Google Kalender für Android wird zum persönlichen Assistent mit neuen Gmail-Funktionen und neuem Design

Google hat eine neue Version der Kalender-App für Android vorgestellt. Die Anwendung präsentiert sich in ansprechend überarbeitetem Design und mit neuen Funktionen. Durch die bessere Zusammenarbeit mit Gmail trägt Google Kalender wichtige Ereignisse wie Flugdaten automatisch in den Tagesplaner ein.

Mit der neuen Version von Google Kalender bewegt sich die App einen Schritt weiter in Richtung eines persönlichen Assistenten. Die neuen Gmail-Funktionen sollen Ihnen bei der Organisation wichtiger Termine und Ereignisse Arbeit abnehmen. Google Kalender erhält automatisch Informationen aus Gmail zu Ihren Flugreservierungen, Konzertkarten oder Hotelbuchungen und legt entsprechend Termine in Ihrem Kalender an.Google Kalender für Android wird zum persönlichen Assistent mit neuen Gmail-Funktionen und neuem Design

Aber nicht nur Abflug- oder Ankunftszeit finden Sie dann automatisch in Ihrem Kalender, sondern auch Wichtiges wie Flugnummer, Gate und Check-In-Zeiten sowie die Telefonnummer Ihres Hotels oder Abholzeit Ihrer Konzertkarten. Eventuelle Änderungen und Verspätungen übernimmt Google Kalender automatisch.

Zeit Sparen mit intelligente Vorschlägen

Wenn Sie einen Termin manuell anlegen, schlägt Ihnen Google Kalender in der neuen Version Passendes wie Namen, Personen und Orte vor. Mit der Zeit lernt die App Ihre Vorlieben kennen und reagiert entsprechend.Google Kalender wird zum persönlichen Assistenten

Neue Ansicht des Terminplaners

Um den Kalender lebendiger zu gestalten, bietet Google eine neue Ansicht des Terminplaners einschließlich Fotos und Karten der entsprechenden Orte. Städteansichten Ihrer Reiseziele bereichern Ihren Kalender ebenso wie Illustrationen für private und geschäftliche Veranstaltungen. Die Bilder bietet einen Wiedererkennungswert und helfen Ihnen, sich unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet schnell in Ihren Terminen zurechtzufinden.

Die neue Version von Google Kalender funktioniert mit allen Geräten mit Android 4.1 oder höher. Die App steht anfangs zunächst nur mit Android 5.0 Lollipop zur Verfügung und ist in den kommenden Wochen im Google Play Store verfügbar. Eine eigene iOS-Version ist ebenfalls in Arbeit.

Quelle: Official Gmail Blog

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Ebola: Vorsicht vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware zur Ebola-Epidemie

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky warnen vor einer Welle von Spam-Nachrichten zur aktuellen Ebola-Epidemie. Betrüger und Cyber-Kriminelle nutzen aktuelle Nachrichten und Ereignisse aus, um die Glaubwürdigkeit ihrer Phishing-E-Mails zu erhöhen. Im September 2014 war Deutschland weltweit das Ziel Nummer eins von Mails mit Schadsoftware.

Spam-E-Mails mit Schadsoftware: Deutschland auf dem ersten Platz der Empfänger

Im September 2014 machten Spam-Nachrichten rund zwei Drittel des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus. Jede neunte E-Mail mit Schadsoftware im Anhang hat Kaspersky bei deutschen Empfängern entdeckt. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland damit auf Platz eins, vor Großbritannien und den USA.Ebola: Kaspersky warnt vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware  zur Ebola-Epidemie

Die Urheber der Spam-Nachrichten wollen vor allem Schadsoftware verbreiten: In neun von zehn Fällen handelt es sich bei den gefährlichen E-Mail-Anhängen um Trojaner, die es auf PayPal-Konten abgesehen haben. Eine HTML-Nachricht imitiert ein PayPal-Formular, in das der Empfänger Daten zur Aktualisierung eintragen soll. Besondere Vorsicht ist beim Umgang und der Eingabe von Kreditkartendaten gegeben.Ebola: Kaspersky warnt vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware  zur Ebola-Epidemie

