Snowden-Interview, Adblock für Safari, Facebook wird uninteressant – der Nachrichtenüberblick

Snowden-Interview, Adblock für Safari und Facebook – Softonic hat die wichtigsten Nachrichten von heute zusammengefasst.

  • NSA-AffäreEdward Snowden stellt sich am Donnerstag der Internetgemeinde für ein Interview. Eine Stunde lange dürfen sich Interessierte unter freesnowden.is/asksnowden an den Whistle-Blower wenden, der die NSA-Affäre aufgedeckt hat.
  • Facebook war gestern: Instagram ist das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Welt – sagt eine Studie von Global Web Index. Instagram erreichte im vergangenen Jahr 23 Prozent mehr Nutzer als ein Jahr zuvor. Marktführer Facebook hingegen büßte drei Prozent ein.
  • Facebook verliert 80 Prozent seiner Nutzer: Eine Studie der University of Princeton befasst sich ebenfalls mit dem Thema Facebook und wagt einen Blick in die Zukunft. Diese sieht sehr düster aus. So glauben die Autoren, dass die Nutzerbasis von Facebook in den Jahren 2015 bis 2017 um 80 Prozent einbricht.
  • Bezahlte YouTube-Videos: Microsoft und EA haben YouTube-Videoblogger dafür bezahlt, sich positiv über ihre eigenen Produkte zu äußern. Während sich viele YouTuber in ihrer Integrität verletzt fühlen, äußerten sich die betroffenen Unternehmen nüchtern und erklären, dass es sich um ganz normale Marketing-Partnerschaften handele.
  • iPhone im Auto: In diesem Jahr will Apple das mit iOS 7 angekündigte iOS im Auto auf den Markt bringen. Nun sind auf Twitter erste Screenshots der Navigation von einem iPhone im Bordcomputer des Autos aufgetaucht. Die Bilder zeigen, dass Apple deutlich am Design von iOS in the Car gearbeitet hat.
  • Werbeblocker: Adblock Plus, das beliebte Browser-Add-on zum Ausblenden von nerviger Werbung, gibt es ab sofort auch für den Safari-Browser von Apple. Das Add-On läuft mit der Windows– und Mac-Version des Browsers.
  • Trailer zum inoffiziellen C&C: Command & Conquer Renegade X soll am 26. Februar als offene Beta auf den Markt kommen. Als Beweis dafür, wie weit man mit der Entwicklung des inoffiziellen Renegade-Nachfolgers schon ist, haben die Entwickler nun einen Trailer veröffentlicht. Der Trailer zeigt unter anderem das Gameplay von Rennegade X, welches sich nicht von der Originalversion aus dem Jahr 2002 unterscheidet.
  • Neue Demo: Am Freitag erscheint die erste Auflage von Das Schwarze Auge: Blackguards. Bereits jetzt kann man bei 4Players die Demo-Version des Spiels für Windows und Mac herunterladen. In der Demo probiert man das erste Kapitel des Spiels aus.

Chrome-Browser für Windows 8: Komplettversagen von Google!

Während Firefox noch bastelt, hat Google seine Tablet-Version von Chrome bereits veröffentlicht. Einen Preis verdient der Suchgigant dafür nicht.

Der Windows 8 Modus für Chrome ist eine lieblose und unbrauchbare Mogelpackung!

Die Welt titelt: “Google schleust trojanisches Pferd in Windows 8 ein“. Das beschreibt Googles Motivation ganz treffend. Durch die Browser-Hintertüre schmuggelt Google sein Web-Betriebssystem Chrome OS auf die Windows 8 Oberfläche. Ein genialer Coup? Mitnichten!

Unbrauchbarer Windows 8 Modus von Chrome

Im Gegensatz zum trojanischen Pferd aus der Antike steht hier sicherlich keine Eroberung an. Denn der Windows 8 Modus von Google Chrome verdient seinen Namen nicht! Was hier als “Modus” beschrieben wird, ist nichts anderes als eine Vollbildansicht des Desktop-Browsers auf der neuen Windows 8 Oberfläche, mit ein paar Extra-Knöpfen für Chrome OS. Und ja, einer Uhr!

Für Tablets und Touchscreens ist der so genannte Windows 8 Modus vollkommen ungeeignet. Die Bedienelemente sind viel zu klein zum Antippen, Zoom-Gesten funktionieren nicht und wer Text markieren will, muss sich erst eine Maus anschaffen.

