicht einen gewissen Ausgleich schaffen. Dazu lässt sich aufgrund der kurzen Spielzeit noch keine Prognose anstellen.

Im direkten Vergleich zur Online-Rollenspiel-Konkurrenz sorgt genau dieses Kampfsystem für eine wohltuende Abwechslung. Dasselbe gilt für den Fokus auf nur einen (Mega-) Server, auf dem sich alle Spieler treffen.

Für mich bleiben drei spannende Fragen offen, die mit Blick auf die Konkurrenz über Erfolg und Misserfolg von Elder Scrolls Online entscheiden können:

  1. Wie belastbar sind die Megaserver im regulären Betrieb? Final Fantasy XIV zeigt selbst nach Monaten noch Schwächen und traktiert Spieler mit Lags und einem auf Latenzen schlecht abgestimmten Kampfsystem.
  2. Wie ausgewogen ist das Kampfsystem? Ein gutes Kampfsystem eines Online-Rollenspiels ist gut ausbalanziert und verzeiht Schwankungen in der Latenz. Das ist ein kritischer Punkt, der sich erst unter realen Bedingungen testen lässt.
  3. Ist der Player-versus-Player-Modus (PvP) gut ausbalanziert und fügt er sich sinnvoll in das Spiel ein? Das ist eine Frage, die wir vielleicht nächste Woche nach dem nächsten Betatest beantworten können.

Elder Scrolls Online erscheint am 4. April 2014 für Windows und Mac. Die Konsolenversion für Xbox One und Playstation 4 folgt im Juni 2014.

Alternativen zu Elder Scrolls Online: World of Warcraft, Final Fantasy XIV, Star Wars The Old Republic, Guild Wars 2

Die besten Begleit-Apps für Spiele und Spieler

Companion Apps bringen Teile großer Spiele auf Smartphone oder Tablet. Gut gemachte Apps bereichern das Spielerlebnis um sinnvolle Funktionen auf einem zweiten Bildschirm. Es folgt ein Überblick der besten Begleit-Apps für Spiele.

Need for Speed Rivals

Bei einem Rennspiel hilft eine Übersichtskarte enorm. Die Need for Speed Network App für iOS erweitert Need for Speed Rivals um eine gestochen scharfe Karte auf iPhone oder iPad, ohne sie über das Spielmenü einblenden zu müssen.

Wie auf einem Navi kann man Wegpunkte setzen, die sofort in das Spiel übertragen werden. Mini-Spiele erweitern obendrein das Spielerlebnis. Störend ist nur die etwas verzögerte Abbildung der eigenen Position.

Need for Speed Network setzt ein Origin-Konto voraus und erfordert die Anmeldung mit dem Origin-Account.

Grand Theft Auto V

Der Action-Kracher GTA V hat mit iFruit seine eigene App für Android, iOS und Windows Phone, mit der man das Auto tunen und ein neues Nummernschild vergeben kann.

Nur wer über die App den Kampfhund Chop hegt und pflegt, erreicht die maximal mögliche Zuneigung des treuen Begleiters. Ein ausgeprägter Geruchssinn, neue Kunststücke und höhere Zuverlässigkeit sind Lohn der Mühe.

Grand Theft Auto: iFruit belegt stattliche 320 Megabyte auf dem Handy und setzt ein Konto bei Rockstar Games Social Club voraus. Mitunter ist eine Verbindung zum Online-Konto aufgrund von Serverproblemen gestört.

Battlefield 4

Battlelog für Android und iOS bringt Zusatzinformationen der EA-Ego-Shooter wie Battlefield 4 auf Handys und Tablets.

Mit der App hat man seine Statistiken im Blick und kann während des Spiels per Fingertipp Loadouts ändern, nach Servern suchen oder an Spielen von Freunden teilnehmen.

Battlelog setzt ein Origin-Konto voraus und erfordert die Anmeldung mit dem Origin-Account.

Call of Duty

Call of Duty Elite bringt die üblichen Statistiken der Shooter Call of Duty: Black Ops II oder Call of Duty: Modern Warfare 3 auf mobile Geräte mit iOS, Android und Windows Phone.

Ähnlich wie bei Battlelog lassen sich Loadouts und Klassenanpassungen vornehmen. Diese Änderungen stehen aber nicht sofort, sondern erst beim nächsten Spielstart zur Verfügung. Darüber hinaus gewährt die App Zugriff auf soziale Funktionen wie den Clan-Chat.

Call of Duty Elite setzt ein Konto bei Hersteller Activision voraus. Der Dienst ist inzwischen kostenlos. Die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft hat Activision eingestellt.

Far Cry 3 Outpost

Far Cry 3 Outpost erweitert den Grusel-Shooter Far Cry 3 um einige zusätzliche Mini-Spiele, die man unterwegs mit iPhone und Android-Handy bewältigen kann.

Im Spiel eingesammelte verschlüsselte Daten kann der Spieler decodieren, wodurch Waffen-Modifikationen und Bonuspunkte winken. Auch die Loadouts kann man über die App anpassen und beim nächsten Spielstart verwenden. Darüber hinaus kann man seine selbst erstellten Maps betrachten und sehen, ob sie anderen Spielern gefallen.

Häufige Abstürze trüben den Spaß mit der ansonsten recht gelungenen App. Far Cry 3 Outpost setzt ein Uplay-Konto voraus und erfordert die Anmeldung mit dem Uplay-Account.

Assassin’s Creed IV

Mit dem Assassin’s Creed IV Black Flag Companion für iOS und Android kann man auch unterwegs Schätze in Assassin’s Creed IV – Black Flag heben. Auf der live aktualisierten Weltkarte behält man seine Route im Blick, verfolgt den Status von Aufträgen und kann neue Wegpunkte setzen. Über ein Mini-Spiel geht man auf Kapertour und sichert eigene Handelswege. Besondere Belohnungen winken, wenn man befreundeten Spielern hilft.

Assassin’s Creed IV Black Flag Companion belegt mit rund 170 Megabyte recht viel Speicherplatz, setzt ein Uplay-Konto voraus und erfordert die Anmeldung mit dem Uplay-Account.

World of Warcraft

World of Warcraft Mobile Armory gewährt auf iPhone und Android-Handys einen Blick auf die eigenen Spielfiguren des beliebten Online-Rollenspiels.

Außerdem hat der Spieler Zugriff auf Aktivitäten der Gilde und kann unterwegs Angebote im Aktionshaus beobachten oder hinzufügen. Der integrierte Gilden-Chat ermöglicht auch auf Reisen den Kontakt zu Mitspielern.

