Dungeons & Dragons 2 ist bereits geschrieben: Die Fortsetzung bleibt ungewiss

Jonathan Goldstein und John Francis Daley haben nach eigenen Angaben schon ein Sequel zu „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ geschrieben. Ob daraus am Ende wirklich ein Kinofilm wird, ist nach Worten von Jonathan Goldstein aber weiter offen. Der Grund: das Geld.

Dungeons & Dragons 2: Warum die Fortsetzung wackelt

Jonathan Goldstein und John Francis Daley sagen, dass das Drehbuch für eine Fortsetzung zu „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ bereits existiert. Ob der Film tatsächlich produziert wird, steht für Goldstein trotzdem noch nicht fest.

Er sprach von „finanziellen Gründen“, die die Zukunft des Projekts ungewiss machen. Und das überrascht nicht wirklich: Ein Fantasy-Abenteuer in dieser Größenordnung kostet viel Geld, also dürfte das Studio sehr genau durchrechnen, ob sich ein zweiter Teil rechnet.

Für Fans ist das besonders ärgerlich, weil „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ 2023 ziemlich viel richtig gemacht hat. Der Film brachte Witz, einen starken Cast und genau das Dungeons-&-Dragons-Gefühl mit, das sich viele erhofft hatten, und bekam dafür reichlich Lob. Auch beim Publikum kam er gut an. Später lief der Titel auf Streaming-Plattformen noch einmal deutlich besser, was klar zeigt, dass das Interesse nie wirklich weg war.

Nur hat sich das an den Kinokassen nicht sauber übersetzt. Weltweit spielte der Film rund 208,2 Millionen Dollar ein. Das Produktionsbudget lag bei ungefähr 150 Millionen Dollar, und die Marketingkosten sind dabei noch gar nicht mitgerechnet. Für ein großes Studio-Franchise ist das eben nicht automatisch die Art von Ergebnis, bei der sofort grünes Licht für Teil zwei folgt.

Das Geld bleibt das größte Problem

Genau hier klemmt es offenbar. Paramount hatte schon früher durchblicken lassen, dass eine Fortsetzung wohl nur mit kleinerem Budget realistisch wäre. Ob diese Linie unter der aktuellen Studioführung noch genauso gilt, ist im Moment aber nicht klar.

Und genau das macht die Sache schwierig. Ein Dungeons-&-Dragons-Film lebt nun mal von teuren Effekten, Fantasy-Kreaturen, Action und einer Welt, die sich groß anfühlen muss. Mit weniger Geld ließe sich ein Sequel vielleicht auf die Beine stellen, gleichzeitig könnte so ein engerer Kostenrahmen aber genau die kreative Freiheit beschneiden, die den ersten Film so charmant gemacht hat.

Schlechter Starttermin, starke Mundpropaganda

Zum eher schwachen Kinoergebnis dürfte auch der Starttermin beigetragen haben. „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ kam zwischen „John Wick: Kapitel 4“ und „Der Super Mario Bros. Film“ ins Kino und verlor in diesem Umfeld ziemlich schnell Aufmerksamkeit.

Im Rückblick wirkt das fast noch bitterer, weil der Film erst nach seinem Kinolauf so richtig zum Publikumsliebling wurde. In sozialen Netzwerken und auf Streaming-Plattformen hieß es immer wieder, hier sei eines der unterhaltsamsten Fantasy-Abenteuer der letzten Jahre schlicht übersehen worden.

Cast und Franchise sind noch nicht vom Tisch

Ganz erledigt ist das Thema also nicht. Sowohl die Regisseure Jonathan Goldstein und John Francis Daley als auch der Cast haben mehrfach gesagt, dass sie gern zurückkehren würden. Chris Pine meinte bereits, eine Fortsetzung habe gute Chancen, sofern die Finanzierung steht.

Auch die Marke selbst liegt nicht brach. Neben der weiter ungewissen Filmfortsetzung läuft mit „The Forgotten Realms“ noch ein separates Dungeons-&-Dragons-Serienprojekt für Streaming-Plattformen, das inzwischen von Paramount zu Netflix gewechselt ist. Skript, kreatives Team und ein interessiertes Publikum scheinen also da zu sein. Was weiterhin fehlt, ist ein Geschäftsmodell, das das Studio am Ende auch überzeugt.