Und den praktischen Snap-Modus von Windows 8.1 für eine Nebeneinanderansicht kann man auch vergessen. Chrome passt die Ansicht von offenen Webseiten nicht automatisch an, Webseiten werden einfach nur zur Hälfte angezeigt.

Doch, halt! Man kann doch im Windows 8 Modus wie auf dem Desktop auch zwei Chrome-Fenster nebeneinander platzieren! Ja, stimmt. Doch wer erst einmal versucht hat, zwei Desktop-Programmfenster mit dem Finger anzuordnen, weiß wovon ich rede. Von den schmalen Scroll-Leisten ganz zu schweigen. Niemand hat so schmale Finger! Das Hoch- und Runterscrollen funktioniert gerade noch, horizontales Verschieben per Touch-Geste aber schon nicht mehr.

Chrome OS? Ebenso unbrauchbar!

Was hat es also mit diesem Trojaner auf sich? Google will uns Chrome OS unterjubeln. Das ist auch in Ordnung, denn Chrome OS ist nicht schlecht und bietet unzählige praktische Apps. Doch wenn man an der Bedienung scheitert, wen interessieren dann die Chrome Apps auf Windows-Tablets? Wie der Chrome-Browser sind auch Chrome-Apps bislang auf Desktop-Systeme mit Tastatur und Maus ausgelegt. Auf dem Desktop ist das eine feine Sache. Dort sollte man Google Chrome aber bis auf weiteres lassen.

Solange Google nicht nachbessert, kommt mir Chrome nicht auf die Touch-Oberfläche. Da greife ich doch lieber gleich zum noch nicht ganz fertigen Windows 8 Modus von Mozilla Firefox. Der verdient seinen Namen jedenfalls.

Mehr zum Thema

Checkliste zum Datenklau: So machen Sie Ihre E-Mail und Passwörter wieder sicher

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 21. Januar 2014 einen groß angelegten Identitätsdiebstahl aufgedeckt. Ein Botnetz hatte 16 Millionen Online-Identitäten, E-Mail-Adressen und Passwörter ausgespäht. Betroffene des Diebstahls müssen nun ihre Online-Identität neu absichern, doch ein einfach geändertes Passwort reicht aufgrund der Art des Diebstahls nicht. Diese Checkliste zeigt Ihnen, wie Sie reagieren sollten, wenn auch Ihre Online-Identität entwendet wurde.

Passwort ändern ist nicht der erste Schritt

Ob Sie betroffen sind oder nicht, können Sie beim BSI überprüfen. Auf sicherheitstest.bsi.de können Sie ihre E-Mail-Adresse eingeben. Sind auch Sie Opfer des Daten-Diebstahls, erhalten Sie anschließend eine E-Mail, mit einem Betreff-Code.

Die Besonderheit des aktuellen Datendiebstahls ist die Art und Weise wie die Online-Kriminellen die Daten entwendet haben. Ein sogenanntes Botnetz, das über Malware Computer angreift und ausspioniert, hat die Daten zu großen Teilen direkt von den Computern der Nutzer gestohlen. Anders als zum Beispiel beim Adobe-Hack im vergangenen Jahr haben sich die Angreifer nicht Zugang zu einer zentralen Datenbank verschafft und die Daten entwendet.

Ist der Virenschutz der betroffenen Nutzer veraltet, kann es sein, dass die Malware den Computer weiterhin ausspioniert. Ändern Sie also das Passwort und geben Sie es auf einem infizierten Computer ein, besteht die Chance, dass auch das neue Passwort in die Hände der Online-Kriminellen gerät.

1. Schritt: Computerliste erstellen

Noch bevor Sie irgendetwas unternehmen, sollten Sie eine Liste aller Computer oder Smartphones erstellen, die Sie zum Abrufen von E-Mails nutzen. Dazu gehören Android-Smartphones genauso wie gelegentlich genutzte Computer von Freunden, der Büro- und der Familien-PC. Auch kann es sein, dass Ihre Daten an einem öffentlichen PC in einem Internet-Café gestohlen wurden oder Sie sich über ein unverschlüsseltes WLAN, einem sogenannten Hotspot ins Internet eingewählt haben und Ihre Daten auf unsicheren Internetseiten eingegeben haben.

2. Schritt: Viren- und Malware-Test

Haben Sie die vollständige Liste von Computern und Smartphones erstellt, müssen Sie jeden Computer und jedes Android-Smartphone auf Viren- und Malware überprüfen. Hierzu müssen Sie:

  1. installierte Anti-Viren-Software auf den neusten Stand bringen oder
  2. eine Anti-Viren-Software herunterladen und installieren

Gesamtvergleich der besten Antiviren-Software 2013. (Quelle: Softonic)

Der große Softonic Antiviren-Vergleich 2013 zeigt Ihnen, welcher Virenschutz gut ist und größte Sicherheit bietet. Nicht jede Software muss dabei Geld kosten. Wie Sie infizierte Computer von Viren befreien zeigt auch diese Anleitung.

