Halo 2: Campaign Evolved teasert offenbar ein Remake an

Halo: Campaign Evolved für Xbox und PC hat ab sofort einen freischaltbaren Bonus-Abspann, der kaum misszuverstehen ist. Wer das Spiel einmal auf Legendär durchspielt, bekommt eine Szene zu sehen, in der Sergeant Avery Johnson direkt in die Kamera schaut und sagt: „See you in the sequel.“ Für viele Spieler und auch für zahlreiche Branchenbeobachter ist das mehr als ein kleiner, augenzwinkernder Verweis. Die Zeile wirkt eher wie ein ziemlich klarer Teaser auf ein vollständiges Remake von Halo 2.

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Legendary-Abspann mit direkter Botschaft

Nach einem Durchlauf auf Legendär lässt sich in Halo: Campaign Evolved ein Bonus-Abspann freischalten, und genau der hat die aktuelle Diskussion ins Rollen gebracht. In dieser Szene wendet sich Sergeant Avery Johnson direkt an die Kamera und sagt: „See you in the sequel.“ Für viele Spieler und für etliche Beobachter aus der Branche ist das nicht bloß ein netter Meta-Moment. Die Formulierung klingt eher so, als wolle das Studio ganz bewusst auf ein komplettes Remake von Halo 2 hinweisen.

Post-Credits-Szene zeigt einen weiteren Hinweis auf Halo 2

Auch die reguläre Post-Credits-Szene von Halo: Campaign Evolved liefert noch einen weiteren Hinweis. Dort ist zu sehen, wie sich 343 Guilty Spark auf den Weg zu einem Gasriesen macht, und das ist eine direkte Anspielung auf das Szenario aus dem Auftakt von Halo 2. Nimmt man beide Szenen zusammen, ergibt sich ein Bild, das ungewöhnlich eindeutig wirkt, selbst wenn Halo Studios ein Remake bisher noch nicht offiziell angekündigt hat.

Campaign Evolved markiert den Neustart

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Halo: Campaign Evolved wird als von Grund auf neu entwickeltes Remake von Halo: Combat Evolved in Stellung gebracht und ist zugleich die erste große Veröffentlichung von Halo Studios. Das frühere 343 Industries setzt bei künftigen Projekten inzwischen auf Unreal Engine 5 statt auf die Slipspace Engine. Laut den bisherigen Berichten bringt das eine einfachere Produktion mit sich, erleichtert das Recruiting und liefert moderne Tools. Dazu kommt breiter verfügbare Expertise, außerdem lassen sich Inhalte schneller erstellen. Für ein Franchise wie Halo könnte genau das Schritt für Schritt wieder mehr Stabilität bringen.

Positive Resonanz und weitere Leaks

Halo: Campaign Evolved ist bisher überwiegend positiv aufgenommen worden. Gelobt werden vor allem die moderne Grafik und das Spielgefühl des Originals, das offenbar erhalten geblieben ist. Genau diese Mischung schürt nun die Hoffnung, dass auch Halo 2 eine ähnlich aufwendige Neuauflage bekommen könnte. Dazu passen frühere Berichte und Leaks, nach denen Remakes von Halo 2 und Halo 3 bereits in einem frühen Entwicklungsstadium sein sollen, möglicherweise sogar unabhängig davon, wie erfolgreich sich Halo: Campaign Evolved am Ende verkauft.

Community hofft auf Kampagne und Multiplayer

Entsprechend positiv fällt auch die Reaktion in der Community aus. Viele Spieler würden Halo 2 gern noch einmal mit zeitgemäßer Technik erleben. Manche hoffen zusätzlich auf restaurierte Inhalte, die im Original damals gestrichen wurden. Und ein Wunsch taucht immer wieder auf: Falls tatsächlich ein Remake kommt, soll es sich nicht auf die Kampagne beschränken, sondern auch den legendären Multiplayer mitnehmen.

Remakes bleiben nicht ohne Skepsis

Ganz ohne Skepsis läuft das alles allerdings nicht ab. Einige Beobachter warnen davor, dass zu viele Remakes die Reihe auf lange Sicht ausbremsen könnten. Mit Blick auf die unklare Zukunft von Halo Infinite, den holprigen Post-Launch-Support und Berichte über eingestellte Projekte wünschen sich viele Fans neben Neuauflagen eben auch neue, eigenständige Geschichten.

Im Moment hat der Teaser aber erst einmal genau das geschafft, was er sollte: maximale Aufmerksamkeit. Wenn Johnsons letzte Worte wörtlich gemeint sind, dürfte das Wiedersehen mit Halo 2 nur noch eine Frage der Zeit sein.

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Splatoon Raiders ist wohl ein Missverständnis: Mit Freunden nur in Splatoon 3

Ein Spiel namens „Splatoon Raiders“ gibt es für Nintendo Switch bislang nicht. Nintendo hat es bis heute weder angekündigt noch veröffentlicht. Sehr wahrscheinlich steckt also schlicht ein Missverständnis dahinter oder eine Verwechslung mit Splatoon 3. Wenn Sie im Splatoon-Universum online mit Freunden spielen möchten, ist Splatoon 3 der Titel, den Sie suchen: Laut Nintendo ist das Spiel am 9. September 2022 für Nintendo Switch erschienen und bis heute der zentrale Multiplayer-Ableger der Reihe.