Fast & Furious: Sung Kang will fürs Finale zurück zu den Wurzeln

Sung Kang hat mit seiner Kritik am Kurs des Fast-&-Furious-Franchise gerade wieder neue Aufmerksamkeit auf den letzten Hauptfilm der Reihe gelenkt.

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Sung Kang will zurück zu den Wurzeln

Ungewöhnlich offen sagte Sung Kang, die Reihe habe „ein Stück weit den Weg verloren“. Er spricht damit genau den Punkt an, über den langjährige Fans seit Jahren streiten: Haben sich die immer größeren Stunts und Missionen zu weit von den Wurzeln aus Straßenrennen, Tuning und echter Autokultur entfernt?

Nach seiner Arbeit am Independent-Film Drifter fühlt sich Kang der Autoszene wieder deutlich näher. Diese Erfahrung würde er gern, wenn es sich einrichten lässt, in den letzten Fast-&-Furious-Hauptfilm mitnehmen.

Ihm geht es dabei offenbar nicht um noch mehr Spektakel. Ihm geht es um einen Blick auf die Reihe, der wieder mehr echte Autokultur zulässt, stärkere Figuren in den Mittelpunkt rückt und der ganzen Sache wieder mehr Atmosphäre gibt.

Gerade aus seinem Mund wirkt das glaubwürdig. Han Lue, den Sung Kang seit The Fast and the Furious: Tokyo Drift spielt, ist für viele längst eine der beliebtesten Figuren des gesamten Franchise geworden.

Und für einen großen Teil des Publikums ist genau dieser Film bis heute die Seele der Reihe. The Fast and the Furious: Tokyo Drift konzentriert sich sehr klar auf eine konkrete Szene, ihren Stil und ihre eigenen Regeln. Genau das fehlt vielen späteren Teilen.

Vom Straßenrennen zum Milliarden-Franchise

Spätestens mit Fast Five hat sich Fast & Furious grundlegend verändert. Aus vergleichsweise bodenständigen Filmen über illegale Rennen, Freundschaft und Schrauberkultur wurde ein weltweites Action-Heist-Franchise, dessen Setpieces von Film zu Film größer wurden.

Finanziell war das ein voller Treffer: mehr als 7 Milliarden US-Dollar eingespielt. Furious 7 und The Fate of the Furious lagen laut Box-Office-Zahlen sogar jeweils über der Marke von 1 Milliarde US-Dollar.

Mit diesem Erfolg kam allerdings auch der Gegenwind. Viele Zuschauer hatten Spaß an der ständigen Eskalation, andere sahen darin vor allem eines: eine zunehmende Entfernung von dem, womit alles einmal angefangen hat.

Auch Fast X war an den Kinokassen noch erfolgreich, blieb aber hinter den ganz großen Ergebnissen der Marke zurück. Dazu kam, dass der Film in Kritiken und bei den Zuschauerreaktionen deutlich gemischter aufgenommen wurde.

Finale soll kleiner, direkter und näher an Los Angeles rücken

Das ist auch der Grund, warum ein möglicher Kurswechsel gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt. Der letzte Film der Hauptreihe, der Berichten zufolge unter dem Arbeitstitel Fast Forever entwickelt wird, soll nach diesen Berichten mit einem kleineren Budget auskommen: rund 200 Millionen US-Dollar statt der kolportierten 340 Millionen US-Dollar von Fast X.

Dazu kommen Hinweise auf einen geerdeteren Ansatz, der die Reihe wieder näher an die Autokultur von Los Angeles heranführen könnte. Das passt ziemlich genau zu Sung Kangs Wunsch, den Kreis nicht nur spektakulär zu schließen, sondern auch auf eine Weise, die inhaltlich Sinn ergibt.

Für viele Fans hängt an dieser Reihe ohnehin mehr als bloße Nostalgie. Sie ist auch emotional mit dem Vermächtnis von Paul Walker verbunden.

