Gerücht: Microsoft reduziert Windows RT auf Modern UI zur vereinfachten Bedienung von Tablet-PCs

Einem Gerücht zufolge will Microsoft die Desktop-Oberfläche für Windows RT entfernen. Myce will aus einer verlässlichen Quelle erfahren haben, dass das Unternehmen Geräte mit Windows RT in Zukunft nur noch mit der auf Touch-Steuerung ausgerichteten Oberfläche Modern UI ausliefern will.

Windows RT ist die Variante von Microsofts Betriebssystem für Geräte mit ARM-Prozessoren, also Tablet-PCs wie Microsoft Surface und Nokia Lumia 2520. Unklar ist, ob die Pläne für alle Tablets mit Windows RT gelten oder nur für ausgewählte Modelle.

Windows RT-Anwender können momentan zwischen einem Desktop-Modus und der Benutzeroberfläche Modern UI wählen, die speziell für Geräte mit Touchscreen optimiert ist. Die meisten Anwendungen lassen sich nicht wie in der regulären Windows-Version herunterladen, sondern müssen über den Windows Store installiert werden.Gerücht: Microsoft entfernt Desktop-Oberfläche für Windows RT zur vereinfachten Bedienung von Tablet-PCs

Der Wegfall der Desktop-Option für Windows RT soll Anwendern die Bedienung von Tablet-PCs mit Modern UI und Touch-Steuerung erleichtern. Laut Myce arbeitet Microsoft an einer neuen Ausgabe der Oberfläche und an Windows 365, einer günstigeren und abgewandelten Version des Betriebssystems, die vor allem auf Geräten im unteren Preissegment zum Einsatz kommen soll.

Quelle: Myce

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Microsoft startet mit Universal Windows Apps: Plattformübergreifende Apps und Spiele zu einem Preis

Microsoft hat Anfang April 2014 auf der Entwicklerkonferenz BUILD 2014 in San Francisco das Konzept der Universal Windows Apps vorgestellt. Damit können Entwickler ihre Anwendungen leichter plattformübergreifend veröffentlichen, also für Windows PCs und Tablets, Windows Phone und Xbox One. Anwender müssen eine Universal Windows App nur einmal kaufen, um diese auf allen Geräten nutzen zu können. Als ersten Schritt bereitet Microsoft jetzt den Windows Store und den Windows Phone Store auf die Zusammenführung vor.

Einmal zahlen, überall einsetzen

Alle Entwickler, die eine App bereits in beiden Stores anbieten, können diese beiden Einheiten jetzt miteinander verknüpfen. In der Folge erhält die Anwendung einen einheitlichen Namen und ist im Fall von kostenpflichtigen Apps zu einem einheitlichen Preis erhältlich. Dieser muss nur einmal bezahlt werden, die Anwendung lässt sich dann auf allen verfügbaren Geräten installieren und nutzen. Dies gilt auch für In-App-Käufe: Programmzusätze und Erweiterungen, die dauerhaft bestehen bleiben und aus der Anwendung heraus gekauft werden, sind für alle Plattformen verfügbar. Ausgenommen sind natürlich “vergängliche” Käufe wie zusätzliche Leben in Spielen.

Microsoft Universal Windows App Beispiel HaloBeispiel für die Verknüpfung einer Universal Windows App im Windows Store und Windows Phone Store

Voraussetzung für die plattformübergreifende Verfügbarkeit der Windows Apps für PCs, Tablets, Windows Phone und Xbox One ist, dass die Entwickler ihre Apps auch entsprechend verknüpfen und damit zu Universal Apps machen. Microsoft verspricht gesteigerte Download-Zahlen und vereinfacht den Prozess des Einstellens von Anwendungen in den Store. Gleichzeitig stehen alle vorhandenen Windows Phone-Apps auch unter Windows Phone 8.1 zur Verfügung.

Vergleich mit Android

Unter Android stehen Apps auch auf mehreren Geräten zur Verfügung, wenn Anwender das selbe Google-Konto zum Beispiel auf dem Smartphone und Tablet benutzen. In diesem Fall reicht es ebenfalls aus, eine Anwendung auch nur einmal zu kaufen. Allerdings sind nicht alle Apps mit allen Geräten kompatibel. Wegen unterschiedlicher Hardware bieten die Software-Hersteller oft extra Tablet-Versionen an, die bei Bedarf dann auch zweimal kosten. In-App-Käufe sind meistens ebenfalls an das Gerät gebunden, auf dem der Nutzer sie erstanden hat.

Hinter dem Konzept der Universal Windows App von Microsoft steckt eine große Vision und ein ungeheures Potenzial. Eine breite Verfügbarkeit solcher plattformübergreifenden Anwendungen stellt einen echten Mehrwert für die Nutzer dar. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklergemeinde damit umgehen wird.

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Quelle: Windows Blogs

Windows XP immer noch sehr beliebt – Microsoft bietet 100 Euro für den Wechsel

Aktuelle Zahlen belegen die anhaltende Beliebtheit von Windows XP. Eine Statistik der Analysten von Netmarketshare zeigt, dass weltweit rund 28 Prozent aller Rechner mit Online-Zugang noch mit Windows XP starten.

Das betagte Betriebssystem ist damit weiterhin deutlich beliebter als Windows Vista und liegt nach Windows 7 auf dem zweiten Platz. Microsoft setzt einiges daran, XP-Anwendern den Wechsel zu erleichtern und bietet 100 Euro Rabatt beim Kauf eines Tablet-PCs.

Der Anteil von Windows XP an der Gesamtzahl von Rechnern mit Internetzugang schwindet nur langsam. Im März 2014 lief Windows XP noch auf 27,69 Prozent der Rechner. Das verzeichnen die regelmäßigen Erhebungen der Experten von Netmarkshare. Windows 7 landet mit 48,77 Prozent auf Platz eins.

Die Tendenz ist eindeutig: Obwohl am 8. April 2014 der Support von Microsoft für Windows XP ausläuft und damit ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, setzen noch vergleichsweise viele Nutzer das Betriebssystem ein.

Windows XP NetmarketshareVerteilung der Betriebssysteme auf Computern mit Online-Zugang (Bild: Netmarketshare)

Um Anwender endlich zum Wechsel zu bewegen, bietet Microsoft Deutschland XP-Nutzern jetzt eine Rabatt-Aktion. Beim Kauf des Tablets Surface Pro oder Surface Pro 2 im Online Store von Microsoft gibt es ab sofort 100 Euro Nachlass.

Microsoft will damit sowohl die Verkaufszahlen der Tablets fördern, als auch XP-Anwendern den Wechsel schmackhaft machen. Voraussetzung ist, dass der Microsoft Online Store von einem Rechner mit Windows XP aufgerufen wird, sonst wird das Angebot nicht angezeigt.

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Quelle / Bild: Netmarketshare | Microsoft Store


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