Ebola: Spam-Epidemie aus aktuellem Anlass

Im September 2014 versuchten Betrüger und Cyber-Kriminelle vor allem, sich die aktuelle Nachrichtenlage zur Ebola-Epidemie und der Ausbreitung der Krankheit zunutze zu machen. Die Muster der verschickten Nachrichten funktionieren nach einem gleichen Schema: Eine angeblich an Ebola erkrankte Frau aus Liberia sucht nach einer Hilfsorganisation als Erbe ihres immensen Vermögens. Andere E-Mails handeln von einer Ebola-Konferenz der Weltgesundheitsorganisation und versprechen hoch dotierte Jobs.Ebola: Kaspersky warnt vor Spam-E-Mails und Phishing mit Schadsoftware  zur Ebola-Epidemie

Gerade bei ungefragt erhaltenen E-Mails zum Thema Ebola ist Vorsicht geboten. Typische Hinweise auf Spam und Phishing-Versuche sind grammatikalische und orthografische Fehler, eine vom Inhalt abweichende Betreff-Zeile, das Fehlen einer persönlichen Anrede und die Abfrage von persönlichen Daten sowie verdächtige Anhänge.

Weitere Hinweise zu Spam-Nachrichten zum Thema Ebola und die wichtigsten Ereignisse des vergangenen  Monats finden Sie im Viruslist-Spamreport für September 2014.

Quelle / Bilder: Kaspersky

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Microsoft Office für Mac: Erste Bilder zeigen Outlook in der Version 16

Microsoft arbeitet an einer neuen Office-Version für Mac. Auf ersten Bildern der neuen Version 16 von Outlook ist das überarbeitete Design der Anwendung zu sehen. Bei den Funktionen passt das Unternehmen die Anwendung an Outlook 2013 für Windows an.

Microsoft Office für Mac liegt hinter der Windows-Version zurück, doch jetzt schickt sich das Unternehmen an, die Überarbeitung in Angriff zu nehmen. Auf chinesischen Screenshots von cnBeta zeigt sich eine Benutzeroberfläche, welche die Transparenz von Mac OS X 10 Yosemite integriert. Dank hochauflösender Icons unterstützt Outlook 16 für Mac auch Retina-Displays.Microsoft Office für Mac: Erste Bilder zeigen Outlook in der Version 16

Die E-Mail-Anwendung erhält außerdem Anbindung an das Benachrichtigungscenter von Mac OS X Yosemite, so dass Sie auch mit der neuen Outlook-Version all Ihre E-Mail-Benachrichtigungen an zentraler Stelle erhalten.Microsoft Office für Mac: Erste Bilder zeigen Outlook in der Version 16

Im unteren Bereich finden sich Kategorien für E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben und weitere Dinge. Mit Office 2011 für Mac hat Microsoft die sogenannte Ribbon-Oberfläche eingeführt, die sich auch in Office 16 wiederfindet.Microsoft Office für Mac: Erste Bilder zeigen Outlook in der Version 16

Microsoft hat noch keinen Veröffentlichungstermin für Office 16 für Mac genannt. Gerüchten zufolge soll das neue Office-Paket aber noch dieses Jahr erscheinen.

Quelle / Bilder: cnBeta

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Google Inbox sortiert Ihre E-Mails automatisch und bietet Erinnerungen sowie Gestensteuerung

Mit Inbox hat Google eine neue E-Mail-App vorgestellt. Inbox bietet eine automatische und intelligente Gruppierung von Nachrichten sowie Gestensteuerung und Erinnerungen. Wie auch bei der Einführung von Gmail lässt sich das Angebot zunächst nur per Einladung nutzen.

Die neue E-Mail-App Google Inbox sortiert Ihre Nachrichten automatisch

Inbox ist keine Überarbeitung von Gmail, sondern eine eigenständige und grundverschiedene App. Das Angebot vereint Elemente aus Google Now mit Gmail sowie der aus Mailbox bekannten Gestensteuerung. Durch Wischgesten können Sie E-Mails archivieren oder löschen. Außerdem kann Inbox an Nachrichten erinnern, entweder zu einem bestimmten Zeitpunkt oder an einem festgelegten Ort. Ebenso lassen sich E-Mails in Aufgaben einer To-Do-Liste verwandeln. Zusätzlich integriert Inbox Google Now und zeigt Erinnerungskarten für Termine und wichtige Ereignisse im Posteingang an.

Der große Unterschied zur Gmail-App liegt in der automatischen Vorsortierung von E-Mails. Statt mehreren Posteingängen oder Ordnern für unterschiedliche Nachrichten gruppiert Inbox E-Mails nach Themen. Fluginformationen und Hotelreservierung fallen beispielsweise in die Kategorie Urlaub. Inbox stellt Zusammenhänge her und erlaubt die gemeinsame Verarbeitung gruppierter Nachrichten und das schnelle Auffinden relevanter Informationen.