Ob ein Back-to-Basics-Ansatz tatsächlich die richtige Antwort ist, bleibt trotzdem umstritten. Ein Teil des Publikums wünscht sich seit Jahren weniger Superagenten-Missionen und stattdessen wieder mehr Autos, mehr Stil, mehr Straße. Andere mögen ausgerechnet die völlig überdrehte Größe der späteren Filme.

Fest steht nur: Wenn selbst Sung Kang alias Han sagt, dass Fast & Furious seinen Weg zumindest teilweise verloren hat, dann werden die Erwartungen an das Finale eher noch größer.

Untamed erscheint noch vor Staffel 2 auf Disc: Blu-ray, DVD und 4K UHD

Warner Bros. Television hat die Netflix-Western-Krimiserie „Untamed“ jetzt für Blu-ray, DVD und 4K UHD angekündigt. Nach Angaben von Warner Bros. Television soll die Serie noch vor Staffel 2 in rund drei Monaten zum ersten Mal als physische Ausgabe erscheinen.

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Physische Ausgabe vor Staffel 2

Netflix baut den Erfolg der Western-Krimiserie also weiter aus. Noch vor Staffel 2 soll „Untamed“ nach Angaben von Warner Bros. Television in rund drei Monaten erstmals auf Disc erscheinen. Für Sie ist das mehr als eine Meldung für Sammler, denn wenn eine Serie, die ursprünglich nur fürs Streaming gedacht war, später doch auf Blu-ray, DVD oder 4K UHD kommt, ist das inzwischen ein ziemlich klares Zeichen: StudiOS lassen erfolgreiche Eigenproduktionen nicht mehr nur auf der Plattform laufen, sondern bringen sie zusätzlich in den Heimkinomarkt.

Mit der Western-Krimiserie „Untamed“ hat Netflix einen modernen Western-Hit gelandet, der im Streaming sehr gut funktioniert. Die Veröffentlichung vor Staffel 2 wirkt deshalb nur folgerichtig. Sie bekommen damit eine dauerhafte Version fürs Regal und sind nicht von Lizenzänderungen, steigenden Abo-Kosten oder dem Risiko abhängig, dass Inhalte irgendwann aus dem Katalog verschwinden.

Warner setzt auf bestehende Infrastruktur

Hinter dem Release steckt Warner Bros. Television.

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Über Studio Distribution Services, das Joint Venture von Warner und Universal, hat Warner in Nordamerika bereits eine eingespielte Infrastruktur für Veröffentlichungen auf Blu-ray, DVD und 4K UHD. Für das Studio ist das der passende Vertriebsweg, um einen Streaming-Erfolg in ein klassisches Kaufprodukt zu verwandeln.

Blu-ray erlebt ein Revival

Der Schritt fügt sich in eine Entwicklung ein, die man in der Branche schon länger beobachten kann. Physische Medien galten über Jahre als Auslaufmodell, im Moment erleben sie aber wieder ein spürbares Comeback.

Gerade Fans, Sammler und Heimkino-Enthusiasten legen Wert auf physischen Besitz. Dazu kommt, dass eine Disc oft die bessere Bild- und Tonqualität bietet, plus Extras, die bei Streaming-Veröffentlichungen häufig fehlen.

Dazu kommt der wachsende Frust über den Streaming-Markt. Es gibt immer mehr Plattformen, Verfügbarkeiten ändern sich ständig, und die Kosten steigen. Genau das macht Discs wieder interessanter.

Selbst bei jüngeren Zielgruppen wie Gen Z wächst das Interesse an DVDs, Blu-rays und 4K-UHD-Ausgaben, unter anderem wegen des Wunsches nach mehr Kontrolle und Beständigkeit. Auch für Studios ist das attraktiv, weil jede physische Edition zusätzliche Einnahmen bringt, ohne dass dafür erst eine neue Marke aufgebaut werden muss. Gerade im wachsenden Heimkinomarkt stehen die Chancen für Premium- und Nischenveröffentlichungen wieder besser.

Westerns bleiben für Netflix ein starkes Genre

Dass ausgerechnet „Untamed“ auf diese Weise veröffentlicht wird, überrascht kaum. Western und Neo-Westerns laufen im Streaming gut, und Netflix investiert weiterhin sichtbar in das Genre.

