Wir nutzen Google täglich in unserem Browser. Viele von uns verschicken ihre E-Mails per Gmail, hören ihre Lieblingssongs über den Google Music Dienst oder nutzen ein Android-Smartphone. Doch das ist erst der Anfang: Denn Google ist bald überall.
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O macht der Konzern klar, in welche Richtung es geht: Google reicht es nicht mehr, nur als Internetdienst oder auf unseren Smartphones präsent zu sein. Google will überall in unserem Leben eine Rolle spielen. Neben einem neuen Betriebssystem für Smartphones präsentiert der Suchgigant ein Betriebssystem für Uhren, so genannte Smartwatches, ein Betriebssysstem für Fernseher und ein Betriebssystem für Autos.
Android Wear, Android TV, Android Auto – diese Ableger des bekannten Android-System sollen dafür sorgen, dass Google in Zukunft in vielen wichtigen Aspekten des Alltags irgendwie präsent ist. Das mag aus Sicht der Google-Chefs und Google-Aktionäre sicherlich eine sinnvolle Strategie sein. Für den Anwender bleiben diese Dienste ein zweischneidiges Schwert.
Denn bisher wusste Google nur, was ich im Internet suche oder wer meine E-Mail-Kontakte sind. Man kann sich schnell ausmalen, welche Konsequenzen das Datensammeln per Uhr, TV oder Auto hat. Google kennt dann über die Fitness-App in meiner Uhr nicht nur meinen Herzrhythmus, sondern weiß auch, bei welcher Tankstelle ich gerne vorfahre. Dass Google mir natürlich auch Kaufoptionen zu meiner Lieblingsfernsehsendung vorschlägt, ist selbstverständlich.
All das klingt zum einen sehr verlockend – schließlich will Google nach eigener Aussage nur unser Leben erleichtern. Wem Privatsphäre aber wichtiger ist als purer Komfort wird bei solchen Aussichten ziemlich übel.
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Nach der Ankündigung im März hat Google mit Android Wear die Plattform für Smartwatches und Wearable Devices offiziell vorgestellt. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O 2014 hat das Unternehmen die Benutzeroberfläche und Funktionen des Systems gezeigt und Details zur Verfügbarkeit bekannt gegeben.
Fitness-Funktionen und Google Now-Funktionalität
Android Wear ist eine Software-Plattform auf Basis des mobilen Betriebssystems Android und richtet sich an Hardware-Hersteller von Smartwatches und tragbaren Geräten in unterschiedlichen Form-Faktoren. Fitness-Funktionen sind ein zentraler Bestandteil des Systems. Android Wear bietet Nutzern beim Training detaillierte Informationen direkt am Handgelenk, beispielsweise zu Geschwindigkeit, Puls, zurückgelegter Strecke oder erreichten Erfolgen.
Android Wear integriert ebenfalls die Funktionalität von Google Now. Das System ist an Googles weitere Dienste gekoppelt und kann so automatisch an wichtige Termine erinnern, sowie verpasste Anrufe und Kurznachrichten anzeigen. Für Reisen zeigt Android Wear Flug- und Wetter-Informationen oder auch Navigationshinweise an.
Das Prinzip hinter Android Wear ist es, wichtige Details genau zum passenden Zeitpunkt zu liefern, also dann, wenn der Nutzer sie benötigt. Anstatt den Umweg über das Smartphone gehen zu müssen, sehen Anwender mit Android Wear das Gesuchte auf einen Blick.
Bedienung des Smartphones per Smartwatch
Mit dem Kommando “Ok Google” lassen sich Sprachsuchen ausführen und neue Erinnerungen oder Kalendereinträge setzen. Außerdem bietet Android Wear weitere geräteübergreifende Funktionen zur Steuerung, zum Beispiel als Fernbedienung für Chromecast oder bei der Musikwiedergabe auf dem Smartphone.
