Apple hat zwei neue Macs vorgestellt und auch neue Chips. Nach dem Design-Sprung, den der Mac mini mit dem M4 gemacht hat, kommt eine neue Generation, die zusammen mit dem Mac Studio künstliche Intelligenz, Leistung und Konnektivität in den Vordergrund stellt. Schauen wir uns alle Neuerungen an.
Mac mini: M6, mehr KI und bessere Konnektivität
Der Mac mini kommt wahlweise mit einem M6- oder M5-Pro-Chip. Der M6, die zweite große Ankündigung des Tages, ist der erste im 2-nm-Verfahren und kommt mit einer CPU und GPU mit 12 Kernen, zwei Neural Engines mit 16 Kernen und neuronalen Beschleunigern in jedem Grafikkern.
Wir können bei KI-Aufgaben mit bis zu vierfacher Leistung rechnen und uns über den Sprung zu Wi‑Fi 7 und Bluetooth 6, über 2,5-Gb-Ethernet ab Werk (vorher 1GB) und über das Genlock-System freuen. Das Modell mit M6 bietet Thunderbolt 4, und der M5 Pro bietet Thunderbolt 5.
Nach der Preisanpassung vor einigen Wochen startet der neue Mac mini mit M6 bei 899 Dollar, während das Modell mit M5 Pro bei 1699 Dollar startet.
Mac Studio: Der M5 Ultra legt deutlich zu
Der neue Mac Studio kommt mit M5 Max und M5 Ultra und macht einen gewaltigen Sprung bei der Leistung. Wir können den Rechner mit bis zu 36 CPU-Kernen, 80 GPU-Kernen, 512 GB Unified Memory und 1,2 TB/s Bandbreite konfigurieren. Das ist ein enormer Fortschritt für professionelle Anwendungen und für lokale KI-Modelle.
Mit PCIe-6-SSD, Thunderbolt 5, Wi‑Fi 7, Bluetooth 6, Genlock und Unterstützung für bis zu acht Bildschirme können wir mehrere Geräte per RDMA bündeln, um ein echtes Heimrechenzentrum zu bauen. Die Reihe startet bei 2499 Dollar, und die 512-GB-Option wird ab Oktober verfügbar sein.
Zusammen mit diesen Macs, als Höhepunkt jahrelanger Entwicklung der M5- und M6-Chips, hat Apple die Magic Keyboards aktualisiert, die Beschriftungen durch Symbole ersetzt und ein neues, günstigeres Poliertuch auf den Markt gebracht. Die neuen Macs erscheinen offiziell am 22. September.