World of Warcraft Mobile Armory fehlt eine Optimierung für iPads. Spieler benötigen einen Battle.net Account und müssen sich in der App mit ihren persönlichen Zugangsdaten anmelden.

Hitman

In Hitman: ICA nimmt man per iPhone, iPad und Android-Handy direkt Einfluss auf das Schleich-Action-Spiel Hitman.

Man kann Verträge finden und in das Hauptspiel übernehmen, Statistiken und freigeschaltete Kampfstile einsehen. Waffen lassen sich kaufen, aufrüsten und in das Spiel importieren. Obendrein gibt die Apps Tipps, wie man noch nicht erreichte Errungenschaften erspielt. Neuigkeiten von der offiziellen Spielseite und dem Hitman-YouTube-Kanal runden die gelungene Begleit-App ab.

Hitman: ICA belegt mehr als 400 Megabyte Speicherplatz, setzt ein Square Enix Members (SEM) Konto voraus und erfordert die Anmeldung mit dem SEM-Account.

Final Fantasy XIV

Final Fantasy XIV: Libra Eorzea bringt eine umfassende Datenbank des Online-Rollenspiels Final Fantasy – A Realm Reborn auf iPhone und Android-Handys.

Man kann Details zu Quests, Gegenständen und Waffen abrufen und sich informieren, welche Händler die gesuchten Objekte auf Lager haben oder welche Zutaten für die Herstellung benötigt werden. Nicht ganz akkurat sind die Hinweise zu den Drop-Monstern und es fehlen Hinweise, in welchen Dungeons man seltenere Objekte findet.

Sinnvolle Funktionen fehlen dagegen, etwa der Zugriff auf den Marktplatz, Chat mit Mitspielern und Kontaktkreisen oder die Verwaltung freier Gesellschaften. Auch eine für iPads optimierte Version ist nicht verfügbar. Im Gegensatz zu den meisten Companion-Apps funktioniert Final Fantasy XIV: Libra Eorzea ohne Anmeldung mit persönlichen Zugangsdaten.

Sony Playstation

Mit der Playstation App hat man auch unterwegs im iPhone oder Android-Handy einen Blick auf seine Trophäen, Spielfreunde und Nachrichten.

Die Konsole lässt sich über die App fernsteuern und man kann den Online-Store öffnen. Nachrichten-Feeds werden nur dann korrekt dargestellt, wenn die Gesprächspatner dieselbe App nutzen, von der Playstation 4 oder Vita schreiben. Unerfreulich ist außerdem die fehlende Optimierung für iPads.

Die Playstation App setzt ein Playstation Network-Konto (PSN) voraus und erfordert die Anmeldung mit dem PSN-Account.

Xbox One

Xbox One SmartGlass ermöglicht im Wohnzimmer die Steuerung der Spielkonsole Xbox One mit iPhone, iPad, Android-Handy oder Windows Phone.

Tablet oder Handy funktionieren wie eine interaktive Fernbedienung. Unterwegs behält man Achievements im Blick, kann Freunden Nachrichten zustellen und Spiele-Videos anschauen.

Xbox One SmartGlass setzt ein Windows Live Konto voraus und erfordert die Anmeldung mit dem Windows Live-Account.

Mit Mods in SimCity eine Traumstadt bauen

Mit offiziellem Segen dürfen SimCity-Spieler endlich hemmungslos drauflos modden. Um die Städte-Simulation eigenen Bedürfnissen anzupassen, muss man allerdings ein paar Spielregeln beachten. Wir fassen zusammen, was beim Modden zu berücksichtigen ist und wie ihr Mods installiert.

Der Online-Zwang stand der uneingeschränkten Installation von Mods bei SimCity bislang im Weg. Eingriffe in das Herz des Spiels ziehen rasch verbotene Beeinträchtigungen anderer Spieler nach sich. Mit dem angekündigten Offline-Update können Bastelfreunde dagegegen ohne Manipulation des Onlinespiels Mods aufspielen.

Das erlaubt der Hersteller

  • Modding
  • Bewerbung und Diskussion der Mods im offiziellen Forum
  • Spenden für aufwendige Mods, sofern der Inhalt für alle Spieler identisch und frei zugänglich bleibt

Das erlaubt der Hersteller nicht

  • SimCity-Musik für eigene Mods verwenden
  • Störungen des Spielablauf im Online-Modus
  • Verletzungen von Urheberrechten
  • kommerzielles Modding – ihr dürft für Mods kein Geld verlangen
  • Mods dürfen keine ausführbaren Dateien wie COM, EXE oder DLL enthalten

SimCity: Markets

Von der Manipulation ausgeschlossen: Mods, die in das SimCity-Wirtschaftssystem eingreifen

So findet und installiert ihr SimCity Mods

Die Auswahl der Mods ist noch überschaubar. Auf Simtropolis findet ihr beispielsweise Burgerbrater beliebter Fast-Food-Ketten oder neue Stationen für eure Städte. Ein guter Anlaufpunkt für eine Mod-Suche ist das offizielle SimCity-Forum, wo Modifikationen vorgestellt und diskutiert werden.

Die Installation gestaltet sich denkbar einfach. Nach dem Download müsst ihr den Mod mit einem Packprogramm wie WinRAR entpacken und den Inhalt in das Verzeichnis Origin Games\SimCity\SimCityData kopieren. Für die Deinstallation löscht ihr die zuvor hinzugefügte Datei.

Fazit: Besser spät als nie

Mods sind das Salz in der Suppe aller Sim-Spiele. Ohne sie verbrauchen sich die Simulationen rasch, werden langweilig. Das gilt für SimCity ebenso wie die Sims. Deshalb macht es Sinn, Modder zu unterstützen und ihnen keine Steine in den Weg zu legen. Schade nur, dass es so lange gebraucht hat, bis der von Anfang an von Spielern herbeigesehnte Offline-Modus in SimCity eingebaut und der Weg für das Modding frei gemacht wurde.

Testbericht von SimCity lesen

Was macht Minecraft Realms besser als Minecraft Server?

Minecraft Realms ist eine kostenpflichtige Online-Erweiterung für Minecraft und verspricht eine Vereinfachung von Multiplayer-Spielen. Die Beta-Version ist derzeit nur in Schweden verfügbar. Während Minecrafter auf eine Veröffentlichung in anderen Ländern warten, werfen wir einen Blick auf die Unterschiede zwischen dem kostenlosen Minecraft Server und Minecraft Realms.