Viren und Schadsoftware gibt es nicht mehr nur für den PC. Auch Smartphones können betroffen sein. Wie Sie auch Ihr Android-Smartphone vor Viren und Schadsoftware schützen zeigt diese Anleitung.

Auch wenn Mac-Nutzer eher selten zu Opfern von Schadsoftware gehören, sollten Sie auch hier einen Schutz installieren, wenn Ihre Daten entwendet wurden und Sie ausschließlich Mac-Computer nutzen. Erst im Dezember 2013 hat AVG einen neuen Virenschutz für den Mac auf den Markt gebracht. AVG AntiVirus für Mac (Download) schützt nicht nur den Mac, sondern überprüft auch Android-Smartphones auf Schadsoftware.

Haben Sie alle Computer und Smartphones überprüft und haben eventuelle Schadsoftware entfernt, können Sie Ihre Passwörter ändern.

3. Schritt: Passwort sicher ändern

Unser Kollege Fabrizio Ferr-Benedetti hat erst im Dezember eine Anleitung zum Umgang mit gestohlenen Passwörtern veröffentlicht und fasst die wichtigsten Tipps & Tricks für maximalen Datenschutz zusammen. Die wichtigste Regel beim Ändern des Passwortes: Einfach eine Zahl anhängen reicht nicht. Auch sind Passwörter wie 123456 oder password nicht sicher.

Wie Sie ein sicheres Passwort erstellen erklären wir in dieser Anleitung.

Sollten Sie sich anschließend immer noch unwohl fühlen, prüfen Sie unsere Anleitung zur Privatsphäre im Internet. Unsere Checkliste umfasst 14 Tipps und Tricks mit denen Sie sich im Internet schützen können.

4. Schritt: Liste anderer Online-Accounts erstellen

Der letzte Schritt wird gerne von Nutzern vergessen, ist aber genauso wichtig. Erstellen Sie eine Liste aller Internetseiten, auf denen Sie die gleichen Login-Daten oder dasselbe Passwort verwenden wie für Ihre E-Mail-Adresse.

5. Schritt: Passwörter ändern

Haben Sie die Liste erstellt, müssen Sie nun für jeden Account das Passwort ändern. Wichtig: Sie sollten niemals für mehrere Dienst dasselbe Passwort nutzen. Haben Sie vielleicht schon einmal über einen Passwort-Manager nachgedacht?

Passwort-Manager wie 1Password (hier unser erster Eindruck der neusten Mac-Version) speichern die Login-Daten für unzählige Internetdienste, Programme, das Online-Banking und selbst die Kreditkarte in einer verschlüsselten Datenbank direkt auf Ihrem Computer. Mit Begleit-Apps für das iPhone, Android-Smartphone oder Windows Phone haben Sie Passwörter unterwegs sicher dabei, Plugins für den Internetbrowser fügen die Login-Daten außerdem automatisch in die passenden Felder ein. Darüber hinaus helfen die Programme beim Erstellen von sicheren, kryptischen Passwörtern.

6. Schritt: Regelmäßige Updates

Der letzte aber genauso wichtige Schritt betrifft die Zukunft. Halten Sie Ihre Antivirus-Software auf dem aktuellen Stand und ändern Sie regelmäßig Ihre Passwörter.

Hat Ihnen die Anleitung geholfen? Haben Sie noch Fragen oder Ängste? Kommentieren Sie den Artikel, das Softonic-Team hilft Ihnen gerne weiter.

Malware-Betreiber stehlen 16 Millionen E-Mail-Adressen – sind auch Ihre Daten betroffen?

Das Bundesamt für Sicherheit (BSI) hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass Botnetze 16 Millionen digitale Identitäten erbeutet haben. Über einen Schnelltest kann man prüfen, ob die eigene Identität betroffen ist. Doch aktuell gehen die Server des BSI regelmäßig unter der Last der Nachfragen in die Knie.

UPDATE: Wenn Sie vom Datendiebstahl betroffen sind, sollten Sie unsere Checkliste zum Datenklau durchlesen. In sechs Schritten erklären wir Ihnen, was Sie tun sollten um ihre Online-Identität wieder sicher zu machen und auch in Zukunft sicher zu bleiben.