Projekte wie „American Primeval“ und „The Abandons“ zeigen zusammen mit anderen erfolgreichen Titeln, dass das Publikum dafür da ist.

Besonders klar wurde das zuletzt beim „Little House on the Prairie“-Reboot. In der zweiten Woche kam die Serie laut Netflix auf 9,8 Millionen Abrufe und 65 Millionen gestreamte Stunden und wurde damit zur weltweiten Nummer 1 auf Netflix. Für Sie heißt die Disc-Veröffentlichung vor allem eines: Ein Hit, den es bisher nur digital gab, bekommt einen festen Platz im Regal.

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Prime Video: „Ride Or Die“ stürmt kurz nach Start weltweit die Charts

Prime Video hat seit dem 15. Juli 2026 offenbar einen neuen Serienerfolg im Programm: „Ride Or Die“ ist eine achtteilige Actionserie, die seit dem 15. Juli 2026 bei Prime Video auf Android, iOS und im Browser läuft. Kurz nach dem Start schoss sie in den Streaming-Rankings nach oben. Bei Rotten Tomatoes steht die Serie aktuell außerdem bei starken 96 Prozent Kritikerwertung.

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Die acht Folgen können Sie ab sofort bei Prime Video auf Android, iOS und im Browser streamen. Und der Start verlief schnell, sehr schnell: In den Streaming-Rankings kletterte „Ride Or Die“ kurz nach Veröffentlichung deutlich nach oben und stand in den USA zeitweise sogar ganz oben beim Dienst. Auch außerhalb der USA läuft es für die Serie: In 49 Ländern landete „Ride Or Die“ in den Top 10.

Das Tempo, mit dem die Serie ihr Publikum gefunden hat, fällt auf. Dazu kommt die Reaktion der Kritik. Viele Stimmen beschreiben „Ride Or Die“ als witzig, schnell und überraschend emotional. Bei Rotten Tomatoes liegt die Kritikerwertung derzeit bei 96 Prozent.

Warum „Ride Or Die“ derzeit weltweit durchstartet

Gerade deshalb sticht der Erfolg heraus, weil „Ride Or Die“ nicht als der lauteste oder am härtesten beworbene Neustart des Jahres ins Rennen gegangen ist. Innerhalb weniger Tage wurde die Serie trotzdem zu einem der meistdiskutierten Prime-Video-Titel des Jahres 2026. Das liegt auch an der klaren Ausgangslage, in die man sofort reinkommt, und an einer Besetzung, die das Material trägt.

Im Zentrum stehen die besten Freundinnen Debbie und Judith, gespielt von Octavia Spencer und Hannah Waddingham. Erst wirkt das Ganze noch wie eine klassische Freundschaftskomödie. Dann kippt die Geschichte ziemlich schnell in Richtung Agentenaction samt Verfolgungsjagden: Judith entpuppt sich als hochgefährliche Auftragskillerin, und plötzlich sind beide auf der Flucht quer durch Europa.

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Octavia Spencer und Hannah Waddingham als Motor der Serie

In vielen Kritiken geht es vor allem um die Chemie zwischen Octavia Spencer und Hannah Waddingham. Genau diese Dynamik gilt vielen als eigentlicher Antrieb der Serie. „Ride Or Die“ lebt eben nicht nur von Explosionen, Verfolgungsjagden und Pointen, sondern vor allem von der Beziehung zwischen seinen beiden Hauptfiguren.

Und genau da unterscheidet sich die Serie auch von vielen anderen Genreproduktionen. Buddy-Actionserien gibt es im Streaming genug, oft stehen dabei aber Männer im Mittelpunkt. „Ride Or Die“ legt den Fokus stattdessen auf weibliche Freundschaft als emotionales Zentrum und mischt Action, Comedy und Charakterdrama ausgewogener, als man es bei vielen Konkurrenzformaten sieht.

Gute Aussichten für Staffel 2

Hinter „Ride Or Die“ stehen Tessa Coates als Creatorin und Matt Miller als Showrunner. Dazu kommt: Octavia Spencer und Hannah Waddingham sind auch als Executive Producers beteiligt. Das gibt dem Projekt zusätzliches Gewicht.

