Vodafone warnt vor einer Welle von Phishing-E-Mails mit gefälschten Rechnungen

Vodafone warnt vor Spam-Nachrichten, die Betrüger an Kunden des Unternehmens sowie Unbeteiligte verschicken. Mit gefälschten Rechnungen wollen die kriminellen Urheber Schadsoftware verbreiten. Vodafone rät dazu, verdächtige E-Mails genau zu überprüfen und eventuell vorhandene Links nicht zu öffnen.

Als Absender der gefälschten E-Mails verwenden die Täter Vodafone Service, Vodafone Online oder einfach nur Vodafone. Hinter den Spam-Nachrichten steht aber nicht das Unternehmen selbst. Wie im Fall der Telekom nutzen die Täter den Bekanntheitsgrad und großen Kundenstamm aus, um die Empfänger zu täuschen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

An folgenden Merkmalen lässt sich eine Nachricht der aktuellen Phishing-Welle erkennen:

  • Die enthaltene Kundennummer stimmt nicht mit der tatsächlichen Nummer überein.
  • Unvollständige Anrede mit fehlender Personalisierung: Die Nachricht beginnt nur mit “Liebe” oder “Guten Tag” anstatt den vollständigen Namen zu enthalten.
  • Die E-Mail enthält einen Link zu einem PDF-Dokument mit der Aufforderung zum Herunterladen.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Beim Erhalt einer verdächtigen E-Mai sollte diese anhand der genannten Punkte überprüft werden. Es ist ratsam, gefälschte E-Mails zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems durchführen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Vodafone hat seine Kunden umgehend über die E-Mails informiert und veröffentlichte darüber weitere Sicherheitshinweise auf der Unternehmens-Internetseite.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

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Quelle: Vodafone Pressearchiv 2014

Merkel-Phone für alle: Vodafone Secure Call für abhörsichere Telefongespräche

Vodafone und Secusmart wollen zusammen eine App für Sprachverschlüsselung anbieten. Die Anwendung Vodafone Secure Call für abhörsichere Telefongespräche richtet sich zunächst an Unternehmen. Vodafone will die vom Kanzler-Phone bekannten Sicherheitsoptionen aber massentauglich machen und breit vermarkten.

Die Abhörschutz-Experten von Secusmart haben bereits die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugelassene Technologie SecuSUITE entwickelt, die im Kanzler-Phone eingesetzt wird. Jetzt geht das Düsseldorfer Unternehmen eine Partnerschaft mit Vodafone ein, um die Sicherheit verschlüsselter Telefongespräche plattformunabhängig zugänglich zu machen.

Der Dienst Vodafone Secure Call sendet Gespräche als verschlüsselte Daten statt als normale Anrufe über das Mobilfunknetz. Das Angebot soll nach Möglichkeit weitestgehend in die normale Smartphone-Nutzung integriert werden. Da sich dies unter Android leichter umsetzen lässt, wird das Angebot Android-Nutzern zuerst zur Verfügung stehen. Weitere Plattformen sollen aber folgen.

Secure Call beschränkt sich nicht auf Vodafone-Kunden, sondern funktioniert auch mit SIM-Karten anderer deutscher Mobilfunkanbieter. Eine internationale Vermarktung schließt der deutsche Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum nicht aus.

Der Dienst wird wahrscheinlich als Abonnement angeboten werden. Als erste Zahl nannte Vodafone-Manager Philipp Lacor 12 Euro pro Monat und Gerät. Zum Starttermin gibt es von Vodafone noch keine Angaben.

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Quelle: dpa / na presseportal