Das BSI hat die Liste von gestohlenen Identitäten aus Analysen von Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden erhalten, welche die Tätigkeiten von Botnetzen überwacht haben. Betroffen sind demnach 16 Millionen E-Mail-Adressen und die dazu gehörigen Passwörter. Ob man zu den betroffenen Nutzern gehört kann man auf sicherheitstest.bsi.de herausfinden. Wichtiger Hinweis den man schnell überliest: Nur wenn man nach Eingabe der E-Mail-Adresse beim BSI eine E-Mail mit einem Prüfcode erhält, ist die eigene Online-Identität betroffen. Befindet sich die eigene E-Mail-Adresse nicht in der BSI-Datenbank, erhält man keine Nachricht.

Nur wenn der Betreff-Code angezeigt wird, ist die Prüfung erfolgt.

Server des BSI überlastet

Die Eingabe der eigenen Daten beim BSI führt aktuell regelmäßig zu Fehlermeldungen oder gar keiner Anzeige. Nutzer sollten daher darauf achten, dass die BSI-Internetseite nach der Eingabe der E-Mail-Adresse auch einen vierstelligen Code anzeigt. Nur wenn die Internetseite einen Betreff-Code anzeigt, ist die Prüfung erfolgt.

Sind nur Windows-Nutzer betroffen?

Das BSI macht explizit darauf aufmerksam, dass nicht ausschließlich Windows-Nutzer betroffen sind. Zwar sind Windows-Nutzer wegen der hohen Verbreitung des Betriebssystems weiterhin die Fokusgruppe von Botnetz-Betreibern, aber Online-Kriminelle hätten Interesse an jeder Identität.

Die Botnetze können die E-Mail-Adressen daher auch über Phishing-Attacken von Smartphone-Nutzern, Linux-Computern und den als sicher geltenden Mac OS X-Systemen bekommen haben oder einfach bei anderen Kriminellen eingekauft haben. Man sollte daher in jedem Falle die E-Mail-Adresse prüfen, selbst wenn man sich auf der sicheren Seite fühlt.

VLC für iOS unterstützt jetzt Streaming von Dropbox und Google Drive

VLC für iOS hat gestern ein Update auf Version 2.2 erhalten. Neben einer Design-Anpassung an das neueste Apple-Betriebssystem iOS 7 unterstützt VLC jetzt diverse Streaming-Optionen.

Mit einer schnellen und stabilen Internetverbindung können Nutzer der aktuellen Version Videos nun direkt von einer Dropbox oder von Google Drive ansehen. Bislang musste man eine Videodatei erst auf das Gerät laden, um sie anzusehen. Auch die Mediathek haben die Entwickler von VideoLAN überarbeitet. Gerade für Audio-Dateien und Fernsehserien soll diese nun eine bessere Sortierung mitbringen.

Download von Videos jetzt auch über UPnP

Neben der neuen Streaming-Option aus der Cloud unterstützt VLC für iOS nun auch eine neue Download-Option für lokale Netzwerke. Video-Dateien, die über das Medienprotokoll UPnP übertragen werden, kann VLC nun herunterladen und so für ein späteres Abspielen auf dem Gerät speichern.

Download

Youmigo beendet Beta-Phase und lädt alle Tester nach München ein

Das interkulturelle soziale Netzwerk Youmigo informiert heute seine Beta-Nutzer über das baldige Ende der langen Beta-Phase. Zuletzt testeten 1.250 Nutzer die App, nun soll das Programm bei Microsoft für einen offiziellen Start eingereicht werden.

Youmigo ist ein neues soziales Start-Up aus München, welches im vergangenen Jahr den App Campus Wettbewerb von Microsoft gewonnen hat. Das Netzwerk setzt auf internationale Völkerverständigung und will Menschen aus aller Welt näher zusammen bringen. In der App stellt man daher öffentlich Fragen zu einem beliebigen Ort. Antwortet einer der dortigen Anwohner, tritt man in ein Gespräch ein. Mehr zum Thema Youmigo lesen Sie in unserem Interview mit den Unternehmensgründern.

Seit Ende November befand sich Youmigo in einer ausführlichen Beta-Phase, welche nun zum 29. Januar ausläuft. Beta-Nutzer sollen daher ihre Accounts mit ihrem Facebook-Konto verknüpfen, damit sie ihre Daten für den Umzug in die fertige App nicht verlieren.