Eine offizielle Ankündigung für Staffel 2 gibt es bisher noch nicht. Wenn man sich die starken Abrufzahlen, die internationale Reichweite und die sehr guten Kritiken ansieht, wirkt eine Fortsetzung aber ziemlich wahrscheinlich. Hinzu kommt, dass das Finale der ersten Staffel mit einem Cliffhanger endet.

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Call of Duty-Film: Paramount setzt nun auf Modern Warfare

Nach Aussagen von Regisseur Peter Berg hat Paramount die geplante Verfilmung der Shooter-Reihe „Call of Duty“ jetzt angekündigt und sie dabei zum ersten Mal klar im „Modern Warfare“-Universum verankert.

„Modern Warfare“ dient als Vorlage

Damit greift Paramount auf den erfolgreichsten und für viele Fans auch prägendsten Teil der Marke zurück.

Das hat Gründe. „Modern Warfare“ bringt alles mit, was sich für eine Kinoadaption leicht greifen lässt: moderne Spezialeinheiten, geopolitische Konflikte, bekannte Figuren. Innerhalb des Franchise ist genau dieser Bereich für viele der beliebteste. Überraschend kommt die Entscheidung also nicht. Vor allem der Reboot von 2019 war ein riesiger Erfolg und hat sich Berichten zufolge rund 41 Millionen Mal verkauft.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht dürfte das für Paramount die sicherste Wahl sein.

„Call of Duty“ hat insgesamt mehr als 35 Milliarden US-Dollar eingespielt und über 1 Milliarde Spielerinnen und Spieler erreicht. Für das Publikum heißt das vor allem eins: Hier geht es um eine Marke mit gewaltiger Reichweite. Trotzdem bleibt das Risiko da, denn Videospielverfilmungen sind im Kino noch immer kein Selbstläufer.

Taylor Sheridan schreibt, Peter Berg übernimmt die Regie

Für die Adaption sind Taylor Sheridan als Drehbuchautor und Peter Berg als Regisseur gesetzt. Sheridan steht unter anderem hinter harten, stark über Figuren erzählten Stoffen wie „Sicario“, „Hell or High Water“ und dem „Yellowstone“-Universum.

Berg wiederum hat mit „Lone Survivor“ und „Patriots Day“ schon gezeigt, dass ihm militärisch geprägtes Actionkino liegt, vor allem dann, wenn es möglichst realistisch inszeniert sein soll.

Beide, Taylor Sheridan und Peter Berg, haben außerdem betont, dass sie eigene Verbindungen zur Welt der Spezialeinsatzkräfte mitbringen und das Projekt so glaubwürdig wie möglich umsetzen wollen.

Wenn man Berg folgt, soll der Film bei Taktik, Einsatzabläufen und den Actionsequenzen authentisch wirken, gleichzeitig aber auch menschlich funktionieren. Der US-Start ist nach aktuellem Stand für den 30. Juni 2028 vorgesehen.

Paramount plant offenbar mehr

Berichten aus den USA zufolge betrachtet Paramount das Projekt intern wohl nicht bloß als einzelnen Film.

Wenn der erste Teil funktioniert, könnte daraus der Auftakt für ein größeres „Call of Duty“-Universum werden, mit weiteren Kinofilmen und möglichen TV-Formaten. Das passt ziemlich genau zu dem, was die Branche seit einiger Zeit mit bekannten Spielemarken versucht: sie über mehrere Plattformen hinweg auszubauen. Einfacher wird es dadurch aber nicht, im Gegenteil. Der Film müsste dann Fans der Reihe genauso abholen wie ein Mainstream-Publikum.

Kritik an Peter Berg

Ganz ohne Gegenwind läuft das Projekt allerdings nicht.