Android Wear als Standard auf dem Smartwatch-Markt
So wie Android als Betriebssystem für Smartphones den Markt vereinheitlicht hat, will Google mit Android Wear eine breit verfügbare Plattform bieten, die über Smartwatches hinaus eine Erweiterung des Ökosystems von Googles Diensten darstellt. Mit einem einheitlichen Betriebssystem können sich die Hersteller auf die Entwicklung sinnvoller Hardware konzentrieren.
Google stellt Entwicklern ein Paket zur Verfügung, um eigene Benutzerüberflächen zu erstellen, verbaute Sensoren in Smartwatches und Fitness-Armbändern zu nutzen und Sprachkommandos auszulesen. Design-Richtlinien sollen sicherstellen, dass Benachrichtigungen und Smartwatch-Apps benutzerfreundlich und übersichtlich gestaltet sind.
Als weiteren Vorteil für Anwender ist bei Android Wear keine doppelte Installation notwendig: Die Installation einer Smartphone-App fügt einem verbundenen Android Wear-Gerät das passende Gegenstück hinzu.
Erste Geräte mit Android Wear
Die LG G Watch, Motorolas Moto 360 und die Gear Live von Samsung sind die ersten Smartwatches mit Android Wear. Die Modelle von LG und Samsung sind ab sofort im Google Play Store erhältlich, die intelligente Uhr von Motorola soll erst im Sommer folgen.
Google hat auf der Entwickler-Konferenz Google I/O 2014 die neue Version des mobilen Betriebssystems Android vorgestellt. Als Vorschau auf die L-Version von Android hat Google das neue Material Design gezeigt, außerdem Benachrichtigungen im Stil von Google Now und neue Funktionen zur Beschleunigung des Betriebssystems.
Neues Material Design von Android L
Google stellt mit Android L das neue, sogenannte Material Design vor. Damit erhält die Benutzeroberfläche neue, dreidimensionale Effekte. Display-Pixel bekommen neben ihrer Farbe und Position noch eine dritte Komponente, die Tiefe. Dies soll eine Art haptisches Feedback in der Darstellung ermöglichen bei gleichzeitigem Fokus auf die bestmögliche Darstellung der Inhalte. Die Benutzeroberfläche passt sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen an. Im gleichen Zug hat Google die Standard-Roboto-Schriftart von Android angepasst, um auf allen Geräten eine passende Darstellung sicherzustellen.
Das Material Design von Android L betrifft alle Aspekte des Systems, weshalb Google das Update als größtes Android-Update überhaupt bezeichnet. Am Beispiel der Telefon-App hat Google einen Wähl-Button gezeigt, der über dem Rest der Anwendung zu schweben scheint. Der Touch Ripple-Effekt beim Tippen auf Schaltflächen und Buttons visualisiert Benutzereingaben deutlich und lässt die Oberfläche lebendig erscheinen.
Das neue Design zieht sich durch alle Anwendungen von Google und ist im Einklang mit Googles aktuellem Trend flacher und übersichtlicher im Stil von Google Now. Entwickler erhalten ab sofort Zugang auf die neuen Funktionen zur Gestaltung von Anwendungen.
Weitere Neuerung von Android L
Verbesserte Leistung, verringerter Akkuverbrauch und Unterstützung für 64-Bit
Die L-Version von Android verwendet ausschließlich ART als Laufzeitumgebung statt Dalvik wie bisher. Für Anwender ergeben sich dadurch Verbesserungen bei der Leistung: Schnellere Anwendungen mit geringerer Ladezeit und verbesserte Nutzung des Arbeitsspeichers sind möglich. Außerdem ist Android L vollständig kompatibel mit 64-Bit-Systemen. Mit einem optimierten Befehlssatz verringert das System den Akkuverbrauch. Zusätzlich bringt Android L einen neuen Stromsparmodus mit sich.
Neue Benachrichtigungen im Stil von Google Now
Die neue L-Version von Android kommt mit neuen Benachrichtigungen, zu denen direkt vom Sperrbildschirm interaktiver Zugang besteht. Android L zeigt zuerst die wichtigsten Informationen an und sortiert die Benachrichtigungen selbst.