Großes Beta-Treffen am 1. Februar

Bevor die Entwickler die App zum letzten Prüfungsprozess bei Microsoft einreichen, will das Youmigo-Team noch einmal ein letztes Feedback bei den Testern sammeln. Beta-Tester lädt Youmigo daher am 1. Februar nach München ein. Interessenten können sich direkt an das Team wenden. Beta-Tester erhalten in den nächsten Tagen eine Einladung.

Youmigo erscheint Ende Februar für Windows Phone

Kurz nach dem letzten Feedback will Youmigo die App für die offizielle Aufnahme in den Windows Phone Store einreichen. Eine offizielle Veröffentlichung ist für Ende Februar geplant. Das soziale Netzwerk soll dann kostenlos im Windows Phone Store erhältlich sein. “Die Einstiegsschwelle muss niedrig sein” erklärte Youmigo-Mitgründer Johannes Schmidt das Preissystem gegenüber Softonic. Für Umsatz sollen Premium-Funktionen sorgen, wenn die App groß genug ist. Ob und wann Youmigo auch für iOS und Android erscheint, hat Youmigo noch nicht entschieden. In den ersten drei Monaten bleibt die App allerdings eine exklusive Windows Phone-App.

Youmigo vernetzt die Welt zum interkulturellen Austausch

Wir Leben in einer globalen Welt. Das Internet überwindet Grenzen, vereinheitlicht die Welt auf einen kleinen, aber gemeinsamen Nenner. Doch oberhalb der vergrabenen Fieberglasleitungen tummelt sich das Leben, die Kultur und die echte Welt. Ein Münchener Start-Up will beide Welten näher zusammenbringen und den interkulturellen Austausch fördern. Softonic hat sich mit den Gründern unterhalten.

Wie in vielen Start-Up-Geschichten ist auch bei Youmigo ein Studentenwohnheim der Ausgangsort des kreativen Schaffens. Doch Youmigo ist keine Bier-Idee. Kein Geistesblitz, der die Erfinder so sehr fesselte, dass sie alles stehen und liegen lassen um ihren Traum zu erfüllen. Das soziale Netzwerk ist ein Produkt, das das Gründerteam in langen Diskussionen für einen Wettbewerb entwickelt hat.

Was ist Youmigo?

In Youmigo ist jeder Nutzer Experte seiner Heimat. Ist die App einmal installiert, gibt man während der Registrierung an, woher man kommt und für welche Region, für welche Kultur man sich als Experte versteht. Als Nutzer stellt man öffentlich Fragen zu Orten, an denen man Interesse hat oder die man besuchen möchte. Beantwortet ein Experte eine Frage, tritt man in ein privates Gespräch.

Youmigo: Der Amigo im Geiste.

Youmigo ist ein soziales Netzwerk, das Nutzer aus aller Welt zusammenbringen will, der Name daher ein Kunstwort fürs Zusammenkommen: You, Mi, Go; zu deutsch Du, ich, los geht’s. “Wir haben einfach rumprobiert und nach einem passenden Namen gesucht”, beschreibt Mitgründer Tobias Munzert die Namensfindung. Youmigo habe am Ende auch gewonnen, weil es sich wie Amigo anhöre. Um Freunde, auch wenn es sich nur um Freunde im Geiste handelt, geht es in diesem sozialen Netzwerk.

Das Youmigo-Team.

In einer globalen Welt ist Youmigo nicht nur eine Idee, sondern ein gelungen umgesetztes Werkzeug der Völkerverständigung. Ob ich einfach nur wissen möchte, ob der Stadtname in Dummer (England) etwas mit dem IQ der Bewohner zu tun hat oder ob ein Berliner wirklich glaubt, dass seine Stadt die Curry Wurst erfunden hat: In Youmigo tritt man mit Fremden aus aller Welt in Kontakt und das nicht, wie bei so vielen sozialen Apps von heute, für einen Flirt, eine Nacht oder die Liebe des Lebens.

Von Ende November bis Ende Januar lief die Beta-Phase, Ende Februar hoffen die Entwickler offiziell auf den Markt zu kommen.

Warum die lange Beta?

Eine App wie Youmigo basiert darauf, dass Nutzer Fragen stellen und so mit anderen Nutzern interagieren. Doch was, wenn es keine Nutzer gibt die Fragen stellen? Der Gelegenheitsnutzer, der gerade über die App gestolpert ist, steigt dann bereits aus, weil eben nichts los ist. Dank der Beta-Phase, die man am Ende bei 1.250 Nutzern geschlossen hat, gibt es bereits einen großen Vorrat von Fragen aus aller Welt und für die meisten Neuankömmlinge reichlich Potential für ein Gespräch.