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Mit Freunden in Splatoon 3 spielen

In Splatoon 3 können Sie über das Lobby-System gemeinsam mit Freunden online spielen.

Dafür müssen Sie und Ihre Freunde sich auf der Nintendo Switch gegenseitig in der Freundesliste hinzugefügt haben. Außerdem brauchen natürlich alle eine aktive Internetverbindung.

Gehen Sie dann in die Lobby, wählen Sie den passenden Onlinemodus aus und eröffnen Sie eine Gruppe, der Ihre Freunde beitreten können.

Danach können Sie gemeinsam die Spielsuche für reguläre Kämpfe oder andere Modi starten. Im Vergleich zu früheren Teilen der Reihe ist das spürbar bequemer gelöst und für gemeinsame Partien deutlich besser geeignet.

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Diese Modi stehen zur Auswahl

Wenn Sie nicht allein losziehen wollen, haben Sie in Splatoon 3 mehrere Möglichkeiten.

Am bekanntesten ist Revierkampf. Dort versuchen Teams, möglichst viel Fläche einzufärben. Daneben gibt es die kompetitiveren Anarchy Battles, die sich eher an Spieler richten, die Ranglisten-Action mögen und taktischere Matches suchen.

Für Koop-Fans ist vor allem Salmon Run interessant.

In diesem Modus treten bis zu vier Spieler zusammen an, überstehen Gegnerwellen und sammeln goldene Eier ein. Wenn Sie ganz gezielt mit Freunden spielen möchten, ist Salmon Run oft der zugänglichste Einstieg.

Side Order bleibt Einzelspieler-Inhalt

Für zusätzliche Verwirrung sorgt womöglich der DLC „Side Order“, der laut Nintendo am 22. Februar 2024 erschienen ist.

Die Erweiterung hat Splatoon 3 zwar noch einmal neuen Schwung gegeben, ist aber komplett auf Einzelspieler ausgelegt. Darüber schalten Sie weder neue Freundesfunktionen noch Koop-Modi frei; gemeinsames Spielen läuft weiterhin über die regulären Multiplayer- und Koop-Angebote des Hauptspiels.

Splatoon 3 bleibt weiter relevant

Nach eigenen Angaben unterstützt NintendoSplatoon 3 weiterhin mit saisonalen Updates, neuen Waffen, zusätzlichen Karten und wiederkehrenden Splatfest-Events.

Entsprechend ist der Titel online nach wie vor aktiv und eignet sich auch heute noch gut für gemeinsame Runden. Bis Anfang 2024 wurden weltweit laut Nintendo außerdem mehr als 11 Millionen Exemplare verkauft.

Die gesuchte Freundesfunktion gibt es also, nur eben in Splatoon 3 und nicht in einem separaten Spiel namens „Splatoon Raiders“.

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Steam-Betrug: FBI nimmt mutmaßlichen Täter in Florida fest

Die US-Bundespolizei FBI hat in Florida einen 21-Jährigen festgenommen. Er soll an einer Malware-Kampagne beteiligt gewesen sein, die über die PC-Spieleplattform Steam lief. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich um Zyaire Dontaevious Zamarion Wilkins.

Die Behörden werfen ihm vor, Teil einer Gruppe gewesen zu sein, die manipulierte Steam-Spiele nutzte, um Kryptowährungen zu stehlen. Über rund zwei Jahre sollen dabei mindestens 220.000 Dollar in Krypto erbeutet worden sein. Dazu kommen etwa 80 kompromittierte Wallets und rund 8.000 Geräte, auf denen die Schadsoftware gelandet sein soll.

Steam-Malware in Indie-Spielen

Im Mittelpunkt des Falls stehen laut FBI mindestens acht Indie-Spiele, die über Steam verbreitet wurden und mit sogenannter Infostealer-Malware versehen gewesen sein sollen. Solche Programme greifen unter anderem Passwörter, Login-Daten und Informationen aus Krypto-Wallets von betroffenen PCs ab.

In den Unterlagen des FBI tauchen unter anderem diese Titel auf: Lunara, PirateFi, BlockBlasters, Lampy und Dashverse.

Brisant ist laut den Ermittlern vor allem ein Detail. In manchen Fällen soll die Malware nicht von Anfang an im Spiel gesteckt haben. Der schädliche Code sei erst später per Update nachgeliefert worden. Genau das macht die Sache für PC-Spieler heikel, weil Updates auf großen Distributionsplattformen in der Regel als vertrauenswürdig gelten.

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Beworben wurden die Spiele den Ermittlern zufolge auf Discord, Telegram und X. Außerdem sollen Bots eingesetzt worden sein, um gezielt Nutzer anzusprechen, bei denen größere Krypto-Bestände vermutet wurden.