Personal Unlocking ermöglicht Nutzern in einer sicheren Umgebung ein vereinfachtes Entsperren ohne Code oder Passwort. Trägt der Nutzer zum Beispiel eine Smartwatch, die sich über Bluetooth mit dem Smartphone verbindet, ist keine umständliche Eingabe erforderlich. Als sichere Umgebung kann auch das heimische WLAN festgelegt werden.
Die neuen Benachrichtigungen sind im Stil von Google Now-Karten gehalten. Jede Benachrichtigung taucht als eigene Karte auf, die sich bei Bedarf wegwischen oder erweitern lässt. Ebenfalls neu sind schwebende Benachrichtigungen, die sich über die aktuelle Anwendung legen. Ein Nicht-Stören-Modus sorgt bei Bedarf für unterbrechungsfreies Arbeiten.
Google Chrome, Google Suche und geöffnete Apps
Google setzt das Material Design auch in Google Chrome fort. Die L-Version von Android zeigt alle offenen Tabs von Google Chrome in der Liste der zuletzt geöffneten Anwendungen an. Dies soll Anwendern das Wechseln zwischen Apps und Internetseiten erleichtern.
Weiterhin verbindet Google in der neuen Version Applikationen und Internetseiten. Android kann passende Anwendungen direkt aus der Liste der Suchergebnisse starten, zum Beispiel Google Earth oder eine Anwendung zur Tisch-Reservierung.
Veröffentlichung erst im Herbst 2014
Google bringt nach eigener Aussage die größten Veränderungen des Android-Betriebssystems mit der L-Version. Entwickler erhalten sofortigen Zugriff auf eine Vorab-Version des neuen Systems, die Veröffentlichung der finalen Version wird für Herbst 2014 erwartet.
Die kostenlose Anwendung Paint.NET zur Bildbearbeitung unter Windows hat ein Update erhalten. Die Version 4.0 läuft dank besserer Prozessornutzung schneller und stabiler und erfordert weniger Arbeitsspeicher. Außerdem sind viele neue Filter, Effekte und Werkzeuge hinzugekommen.
Beschleunigung der Anwendung
Paint.NET erfordert in der Version 4.0 jetzt mindestens Windows 7 mit Servicepack 1. Mit der neuen Unterstützung der Hardware-Beschleunigung von Grafikkarten und optimierter Prozessorauslastung soll die Anwendung auf allen Systemen schneller laufen. Gerade beim Bearbeiten von großen Bildern macht sich das positiv bemerkbar: Die Benutzeroberfläche reagiert zügig, die Software verarbeitet Eingaben schneller. Zusätzlich hat Paint.NET die Startzeit der Anwendung sowie die Anforderungen an den Arbeitsspeicher reduziert. Auf Laptops und Tablets haben die Entwickler die Akku-Belastung verringert.
Überarbeitung der Werkzeuge und neue Effekte
Paint.Net bringt in der neuen Ausgabe eine Fülle an weiteren Verbesserungen und neuen Effekten mit. Fotos lassen sich mit Vignetten versehen und die Entfernung von roten Augen in Bildern mit Blitzlicht ist mit einer Voreinstellung besonders einfach.
Die Handhabung der Zeichenwerkzeuge mit der Maus fällt wesentlich leichter, außerdem lassen sich einzelne Schritte besser zurücknehmen oder mit bestimmten Eigenschaften versehen. Das Auswahlwerkzeug hat einen stärkeren Kontrast erhalten und die Verarbeitung einer Auswahl findet schneller statt.
Weiterhin gibt es einige Neuerungen an der Benutzeroberfläche, welche den Umgang mit der Software erleichtern: Funktionen bieten Möglichkeiten zum Drag-and-Drop oder lassen sich intuitiver bedienen. Eine ausführliche Liste aller Neuerungen bietet der Entwickler in seinem Blog-Beitrag zur neuen Version Paint.NET 4.0.