Übersichtskarte in Youmigo. Nutzer sind an vielen Regionen der Welt interessiert.

Darüber hinaus will das Youmigo-Team, dass die App tadellos funktioniert, sobald Nutzer sie offiziell im Windows Phone Store kaufen können. Das liegt an den eigenen Ansprüchen, aber auch daran, wie die App entstanden ist.

Gewinner des App Campus Wettbewerbs

Mit der Idee und einem Geschäftsplan hat sich Youmigo im März 2013 beim App Campus von Microsoft beworben, einem Wettbewerb für App-Entwickler, dessen Preisgeld die Entwicklung von hochwertigen Apps für die Windows Phone Plattform fördern soll.

Monate später erhielt Mitgründer Johannes Schmidt eine formlose E-Mail, die die Gründer überhaupt erst daran erinnerte, dass man noch Teil des Wettbewerbes ist, dieser nun aber zu Ende sei und Youmigo den zweiten Preis gewonnen habe: 50.000 Euro.

Die App muss fehlerfrei sein.

– Youmigo-Mitgründer Johannes Schmidt

Den Sommer und frühen Herbst hat das Team daher mit der Entwicklung zugebracht, anschließend folgte die Beta-Phase. Denn so schön sich die Geschichte eines 50.000-Euro-Schecks auch liest, so ein Scheck ist an Bedingungen geknüpft. Beim App Campus verlangt man einer erstklassige App. Erst danach fließt auch das Geld.

Windows Phone als Sandbox für den Rest der Welt

Im Rahmen der App Campus-Ausschreibung gibt es Youmigo drei Monate lang exklusiv für Windows Phone. Wie es danach weiter gehen soll, wissen die Entwickler noch nicht so ganz. Man wolle erst abwarten und sehen wie die App bei den Nutzern ankommt. Windows ist “ein kleines Sandbox-Experiment”, sagte uns Schmidt und wenn alles gut läuft, geht es weiter mit einer Android- und iPhone-App und vielen neuen Youmigos an Bord.

WhatsApp bleibt werbefrei, Telekom verliert gegen Spotify und Android ist nicht sicher – der Nachrichtenüberblick

  • Keine Add-ons für WhatsApp geplant: WhatsApp CEO Jan Koum hat sich gestern zu deutschen Nutzern geäußert und festgestellt, das WhatsApp beliebter ist als Facebook. In einem Interview auf der DLD in München betonte Koum gegenüber Techcrunch, dass WhatsApp werbefrei und unabhängig bleibt. 0,89 Euro pro Jahr bleibt das Ziel. Gimmicks und Add-ons will man nicht verkaufen.
  • Update: Recuva (Download) hat gestern ein Update auf Version 1.5 erhalten. Das Windows-Werkzeug zum Wiederherstellen von versehentlich gelöschten Dateien unterstützt jetzt zusätzliche Dateisysteme, bietet eine verbesserte Scan-Statistik und eine höhere Qualität bei der Erkennung und Wiederherstellung von optischen Laufwerken wie CDs, DVDs und Blu-Rays.
  • Update: Der universelle Medienplayer VLC (Download) hat auf dem iPhone, iPad und iPod touch jetzt eine Anbindung an Dropbox und Google Drive erhalten. Das Update auf Version 2.2 ermöglicht damit das direkte Streaming von Medien aus der privaten Cloud. Außerdem haben die Entwickler von VideoLAN die Oberfläche an das neue Design-Schema von iOS 7 angepasst.
  • Microsoft erneut gehackt: Der Microsoft Office Blog ist von der Syrian Electronic Army (SEA) gehackt worden. Die SEA hatte zuvor angekündigt, weitere Attacken auf Microsoft zu starten und hat den Office Blog nur wenige Stunden nach Einführung eines neuen Designs lahm gelegt.
  • Telekom gibt weitere Portale auf: Die Deutsche Telekom gibt sich auf dem Musik-Markt gegen Spotify, Google Music und iTunes geschlagen. Einem Bericht des Handelsblatts nach schließt der Telekomkonzern das Musik-Portal Musicload. Auch im Spiele-Markt gibt man nach und schließt das Portal Gamesload. Erst gestern war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom auch das digitale Zeitungskiosk Pageplace schließt.
  • Ubuntu ist sicherstes Betriebssystem: Eine Sicherheitsabteilung des britischen Geheimdienst hat einen Bericht veröffentlicht und die verschiedenen Betriebssyteme auf ihre Sicherheit geprüft. Dem Bericht nach, den unter anderem das Gewinner-Betriebssystem Ubuntu verbreitet, landet das Linux-System ganz vorne. Unter den mobilen Betriebssystemen stehen iOS und Windows Phone 7 an der Spitze. Deutlich negativ äußerten sich die Sicherheitsexperten zum Thema Android und Blackberry 10.
  • Gruseliger Half-Life Mod: Eine neuer kostenloser Mod für Half-Life 2 ist gerade bei Steam erschienen. Estranged: Act I verbreitet eine düstere Stimmung und soll so gruselig sein, dass die Spieler nicht einmal zielen können.