So kamen die Ermittler ihnen auf die Spur

Ein Teil der gestohlenen Bitcoin-Transaktionen ließ sich laut FBI bis zu mehr als 150 Geschenkkarten zurückverfolgen. Diese Karten seien größtenteils für Uber-Eats-Bestellungen verwendet worden. Geliefert worden sei an Adressen, die mit Zyaire Dontaevious Zamarion Wilkins in Verbindung stehen sollen.

Dazu kommt die Kooperation eines mutmaßlichen Mitverschwörers aus Seattle. Seine Aussagen halfen den Ermittlern laut FBI dabei, die Struktur der Gruppe und die Geldflüsse besser nachzuvollziehen. Gegen Zyaire Dontaevious Zamarion Wilkins wurde inzwischen Anklage wegen Verschwörung erhoben. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen ihm nach aktuellem Stand bis zu zehn Jahre Haft.

Steam reagierte bereits

Die betroffenen Spiele waren laut FBI schon früher im Jahr 2026 von Steam entfernt worden. Im März 2026 veröffentlichte das FBI außerdem eine öffentliche Warnung. Gleichzeitig baten die Behörden um Hinweise von Nutzern, die einen der betroffenen Titel heruntergeladen hatten.

Der Fall macht ziemlich deutlich, dass auch etablierte Plattformen für PC-Spiele vor Missbrauch nicht sicher sind.

Wer einen der genannten Titel installiert hat, sollte ungewöhnliche Anfragen nach Login-Daten, verdächtige Prozesse und unerwartete Aktivitäten in der eigenen Wallet ernst nehmen. Auch dann, wenn die Software aus einem bekannten Store stammt.

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xAI verliert alle 11 Mitgründer: Grok liegt intern hinter Claude zurück

xAI steht nach übereinstimmenden Berichten gerade vor einem tiefen personellen Einschnitt. Inzwischen sollen sämtliche 11 ursprünglichen Mitgründer das Unternehmen verlassen haben. Dazu kommt, so heißt es in den Berichten, ein deutlich breiterer Aderlass in der Belegschaft. Gerade für Beobachter fällt das auf, weil xAI noch ein junges Unternehmen ist und zugleich mit sehr großen Ambitionen antritt.

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xAI zwischen Expansion und Abgängen

Auffällig ist auch der Zeitpunkt. Die Turbulenzen fallen verschiedenen Berichten zufolge nicht in eine Phase der Schwäche, sondern mitten in eine aggressive Expansion. Anfang 2026 sammelte xAI demnach rund 20 Milliarden US-Dollar ein und wurde dabei mit etwa 230 Milliarden US-Dollar bewertet. Im Februar 2026 folgte laut mehreren Berichten dann die Fusion von xAI mit SpaceX zu einer gemeinsamen Struktur, die den Angaben zufolge auf rund 1,25 Billionen US-Dollar taxiert wurde.

Druck auf Grok im Wettbewerb mit Claude

Ehemalige Beschäftigte schildern in mehreren Berichten eine Arbeitskultur mit extremem Druck, stark zentralisierten Entscheidungen und kaum Raum für Widerspruch. Die Führung soll demnach stark auf Elon Musk zugeschnitten gewesen sein, während Teams nur begrenzte Autonomie hatten und Gegenrede in diesem Klima offenbar nicht erwünscht war. Genau diese Mischung gilt in den Berichten als einer der Hauptgründe für die hohe Fluktuation.

Inhaltlich habe intern vor allem ein Ziel alles überlagert: Grok auf das Niveau von Claude zu bringen. Projekte und Kommunikationskanäle seien laut den Berichten ausdrücklich auf diesen Vergleich ausgerichtet worden. Vor allem bei Programmieraufgaben sei die Unzufriedenheit intern groß gewesen, weil Grok dort als Nachzügler gegolten habe.

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Zusätzliche Brisanz bekommt die Lage durch einen Vorwurf, der in mehreren Berichten auftaucht: xAI soll Antworten von Claude genutzt haben, um eigene Coding-Modelle zu verbessern. Nachdem der offizielle Zugriff weggefallen sei, soll das laut den Berichten teils sogar über private Konten weitergelaufen sein. Wie groß das tatsächlich war, bleibt offen. Der Bericht zeigt aber ziemlich klar, wie groß der interne Druck gewesen sein muss, zu einem direkten Rivalen aufzuschließen.

Entlassungen trotz Milliardenbewertung

Bereits im März 2026 war in mehreren Berichten zu lesen, xAI plane den Abbau von bis zu 30 Prozent der Belegschaft. Andere Berichte gingen noch weiter. Dort war davon die Rede, dass in einem schnellen Neustart sogar mehr als 70 Prozent des Teams entlassen worden seien, um das Unternehmen enger auf Musks Vorstellungen auszurichten.

Nach außen gibt sich xAI gleichzeitig als eng verzahnter Akteur am Markt. Grok ist direkt mit X verbunden und kann dadurch auf große Mengen aktueller Nutzerdaten zugreifen. Außerdem kontrolliert xAI weite Teile der Kette selbst, von den Modellen über die Infrastruktur bis hin zur Auslieferung an Endnutzer.