Paint.NET für Windows ist kostenlos erhältlich und stellt für viele Anwender bei der Bildbearbeitung eine ausreichende Alternative zu Photoshop dar.
Jedes Jahr die gleiche Frage: PES oder FIFA? Nachdem wir FIFA 15 auf den Zahn gefühlt haben, konnten wir nun auch den Konami-Titel ausprobieren. Seit Jahren warten wir darauf, dass Pro Evolution Soccer einem Vergleich mit dem Überflieger FIFA standhält. Auch dieses Jahr hat Konami – nach der Enttäuschung 2014 – eine wahre Revolution angekündigt.
Auf der E3 in Los Angeles konnten wir PES 2015 testen und sehen, wieviel Potential das neue PES tatsächlich hat.
Agiler und präziser
Zur Auswahl standen nur die Teams von Juventus Turin und Bayern München. Mit dem deutschen Team traten wir also gegen einen PR-Mitarbeiter von Konami an und verschafften uns erste Eindrücke. Im Vergleich zum alten PES fiel sofort die größere Bewegungsfreiheit und die feinere Abstimmung der Bewegungen auf. Kurzum: Die bekannten Probleme scheinen verschwunden zu sein. Die Spieler machen einen agileren Eindruck, die Bewegungen sehen deutlich natürlicher aus und passen besser zur Qualität der Spieler.
Auch die Steuerung fällt präzise und spontan aus, selbst bei wenig trickreichem Spiel. Hier hat sich also gegenüber PES 2014 einiges getan. Allem Anschein nach war es das Ziel bei PES 2015, dem Spiel mehr Spontaneität und Unberechenbarkeit zu verleihen. Das Gefühl vermittelten auch einige Aufsetzer, bei denen der Ball weniger vorhersagbar absprang – auch wenn manche Flugbahnen recht übertrieben anmuten.
Atmosphäre, Jubelszenen und Replays vom Feinsten
Egal ob Konsole oder PC – PES konnte die Stadionatmosphäre schon immer besser einfangen. In PES 2015 haben sich die Emotionen weiter verbessert. Das Einlaufen der Teams aufs Feld und der Blickwinkel von der Tribüne vermitteln das Gefühl von großem Fußball.
Was uns am besten gefallen hat, ist der Jubel der Spieler. Nachdem der Ball im Netz zappelt, lief Ribery auf die Kamera an der Seitenlinie zu, packte sie mit beiden Händen und begann sie zu schütteln. Die Detalis seines Gesichts hat die Fox Engine dabei detailgetreu wiedergegeben. Und auch die Zeitlupen aus den verscheidenen Blickwinkeln fallen so überzeugend aus wie eh und je.
Schnee und Regen, verbesserungswürdige künstliche Intelligenz
Die Testversion, die wir ausprobieren durften, spielt sich präziser als die Vorgängerversionen. Wir konnten im Menü zwar das Wetter nicht verändern, doch man versicherte uns, dass es in der finalen Version Regen und Schnee geben wird.
Außerdem sollten das unnatürliche Abspringen des Balls vom Boden und die Flugbahnen des Balls weiter verbessert werden – auch wenn das Leder sich auf dem Spielfeld jetzt deutlich flüssiger bewegt.
Auch die künstliche Intelligenz der Mitspieler funktioniert noch nicht perfekt – hin und wieder ist man bei Sturmläufen aufs gegnerische Tor allein auf weiter Flur und vermisst Anspielstationen. Hier Hat PES 2015 gegenüber FIFA Nachholbedarf.
Fazit: Gute Ansätze, verbesserungswürdige Details
Die hier gespielte Testversion von PES 2015 ist natürlich noch nicht die finale Variante des Spiels und kann sich vor der Markteinführung natürlich noch verändern, auch wenn sie sich bereits in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium ihrer Entwicklung befindet. Selbst wenn sich noch das eine oder andere verändert: Mit dem dem neuen, flüssigeren Gameplay und der verbesserten Steuerung sowie dem leistungsfähigeren Fox Grafikengine befindet sich Konami auf einem guten Weg.