In der Gaming-Community werden derzeit wieder Aussagen von Peter Berg aus dem Jahr 2013 hervorgeholt. Damals soll er Gamer, darunter auch „Call of Duty“-Spieler, als „pathetic“ und „weak“ bezeichnet haben. Dazu kommen inhaltliche Zweifel. Allein Sheridans Name schraubt die Erwartungen an einen düsteren, geerdeten Militärthriller hoch. Gleichzeitig ist völlig offen, ob der Film den Ton der Spiele tatsächlich trifft, ob er sich am Ende zu weit davon entfernt oder ob er jenseits des eigentlichen Kampfgeschehens inhaltlich zu wenig zu bieten hat.

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Netflix verstärkt „Steps“: Daniel Radcliffe, Peter Dinklage und Young Mazino als neue Sprecher

Netflix hat für den Animationsfilm „Steps“ weitere Sprecher angekündigt: Daniel Radcliffe, Young Mazino und Peter Dinklage stoßen zum Cast. Nach Angaben von Netflix spricht Daniel Radcliffe den Prinzen, Young Mazino übernimmt Gef, der als „The Heartthrob“ beschrieben wird, und Peter Dinklage leiht Roderick „The Muscle“, seine Stimme. Weltweit soll „Steps“ am 20. November 2026 bei Netflix starten. Für den Streamingdienst ist das Projekt noch aus einem anderen Grund besonders: Laut Netflix ist es der erste Langfilm, der komplett intern bei Netflix Animation StudiOS produziert wurde.

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„Steps“ erzählt Cinderella neu

„Steps“ nimmt sich „Cinderella“ vor, allerdings nicht auf die vertraute Art. Die Geschichte ist als komödiantische Neuinterpretation angelegt und rückt nicht Cinderella selbst ins Zentrum, sondern ihre Stiefschwestern Lilith und Margot. Genau darin steckt der Ansatz des Films: Er dreht bekannte Märchenmuster einmal um.

Ausgangspunkt ist ein folgenschweres Versehen der beiden Schwestern. Lilith und Margot setzen aus Versehen eine Kette von Ereignissen in Gang, die der Intrigantin Priscilla die Möglichkeit gibt, die Herrschaft über das Königreich an sich zu reißen. Um das entstandene Chaos wieder einzufangen, bleibt ihnen nur ein Bündnis mit Cinderella. Zusammen kämpfen sie um das Reich, und nebenbei auch darum, ihre völlig beschädigte Beziehung wieder irgendwie zu retten.

Noch mehr prominente Stimmen

Die neuen Namen erweitern ein Ensemble, das schon vorher auffällig stark besetzt war. Netflix hatte bereits Ali Wong als Lilith, Stephanie Hsu als Margot, Amanda Seyfried als Cinderella, Nikki Glaser als Priscilla und Bette Midler als Fairy Godmother bestätigt.

Das klingt also kaum nach einer gewöhnlichen Märchenverfilmung.

Auch die neuen Rollen passen in diese Richtung. Die Regisseure Alyce Tzue und John Ripa beschreiben Radcliffes Figur als einen Prinzen, der eben nicht ganz dem üblichen Märchenbild entspricht. Mazinos Gef ist als unerwarteter Herzensbrecher angelegt. Und Dinklages Roderick wird zwar von Liebe getrieben, soll dabei aber gleichzeitig furchteinflößend wirken. Gerade dieses Spiel mit vertrauten Rollen scheint den Ton des Films stark zu bestimmen.

Kreativteam und warum der Film für Netflix wichtig ist

Regie bei „Steps“ führen Alyce Tzue und John Ripa. Produziert wird der Film von Amy Poehlers Paper Kite Productions. Die Geschichte stammt von Riki Lindhome und Kate Micucci.

Für Netflix hat das Projekt auch über den Film selbst hinaus Gewicht. Als erster vollständig intern produzierter Animationslangfilm zeigt „Steps“, wie weit der Ausbau der eigenen Animationssparte inzwischen geht.

Die Animation entstand laut Netflix in den hauseigenen Studios in Sydney und Vancouver. Ausführlicher vorgestellt wurde der Film nach Angaben des Unternehmens im Juni 2026 beim Annecy International Animation Film Festival. Dort wurde laut Netflix auch bekannt, dass sich das Projekt im Lauf der Entwicklung von einer anfangs deutlich stärker musikalisch gedachten Version entfernt und weiterentwickelt hat.