Weitere Kontroversen erhöhen den Druck

Zu den internen Spannungen kommen externe Probleme hinzu. Grok stand zuletzt laut mehreren Berichten unter anderem wegen Deepfake-Bildern , Fragen zum Umgang mit Daten in Coding-Werkzeugen und Falschinformationen in der Kritik. Dazu kommen den Berichten zufolge Beschwerden rund um den Supercomputer Colossus in Memphis, darunter Umweltfragen und der hohe Ressourcenbedarf.

Unterm Strich bleibt ein widersprüchliches Bild. xAI verfügt über enorme finanzielle Mittel, mächtige Vertriebskanäle und politische Sichtbarkeit. Gleichzeitig deuten die Berichte auf grundlegende operative Probleme hin. Offen ist, ob ein harter Reset das Unternehmen stabilisieren kann oder ob der personelle Aderlass Grok auf lange Sicht ausbremst.

Blue Beetle bleibt im neuen DCU: Xolo Maridueña soll in Man of Tomorrow zurückkehren

Drei Jahre nach einer Aussage von DC-Studios-Co-Chef James Gunn aus dem Jahr 2023 scheint Blue Beetle weiter fest zum neuen DC-Universum (DCU) zu gehören: Xolo Maridueña soll seine Rolle als Jaime Reyes im kommenden Superman-Sequel Man of Tomorrow erneut spielen.

Blue Beetle bleibt im neuen DCU

Für DC-Fans ist das vor allem deshalb spannend, weil James Gunn schon 2023 gesagt hatte, Blue Beetle sei der „erste DCU-Charakter“. Inzwischen, drei Jahre später, verdichten sich die Hinweise, dass das wohl nicht nur als symbolischer Satz gemeint war. Offenbar steckte darin schon früh ein Hinweis darauf, wie der Umbau des Franchise aussehen sollte.

Rückkehr in Man of Tomorrow

Mit der Rückkehr von Xolo Maridueña holt das neue DCU einen vertrauten Baustein zurück. Man of Tomorrow ist Berichten zufolge derzeit für den 9. Juli 2027 angesetzt und soll nicht nur Supermans Geschichte fortsetzen, sondern das Universum insgesamt breiter aufstellen. Rund um den Film werden nach diesen Berichten auch weitere Helden erwartet, darunter Hawkgirl und Figuren aus dem Green-Lantern-Kosmos.

Das passt zu der Linie, die James Gunn bisher erkennen lässt. Einzelne Figuren werden übernommen, auch wenn ihre früheren Filme nicht eins zu eins in die neue Kontinuität übergehen.

Genau das scheint auch auf Blue Beetle zuzutreffen. Gunn hatte schon angedeutet, dass die Figur selbst zum DCU gehört, der Film von 2023 aber nicht automatisch in allen Details kanonisch ist. Heißt unterm Strich: Jaime Reyes bleibt, manches aus seinem ersten Auftritt könnte aber angepasst oder neu einsortiert werden.

Schwaches Kino, stark im Streaming

Die Rückkehr kommt trotz eines eher enttäuschenden Kinolaufs. Blue Beetle spielte 2023 Berichten zufolge weltweit rund 130,8 Millionen US-Dollar ein, bei einem Budget von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Wirtschaftlich gehörte der Film damit zu den schwächeren Kapiteln des alten DC Extended Universe (DCEU).

Ganz so klar fällt die Bilanz dann aber doch nicht aus. Nach dem Start im Streaming wurde Blue Beetle in den USA laut den entsprechenden Meldungen zum meistgesehenen Film auf HBO Max. Für DC Studios ist das ein ziemlich deutlicher Hinweis: Entscheidend ist längst nicht mehr nur, was an der Kinokasse passiert, sondern auch, welche Figuren auf Dauer Reichweite, Fanbindung und Wiedererkennungswert mitbringen.

Mehr als nur ein Nebenheld

Dazu kommt noch ein kultureller Aspekt. Blue Beetle war Berichten zufolge der erste Live-Action-Superheldenfilm mit einem Latino-Hauptdarsteller. Viele Fans finden es deshalb gut, dass Xolo Maridueña an Bord bleibt und Repräsentation im DCU eben kein einmaliger Versuch gewesen ist.

Ganz ohne Skepsis läuft diese Entwicklung aber nicht ab. Ein Teil der Community freut sich über die stärkere Vernetzung, andere haben Sorge, dass ein zu großes Heldenensemble Superman im eigenen Sequel an den Rand drängen könnte.

Fest steht trotzdem: Blue Beetle verschwindet nicht. Neben dem Live-Action-Comeback ist Berichten zufolge auch eine animierte DCU-Serie zur Figur in Arbeit, in der Xolo Maridueña ebenfalls wieder dabei sein soll.