Die fünf besten PC-Spiele zum Modden

Immer dasselbe spielen ist langweilig? Dann sind Modifikationen für PC-Spiele, Mods genannt, genau das Richtige. Mit den Mods verändert man mit ein paar Klicks etwa das Gesicht der Spielfigur, schafft neue Landschaften oder gar neue Spielmodi. Und das gratis!

Grand Theft Auto: San Andreas

Dieses Spin-off von GTA 3 hat sich bei vielen Nutzern zum GTA-Liebling gemausert und kommt sogar noch vor dem fantastischen fünften Teil. Das liegt sicher an der tollen Story, den charismatischen Figuren und witzigen Missionen. Ein anderer Grund sind aber die unzähligen Möglichkeiten und Spielvarianten, die hunderte von Mods bieten.

Mit dem Mod Installer kann man das Design mit ein paar zusätzlichen Fahrzeugen, Motorädern oder einer verschneiten Landschaft aufpolieren und die Spielmöglichkeiten unendlich erweitern. So steht einem nach kleinen kostenlosen Modifikationen plötzlich ein Multiplayer-Modus zur Verfügung oder man wird von Zombies attackiert.

GTA San Andreas herunterladen

Ein gelungener Mod spendiert San Andreas eine Multiplayer-Funktion.

Grand Theft Auto IV

GTA San Andreas ist ein Wahnsinnsspiel, aber die Grafik leider veraltet. Zum Glück gibt es für den Nachfolger GTA IV ebenfalls haufenweise Mods, mit denen man das Spiel nach Lust und Laune aufmotzt.

Der Auffälligste unter ihnen lässt Niko Bellic in die Abenteuer von Carl Johnson aus San Andreas eintauchen, aber auch andere sind einer näheren Betrachtung würdig: Der Mod, der das Grundwasser anhebt, der Mod für das Handling von Autos, der Waffeneditor, das Vehicle Pack für mehr als 100 neue Autos und natürlich darf ein Mod mit Zombies nicht fehlen.

GTA IV herunterladen

Batman Arkham Origins? Nein, GTA IV mit einem irren Mod!

Sims 3

Seit seiner ersten Generation aus dem Jahr 2000 zeichnet sich das Spiel Die Sims durch unzählige witzige Spielmöglichkeiten aus. Das gilt natürlich auch für die Erweiterungen und Mods.

Die Sims 3 hält dabei die meisten versteckten Möglichkeiten bereit. So kann man die Spielfiguren immer in der neuesten Mode kleiden oder dem eigenen Idol anpassen, ganze neue Viertel erkunden und sogar Animationen oder Handlungen verändern. Fraglich ist, ob Mods auf Die Sims 4 genauso gut laufen.

Die Sims 3 herunterladen

Harry-Potter-Fans können durch die Installation von Mods sogar ihre Lieblingssaga nachspielen.

The Elder Scrolls V: Skyrim

Einer der großen Anziehungspunkte von Skyrim für PC ist neben der  Grafik die große Mod-Gemeinde. Keine Lust mehr auf Fantasy? Die Rüstungen sind langweilig?

In Skyrim ist jede Vorstellung und Gameplay-Fantasie möglich. So wird das Spiel zu einer verrückten Erfahrung. Kostprobe? Auf Wölfen reiten wie in Mein kleines Ponys kann man hier. Super Mario spielen geht auch hier. Und sollte der gewünschte Mod nicht im Netz verfügbar sein, greift man einfach zum Skyrim Creation Kit. Eine Anleitung findet ihr hier.

The Elder Scrols V: Skyrim herunterladen

Wer gern tanzt, kann das jetzt auch mittels eines Mods in Skyrim.

Minecraft

Kein Artikel über Mods ohne Minecraft. Der König der Mods ist als Indie-Projekt voller Klötzchen entstanden. Seither hat sich viel verändert. Das Spiel von Mojang ist hinsichtlich Fan-Gemeinde und Mods gewachsen.