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One Piece: Erste Spoiler zu Kapitel 1188 zeigen Luffys Niederlage

Heute sind erste Spoiler zu One Piece Kapitel 1188 aufgetaucht, und wenn die aktuell kursierenden Leaks stimmen, läuft alles auf eine klare Niederlage von Monkey D. Luffy gegen Imu hinaus.

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Imu nimmt Gear 5 aus dem Spiel

Sollten sich die bisherigen Hinweise bewahrheiten, kassiert Monkey D. Luffy in One Piece einen der härtesten Rückschläge seit Langem. Was bisher aus den Spoilern durchdringt, klingt nach einer ziemlich eindeutigen Machtdemonstration: Imu schlägt den Strohhut-Kapitän wohl nicht nur irgendwie, sondern zerlegt ihn offenbar komplett.

Der eigentliche Knackpunkt ist dabei Gear 5. Bislang galt diese Form, trotz aller bekannten Limits, als Luffys Antwort selbst auf Gegner auf Yonko-Niveau. Kapitel 1188 rüttelt an genau dieser Vorstellung, denn den Leaks zufolge soll Imu diese Stärke fast ohne Mühe neutralisieren.

Damit verschiebt sich das Kräfteverhältnis im Manga spürbar. Nach Kaido, Kizaru und den Kämpfen auf Egghead sind viele Leser davon ausgegangen, dass Monkey D. Luffy zwar an seine Grenzen kommt, mit den absoluten Topfiguren der Welt aber trotzdem auf Augenhöhe bleibt.

„Void Sword“ und ein direkter Angriff auf Joy Boy

Besonders heftig wirkt nach den bisherigen Spoiler-Infos eine Szene, in der Imu Monkey D. Luffy mit einem sogenannten „Void Sword“ durchbohren und ihn danach auch noch verhöhnen soll. Die Aussage dahinter ist ziemlich deutlich: Luffy könne niemals Joy Boy sein, weil ihm schlicht die nötige Stärke fehle. Für eine Serie, in der Luffys Wille fast immer am Ende über allem steht, wäre das ein ungewöhnlich direkter und sehr persönlicher Treffer.

Erinnerung an Alabasta

Viele Leser ziehen schon jetzt Parallelen zu Luffys Niederlage gegen Crocodile im Alabasta-Arc. Auch damals wurde Monkey D. Luffy brutal aufgespießt und praktisch zum Sterben zurückgelassen. Genau dieser Spiegel macht die neue Szene so stark. Eiichiro Oda würde damit nicht einfach nur den nächsten noch größeren Kampf zeigen, sondern ganz bewusst an einen früheren Wendepunkt anknüpfen. Die Botschaft liegt auf der Hand: Gegen Imu reicht selbst Luffys bisherige Entwicklung offenbar noch nicht.

Mehr Gewicht für die Final Saga

Die Niederlage kommt zudem zu einem Zeitpunkt, an dem Fans ohnehin wieder intensiv über Luffys Grenzen sprechen. Schon im Egghead-Arc standen seine Ausdauer in Gear 5, der enorme Verschleiß nach dem Kampf gegen Kizaru und die Konfrontation mit Saint Jaygarcia Saturn im Mittelpunkt.

Kapitel 1188 könnte diese Debatte fürs Erste beenden. Nicht, weil Gear 5 plötzlich schwach wäre, sondern weil Imu den aktuellen Leaks nach wohl in einer ganz anderen Liga unterwegs ist.

Für die Geschichte wäre so ein Rückschlag fast wichtiger als ein Sieg. Monkey D. Luffy und die Strohhutbande müssten dann wohl neu ansetzen, mit mehr Wissen über das verlorene Jahrhundert, mit einer besseren Strategie oder einfach mit weiterem Wachstum.

Genau deshalb fallen die Reaktionen in Spoiler-Foren und Anime-Communities trotz des Schocks eher positiv aus. Dort wird längst darüber diskutiert, ob dieser Moment Luffys vermeintliche “Plot Armor” endlich aufbricht.

Offiziell bestätigt ist das natürlich erst, wenn das fertige Kapitel erscheint. Aber schon jetzt wirkt One Piece Kapitel 1188 nach allem, was bisher über die Spoiler bekannt ist, wie der nächste große Wendepunkt in One Piece.

