Motor City, der neue Thriller mit Alan Ritchson, kommt laut Rotten Tomatoes am 24. Juli 2026 in die Kinos. Bis zum Start sind es also nur noch knapp zwei Wochen.
R-Rating und Rolle von Alan Ritchson
Wer Alan Ritchson aus Reacher kennt, dürfte hier schnell aufhorchen: Motor City zeigt ihn wieder in einer harten Rolle, in einem klar auf Erwachsene zugeschnittenen Film, der auf rohe Gewalt, Stil und Atmosphäre setzt.
Für ein junges Publikum ist der Thriller nichts. Laut Rotten Tomatoes hat Motor City ein R-Rating, unter anderem wegen expliziter blutiger Gewalt, drastischer Bilder, Drogendarstellungen, Sexualität und Nacktheit sowie derber Sprache.
Ritchson selbst hat den Film schon als besonders brutal beschrieben, vor allem im dritten Akt.
Handlung und Abgrenzung zu Reacher
In Motor City spielt Alan Ritchson John Miller, einen Autoarbeiter aus Detroit, dessen Leben in den 1970er-Jahren komplett aus den Fugen gerät. Nachdem ihn ein Gangster hereinlegt, landet Miller im Gefängnis. Während der Haft verliert er nicht nur seine Freiheit, sondern auch seine Freundin.
Nach seiner Entlassung beginnt John Miller einen rücksichtslosen Rachefeldzug. Die Prämisse ist klassisch, passt aber sehr direkt zu Ritchsons körperlicher Präsenz und zu seinem Image als kompromissloser Kämpfer.
Trotzdem soll sich John Miller bewusst von Jack Reacher absetzen. Berichten zufolge hat Alan Ritchson für die Rolle Gewicht verloren und sein Erscheinungsbild verändert, damit die Figur nicht bloß wie eine weitere Variante seiner bekanntesten Serienrolle wirkt.
Wenig Dialog, viel Stil
Regie führt Potsy Ponciroli. In Motor City setzt er auf minimale Dialoge und starkes visuelles Erzählen, nicht auf eine Dauerbeschallung mit klassischen One-Linern. Die Geschichte wird von Action, Körpersprache und Bildkomposition getragen.
Dazu kommt ein klar stilisierter Ansatz, passend zum 70er-Setting. Auch der Soundtrack zieht Aufmerksamkeit auf sich, kuratiert wurde er von Jack White.
Motor City will also nicht nur als harter Rachethriller funktionieren. Der Film versteht sich auch als bewusst gestalteter Genrefilm mit eigener Handschrift.
Festivalpremiere und erste Reaktionen
Für die Festivalszene ist der Film nicht mehr ganz neu. Laut den Internationalen Filmfestspielen von Venedig feierte Motor City bereits im August 2025 in Venedig Premiere und lief danach auch beim Toronto International Film Festival. Die frühen Reaktionen fielen überwiegend positiv aus.
Aktuell steht Motor City bei Rotten Tomatoes bei 70 Prozent, basierend auf den bislang veröffentlichten Festivalkritiken. Für einen düsteren, härteren Genrefilm, der stärker auf Stil und Wucht setzt als auf Massenkompatibilität, ist das ein solides Signal.
Zum Cast gehören neben Alan Ritchson auch Ben Foster und Shailene Woodley. Das Produktionsbudget soll bei rund 30 Millionen Dollar gelegen haben, groß genug für ambitionierte Action und weit entfernt vom aufgeblähten Blockbuster-Niveau.
Für Alan Ritchson könnte Motor City genau der richtige nächste Schritt sein: ein brutaler, fokussierter Actionfilm, der seine Stärken ausspielt und mehr sein will als bloße Reacher-Nachahmung.
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