Inbox steht momentan für Android, iOS und als Web-Version zur Verfügung. Der Dienst erfordert allerdings eine Einladung, die Sie per E-Mail an inbox@google.com anfordern können.

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Quelle / Bilder: Official Gmail Blog

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News des Tages: Google Inbox, Google Earth für Android, Assassin’s Creed: Unity

Google stellt mit Inbox eine neue E-Mail-App mit Gestensteuerung und intelligenter Sortierung der Nachrichten vor, Google Earth für Android verbessert die Darstellung und Geschwindigkeit und Assassin’s Creed: Unity hat erstaunlich hohe Systemanforderungen – die News des Tages.

  • Remember When: Die iOS-App Remember When durchsucht Ihre Facebook-Fotos nach großen Momenten und bietet die Möglichkeit, die Bilder direkt mit Freunden über Apps wie WhatsApp, Facebook  Messenger oder Twitter zu teilen. Die App soll helfen, wieder in Kontakt mit Freunden und den guten alten Zeiten zu kommen.
  • AVG AntiVirus Free: Die kostenlose Antiviren-Lösung ist jetzt auch für Android-Geräte erhältlich. AVG AntiVirus Free für Android bietet speziell Schutz für mobile Geräte.
  • Google Inbox: Mit Inbox hat Google eine neue E-Mail-App für Android, iOS und als Web-Version vorgestellt. Inbox bietet eine Mailbox-ähnliche Gestensteuerung und gruppiert Nachrichten intelligent nach Themen, so dass keine Ordner notwendig sind. Zusätzlich integriert die App Google Now-Erinnerungen.

Updates

  • Avast Free Antivirus 2015: Avast hat die neue Version der Antiviren-Anwendung Avast Free Antivirus 2015 veröffentlicht. Die drei Hauptfunktionen sind der Scanner zum Finden und Entfernen von Viren, Schadsoftware und alten Dateien, eine Browser-Überprüfung zur Entfernung unerwünschter Toolbars und die Überwachung des Heimnetzwerks.
  • Android 5.0 Lollipop: Am 3. November 2014 erscheint das neue Tablet Nexus 9 – als erstes Gerät mit dem neuen Betriebssystem Android Lollipop. Allerdings ist noch unklar, wann Google die neue Version für weitere Geräte zur Verfügung stellen wird.
  • Google Earth für Android: Google aktualisiert Google Earth für Android und verbessert vor allem die Geschwindigkeit der App. Eine Überarbeitung der 3D-Darstellung bringt außerdem eine schärfere und bessere Darstellung von Landschaften und Städten. Zusätzlich hat Google die Einbindung eigener Karten vereinfacht.
  • Wunderlist: Die To-Do-App Wunderlist erhält eine Discover-Funktion. Damit können Sie öffentliche Listen rund um alle Themen entdecken und zu Ihren eigenen Listen hinzufügen.

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Die besten E-Mail-Apps für das iPhone

Elektronische Post lesen wir nicht nur auf unserem PC im Büro oder zu Hause. Mit dem iPhone lesen wir Nutzer unsere E-Mails überall. Sie müssen sich allerdings nicht mit der vorinstallierten Standard-App Mail zufrieden geben.

Wir empfehlen Ihnen drei kostenlose Apps zur Verwaltung Ihrer E-Mails auf dem iPhone, iPad und iPod Touch.

InboxCube

InboxcubeInboxCube ordnet alle eingehenden Nachrichten in verschiedenen Kategorien und hält so Ordnung in Ihrem Postfach.

In der Ansicht erscheinen Würfel, die Ordner enthalten. Sie fügen selbst welche hinzu oder entfernen diese wieder nach Belieben.

Ein Würfel enthält beispielsweise Fotos oder auch Word Dokumente. Dort finden Sie dann alle Nachrichten mit Bildern oder Word-Dokumenten im Anhang. Sie können auch einen Favoriten-Ordner erstellen. Dort finden Sie die für Sie wichtigsten E-Mails.

InboxCube - Home e aggiunta cubi

Der Startbildschirm der App und die Seite mit hinzugefügten Würfeln.

Die App bietet außerdem eine praktische Vorschau. Greifen Sie auf den Würfel Foto zu, sehen Sie als Nachrichtenvorschau beispielsweise direkt die angehängten Fotos. Mit einer geschickten Würfelwahl gestaltet sich die Suche nach interessanten Inhalten einfacher als bei der Standard-App.