Ein Reiz des Klötzchen- und Bastelspiels Minecraft besteht darin, mit Freunden großartige Bauwerke zu schaffen. Minecraft Server für Windows und Mac ermöglicht den gemeinsamen Basteltrieb. An genau dieser Stelle setzt auch Minecraft Realms des offiziellen Minecraft-Entwicklerteams Mojang an, kostet aber zusätzlich zu der Vollversion von Minecraft Geld. Lohnt es sich also, für ein kostenloses Feature plötzlich zehn Euro pro Monat zu bezahlen?

Einfache Handhabung und immer erreichbar

Einen Minecraft-Server per Hand aufzusetzen ist nicht ganz einfach. Minecraft Realms nimmt dem Spieler die mühsame Konfiguration ab. Darüber hinaus läuft Minecraft Realms auf eigenen Servern. Im Gegensatz zu Minecraft Server entfällt damit für den gastgebenden Host die Notwendigkeit einer leistungsfährigen Internetverbindung oder eines üppig mit Arbeitsspeicher ausgestatteten PCs. Obendrein sind die Server von Minecraft Realms auch dann erreichbar, wenn der Host eine Spielpause einlegt.

Beschränkung der Teilnehmerzahl

Bis zu 20 Spieler kann ein zahlender Gastgeber für das gemeiname Spiel in Minecraft Realms einladen. Gäste müssen nichts bezahlen. Maximal zehn Spieler dürfen gleichzeitig eingeloggt sein – auch während der Host pausiert. Der Host muss den Rechner also nicht durchlaufen lassen, damit Freunde an der Welt weiterbasteln können.

Minecraft Server beschränkt die Teilnehmerzahl dagegen nicht. Die Grenze ergibt sich aus der Leistungsfähigkeit von PC und Internetverbindung. Wie viele Spieler man auf seinem Rechner mit Minecraft Server gleichzeitig bauen lassen kann, lässt sich auf dieser Seite errechnen. Flotte Spielerechner mit viel RAM verdauen ein Vielfaches der in Minecraft Realms möglichen Klötzchen-Bauherrn.

Minecraft Realms

Backups und Map-Export

Minecraft Realms erstellt automatisch Sicherheitskopien. So lassen sich zerstörerische Fehler ungeschehen machen. Die in ihrer Größe nicht beschränkten Maps können Spieler aus Minecraft Realms exportieren. Hersteller Mojang lässt derzeit im Unklaren, ob ein Import von Realms-Maps in Minecraft möglich ist. Ausgeschlossen ist zumindest der umgekehrte Weg, der Import von Minecraft-Karten in Minecraft Realms.

Keine Mods und Snapshots

Wer Spaß am Modden von Minecraft hat und stets die neuesten Snapshots mit Freunden ausprobieren möchte, wird mit Minecraft Realms nicht glücklich. Derlei Experimente sind nur mit Minecraft Server möglich.

Minecraft Realms vs. Minecraft Server

Fazit: Komfort hat seinen Preis

Das schlagende Verkaufs-Argument von Minecraft Realms ist die Erleichterung der Konfiguration. Auch die von Spielern und ihren Rechnern entkoppelte Erreichbarkeit der Server ist ein großer Vorteil. Bastelfreudige Minecrafter müssen aber mit Einschränkungen leben. Neben aktuellen Vorab-Versionen schmerzt vor allen Dingen der Verzicht auf die beliebten Modifikationen.

Quelle: Minecraft.net/realms

Download von Minecraft Server für Windows und Mac

Let’s Play Live: Tipps für den Upload auf YouTube

Ihr habt euer Gameplay aufgenommen, kommentiert, geschnitten und betitelt? Dann wird es Zeit für den Upload auf YouTube! Wir geben ein paar Tipps, was ihr beim Hochladen beachten solltet und wie ihr viele zufriedene Zuschauer erreicht.

Vorbereitung: YouTube-Account und Kanal einrichten

Um euer Video bei YouTube der Öffentlichkeit zu zeigen, müsst ihr zunächst einen YouTube-Account einrichten. Geht folgendermaßen vor:

  • Ruft die Webseite von Google auf.
  • Wählt Anmelden.
  • Loggt euch in euren Google-Account ein oder klickt auf Konto erstellen.

Let's play auf YouTube: Kanal erstellenLegt anschließend einen aussagekräftigen Kanal an, damit eure Videos gut strukturiert auf YouTube erscheinen:

  • Wechselt auf die Seite YouTube.
  • Meldet euch falls erforderlich mit eurem Google-Account an.
  • Klickt oben rechts auf das Zahnrad und wählt YouTube Einstellungen.
  • Ihr befindet euch in der Übersichtsseite eures YouTube-Profils. Klickt nun auf Erstelle einen Kanal.

Jetzt kommt der spannende Teil, der Upload der Videos!

Videos hochladen

Let's play auf YouTube: Video-UploadUm ein Video hochzuladen, müsst ihr nur auf Hochladen klicken und eure Datei wählen. Alternativ zieht die Datei auf den Hochlade-Knopf in eurem Internet-Browser.

Bereits während des Uploads könnt ihr die Felder Titel, Beschreibung und Tags ausfüllen, Datenschutzeinstellungen vornehmen und eine passende Kategorie wählen.

Die Felder Titel und Beschreibung helfen euch dabei, Zuschauer auf euer Video zu locken. Dazu gibt unser Video-Redakteur Antoni Noguera einige wichtige Tipps:

  • Wählt einen attraktiven, aber korrekten Titel. Flunkert nicht und denkt nicht nur an Suchmaschinen oder Schlagwörter für eine günstige Platzierung auf YouTube.
  • Gebt dem Video eine gute, suchmaschinenenfreundliche Beschreibung. Das Feld sollte die Frage, wofür das Video nützlich ist, schlüssig beantworten.
  • Fügt in der Beschreibung Links zu eurer Webseite ein, falls vorhanden. Verlinkt auch Quellen, die ihr im Video verwendet habt. Das gilt besonders für Musik. Eure Zuschauer werden euch nach Songs befragen. Antwortet ihnen vorausschauend. Und fasst euch in der Beschreibung so kurz wie möglich.
  • Wählt ein gutes Thumbnail. Nach dem Upload macht euch YouTube drei Vorschläge mit verschiedenen Schnappschüssen aus dem Video. Verwendet kein missverständliches Bild, das die Nutzer in die Irre führt und nichts mit eurem Video zu tun hat. Gute und schlechte Thumbnails haben Auswirkungen auf eure langfristige Positionierung auf YouTube.