Microsoft muss gehacktes Xbox-Konto zurückgeben: Gerichtsurteil aus Brasilien

Microsoft muss in Brasilien nach einem Gerichtsbeschluss ein dauerhaft gesperrtes Xbox-Konto binnen 15 Tagen wieder freischalten. Das geht aus dem Urteil und aus dazu veröffentlichten Berichten hervor. Geklagt hatte ein brasilianischer Xbox-Nutzer mit dem Online-Namen „Ordo_Liberal“, nachdem sein Konto nach einem mutmaßlichen Hack dauerhaft gesperrt worden war. Mit der Sperre war für ihn auch der Zugriff auf seine digital gekauften Xbox-Spiele weg.

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Das zuständige Gericht in Brasilien ordnete an, dass Microsoft das Konto mitsamt aller Inhalte innerhalb von 15 Tagen wiederherstellen muss. Dazu sprach das Gericht dem Kläger wegen „immaterieller Schäden“ eine Entschädigung von umgerechnet rund 400 Euro zu. Falls das Urteil ignoriert wird, könnten nach den vorliegenden Berichten tägliche Strafzahlungen fällig werden.

Gehacktes Xbox-Konto: Warum der Fall für Microsoft heikel ist

Nach Darstellung des Spielers hatte der Microsoft-Support unbefugte Zugriffe auf das Konto sowie Änderungen an den Sicherheitsdaten bestätigt. Trotzdem soll ihm mitgeteilt worden sein, dass der Kundendienst das Konto nicht wiederherstellen könne.

Die dauerhafte Sperre sei demnach die einzige Maßnahme gewesen, um eine weitere Nutzung zu unterbinden.

Besonders heikel wird die Sache durch einen weiteren Vorwurf: Der Betroffene sagt, man habe ihm geraten, seine zuvor digital gekauften Spiele einfach noch einmal zu kaufen. Das sorgte erst recht für Ärger, weil er nach eigenen Angaben sogar Belege vorgelegt hatte, dass auf dem Konto die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert war.

Gerade im Xbox-System kann sich über Jahre eine rein digitale Bibliothek ansammeln. Geht der Account verloren, verschwindet im Zweifel nicht nur ein Profil, sondern eine komplette Spielesammlung.

Brasiliens Verbraucherschutz spielte offenbar eine Schlüsselrolle

Verhandelt wurde der Fall laut Gerichtsbeschluss und den dazu vorliegenden Berichten in Brasilien. Genau das könnte am Ende entscheidend gewesen sein, denn das Land gilt beim Verbraucherschutz als vergleichsweise streng, auch wenn es um große Tech-Konzerne und Plattformbetreiber geht.

Kleinere Klagen lassen sich dort Berichten zufolge oft mit wenig oder sogar ganz ohne Kostenrisiko einreichen.

Nach den vorliegenden Informationen nutzte der Kläger sogar einen staatlichen Rechtsbeistand beziehungsweise eine öffentliche Rechtsvertretung, ohne selbst Anwaltskosten übernehmen zu müssen. Der Fall zeigt damit auch, dass Plattformregeln und Nutzungsbedingungen nicht automatisch über nationalem Verbraucherschutzrecht stehen. Microsoft hat sich zu der Entscheidung Berichten zufolge bisher nicht öffentlich geäußert.

Der größere Streit um digitale Käufe

Der Fall reiht sich in eine Debatte ein, die längst weit über Xbox hinausgeht. Viele Käufer gehen davon aus, dass ihnen digital gekaufte Spiele tatsächlich gehören.

In der Praxis behandeln viele Anbieter solche Käufe aber eher als widerrufbare Lizenzen, die an ein Konto, an eine Plattform oder an laufende Dienste gebunden sind.

Neue Aufmerksamkeit bekam diese Diskussion unter anderem durch Initiativen wie „Stop Killing Games“, durch Ubisofts Umgang mit „The Crew“ und durch Sonys Entfernung zuvor gekaufter PlayStation-Filme aus Nutzerbibliotheken. Das brasilianische Urteil macht damit deutlich, dass Gerichte digitale Konten und gekaufte Inhalte nicht nur als technische Servicefrage behandeln müssen, sondern auch als ganz konkretes Verbraucherrecht.

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Bungie beendet Rechtsstreit mit Christopher Barrett: Vergleich ohne Urteil

Bungie, Sony Interactive Entertainment und der frühere Bungie-Manager Christopher Barrett haben ihren Rechtsstreit außergerichtlich beigelegt. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung der drei Parteien hervor.

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Vergleich beendet langjährigen Streit

Mit der Einigung endet ein viel beachtetes Verfahren zwischen dem langjährigen Bungie-Manager Christopher Barrett, Bungie und Sony Interactive Entertainment, ohne dass ein Gericht darüber urteilen musste. Was genau vereinbart wurde, haben die Beteiligten nicht offengelegt.

Für Barrett schließt sich damit ein Fall, in dem er nach seiner Entlassung im Jahr 2024 laut Klage Forderungen von bis zu 200 Millionen US-Dollar geltend gemacht hatte. In der gemeinsamen Erklärung erklärte er, er sei mit der Einigung „sehr zufrieden“ und wolle sich jetzt auf das nächste Kapitel seiner Karriere in der Spielebranche konzentrieren.