InboxCube - Cubo Attachments e cubo Foto

Die Verwaltung der E-Mails erinnert an Mailbox: Zum Löschen ziehen Sie die E-Mail-Vorschau nach links. Zum Antworten, Weiterleiten oder Verschieben hingegen ziehen Sie diese nach rechts und wählen die entsprechende Option.

InboxCube - Swipe a sinistra e a destra

Für die Einrichtung des Kontos muss man etwas Zeit investieren. Das lohnt sich aber, wenn man den Dienst langfristig nutzt.

InboxCube verwaltet zudem mehrere Konten und präsentiert mit seinen praktischen Funktionen eine gute Alternative zur klassischen iPhone-App.

Inbox Cube herunterladen

AltaMail

AltaMail

AltaMail verspricht, Ihren Posteingang immer geordnet zu halten. Mit unterschiedlichen Werkzeugen setzt man E-Mail-Filter. Zusätzlich richten Sie intelligente Ordner nach Ihren Bedürfnissen ein.

Die Organisation von AltaMail erinnert an Desktop-Clients für E-Mails wie unter anderem Outlook.

AltaMail - Edit template e smart folder

Außerdem können Sie mit weiteren Werkzeugen Anhänge komprimieren oder dekomprimieren, verschiedene Dateien in PDFs umwandeln oder Aktennotizen hinzufügen. Die Liste der Einstellungsvarianten ist lang. Daher ist etwas Einarbeitungszeit notwendig, bis Sie alle Funktionen kennen.

AltaMail - Swipe left e right

AltaMail herunterladen

CloudMagic

CloudMagic

CloudMagic präsentiert sich mit einer ansehnlichen Grafik als nützlicher E-Mail-Client. Die App integriert zudem andere Apps wie Evernote, Pocket, OneNote und Trello.

So bewältigen Sie alle Nachrichten, E-Mails oder Notizen innerhalb einer App, ohne von einer Anwendung zur nächsten springen zu müssen.

CloudMagic - Addon e Evernote

Außerdem können Sie mit CloudMagic den Nachrichtenverlauf überwachen, indem Sie sich einen Alarm stellen. So vergessen Sie beispielsweise keine wichtigen Termine mehr.

CloudMagic - aggiungi follow up

CloudMagic herunterladen

Kleiner Freund und Helfer

Trotz schneller WhatsApp-Chats und der Kommunikation über soziale Netzwerke wie Facebook gehört die E-Mail immer noch zu unserem ständigen Begleiter.

Auf dem iPhone oder iPad lässt sich der Posteingang schön und einfach ordnen, sodass man immer den Überblick behält. Die neue Funktion Kontinuität erleichtert die Verwaltung der E-Mails erheblich.

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Posteo: Neues Design bereitet komplette Verschlüsselung des Postfachs vor

Der sichere und grüne Berliner E-Mail-Betreiber Posteo hat gestern seine neue Benutzeroberfläche für den Webmailer veröffentlicht. Mit dem neuen Design schließt Posteo zu anderen Mail-Betreibern wie den E-Mail Made in Germany-Anbietern Web.de, GMX.de oder T-Online auf.

Die neue Oberfläche löst die bislang stark an die frühen 2000er Jahre erinnernde Oberfläche ab und vereinfacht unter anderem die Bedienung. Moderne und grafisch komplett überarbeitete Menüpunkte ersetzen die bislang quadratischen Knöpfe und fehl-platzierten Bedienelemente wie dem Nachricht senden-Knopf in der alten Benutzeroberfläche. Beibehalten hat Posteo die unter Nutzern beliebte, klare Struktur. Neben dem Posteingang haben auch das Adressbuch und der Kalender ein neues Aussehen erhalten.

Die neue Benutzeroberfläche des Posteo-Posteingangs.

Vorbereitungen für die Komplettverschlüsselung

Bei der Neugestaltung des Designs hat Posteo auch am technologischen Unterbau gearbeitet. Posteo bereitet damit die für diesen Herbst geplante komplette Verschlüsselung des E-Mail-Postfachs vor. Im Mai hatte Posteo bereits den Verschlüselungs-Standard DANE/TLSA eingeführt und damit die Sicherheit bei der Übertragung von E-Mails erhöht.