Let's Play auf YouTube - Thumbnails

Tags und Kategorien helfen darüber hinaus, euer Video den richtigen Zuschauern zugänglich zu machen. Unterhaltung ist beispielsweise für Let’s Play-Videos geeigneter als Reisen und Events. Tags sind kurze Schlagwörter, um die Suche nach den Videos zu erleichtern. Hier bieten sich etwa der Name des Spiels und das Thema eures Videos an.

Nachbearbeitung auf YouTube

Eigentlich seid ihr jetzt schon fertig. Allerdings gibt es noch ein paar Tricks, mit denen ihr eure Nutzer noch besser einbindet. YouTube bietet auch nach der Veröffentlichung von Videos noch einige Möglichkeiten an, sie mit Effekten zu bereichern. Besonders wirkungsvoll sind Anmerkungen (Annotations).

Öffnet auf YouTube euren Video-Manager über diesen Link. Hier habt ihr einen Überblick über alle hochgeladenen Videos. Klickt neben Bearbeiten auf den Pfeil nach unten und wählt Anmerkungen aus. Das folgende Fenster ähnelt einem einfachen Schnittprogramm. Verschiebt die Marke auf der Zeitleiste bis zu der gewünschten Stelle und klickt anschließend auf Anmerkung hinzufügen.

Let's Play auf YouTube - Anmerkungen

Ihr könnt Texte über das Video legen und sie mit Links versehen. Das ist ein praktisches Mittel, um weitere Videos von euch zu verlinken, sobald euer Archiv gewachsen ist. Darüber hinaus bieten sich Anmerkungen an, auf thematisch ähnliche Kanäle zu verweisen.

Eine Warnung: Anmerkungen sind toll, um User länger auf dem eigenen Kanal zu halten. Aber zu viele Boxen stören und können dazu führen, dass Zuschauer genervt die Seite verlassen.

Qualität ist Trumpf!

Niemand will verpixelte Videos mit Rauschen und schlechter Qualität sehen. Ladet deshalb keine schlecht vorbereiteten Videos hoch. Achtet schon bei der Aufnahme darauf, in einer HD-Auflösung (1280×720 Pixel oder 1920×1080 Pixel) aufzunehmen. Und sorgt dafür, dass bei der Nachbearbeitung keine Qualität verloren geht.

Hier haben wir erklärt, wie ihr verlustfrei schneidet. Mit diesem Programm gebt ihr euer Video immerhin noch mit 1280×720 Pixeln aus. Sofern ihr das Video neu rendern müsst, wählt möglichst den besonders effizienten Codec H.264.

Anpassung des Kanals

Wenn ihr nach und nach euren Kanal mit Videos füllt, solltet ihr ihn auch etwas anpassen. Mit einem eigenen Hintergrundbild einer passenden Kanalbeschreibung und Links auf euer soziales Netzwerk gebt ihr dem Kanal eine persönliche Note. So erkennen eure Zuschauer den Kanal besser wieder und fühlen sich wohl.

Fazit: Einfacher Video-Upload mit einigen rechtlichen Stolperfallen

YouTube ist für das unkomplizierte Teilen von Let’s Play Videos besonders praktisch. Der Upload ist ein Kinderspiel, auf der Videoplattform tummeln sich millionen Spiele-Fans und man kann seine Inhalte unkompliziert wahlweise mit Freunden oder jedermann teilen.

Eines solltet ihr bei dem Upload von Gameplay-Videos allerdings beachten. Ihr arbeitet mit urheberrechtlich geschütztem Material. Was es dabei zu beachten gilt, wird Thema unserer abschließenden fünften Folge Let’s Play Legal, die in Kürze erscheint.

Let’s Play kostenlos – Teil 1: Spiele-Gameplay aufnehmen

Let’s Play kostenlos – Teil 2: Videos schneiden

Let’s Play kostenlos – Teil 3: Videos mit einfachen Effekten versehen

Vorschau auf Final Fantasy XIV Patch 2.1 – A Realm Awoken

Am 17. Dezember 2013 erscheint das Update 2.1 A Realm Awoken für Final Fantasy XIV – A Realm Reborn. Der Hersteller-Trailer regt den Appetit auf neue Dungeons, Unterkünfte und kosmetische Änderungen an. Wir tragen die wichtigsten Details zusammen, die euch dieses umfangreiche Update bescheren wird.

Default player.


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Final Fantasy XIV 2.1 - DullahanKristallturm – Labyrinth der Alten

In Mor Dhona schraubt sich der imposante Kristallturm in die Höhe, in dem mächtige Kreaturen wie der Knochendrache, Dullahan oder Acheron unvorsichtige Helden ins Jenseits befördern.

Allagische Technik und kostbares Wissen deuten auf wertvolle Schätze hin. Nach erfolgreichen Bosskämpfen können Abenteurer wie gewohnt Truhen öffnen und um Gegenstände auf Level 80 würfeln.

Obendrein könnt ihr die begehrten Allagischen Steine der Philosophie und Mythologie sammeln – Bestandteile mächtiger Rüstungen und Waffen, mit denen man den Aufgaben des Endcontent gewachsen ist. Möglicherweise folgen in Patch 2.2 weitere neue Steinsorten, die man im Kristallturm farmen kann.

Um das Dungeon zu bezwingen, benötigt man ein Team aus 24 Spielern, die in drei Gruppen von je acht Teilnehmern antreten. Nur in den großen Räumen treffen alle Spieler zusammen, ansonsten trennen sich die Wege der drei Teams. Die Ausrüstung darf für die Teilnahme am Kristalltrum im Durchschnitt Level 55 nicht unterschreiten.

Wolfshöhle

Spieler treten in der PvP-Arena Wolfshöhle gegeneinander in Teams an. Der Schauplatz ist auf dem ausgemusterten Kriegsschiff Braveheart in Limsa Lominsa verortet. Jedes Team besteht nach dem Start von Update 2.1 zunächst aus vier Spielern. Möglicherweise folgen größere Gruppenschlachten in einem späteren Patch. PvP-Matches stehen für Kombattanten auf Level 30, 40 und 50 zur Verfügung.

Final Fantasy XIV 2.1 - Wolve's Den

Private Unterkünfte

Der aktuelle Trailer spricht etwas irreführend von privaten Unterkünften. Tatsächlich führt Patch 2.1 A Realm Awoken Gesellschaftsunterkünfte ein. Freie Gesellschaften können Land in den drei Gebieten Lavendelbeete (Gridania), Kelchkuppe (Thanalan) und Dorf des Nebels (La Noscea) kaufen, Häuser errichten und dekorieren.