Mit seinen Verbesserungen rückt der Titel ein wenig näher an FIFA heran, auch wenn er den Abstand zu dem EA-Titel möglicherweise nicht ganz wettmacht. Aber um zu wissen, wer im direkten Vergleich zwischen PES 2015 und FIFA 15 letztlich die Nase vorn hat, muss man noch abwarten. Beide Titel erscheinen im September.
Facebook präsentiert Slingshot als Alternative zu Snapchat. Mit der neuen App verschickt man ebenso wie bei Snapchat Bilder und Videos. Doch wenn man sich Slingshot genauer anschaut, hat die App nicht viel mit Snapchat gemein. Wir stellen die neun wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Anwendungen vor.
Default player.
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Slingshot basiert auf einer einmaligen Idee: Um Bilder und Videos von anderen Nutzern zu betrachten, muss man ihnen eine Nachricht mit eigenen Inhalten zukommen lassen. Damit will Slingshot die Nutzer zu mehr Interaktivität animieren.
Auf diese Weise laden alle Nutzer eigene Inhalte hoch. Da man ein Bild oder Video sehr einfach an mehrere Kontakte gleichzeitig schickt, erhöht Slingshot die Verbreitung solcher Inhalte.
Kein Zeitlimit
Bei Slingshot löschen sich Bilder und Videos, sobald man ihre Ansicht schließt oder der Empfänger auf die zugeschickten Inhalte über die App reagiert. Im Gegensatz zu Snapchat gibt es also kein Zeitlimit, nach dem sich Inhalte selbst löschen. Am Anfang stellt die App Bilder und Videos in einer Endlosschleife dar. Wird eine Nachricht 30 Tage nach Erhalt nicht geöffnet, löscht die App diese automatisch. Mit Slingshot muss der Nutzer auch nicht auf das Display drücken, um Nachrichten zu lesen.
Erweiterte Zeichnenfunktionen
Wie Snapchat besitzt auch Slingshot Funktionen, mit denen man auf Bildern zeichnet. Jedoch geht Slingshot hier etwas weiter als der Konkurrent, indem man aus einer Farbpallette die passende Farbe zum Bild auswählt. Ebenso sucht man die Liniedicke aus. Diese Funktion fehlt bei Snapchat. Allerdings verfügt Slingshot nicht über Filter. Die App erlaubt auch kein Zeichnen in Videos.
Mit Slingshot wählt man über eine Farbpallette die passende Farbe zum Bild aus…
Automatisches Backup
Slingshot unterscheidet sich in einem weiteren Punkt zu Snapchat: Die App speichert automatisch alle Bilder und Videos, die sich auf dem Smartphone in der Gallerie befinden. Zwar besitzt auch Snapchat diese Option, doch man muss diese für jedes einzelne Snap aktivieren.
Keine Empfangsbestätigung
Slingshot versendet keine Empfangsbestätigung an den Absender, wenn der Empfänger die Nachricht geöffnet hat. Noch schlimmer: Der Absender erhält auch keine Nachricht, wenn der Empfänger einen Screenshot erstellt.
Auf Nachrichten reagieren
Dennoch besteht die Option, auf einen Sling zu antworten. Die Antwort erscheint als Montage aus zwei Nachrichten auf dem Smartphone der jeweiligen Kontaktperson. Dieses Konzept erinnert an Frontback. Mit dieser Anwendung stellt man lustige Bilder über die Front- und Rückseitenkamera des Smartphones zusammen.
Die Reaktion auf einen Sling stellt die App als Bildmontage dar…
Kein Messenger für Texte und Videos
Natürlich kann man auch auf einen Sling reagieren – indem man einen eigenen Sling mit Text sendet. Slingshot bringt im Gegensatz zu Snapchat keinen Chat mit.