Außerhalb der Übertragung liegen E-Mails bislang jedoch lediglich auf zentral verschlüsselten Festplatten, wie wir in unserem Artikel Alternative zu T-Online und GMX: Wie sicher ist Posteo? erklären. Rein theoretisch ist daher ein Zugriff auf E-Mails durch die Mitarbeiter des Anbieters möglich.

Ab Herbst geht man daher einen Schritt weiter: Ab dann kann man das gesamte E-Mail-Postfach mit dem Nutzerkennwort verschlüsseln. Wie genau das aussieht, erklärt Posteo bislang nicht. Es wird jedoch “mehrere Optionen zur Verschlüsselung” geben, “nicht nur eine”, wie uns Patrik Löhr von Posteo sagte. Genauere Details, der als OpenSource-Lösung geplanten Verschlüsselungsmethode veröffentlicht Posteo beim Start im Herbst. Spätestens ab dann hat niemand mehr die Möglichkeit auf einen unbefugten Zugriff – ein sicheres Kennwort vorausgesetzt.

Screenshots

Die neue Benutzeroberfläche von Posteo ist ab sofort für alle Nutzer des E-Mail-Anbieters verfügbar und in den Einstellungen unter Benutzeroberfläche -> Oberflächendesign zu finden. Das alte Design bleibt dort noch bis zum Frühjahr 2015 verfügbar und wird dann abgestellt. Einen Vergleich der Designs bieten die folgenden Bildschirmaufnahmen.

Posteo-Posteingang: Alt vs. neu

Posteo-E-Mail-Schreiben: Alt vs. neu

Posteo-Adressbuch: Alt vs. neu

Posteo-Kalender: Alt vs. neu

Was halten Sie von der neuen Benutzeroberfläche von Posteo? Eine längst fällige Überarbeitung oder überflüssiger Schnickschnack? Schreiben Sie einen Kommentar.

Mozilla schließt kritische Sicherheitslücke in Firefox und Thunderbird

Mozilla hat das dritte Update für Firefox 32 veröffentlicht. Die neue Version 32.0.3 schließt eine kritische Sicherheitslücke im Browser. Auch die E-Mail-Anwendung Mozilla Thunderbird erhält ein Sicherheitsupdate auf die Version 31.1.2.

Mozilla reagiert mit den neuesten Aktualisierungen für Firefox und Thunderbird auf eine kritische Sicherheitslücke. In den Netzwerk Sicherheitsdiensten (Network Security Services, kurz NSS) findet sich eine Schwachstelle, die Angreifern das Fälschen von Sicherheitszertifikaten ermöglicht. Sicherheitsexperten von Intel Security und Inria in Paris haben die Lücke unabhängig voneinander entdeckt und gemeldet.

Mozilla hat die Schwachstelle in den Network Security Services geschlossen und alle betroffenen Anwendungen aktualisiert.

Quelle: Mozilla

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Spam-E-Mails: So wehren Sie sich gegen unerwünschte Nachrichten

Ein Wundermittel zur Genesung von Krankheiten, ein todsicheres Gewinnspiel, ein Börsenmakler braucht dringend Ihre Hilfe – Spam-Mails überfluten täglich unseren Posteingang.

E-Mail-Anbieter wie beispielsweise Gmail oder Outlook bieten zwar hervorragende Spam-Filter in Ihrem Konto. Trotzdem landen immer wieder lästige Nachrichten in Ihrem elektronischen Postfach.

Mit den folgenden Tipps und Tricks reduzieren Sie diese Spam-Flut erheblich.

Einweg-E-Mail-Adressen erstellen

Sobald Spammer Ihre E-Mail-Adresse in die Finger bekommen haben, haben Sie ein Problem. Diese freundlichen Herrschaften handeln mit E-Mail-Adressen und verschicken ungeniert Spam.

ChiocciolaEinweg-Adressen können hier eine Lösung sein. Diese Adressen leiten die erhaltenen Nachrichten an Ihre echte E-Mail-Adresse weiter. So bleibt diese für Spam-Versender unbekannt.

Um sich beispielsweise bei einem Online-Dienst anzumelden, nutzen Sie eine dieser besagten Adressen. Gelangt die Einweg-Adresse an einen Spam-Verteiler, löschen sie diese einfach.

Zahlreiche Firmen wie Spamex bieten die Dienstleistung zur Erstellung solcher Wegwerf-Adressen an. Spamex steht 30 Tage kostenlos zur Verfügung und hat zahlreiche Optionen zur Personalisierung. YOPmail ist ein kostenloser Service. 33mail hingegen bietet drei unterschiedliche Kontoarten – ein kostenloses und zwei Bezahl-Konten.