Final Fantasy XIV 2.1 - Housing Areas

Der Landerwerb erfolgt über eine Art Auktionssystem und beginnt mit einem hohen Startpreis, der langsam sinkt. Auf dem gekauften Grundstück errichtet die Gesellschaft ihr Haus und kann es mit allerlei Dekorationen individualisieren. Viele Rohstoffe für Verzierungen und Gegenstände steuern Handwerker bei.

Gedacht sind die Gesellschafts-Häuser als Sammel- und Aufbruchsort für gemeinsame Abenteuer. Häuser für Einzelspieler folgen Angaben des Produzenten zufolge ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung von Patch 2.1 – also nicht vor Mitte Juni 2014.

Königliche Konfrontation

Die königliche Konfrontation wirkt mit der Hintergrundmusik wie ein weihnachtlich angehauchtes Fate. Die Moogles wollen ihren Kriegshelden Moggle Mog XII wieder zum Leben erwecken – ein Prüfstein für wagemutige Abenteurer.

Aufträge der Wilden Stämme

Die Einzelheiten der Aufträge der Wilden Stämme sind noch unbekannt. Es dürfte sich um täglich wechselnde Aufgaben handeln.

Schatzsuche

Bis zu vier Spieler können sich gemeinsam auf Schatzsuche begeben. Doch auch in Eorzea liegt Reichtum nicht auf der Straße. Um die wertvollen Objekte zu bergen, muss man sich den Schatzhütern stellen und sich die Beute im Kampf verdienen.

Final Fantasy XIV 2.1 - Treasure Hunt

Kosmetiker

Modebewusste Spieler von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn können ihrer Figur mit dem Kosmetiker etwas mehr Abwechslung verpassen. 2000 Gil trennen den Spieler beim Besuch des Kosmetikers von einer neuen Frisur, frischen Haarfarbe, neuen Augenbrauen, Make-Up und Tattoos.

Final Fantasy XIV 2.1 - Friseur

Und wer mit scharfen Messern hantiert, hat auch kein Problem, dem Gesicht auf Wunsch ein paar Narben zu verpassen. Das sorgt für den richtigen Krieger-Look. Bis zur letzten Sekunden ungeklärt bleibt, ob der Kosmetiker auch Körper- und Augenfarbe ändern kann.

Final Fantasy XIV 2.1 - HildibrandHildibrand

Hildibrand war einst der berühmteste Kriminologe Eorzeas, bis ihn merkwürdige Umstände dahinrafften. Seine übereifrige Assistentin Nashu Mhakarraca setzt seitdem Hildibrands Arbeit fort und hat alle Hände voll zu tun, Rätsel zu lösen und verbrecherische Auswüchse zu ersticken.

Das jüngste Rätsel übersteigt jedoch die Fähigkeiten einer einzelnen Krimilogikerin und erforder die Hilfe unerschrockener Abenteurer. Nur mit vereinten Kräften sollte man eine seltsame Zombie-Aktivität in der Nähe von Ul’dah untersuchen und bekämpfen – ehe sich die Plage ausbreitet.

Neue und überholte Dungeons

  • Pharos Sirius ist ein neuer Dungeon für ein vierköpfiges Team. Spieler finden auf den Phantominsneln den Auftrag Betörende Gesänge, sofern sie die Story-Mission Castrum Meridianum – Praetorium abgeschlossen haben und Level 50 mitbringen.
  • Haukke-Herrenhaus (schwer): Endlich gibt es wieder einen Grund, in das Haukke-Herrenhaus zurückzukehren. Die schwere Version des beliebten Dungeons bringt eine veränderte Boss-Mechanik und größere Herausforderungen. Das Dungeon erhöht den Mindestlevel von 28 auf 50.
  • Kupferglocken-Mine (schwer) gehört zu den Anfangs-Dungeons. Bereits mit Level 17 kann man den Ort zum ersten Mal betreten. Für viele Veteranen dürfte der letzte Besuch also eine Weile her sein, doch auch dieser Dungeon bringt in der harten Version für Spieler ab Level 50 neue Herausforderungen und hinterhältigere Bosse.

Zufallsinhalte

Wer sich gar nicht entscheiden kann, welches Dungeon als nächstes zu spielen ist, kann es dem Zufall überlassen. Zufallsinhalte weisen Spielern Dungeons zu, die gerade freie Teilnehmerplätze haben. Man kann die Suche nach vier Kriterien filtern:

  • Low-Level
  • High-Level
  • Hauptszenario
  • Gildengeheisse

Für die Zufalls-Teilnahme winken besondere Belohnungen. Besonders viel können solche Spieler abstauben, die in einer gefragten Rolle teilnehmen – was besonders Tanks und Heilern entgegen kommen dürfte. Boni können für jede der vier Kategorien einmal pro Tag erworben werden.

Final Fantasy XIV 2.1 - Duty Roulette

Die Teilnahme an der Zufallssuche setzt eine Spielerklasse mit Mindestlevel 16 voraus. Mit Patch 2.1 wird es noch nicht möglich sein, mit Freunden gemeinsam an einer Zufallssuche teilzunehmen – möglicherweise folgt diese Möglichkeit später. Instanzen, die nicht über die Inhaltssuche erreichbar sind, stehen auch bei der Zufallssuche nicht zur Verfügung. Das gilt derzeit für die Instanz-Kämpfe gegen Dhorme Chimära und Hydra.

Extreme Primae-Kämpfe

Wer noch nicht oft genug von Garuda weggefegt, von Titan weggeschubst oder von Ifrit flambiert wurde, hat mit den extremen Primae-Kämpfen eine Chance, die eigene Frust-Toleranz auf eine neue Stufe zu heben. Um sich den gefürchteten Gegnern zu stellen, muss man sie auf der Stufe hart besiegt haben. Danach winken die nächsten Herausforderungen:

  • Zenit der Götter – Garuda
  • Zenit der Götter – Titan
  • Zenit der Götter – Ifrit

Final Fantasy XIV 2.1 - Primae

Im Heldenlied von Ultima kann man obendrein den Kampf gegen die zerstörerische Superwaffe auf erhöhtem Schwierigkeitsgrad wiederholen.

Hauptszenario

Die Rahmenhandlung wird in A Realm Awoken fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Intrigen um der Bund der Morgenröte sowie Probleme mit den Wilden Stämmen und ihren Primae. Obendrein erfährt der Spieler mehr über die gefährlichen Ascians, die im Hintergrund weiterhin mächtig die Fäden spinnen.