Vorwürfe gegen Bungie und Sony bleiben ungeklärt

Barrett hatte Bungie und Sony Interactive Entertainment vorgeworfen, ihn gezielt gekündigt zu haben, damit ihm hohe Ansprüche aus bereits zugesagten Aktienpaketen und Bonuszahlungen nicht mehr ausgezahlt werden müssen.

Nach seiner Darstellung standen diese Vergütungen im Zusammenhang mit Sonys 3,6-Milliarden-Dollar-Übernahme von Bungie. Außerdem, so Barrett, habe ihn das Studio zum Sündenbock für geschäftliche Probleme und Imageschäden gemacht.

Bungie und Sony Interactive Entertainment haben diese Version des Geschehens im Verfahren zurückgewiesen. Nach Angaben der Unternehmen wurde Barrett aus wichtigem Grund entlassen.

Sony verwies dabei unter anderem auf eine interne Untersuchung zu Vorwürfen unangemessenen Verhaltens gegenüber weiblichen Mitarbeiterinnen.

Durch den Vergleich wird es nun keine öffentliche Klärung der zentralen Streitfragen vor Gericht geben. Offen bleibt vor allem, ob Barrett am Ende einen nennenswerten Teil der ursprünglich geforderten Summe erhalten hat.

Dazu sagen die Parteien nichts.

Barrett erhält auch öffentliche Anerkennung

Die Einigung scheint laut gemeinsamer Erklärung nicht nur finanzielle Punkte zu umfassen. Darin würdigten die Parteien auch Barretts 25-jährige Arbeit für Bungie.

Außerdem wurde sein Name zu den Credits von „Marathon“ hinzugefügt, dem kommenden Spiel des Studios. Dort wird Christopher Barrett jetzt als ursprünglicher Game Director genannt.

Das dürfte für ihn ein wichtiger Punkt sein. Barrett hat Bungie über viele Jahre mitgeprägt und unter anderem an den großen Franchises des Studios gearbeitet.

Dass sein Name in den Credits auftaucht, hält seine Rolle bei einem der wichtigsten anstehenden Bungie-Projekte nun zumindest teilweise auch öffentlich fest.

Einigung in schwieriger Phase für Bungie

Der Vergleich kommt für Bungie in einer ohnehin angespannten Phase. Das Studio musste 2023 und 2024 größere Entlassungswellen verkraften, während zugleich die Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens lauter wurden.

Dazu kommt, dass Sony im Geschäftsjahr 2025 Berichten zufolge einen Wertminderungsverlust von 766 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit Bungie verbucht hat.

Für Barrett markiert die Einigung das Ende eines hochkarätigen Konflikts mit seinem früheren Arbeitgeber. Für Bungie und Sony Interactive Entertainment verschwindet damit zumindest ein weiterer belastender öffentlicher Streitfall aus den Schlagzeilen, auch wenn die wichtigsten Details des Deals weiter im Dunkeln liegen.

EVE Online: Fenris veröffentlicht Carbon-Engine-Teile jetzt auf GitHub

Fenris Creations hat große Teile der proprietären Carbon-Engine von EVE Online ab sofort als Open Source auf GitHub gestellt. Damit wird Technik sichtbar, die bislang eng an den Betrieb des PC-MMOs gekoppelt war. EVE Online ist seit Jahren für seine persistente Single-Shard-Welt bekannt, ebenso für Schlachten, in denen Tausende Spieler gleichzeitig aufeinandertreffen.

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Das ist in der Branche kein gewöhnlicher Fund aus irgendeinem alten Engine-Archiv. Carbon gilt eher als Infrastruktur, die unter harten Live-Bedingungen gewachsen ist. Genau deshalb schauen jetzt viele sehr genau hin: Was hat Fenris Creations tatsächlich freigegeben, und warum kommt dieser Schritt ausgerechnet jetzt?

Mehr als zwei Dutzend Module auf GitHub

Laut Fenris Creations umfasst die Freigabe mehr als zwei Dutzend Module. Auf GitHub lassen sich ab sofort unter anderem das Grafiksystem Trinity und Destiny einsehen, das nach Angaben des Studios für Physik- und Pathfinding-Aspekte zuständig ist.

Der größte Teil des Codes steht dem GitHub-Release zufolge unter der permissiven MIT-Lizenz. Für Nutzung, Analyse und Weiterentwicklung sind die Hürden damit vergleichsweise niedrig.

Ben Hunter, Senior Development Director bei Fenris Creations, beschreibt die Öffnung des Codes als Investition in gemeinsame Weiterentwicklung, Vertrauen und langfristige Nachhaltigkeit. Wird der Code durch externe Beiträge besser und profitieren am Ende alle davon, dann ist das aus Sicht von Fenris Creations ein Gewinn, für das Studio ebenso wie für die Community.