Minecraft kann man nicht erklären, man muss es leben. Damit jedes Spiel einzigartig ist, entsteht die Spielwelt erst beim Spielen selbst. Dabei ist alles möglich: eine Kubikversion von Far Cry 3, eine etwas besondere Version von Zelda, Super Mario, Slenderman oder sogar Westland von Game of Thrones. Die Installation neuer Karten ist zudem ganz einfach.

Minecraft herunterladen

Das Game-of-Thrones-Fieber hat dank vieler Modder in Minecraft Einzug erhalten.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Diese fünf Spiele haben wohl die größten Mod-Gemeinden, sind aber nicht die einzigen Spiele mit Mods. Bei vielen PC-Spielen kann man einige Einstellungen verändern und damit die Grenzen seiner Welt verschieben.

Hat euch dieser Artikel gefallen? Was sind eure besten Mods?

Photoshop-CC-Update: So funktioniert der 3D-Druck und perspektivische Verformung

Im neuesten Update stattet Adobe das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop CC (14.2) mit zwei herausragenden neue Funktionen aus: Wir stellen den 3D-Druck und die perspektivische Verformung vor.

Wie gewöhnlich wird der neueste Photoshop-CC-Update automatisch über die Adobe-Cloud verbreitet. Bei Photoshop sind wir mittlerweile bei der Version 14.2 angelangt.

Hinzugekommen sind neue Funktionen wie der Druck in 3D und die perspektivische Verformung. Auch wenn keine der beiden Features wohl für die herkömmliche Photoshop-Nutzung eine Rolle spielt, zeigen sie doch, welchen Weg das Aushängeschild der Adobe-Werkzeugs einschlägt.

Photoshop wird zum Bildhauer

Mit dieser Neuerung des 14.2-Updates werden Nachbearbeitung und Druck von 3D-Modellen möglich. Das gibt es zwar woanders auch schon – Windows 8.1 druckt beispielsweise ebenfalls in 3D –, mit Adobe wird der Druckvorgang allerdings durch viele kleine Verbesserungen beim Vordruck – wie Tragkonstruktionen und automatische Versiegelung – erleichtert.

Beim Öffnen eines Modells in der 3D-Bildbearbeitung zeigt Photoshop das Bedienfeld “3D-Druckeinstellungen” an. Von hier aus können die Modelle über USB an einen lokalen 3D-Drucker, wie zum Beispiel MakerBots oder an Online-Druck-Dienste wie Shapeways.com gesendet werden.

Drucken in 3D hat mit dem Drucken im klassischen Sinne wenig gemeinsam. Adobe hat sich jedoch darum bemüht, dem 3D-Druck einen vertrauten Touch zu geben. So kann man zum Beispiel die Detailgenauigkeit (niedrig, mittel, hoch), Skalierung oder Größe des gedruckten Modells sowie die Textur auswählen. Auch gibt es eine Vorschau.

Perspective Warp – Perspektivenverformung à la Blade Runner

Eine weitere Neuerung von Photoshop CC ist die Funktion “Perspective Warp”, mit der man die Perspektive eines Fotos nachträglich verändern kann. Dazu bestimmt man durch Markieren der Eckknoten die Oberfläche des Objekts, verschiebt die Punkte und fertig. An diesem Rubik-Würfel kann man dies gut sehen.

Schritt 1: die Oberfläche der Originalperspektive markieren

Hier im Beispiel wurde die Perspektive radikal verändert. Man kann das Objekt zwar nicht komplett drehen, da das Programm ja keine Würfelseite erfinden kann, die auf dem Foto nicht zu sehen ist. Allerdings konnte im Beispiel der Würfel ziemlich stark bewegt werden. Im Folgenden sieht man das Ergebnis, für das im Test lediglich eine Minute benötigt wurde.

Schritt 2: Durch Verschieben der Eckknoten die Perspektive verändern

Gute Nachrichten für Unentschlossene: Probezeit verlängert

Eine unerwartete, aber sehr angenehme Überraschung: Die Probezeiten wurden verlängert. Alle diejenigen, die die Photoshop-Version CC oder andere Produkte gerade testen, bekommen die Testversion noch einmal 30 Tage kostenlos.

Wie auf der offiziellen Grafik zu sehen, hat Adobe in weniger als einem Jahr bereits drei Creative-Cloud-Versionen herausgebracht. Sollten die einen Monat dauernden Probezeiten jedesmal auf Null gesetzt werden, könnte man mehrere Male im Jahr kostenlos nach Lust und Laune photoshoppen.

Was denken Sie über die letzten Neuerungen von Photoshop CC?

Originalartikel auf Spanisch