Google Earth bietet mehr als Karten: Flugsimulator jetzt im Browser

Google Earth bietet den Flugsimulator laut Google seit Juni 2026 auch direkt im Browser an.

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Google Earth im Browser: Der Flugsimulator ist schneller erreichbar

Google Earth ist längst mehr als nur eine digitale Weltkarte. Der Dienst hat unter anderem einen eingebauten Flugsimulator, interaktive Reiseführer und mit Timelapse eine Funktion, mit der sich Veränderungen auf der Erde über Jahrzehnte hinweg zurückverfolgen lassen. Seit Juni 2026 ist der Flugsimulator laut Google auch in Google Earth im Web verfügbar.

Der Flugsimulator gehört seit Jahren zu den ungewöhnlicheren Extras von Google Earth. Google führte ihn nach eigenen Angaben schon 2007 in der Desktop-Version ein, damals eher als verstecktes Easter Egg. Seit Juni 2026 lässt sich die Funktion laut Google nun auch in Google Earth im Web starten.

Das macht den Einstieg deutlich einfacher. Statt erst die Desktop-Version zu installieren, reicht jetzt der Browser.

Zur Auswahl stehen zwei Flugzeuge. Die Cirrus SR22 ist eher für Einsteiger gedacht, die F-16 gibt mehr Tempo und ein direkteres Fluggefühl.

Einen professionellen Simulator ersetzt das natürlich nicht. Google beschreibt die Funktion eher als lockere Möglichkeit, Orte aus der Luft zu erkunden, etwa New York, den Grand Canyon oder andere bekannte Wahrzeichen. Gerade Gelegenheitspiloten können schnell loslegen, Landmarken überfliegen und die Perspektive wechseln, ohne sich erst durch komplizierte Simulationsmenüs arbeiten zu müssen.

Mehr als Karten: Voyager liefert geführte Touren und kleine Geschichten

Mit Voyager hat Google Earth schon seit Jahren eine Art interaktiven Reiseführer an Bord. Dort gibt es kuratierte Touren, kurze Geschichten und Quiz-Elemente, die laut Google zusammen mit Partnern wie National Geographic und PBS entstanden sind.

Für Familien, Schulen oder einfach neugierige Nutzer hat das einen klaren Reiz, weil sich Themen in geführten Touren entdecken lassen und nicht bloß per Klick auf einen Ort, von Naturwundern bis zu kulturellen Schauplätzen.

Timelapse macht aus Google Earth fast eine Zeitmaschine

Noch eindrucksvoller wirkt Timelapse. Die Funktion greift laut Google auf Millionen Satellitenbilder seit 1984 zurück und baut daraus eine 4D-Ansicht eines Planeten, der sich ständig verändert.

Technisch steckt dahinter laut Google die Google Earth Engine zusammen mit großen Geodatenbeständen, unter anderem von der NASA und aus dem Copernicus-Programm der EU. Dadurch lassen sich Entwaldung, wachsende Städte, Veränderungen an Küsten oder das Abschmelzen von Gletschern visuell nachverfolgen.

Die Timelapse-Daten, zuletzt im April 2023 aktualisiert, reichen Google zufolge bis 2022. Außerdem kündigte das Unternehmen im September 2024 an, das historische Archiv an manchen Orten bis in die 1930er-Jahre auszubauen und Bildmaterial mit einer verbesserten Entfernung von Wolken und Dunst aufzubereiten.

Nützlich für Bildung, aber nicht ohne Einschränkungen

Gerade für den Bildungsbereich bringt Google Earth damit spürbaren Mehrwert. Virtuelle Exkursionen, Stadtentwicklung oder Umweltveränderungen lassen sich deutlich anschaulicher zeigen als mit statischen Karten oder trockenen Diagrammen.

Wie stark Flugsimulator, Voyager oder Timelapse tatsächlich genutzt werden, dazu gibt es öffentlich allerdings kaum belastbare Zahlen. Dazu kommt: Einige Nutzer berichten, dass fortgeschrittene Projekte etwas Einarbeitung verlangen und auf dem Desktop mit stabiler Internetverbindung am besten laufen.

Trotzdem zeigt Google Earth im Jahr 2026 ziemlich deutlich, dass der Dienst im Browser und auf dem Desktop schon lange mehr ist als nur ein digitaler Atlas.

Author: Chema Carvajal Sarabia

{ "de-DE": "Journalist, spezialisiert auf Technologie, Unterhaltung und Videospiele. Über das zu schreiben, was mich begeistert (Gadgets, Spiele und Filme), ermöglicht es mir, bei Verstand zu bleiben und mit einem Lächeln im Gesicht aufzuwachen, wenn der Wecker klingelt. PS: Das stimmt nicht 100% der Zeit.", "en-US": "Journalist specialized in technology, entertainment and video games. Writing about what I'm passionate about (gadgets, games and movies) allows me to stay sane and wake up with a smile on my face when the alarm clock goes off. PS: this is not true 100% of the time.", "es-ES": "Content Manager - Periodista especializado en tecnología, entretenimiento y videojuegos. Escribir sobre lo que me apasiona (cacharros, juegos y cine) me permite seguir cuerdo y despertarme con una sonrisa cuando suena el despertador. PD: esto no es cierto el 100 % de las veces.", "fr-FR": "Journaliste spécialisé dans la technologie, le divertissement et les jeux vidéo. Écrire sur ce qui me passionne (gadgets, jeux et films) me permet de rester sain d'esprit et de me réveiller avec le sourire aux lèvres quand le réveil sonne. PS : cela n'est pas vrai 100 % du temps.", "it-IT": "Giornalista specializzato in tecnologia, intrattenimento e videogiochi. Scrivere di ciò che mi appassiona (gadget, giochi e film) mi permette di mantenere la sanità mentale e di svegliarmi con un sorriso sul viso quando suona la sveglia. PS: questo non è vero al 100% del tempo.", "ja-JP": "", "nl-NL": "", "pl-PL": "", "pt-BR": "Jornalista especializado em tecnologia, entretenimento e videogames. Escrever sobre o que me apaixona (gadgets, jogos e filmes) me permite manter a sanidade e acordar com um sorriso no rosto quando o despertador toca. PS: isso não é verdade 100% do tempo.", "social": { "email": "chemacs91@gmail.com", "facebook": "", "twitter": "https://twitter.com/chematopetazo", "linkedin": "" } }