Disneys „Moana“ startet schwach: Remake bleibt selbst unter gesenkten Erwartungen

Disneys Live-Action-Version von „Moana“ kommt nach aktuellen Box-Office-Schätzungen und Branchenberichten aus Nordamerika an ihrem Startwochenende in den USA und Kanada wohl nur auf rund 40 bis 46 Millionen US-Dollar. Damit bleibt der Film klar hinter den Erwartungen zurück.

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Box Office: „Moana“ landet sogar unter den bereits gesenkten Erwartungen

Nach den jüngsten Schätzungen und Berichten aus Nordamerika dürfte „Moana“ in den USA und Kanada zum Start nur etwa 40 bis 46 Millionen US-Dollar einspielen. Selbst die zuletzt schon nach unten angepassten Prognosen werden damit eher verfehlt als erreicht.

Vor einigen Wochen war für „Moana“ zum Nordamerika-Start noch ein Debüt von etwa 60 bis 65 Millionen US-Dollar im Gespräch. Erst kurz vor dem Kinostart gingen diese Erwartungen spürbar runter.

Dass Disney mit „Moana“ nun selbst an dieser niedrigeren Marke nur knapp vorbeischrammt oder sogar darunter bleibt, ist kein gutes Zeichen für den Konzern.

Der Beginn sah erst noch etwas freundlicher aus. In den Donnerstag-Previews holte „Moana“ 4,5 Millionen US-Dollar, was zwischenzeitlich auf ein stärkeres Debüt hindeutete. Im Lauf des Wochenendes kühlte sich diese Hoffnung laut den aktuellen Box-Office-Schätzungen aber merklich ab.

Der Vergleich mit „Snow White“ setzt Disney zusätzlich unter Druck

Besonders heikel ist gerade der Blick auf „Snow White“. Disneys ebenfalls problembehaftetes Live-Action-Remake war laut Branchenberichten im März 2025 in den USA und Kanada mit rund 43 Millionen US-Dollar gestartet und wurde schnell als Enttäuschung eingeordnet. Genau in diesem Bereich bewegt sich jetzt auch „Moana“.

Die Parallelen springen ins Auge. Auch bei „Snow White“ stand ein sehr teures Disney-Remake schwachen Kritiken und nur verhaltenem Publikumsinteresse gegenüber. Am Ende brachte es der Film laut Branchenberichten weltweit nur auf rund 205,7 Millionen US-Dollar.

Für Disney ist das ein ziemlich unangenehmer Vergleichswert, denn „Moana“ soll Berichten zufolge ebenfalls rund 250 Millionen US-Dollar gekostet haben. Bei so einem Budget reicht ein mittelmäßiger Start in den USA nicht. Jetzt braucht der Film stabile zweite und dritte Wochenenden, dazu starke Einnahmen aus den internationalen Märkten.

Schwache Kritiken und offene Fragen beim Timing

Dazu kommt die Resonanz der Kritiker. Die ersten Besprechungen fallen überwiegend negativ aus.

Viele halten den Film für überflüssig. Andere kritisieren, dass die Neuverfilmung dem Animationsoriginal zu nah auf den Fersen bleibt, ohne dessen Charme auf eigene Weise neu entstehen zu lassen. Auch Dwayne Johnsons Auftritt als Maui wird von Kritikern teils als routiniert, teils sogar als lustlos beschrieben.

Dann ist da noch das Timing. Das ursprüngliche „Moana“ ist gerade einmal zehn Jahre alt und damit deutlich jünger als viele andere Disney-Stoffe, die später als Live-Action-Versionen neu aufgelegt wurden.

Und der Erfolg von „Moana 2“ liegt ebenfalls noch nicht lange zurück. Für einen Teil des Publikums wirkt diese Realverfilmung deshalb weniger wie ein großes Kinoereignis, sondern eher wie ein sehr schneller Nachschlag. Ob der Film sich an den Kinokassen noch fängt, dürfte jetzt vor allem davon abhängen, wie er sich außerhalb Nordamerikas entwickelt.