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Carbon im Live-Betrieb von EVE Online

Spannend an Carbon ist vor allem, wo diese Technik eingesetzt wird: im Live-Betrieb von EVE Online für Windows und Mac. Das MMO verteilt seine Spieler nicht über viele getrennte Server, sondern läuft in einer Single-Shard-Umgebung, in der alle Teil derselben Welt sind. Genau dort muss die Technik Lastspitzen aushalten, wenn gewaltige Flottengefechte eskalieren.

Darum dürfte die Freigabe nicht nur Fans von EVE Online interessieren. Auch Entwickler, die sich mit skalierbaren Netzwerk- und Simulationssystemen beschäftigen, werden hier genauer hinsehen. Selbst wenn nicht jeder Teil des Live-Betriebs öffentlich vorliegt, liefert der Blick auf Architektur und Werkzeuge seltene Einblicke in MMO-Technik, die sich im Dauerbetrieb bewährt hat.

Sicherheit, Bots und neue Werkzeuge

Wo zentrale Systeme offenliegen, tauchen automatisch auch Fragen zu Cheats, Bots und möglichen Angriffspunkten auf. Fenris Creations hat diese Bedenken laut Ben Hunter mit einkalkuliert und macht deutlich, auf die sicherheitsrelevanten Folgen vorbereitet zu sein.

Am Ende wird entscheidend sein, wie konsequent Wartung, Monitoring und Schutzmechanismen rund um den Live-Betrieb weitergeführt werden.

Beim Schritt hin zu einem offeneren Modell hat sich Fenris Creations außerdem mit den Entwicklern der Open-Source-Engine Godot ausgetauscht. Ben Hunter sprach auch darüber, dass das Studio neue Code-Assistenten und Sprachmodelle für den Entwicklungsalltag prüft.

Die ersten Reaktionen aus der Community fallen bisher überwiegend positiv aus. Viele rechnen mit neuen Drittanbieter-Tools, technischen Experimenten und vielleicht auch mit weiteren Projekten, die nah an EVE liegen.

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Avatar Legends: The Fighting Game zeigt schon vor Launch den Year-1-DLC

Auf der EVO 2026 haben PM Studios und Gameplay Group International schon vor dem eigentlichen Launch den DLC-Plan für das erste Jahr von Avatar Legends: The Fighting Game offengelegt. Nach der Ankündigung stehen mit Iroh, Ty Lee, Lin Beifong und Bolin bereits vier Zusatzcharaktere fest.

Vier Charaktere stehen bereits fest

Mit Iroh, Ty Lee, Lin Beifong und Bolin haben PM Studios und Gameplay Group International die ersten vier DLC-Kämpfer bestätigt. Die Auswahl greift beide großen Avatar-Serien auf: Iroh und Ty Lee kommen aus Avatar: Der Herr der Elemente, Lin Beifong und Bolin aus The Legend of Korra.

Der Crossover-Gedanke endet also nicht mit dem Hauptspiel.

Schon zum Start wirft das Spiel Figuren aus beiden Serien zusammen und spricht damit gleichermaßen Nostalgie-Fans und Korra-Anhänger an. Auch die erste DLC-Runde wirkt nicht zufällig zusammengestellt. Die vier Figuren bringen unterschiedliche Kampfstile und sehr eigene Persönlichkeiten mit, also genau das, was in einem Fighting Game schnell interessant wird.

Fünfter Slot per Abstimmung

Noch spannender ist der fünfte Platz, der im ersten DLC-Jahr bislang offen bleibt. Wer Avatar Legends: The Fighting Game vorbestellt, kann laut PM Studios über einen von fünf Kandidaten abstimmen: Amon, Kuvira, König Bumi, Asami oder Tenzin.

Die Community wird damit direkt eingebunden.

Gerade bei Fighting Games sorgen neue Charaktere fast immer für Debatten, sei es über Spielstil, Matchups oder schlicht darüber, wer als Fan-Liebling vorne liegt. Entsprechend dürfte die Abstimmung auch nach dem Release weiter Aufmerksamkeit auf das Spiel ziehen.

Release, Preis und Vorbestellung

Avatar Legends: The Fighting Game erscheint nach Angaben von PM Studios digital am 23. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC über Steam. Fassungen für Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 sollen, ebenfalls laut PM Studios, später im Jahr 2026 folgen. Die Standard Edition kostet zum Start 29,99 Euro.

Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Dafür gibt es Zugang zu einer Closed Beta vom 2. bis 5. Juli 2026 sowie kosmetische Boni. Zum Launch soll der Titel laut PM Studios außerdem vollständiges Cross-Play bieten, sodass plattformübergreifende Matches möglich sind.

1-gegen-1-2D-Fighter mit zwölf Kämpfern

Bei Avatar Legends: The Fighting Game geht es um einen 1-gegen-1-2D-Fighter. Im Hauptspiel steht zum Start laut PM Studios ein Grundkader aus zwölf Charakteren bereit.

Schon vor der DLC-Ankündigung ist der Titel durch seine handgezeichneten Figuren, die flüssigen Animationen und das schnelle Kampftempo aufgefallen. Die Ausrichtung ist klar: Fans des Genres sollen angesprochen werden, Einsteiger aber nicht gleich außen vor bleiben.