Final Fantasy XIV 2.1 - Main Story

Klassen-Anpassungen

  • Barden: klassenübergreifende Skills werden beschränkt, um die Überlegenheit des Barden zu beschränken
  • Dragooner und Pikenier: erhöhter Schaden pro Sekunde um etwa 10%

Technische Änderungen

Eines der größten Ärgernisse in Final Fantasy – A Realm Reborn sind Flächenangriffe, die Spieler oft zu spät sehen. Rechtzeitiges Ausweichen ist dann nicht mehr möglich, was für viel Spielfrust sorgt. Patch 2.1 soll die Positionsabfrage in ausgewählten Bereichen erhöhen und das Problem auf diese Weise mildern. Eine Anpassung des Codes für sämtliche Flächenangriffe in allen Dungeons, Instanzen und der offenen Spielwelt ist allerdings für Update 2.1 nicht vorgesehen.

Zu guter Letzt enthält der Trailer eine Ankündigung des Spiels für die Next-Gen-Konsole Playstation 4 im April 2014. Bislang ist Final Fantasy XIV – A Realm Reborn auf PC und Playstation 3 plattformübergreifend spielbar.

Fazit: Viel Neues, aber (noch) kein technischer Durchbruch

A Realm Awoken bringt Veteranen von Final Fantasy XIV frische Dungeons und neue Endgame-Herausforderungen, auch wenn viele Inhalte bereits bekannt sind und wieder aufgewärmt werden. Noch nicht vollständig ausgebildete Krieger können dank der täglichen Belohnungen bei der Inhaltssuche den recht mühsamen Level-Aufstieg beschleunigen. Vielversprechend ist obendrein die Schatzsuche.

Blickt man über die vielen neuen Inhalte hinaus, prägt das Gameplay die Freude am Spiel. Hier hat Final Fantasy XIV – A Realm Reborn seit der Veröffentlichung einige Macken. Besonders die verspätet angezeigten Flächenangriffe haben in der Erinnerung vieler Abenteurer hässliche Narben hinterlassen.

Deshalb halte ich die Anpassung der Positionsabfrage für die wichtigste Neuerung, die Patch 2.1 für Final Fantasy XIV bringt. Erst wenn die Spielmechanik funktioniert und Bosskämpfe ohne störende Verzögerung keine Glücksache mehr sind, kann man die vielen neuen Inhalte auch in vollen Zügen genießen. Ich begrüße, dass das Problem erkannt und schrittweise angepackt wird. Hoffentlich bringt es die gewünschte Besserung.

Bedauerlich ist, dass die Optimierung zunächst ausgewählten Inhalten vorbehalten bleibt und wünsche mir eine rasche Erweiterung auf sämtliche Spielinhalte. Dann kann man auch künftig viele weitere spannende Stunden in der Online-Welt von Eorzea verbingen.

Quellen: Briefe des Produzenten sowie der offizielle Lodestone

Testbericht von Final Fantasy XIV lesen

Tipps: In Final Fantasy XIV schnell Geld verdienen

Tipps: Handwerke in Final Fantasy XIV meistern

Tipps: Das müsst ihr über Fischfang in Final Fantasy XIV wissen!

Let’s Play kostenlos: Spiele-Gameplay aufnehmen

Spielszenen aufzunehmen muss nicht teuer sein. Wir zeigen anhand kostenloser Tools, wie ihr eure besten Spiele-Glanzpunkte aufzeichnet, schneidet und mit Freunden teilt. In der ersten Folge unserer Let’s Play kostenlos Serie steht die Aufnahme im Rampenlicht.

In Let’s Play Videos teilen Spieler ihre oft live kommentierten Spielszenen auf YouTube & Co. Profis greifen auf teure Hardware zurück, aber das muss nicht sein. Für den Einstieg und erste Experimente genügen kostenlose Programme. Oft wird für die Aufnahme das kostenpflichtige Fraps verwendet. Als kostenlose Alternative empfiehlt sich LoiLo Game Recorder, der fast dasselbe kann und obendrein dank Kompression in Echtzeit handliche Videodateien liefert.

Und Action: Gameplay aufnehmen

Let's Play - LoiLo Game Recorder selectUm eine Aufnahme mit LoiLo Game Recorder zu starten, muss man der App eine Anwendung zuweisen. Schließt euer laufendes Spiel mit ALT+TAB.

Startet anschließend Loilo Game Recorder. Klickt neben das hervorgehobene Feld, um eine Liste aller laufenden Anwendungen zu öffnen. Hier könnt ihr nun euer Spiel auswählen – oder auch eine andere Anwendung, falls ihr beispielsweise einen Screencast von eurem Webbrowser machen möchtet.

Sobald ihr euer Spiel gewählt habt und in das Spiel zurückgekehrt seid, seht ihr in der oberen linken Ecke eine grüne Anzeige der Framerates. Je höher die Zahl, desto flüssiger läuft das Spiel. Mit der Taste F6 startet ihr eine Aufnahme. Die Anzeige wechselt von grün auf rot und zeigt die Dauer der laufenden Aufnahme. Sobald ihr fertig seid, betätigt abermals F6, um die Aufnahme zu beenden. Für flüssige Videos sollte die Framerate während einer Aufzeichnung möglichst nicht unter 30 Frames pro Sekunde sinken.

Tipp bei Tonproblemen: In unserem Test kam es gelegentlich vor, dass die Tonausgabe stumm blieb. Der Fehler trat stets dann auf, wenn LoiLo Game Recorder bereits lief, bevor das Spiel gestartet wurde. In diesem Fall half folgendes:

  • Spiel und LoiLo Game Recorder schließen.
  • Spiel starten und mit ALT+TAB minimieren.
  • LoiLo Game Recorder starten und Spiel auswählen.

Live-Moderation: Stimme aufnehmen

Wenn ihr eure Kommentare live einsprechen möchtet, könnt ihr ein Mikrofon an den Computer anschließen. Öffnet das Mikrofon-Menü über den entsprechenden Knopf im Hauptmenü von LoiLo Game Recorder und setzt im folgenden Menü das Häkchen neben dem gewünschten Mikrofon.

Let's Play - LoiLo Game Recorder Mikrofon

Das Mikrofon muss in LoiLo Game Recorder für Live-Kommentare aktiviert werden.

Let's Play - LoiLo SettingsQualität zählt: LoiLo Game Recorder richtig konfigurieren

Im Gegensatz zum kostenpflichtigen Fraps wird bereits bei der Aufnahme der Videoinhalt komprimiert. Das führt zu etwas kleineren, handlicheren Dateien, aber auch zu Qualitätsverlust. Wieviel Qualität ihr verliert, hängt von der Einstellung ab.