Sicherheit und Privatsphäre
Auch wenn es noch zu früh ist, um grundlegende Aussagen über die Sicherheit von Slingshot zu machen, ergaben erste Tests, dass von den gelöschten Bildern und Videos keinerlei Spuren auf dem Smartphone zurückblieben. Im Gegensatz zu Snapchat widmet sich Slingshot intensiver dem Thema Privatsphäre. Die App-Hilfe klärt über die Gefahren auf, so dass die Nutzer stärker darauf achten, welche Bilder und Videos sie über Slingshot versenden.
Bilder und Videos einfach teilen
Die Entwickler von Slingshot wollen Snapchat nicht ersetzen. Die Apps verfolgen verschiedene Ansätze. Im Gegensatz zu Snapchat dient Slingshot nicht dazu, Bilder oder Videos zu versenden, die privat bleiben sollen. Die Facebook-Anwendung legt den Fokus auf einen schnellen und einfachen Versand, um Bilder und Videos an eine große Zahl von Kontakten zu schicken. Die Tatsache, dass sich diese Inhalte nach dem Betrachten selbst zerstören, besitzt eher praktischen Charakter. Es handelt sich nicht um eine Schlüsselfunktion der App.
Slingshot eignet sich nicht dafür, private Aufnahmen zu versenden, die privat bleiben sollen…
Daher besitzen die Apps unterschiedliche Zielgruppen. Im Gegensatz zu Snapchat eignet sich Slingshot nicht für private Inhalte oder Sexting. Dieser fundamentale Unterschied könnte den Ausschlag zu Gunsten von Slingshot geben – speziell bei jüngeren Zielgruppen.
Microsoft wird Windows 8.1 Update 2 wie gewohnt über die Windows Update-Funktion zur Verfügung stellen. Die Aktualisierung ist rund drei Gigabyte groß, trotzdem hat sich das Unternehmen gegen die Verbreitung über den Windows Store entschieden. Auf diese Weise kann Microsoft mehr Anwender erreichen.
Microsoft hat Windows 8.1 zwar im Windows Store angeboten, die erste Aktualisierung ist aber über die eingebaute Windows Update-Funktion erfolgt. Diese Verteilung hat den Vorteil, dass mehr Anwender die neueste Version auch wirklich erhalten, da einige Geschäftskunden den Zugang zum Windows Store für Nutzer sperren.
Zu den Neuerungen von Update 2 zählt die Verbesserung des Betriebssystems auf kleinen Tablets wie dem Surface mini und die Überarbeitung der Benutzerfreundlichkeit sowohl für Touch-Geräte als auch für Nutzer mit Maus und Tastatur. Das Start-Menü wird hingegen erst mit Windows 9 in neuer Form zurückkehren.
Weiterhin macht ein Gerücht die Runde, dass Microsoft die kommende Version Windows 9 vergünstigt anbieten wird, sofern Anwender Windows 8.1 Update 2 installiert haben. Der Erwerb von Windows 9 auf Grundlage einer früheren Windows-Version soll mehr kosten.
Windows 8.1 Update 2 wird für Herbst 2014 erwartet, während Microsoft Windows 9 frühestens im April 2015 auf der Entwicklerkonferenz BUILD vorstellen soll.
Das beliebte Verteidigungsspiel Plants vs. Zombies 2 hat mit The Dark Ages eine kostenlose Erweiterung rund um das Mittelalter erhalten. Es gilt, neue Untote aus dunklen Zeiten abzuwehren, und in den düsteren neuen Welten stehen dem Spieler Pilze und Nachtschattengewächse zur Verfügung.
Die Spielerweiterung stellt den ersten Teil einer neuen Mittelalter-Welt für Plants vs. Zombies 2 dar. Neue Pflanzen, die im Dunkel der Nacht blühen, helfen dem Spieler, sich gegen die Horde von Mittelalter-Zombies zu verteidigen. Die neuen Nacht-Level bringen Grabsteine, die Sonne liefern, sowie mächtigen Spezialdünger, mit dem die Pflanzen besser gedeihen.
Das Update The Dark Ages für Plants vs. Zomies 2 ist ab sofort für Android und iOS erhältlich. Der zweite Teil rund ums Mittelalter ist für die nahe Zukunft geplant.