Die ersten Hands-on-Eindrücke waren positiv. Gelobt wurden vor allem das flotte Spielgefühl, die spielerische Tiefe und die stilsichere Übertragung der Avatar-Welt in ein Fighting Game. Ob der Titel auf lange Sicht trägt, entscheidet sich am Ende trotzdem bei Punkten wie Balancing, Online-Netcode und dem Support nach dem Release. Der auf der EVO 2026 vorgestellte Plan für das erste Jahr schafft dafür aber schon mal eine solide Grundlage.

Fatal Fury: City of the Wolves bekommt Kenshiro: DLC-Kämpfer kommt im Juni 2026

SNK hat bestätigt, dass Kenshiro aus Fist of the North Star im Juni 2026 als DLC-Kämpfer für Fatal Fury: City of the Wolves erscheint, und zwar im Rahmen von Season 2. Nach Angaben des Unternehmens soll die Figur sogar schon vor dem eigentlichen Release auf der Evolution Championship Series, kurz EVO 2026, spielbar sein.

Damit bekommt das erst vor Kurzem zurückgekehrte Prügelspiel mit Kenshiro einen der auffälligsten Crossover-Gastauftritte, den die Reihe seit ihrem Neustart gesehen hat.

Und SNK bringt ihn direkt früh auf die größte Bühne der Fighting-Game-Szene. Das hat einen klaren Vorteil: Reaktionen aus dem kompetitiven Umfeld lassen sich sofort einsammeln und auswerten.

Kenshiro kommt im Juni 2026 als DLC

Kenshiro ist kein Gastcharakter, der einfach nur ein bekanntes Gesicht mitbringt. Die Figur steht seit jeher für den kompromisslosen Kampfstil Hokuto Shinken, der in der Vorlage mit spektakulären Trefferfolgen und brutalen Finishern verbunden ist.

Genau das sorgt schon jetzt für Gesprächsstoff. Wer sich durch soziale Netzwerke und Foren liest, merkt schnell, worum sich die Diskussionen drehen: Wie will SNK diese Fähigkeiten in ein wettkampftaugliches Kampfsystem übersetzen, ohne das Balancing gleich mit aus der Bahn zu werfen?

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Die eigentliche Frage ist also kaum, ob Kenshiro ins Spiel passt, sondern wie. Noch ist offen, ob SNK ihn als druckvollen Rushdown-Charakter aufzieht, als technisch fordernden Spezialisten oder eher als Fanservice-Figur mit bewusst begrenzten Stärken. Für ein Spiel, das immer stärker auch als Turniertitel wahrgenommen wird, ist genau diese Einordnung ziemlich wichtig.

Wichtiger Crossover-Moment für die Serie

Auch für Fatal Fury selbst hat die Zusammenarbeit Gewicht, und zwar nicht nur spielerisch, sondern auch symbolisch. Fatal Fury: City of the Wolves bedeutete die Rückkehr der Marke nach 26 Jahren Pause, und viele Spieler haben genau diese Rückkehr als gelungene Modernisierung aufgenommen.

Besonders häufig gelobt wurden der markante Artstyle, die zeitgemäße Präsentation und das REV-System. Gerade dieses REV-System gibt den Kämpfen mehr Flexibilität, weil es fließendere Wechsel zwischen Offensive und Defensive erlaubt.

Kenshiro passt deshalb ziemlich gut in SNKs Linie, den Reboot mit auffälligen Inhalten weiter auszubauen. Dazu kommt das Timing: Beobachter halten es auch für ein kluges Cross-Promotion-Manöver, weil parallel ein neues Anime-Projekt zu Fist of the North Star im Raum steht.

So treffen zwei Marken aufeinander, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und sich hier gut bündeln lassen.

Season 2 hält das Tempo hoch

Bei Season 2 fährt SNK bisher einen vergleichsweise offensiven Kurs. Neue Inhalte sollen in kurzen Abständen folgen, damit die Aufmerksamkeit der Spielerschaft nicht abreißt.

Zu den Figuren, die bereits ins Spiel aufgenommen wurden, gehören etwa Rückkehrer wie Blue Mary und Wolfgang Krauser.

Für die EVO 2026 ist Kenshiro schon deshalb ein spannender Fall, weil ein spielbarer Showcase dort die öffentliche Wahrnehmung eines DLC-Charakters stark formen kann.

Auch wirtschaftlich wirkt der Schritt nachvollziehbar: Der physische Verkaufsstart in Japan fiel mit weniger als 9.000 Einheiten in den ersten zwei Wochen eher zurückhaltend aus, während die Steam-Verkäufe auf rund 118.000 Exemplare geschätzt werden. Besonders gut läuft das Spiel in den USA, in Mexiko und in Brasilien. Ein weltweit bekannter Gastcharakter wie Kenshiro könnte dieser Dynamik auf PC und Konsolen noch einmal zusätzlichen Schub geben.

Downloads: Download Fatal Fury: City of the Wolves für PC und Konsolen