Über das Zahnrad erreicht ihr die Optionen. Hier könnt ihr Speicherort, Videoauflösung, Framerate und Qualität einstellen. Auflösung und Framerate könnt ihr bei den voreingestellten Werten belassen. Wählt ihr dagegen eine andere Qualität, hat das Auswirkungen auf die Dateigröße sowie die Bildqualität.

Der voreingestellte Wert 80 ist in aller Regel ausreichend. Bei Full-HD (1920×1080 Pixel) liegt die Dateigröße bei etwa 430-450 Megabyte pro Minute. Zum Vergleich: FRAPS belegt in derselben Zeitspanne rund zwei Gigabyte. Erhöht ihr den Wert in LoiLo Game Recorder auf 99, vervielfacht sich die Dateigröße auf rund 1,5 Gbyte pro Aufnahmeminute.

Qualitätsvergleich

Unterschreitet ihr den Qualitäts-Wert von 80, verringert sich die Dateigröße nur geringfügig bei deutlich sichtbarer Klötzchenbildung in den Videoaufnahmen. Der folgende Vergleich zeigt Spielszenen mit Fraps und LoiLo Game Recoder in den Qualitätsstufen 50 und 99 mit Detailvergrößerungen von 200%:

Let's Play - Fraps

Fraps liefert mit unkomprimierten Videos artefaktfreie Aufnahmen auf Kosten von viel Speicherplatz.

Let's Play - LoiLo Game Recorder Quality 99

LoiLo Game Recorder komprimiert auch auf der höchsten Stufe 99, aber ohne sichtbare Blockartefakte.

Let's Play - LoiLo Game Recorder Quality 50

Unterhalb der Qualitäts-Stufe 80 (hier: 50) treten bei LoiLo Game Recorder störende Klötzchen in Erscheinung.

Videovergleich

YouTube & Co optimieren das angelieferte Material für das Streaming und führen in diesem Zug in aller Regel eine neue Kompression durch. Aus diesem Grund geht immer Qualität verloren. Trotzdem lohnt sich die Anlieferung guter Qualität. Auch Softonic-Videos sind stark komprimiert, was im direkten Vergleich zu folgenden Ergebnissen führt:

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Aufnahme einer Spielszene aus Final Fantasy XIV – A Realm Reborn mit Fraps

Default player.


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Aufnahme einer Spielszene aus Final Fantasy XIV – A Realm Reborn mit LoiLo Game Recorder auf Qualitätsstufe 80

Wie schnell ist LoiLo Game Recorder?

Software-basiertes Game-Capturing belegt prinzipiell Systemressourcen, die für das Spiel nicht zur Verfügung stehen. Das ist mit Fraps und LoiLo und weiteren ähnlichen Tools der Fall. Im Vergleich hat sich auf dem Testrechner Fraps gut 100 Megabyte Arbeitsspeicher und bis zu 10 Prozent Prozessorleistung gegönnt. LoiLo Game Recorder belegt etwa halb soviel Arbeitsspeicher. Die Prozessorbelastung bewegte sich im nicht messbaren Bereich.

Im direkten Vergleich belastet LoiLo Game Recorder während einer Aufnahme das System weniger stark als Fraps.

Fazit: Gutes Game-Capture-Tool mit guten Resultaten, aber einigen Tücken bei der Nachbearbeitung

Mit LoiLo Game Capture hat man ein wirklich praktisches Werkzeug zur Hand, das die Systemressourcen während einer Aufnahme schont, handliche Dateien auf die Festplatte schreibt und fast an den Funktionsumfang von Fraps herankommt. Bei der Kompression sollte man allerdings aufpassen und die Qualität nicht zu niedrig ansetzen.

Ein Nachteil bei der Arbeit mit komprimierten Dateien von LoiLo Game Recorder ist der Schnitt. Manche Programme tun sich schwer, solche Dateien zu verarbeiten oder produzieren Verzögerungen zwischen Bild und Ton. Außerdem erfordert die Arbeit mit komprimierten Videodateien mehr Rechenleistung beim Schnitt.

Let’s Play kostenlos – Teil 2: Videos schneiden

LoiLo Game Recorder herunterladen

Testbericht von Fraps lesen

Battlefield 4: Überlebens-Tipps für Anfänger und Späteinsteiger

Während sich PC-Spieler schon eine Weile auf dem Schlachtfeld austoben, rücken dieser Tage Spieler von Xbox One und Playstation 4 nach, um sich in Battlefield 4 mit anderen Action-Fans zu messen. Damit der Einstieg für Spätentschlossene und Newcomer etwas leichter fällt, geben wir euch ein paar Tipps auf den Weg.

Save early, save often!

Viele Spieler der Offline-Story verfolgt der Fehlerteufel. Unberechenbare Abstürze bringen die Statistiken in Battlefield 4 auf allen Plattformen durcheinander. Damit eure Spielfortschritte nicht von lästigen Bugs verschlungen werden, solltet ihr regelmäßig Sicherheitskopien der Spielstände anlegen. PC-Spieler können das von Origins Cloud-Speicher automatisch erledigen lassen. Spieler auf Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360 und Xbox One sind dagegen gut beraten, Kopien per Hand zu erstellen.

Die beste Multiplayer-Waffe für Battlefield 4

Messer, Pistole, Sturmgewehr oder Sniper – die Wahl der Waffe ist Geschmacksache. Für den Anfang empfehle ich einen Karabiner. Es ist die vielseitigste Waffenklasse und damit wie geschaffen für den Beginn der Battlefield-4-Karriere.

Die kurze Version der Sturmgewehre ist agiler, bringt annähernd dieselbe Feuerkraft eines Sturmgewehrs mit und eignet sich über kurze, mittlere und in vielen Situationen sogar auf längere Distanz. Karabiner sind die Standardwaffe des Ingenieurs, lassen sich aber auch mit anderen Klassen ausrüsten.