Kaspersky Lab warnt vor einem internationalen Spionagenetz und Trojanern für Android und iOS des italienischen HackingTeam, Plants vs. Zombies 2 erhält mit dem Mittelalter-Update The Dark Ages neue Level und der Aviate Launcher von Yahoo ist ab sofort für alle Anwender verfügbar – die News des Tages.
Kaspersky deckt Spionage-Software auf: Mit einem Bericht zu einer internationalen Spionageinfrastruktur macht Kaspersky Lab auf zahlreiche Trojaner für Android und iOS aufmerksam. Die Schadsoftware des italienischen Herstellers HackingTeam lässt sich anpassen, um einzelne Personen gezielt auszuspionieren. Kaspersky-Software erkennt die meisten der Schadprogramme.
YouTube und Twitch-Streaming: YouTube erhält eine neue Benachrichtigungsfunktion für Live-Streams von Videospielen über die Plattform Twitch. Nutzer erhalten einen Hinweis, wenn ihre favorisierten Spieler live auf Twitch spielen.
Aviate Launcher für Android: Der Aviate Launcher von Yahoo hat die Beta-Phase verlassen und steht jetzt allen Nutzern zur Verfügung. Aviate präsentiert abhängig vom Standort und der Tageszeit unterschiedliche Apps auf dem Homescreen und bietet Informationen zu Navigation, Verkehr und interessanten Orten in der Nähe.
Updates
Windows 8.1 Update 2: Microsoft wird das zweite Update für Windows 8.1 wie gewohnt über die Windows Update-Funktion verteilen. Damit will das Unternehmen sicherstellen, eine große Zahl von Nutzern zu erreichen. Gerüchten zufolge erhalten Anwender mit dem Update 2 eine Vergünstigung auf die kommende Version Windows 9.
Facebook Slingshot Messenger-App: Nach dem Start in den USA ist die Slingshot Messenger-App von Facebook ab sofort global verfügbar. Der Clou der Anwendung ist, dass Nutzer beim Erhalt eines Bildes oder Videos erst selbst etwas teilen müssen, bevor sie die empfangene Nachricht betrachten können.
MetroMail Windows Phone kostenlos: Die neue Version MetroMail 3.0 ist ab sofort auch kostenlos und werbegestützt verfügbar. Die Anwendung unterstützt auch unter Windows Phone 8.1 Gmail und iCloud Mail, außerdem nutzt die Anwendung bereits das neue Action Center für Benachrichtigungen.
Spiele
Minecraft 1.7.10: Mojang kündigt die Veröffentlichung von Minecraft 1.7.10 für den 26. Juni 2014 an. Die neuen Funktionen konzentrieren sich auf Minecraft Realms und erlauben Spielern, eigene Welten hochzuladen.
Plants vs. Zombies 2: Das Update The Dark Ages für Plants vs. Zombies 2 für Android und iOS bringt neue Level, Zombies und Pflanzen. Die Erweiterung spielt nachts und bringt Pilze und Nachtschattengewächse für den Kampf gegen Mittelalter-Zombies.
Pro Evolution Soccer 2015: Konami will heute einen ersten offiziellen Trailer mit Spielszenen zu Pro Evolution Soccer 2015 veröffentlichen. Der Hersteller hat noch kein Erscheinungsdatum für das Fußball-Spiel genannt.
American Truck Simulator: SCS Software hat neue Bilder der kommenden Version des American Truck Simulator veröffentlicht. Die Entwicklung des Spiels findet zeitgleich mit der neuen Ausgabe des Euro Truck Simulator statt.
Tweet des Tages
Suarez likes software. Cause its made up of Bits and Bytes.
WhatsApp bietet auf Smartphones eine günstige Alternative zu kostenpflichtigen SMS. Die Android-Version der populären Messaging-App erlaubt ein Jahr lang kostenlose Kurznachrichten. Wir zeigen, wie man die populäre App auch auf dem PC nutzt.