HTML im Postfach deaktivieren

Über HTML-Codes in der E-Mail erfährt der Absender, sobald Sie die Nachricht öffnen. Ab diesem Moment weiß der Spammer Bescheid, dass dieses Konto existiert und aktiv ist und verkauft die Adresse eventuell weiter.

Sie sollten also den HTML-Code in der Nachricht deaktivieren.

Als Outlook-Nutzer gehen Sie auf Datei > Optionen > Trust Center > Trust Center Einstellungen > E-Mail Sicherheit und klicken auf das Kontrollkästchen Alle Standardnachrichten nur im Text-Format lesen. Dieser Schritt bietet zusätzlichen Schutz.

Read email in plain text

Zu offensichtliche elektronische Postadressen vermeiden

Die Adressen mit namenachname@irgendetwas.com machen einen seriösen und professionellen Eindruck, sind aber auch leichter zu finden.

Spam-Versender geben nach dem Zufallsprinzip oft vorkommende Namen ein und senden die Nachrichten an die meistgenutzten Domains wie @gmail.com, @web.de oder @outlook.com.

Für einen Namen wie Name Hans Müller empfehlen wir Ihnen eine Adresse wie h.mueller@irgendwas.com oder auch h_mueller@irgendwas.com eher als hansmueller@irgendwas.com. Nach den ersten beiden Versionen sucht man weniger. Daher sind diese auch um einiges sicherer.

Spammern nicht antworten

Many mails

Auf unerwünschte Nachrichten zu antworten ist eine schlechte Idee. Befindet sich in dem angeblichen Newsletter ein Link zum Abmelden, sollten Sie auch diesen nicht anklicken. Denn so wissen die Spammer wieder über die Aktivität des Kontos Bescheid uns verkaufen Ihre E-Mail-Adresse an andere Spammer weiter.

Verlorener Kampf gegen Spammer

Unternehmen Sie keinen Versuch zur Rache an Ihren Spammern. Dienstleister wie MailBait fluten zwar die Posteingänge Ihrer Spammer. Ob Sie mit einer Gegenattacke tatsächlich Erfolg haben, ist äußerst zweifelhaft.

Ein hilfreiches Mittel

Zum Schutz gegen Spam-Mails eignen sich am besten Anti-Spam-Programme wie SPAMfighter für Windows-Rechner. Dieser basiert auf gesammelten Hinweisen der großen Nutzer. Alternativ kann man Programme wie Kaspersky Internet Security benutzen, einen umfassenden PC-Schutz mit zusätzlichem Spam-Filter.

Für Mac-Nutzer eignet sich SpamSieve. Dieses intelligente Anti-Spam-Programm verbessert seinen Spam-Filter kontinuierlich.

Mit gesundem Menschenverstand und einigen guten Hilfsmitteln halten Sie Ihr E-Mail-Konto frei von unerwünschten Nachrichten.

Haben Sie weitere Tipps gegen Spam? Schreiben Sie einen Kommentar.

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Datendiebstahl: Zugangsdaten zu 5 Millionen Gmail-Konten kursieren im Netz

In einem russischen Sicherheitsforum sind Zugangsdaten zu rund 5 Millionen Gmail-Konten aufgetaucht. Die Herkunft der Daten ist unklar, angeblich sollen aber mehr als die Hälfte der E-Mail-Adressen und Passwörter funktionieren. Nutzer, die ihre Adresse auf der Liste finden, sollten aus Sicherheitsgründen ihr Passwort ändern.

Die Liste von Nutzerdaten enthielt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sowohl Nutzerkennungen und Passwörter für Gmail, Google+ und weitere Google-Dienste. Die Betreiber des Bitcoin Security-Forums haben aber inzwischen zumindest die Passwörter entfernt. Auf diese Weise können Anwender noch überprüfen, ob sich ihre Daten auf der Liste finden.

Bislang ist nicht bekannt, woher die Daten stammen, wie alt die Zugangsdaten sind und wie viele wirklich real existierende Konten sind.

Als generelle Sicherheitsmaßnahme gilt: Nutzer sollten für jedes Konto ein eigenes, sicheres Passwort verwenden und dieses regelmäßig ändern. Wir haben zudem weitere Tipps gegen Passwort-Diebstahl zusammengefasst und erklären, wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung funktioniert und zusätzlichen Schutz bieten kann.

Quelle: Bitcoin Security Forum

Via: RT

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