Schnell im Online-Modus leveln

Battlefield 4 Multiplayer Classes

  • Support-Klassen: Helft anderen Spielern, indem ihr sie heilt, mit Munition versorgt oder deren Fahrzeuge repariert. Das bringt euch viele Punkte und ihr lernt in Ruhe die Karten kennen. Und ganz nebenbei sammelt ihr auch ohne Kampferfahrung tüchtig Erfahrungspunkte. Als besonders gefürchtet erweisen sich talentierte Hubschrauberpiloten in Kombination mit Ingenieuren, die den Flieger immer wieder reparieren.
  • Assist-Kills: Nicht nur tödliche Treffer belohnt Battlefield 4. Auch für Assists erhaltet ihr Punkte. Also Feuer frei, sobald ihr Feinde seht!
  • Squads: Tretet den kleinen Gruppen-Verbänden bei. In diesen Squads bekommt ihr Bonus-Punkte. Besonders viele winken, wenn ihr die Befehle eines Squad-Commanders ausführt oder selbst als Squad-Anführer sinnvolle Befehle erteilt.
  • Feinde markieren: Wenn ihr einen Feind seht, markiert ihn. So können eure Verbündeten ihn ebenfalls sehen. Und bereits für die Markierung winken Punkte!
  • Spielmodi: Anfangs sind die Spielmodi Domination (Vorherrschaft) oder Rush besser geeignet als Deathmatches. Ihr bekommt auch für Aktionen Punkte, die nichts mit tödlichen Treffern zu tun haben, was in der Orientierungsphase sehr hilfreich ist. Außerdem sind Spieler oft mit ihren Aufgaben beschäftigt und verlassen eher ihre Deckung. Solche Gelegenheiten kann man für rasche Treffer nutzen.

Weitere Tipps für Fortgeschrittene findet ihr in diesem Foren-Beitrag.

Testbericht von Battlefield 4 lesen

Fünf Cop-Tipps für Need for Speed Rivals: Racer verhaften, Schnelleinsätze bestehen und Speedpoints verdienen

Wie bringt man die Raser in Need for Speed Rivals am besten zur Strecke? Mit einigen Tricks knöpft man sich die Gesetzesbrecher vor, sammelt Speedpoints und meistert die unangenehmen Schnelleinsätze.

1. Schnell Speedpoints verdienen

Speedpoints sind die Währung in Need for Speed Rivals. Racer kaufen dafür neue Autos und tunen den Motor. Cops bekommen dagegen neue Wagen geschenkt und müssen lediglich für technische Hilfsmittel zum Stoppen der Racer Speedpoints ausgeben. Deshalb lasst es ruhig angehen. Die erforderlichen Speedpoints fahrt ihr problemlos ein, indem ihr Verfolgungsjagden absolviert oder in der offenen Welt von Need for Speed Rivals auf Raserjagd geht.

Need for Speed Rivals - Cop Auto

Im Gegensatz zu Racern bekommen Cops Neuwagen geschenkt.

2. Die richtige Ausrüstung installieren

Zieht nicht unbewaffnet in die Straßenschlacht. Raser haben oft einen Vorteil bei der Geschwindigkeit. Deshalb ist es empfehlenswert, EMP auszurüsten. In der Nähe sind Schockwellen, Minen oder für schnelle Cops auch Nagelbänder gute Waffen im Kampf gegen hartnäckige Raser. Später könnt ihr alternativ Straßensperren oder Helikopter einsetzen – sie richtig zu gebrauchen erfordert aber etwas Übung und gutes Timing, damit Racer sie nicht einfach umfahren.

Need for Speed Rivals - Equipment

Mit der richtigen Verfolger-Technologie heizt man Racern tüchtig ein.

3. Raser verhaften

Die Jagd auf Raser eröffnet ihr, indem ihr Geschwindigkeits-Sünder rammt oder die Sirene einsetzt. Racer erkennt ihr an dem Multiplikator-Symbol über dem Fahrzeug.

Eine gute Strategie, Racer dingfest zu machen ist ein Kombinationsangriff mit EMP und Nagelbändern oder Schockwellen. Diese Waffen stehen schon früh im Spiel zur Verfügung. Nutzt EMP-Ladungen, um entfernte Wagen ins Trudeln zu bringen – besonders wirkungsvoll direkt vor engen Kurven. Habt ihr das Auto getroffen, könnt ihr es rasch einholen und rammen. Besonders wirkungsvoll sind schwere Treffer in die Seite.

Sobald ihr den uneinsichtigen Geschwindigkeitssünder überholt habt, könnt ihr ihm mit gut platzierten Nagelbändern den Rest geben. Wer mit Nagelbändern nicht zurecht kommt, sollte stattdessen Schockwellen ausprobieren. Sie streuen ihren Schaden und erfordern etwas weniger Präzision.

Need for Speed Rivals - EMP

Per EMP könnt ihr entferntere Racer bremsen, aufholen und ihnen rasch den Rest geben.

4. Schnelleinsätze meistern

Im Schnelleinatz muss der Cop im Kampf gegen die Uhr sein Ziel erreichen. Im Gegensatz zu den Geschwindigkeits-Herausforderungen der Racer haben Cops einen lästigen Nachteil: Sie müssen auf die Umgebung achten. Kollisionen mit Randsteinen oder anderen Fahrzeugen bremsen nicht nur, sondern kosten zusätzlich Strafsekunden.

Need for Speed Rivals - Zeitstrafe

Rüpelfahrten bestraft Need for Speed Rivals mit Strafzeit, also lieber vorsichtig fahren!

Aus diesem Grund solltet ihr langsam, aber sicher fahren. Nehmt eine Kurve lieber etwas ruhiger, statt von der Strecke zu rutschen. Und macht Gebrauch von der Handbremse, mit der ihr sanfte Drifts einleitet und mit ordentlich Geschwindigkeit kontrolliert durch Haarnadelkurven gleitet.

Need for Speed Rivals - Drift

Mit gepflegtem Drift kommt man recht zügig auch durch engere Kurven.

5. Auto reparieren

Auch Streifenwagen sind keine unverwüstlichen Panzer. Wenn euer Fahrzeug kritische Schäden hat, solltet ihr umgehend eine Werkstatt aufsuchen. Außerdem könnt ihr bei dieser Gelegenheit verbrauchte Munition eurer Angriffswaffen wieder auffüllen!

So findet ihr zur Werkstatt: Achtet auf Schraubenschlüssel-Symbole auf eurer Karte oder lasst euch über Easy Drive zur nächsten Werkstatt navigieren. Passiert einfach die Tankstelle und schon ist euer Fahrzeug wieder gut in Schuss und mit neuer Munition ausgerüstet.

Need for Speed Rivals - Repair Cop

Folgt dem Schraubenschlüssel auf der Karte zur nächsten Werkstatt, um Schäden zu reparieren und Munition aufzufüllen.

Fünf Racer-Tipps für Need for Speed Rivals

Testbericht von Need for Speed Rivals lesen