Wie man Whatsapp mit YouWave auf den Rechner holt, haben wir bereits erklärt. In diesem Tutorial bringen wir WhatsApp mit dem BlueStacks App Player auf den PC. Der Vorteil: BlueStacksist im Gegensatz zu YouWave komplett kostenlos.
Mit BlueStacks (Download) starten Android-Apps auch auf dem PC. Installieren und starten Sie die Software.
BlueStacks funktioniert mit der typischen Android-Oberfläche. Statt mit Fingergesten bedient man das virtuelle Handy mit Maus und Tastatur. Natürlich können Sie mit dem Programm nicht nur WhatsApp nutzen, sondern auch typische Android-Spiele wie Talking Tom Cat oder Angry Birds Space kostenlos spielen.
2. Android-Browser in BlueStacks aufrufen
Nach dem Start von BlueStacks klicken Sie oben rechts auf das Symbol All Apps um die App-Übersicht zu öffnen.
Hier finden Sie den vorinstallierten Browser. Starten Sie die App mit einem Klick.
3. Download von der WhatsApp-Webseite starten
Navigieren Sie zu www.whatsapp.com und klicken Sie auf den grünen Download-Knopf.
BlueStacks bietet Ihnen jetzt automatisch zwei Download-Optionen an. Wählen Sie den 1Mobile Market. Hier ist keine vorherige Anmeldung mit einem Google-Konto erforderlich.
Im 1Mobile Market sehen Sie wie bei Google Play eine Übersichtsseite mit Screenshots von Whatsapp. Klicken Sie oben links auf den blauen Download-Knopf.
4. WhatsApp im BlueStacks App Player installieren
Nach dem Herunterladen erscheint in BlueStacks wie auf dem Smartphone der Installations-Bildschirm für WhatsApp. Klicken Sie auf Install.
Das grüne WhatsApp-Symbol erscheint darauf hin in den BlueStacks-Anwendungen. Ein Klick auf das Symbol startet den Nachrichtenservice.
Einrichtung
Beim ersten Start von WhatsApp müssen Sie die App mit Ihrer Telefonnummer verbinden. Da der BlueStacks-Player mangels SIM-Karte keine SMS empfangen kann, ist hier die Prozedur leicht anders.
1. Telefonnummer eingeben
Normalerweise sendet WhatsApp eine SMS zur Freischaltung des Zugangs an das Smartphone. Mit dem BlueStacks App Player müssen Sie einen Trick anwenden, da das virtuelle BlueStacks-Telefon keine echten SMS empfängt.
Geben Sie zunächst Ihre Telefonnummer ein und bestätigen Sie.
Warten Sie ab, bis sich der gelbe Statusbalken füllt.
2. Freischaltcode per Anruf anfordern
WhatsApp meldet darauf hin, dass die SMS-Verifizierung fehlgeschlagen ist. Wählen Sie jetzt die Option Mich anrufen. Kurz darauf ruft ein etwas blechern klingender Telefoncomputer auf Ihrem Telefon an und gibt Ihnen einen dreistelligen Code. Geben Sie den Code in das weiße Feld in der BlueStacks-Oberfläche ein.
Am Schluss fragt WhatsApp noch nach einem Benutzernamen. Nach der Eingabe und einen Klick auf Next sind Sie fertig.
Mit WhatsApp am PC chatten
WhatsApp funktioniert mit BlueStacks wie auf dem Handy. Fügen Sie wie gewohnt Kontakte hinzu und chatten Sie nach Lust und Laune. Auch die beliebten Smileys können Sie ohne Einschränkung nutzen.
WhatsApp mit dem BlueStacks App Player zu nutzen ist sehr komfortabel. Mit einer richtigen Tastatur schreibt es sich einfach schneller. Der einzige Wehrmutstropfen ist die jedesmal nötige Freischaltung mit dem Code, da Sie WhatsApp nicht parallel auf mehreren Geräten mit der gleichen Telefonnummer nutzen können.