Marvel schickt „Spider-Man: Brand New Day“ am 31. Juli 2026 ins Kino. Kurz vor dem Start des vierten MCU-Solofilms mit Tom Holland als Peter Parker taucht in einigen US-Unterhaltungsmedien eine steile These auf: Wolverine habe Spider-Man die Show gestohlen. Gemeint ist damit aber kein echter Schlagabtausch zwischen den Figuren, sondern ein Vergleich auf Ebene der Bildsprache.
Wolverine und Spider-Man: Der Vergleich ist rein metaphorisch
Kurz vor dem MCU-Start von „Spider-Man: Brand New Day“ macht in Teilen der US-Unterhaltungsmedien die Behauptung die Runde, Wolverine habe Spider-Man die Show gestohlen. Wichtig ist dabei vor allem eins: Es geht weder um einen neuen Konkurrenzkampf innerhalb von Marvel noch um einen direkten Konflikt in der Handlung.
Der Punkt ist ein anderer, nämlich die visuelle Inszenierung. „Spider-Man: Brand New Day“ soll diesen Berichten zufolge stark mit comicnahen Motiven und ikonischen Anspielungen arbeiten. Genau solche Hommagen könnte „X-Men ’97“ Staffel 2 aber schon vorher liefern, und zwar ausgerechnet mit Wolverine.
Berichten aus einigen US-Entertainment-Outlets zufolge rekonstruiert die neue Staffel klassische Wolverine-Illustrationen, darunter auch eine Variante des Covers von „Wolverine #1“ aus dem Jahr 1982 von Frank Miller. Und genau diese Art von Fanservice dürfte auch bei „Spider-Man: Brand New Day“ eine Rolle spielen. Daher kommt am Ende die Schlagzeile vom angeblich vorweggenommenen Effekt. Von einem größeren internationalen Trend kann man bisher trotzdem nicht sprechen, die Debatte scheint eher auf ein paar US-Outlets beschränkt zu sein.
Starttermin und Story von „Brand New Day“
Marvel bringt „Spider-Man: Brand New Day“ am 31. Juli 2026 in die Kinos. Es ist der vierte MCU-Solofilm mit Tom Holland als Peter Parker.
Inhaltlich setzt der Film Berichten aus Teilen der US-Unterhaltungsmedien zufolge mehrere Jahre nach „Spider-Man: No Way Home“ an, in einer Welt, die Peter Parker vergessen hat.
Damit rückt Peter Parker wieder deutlich näher an seine klassischen Wurzeln. Statt eines Teenagers mit enger Verbindung zu den Avengers und zum Stark-Kosmos soll diesmal ein anonymer Straßenheld in New York im Mittelpunkt stehen.
Etwa vier Jahre nach den Ereignissen von „Spider-Man: No Way Home“ ringt Peter Parker den Berichten nach mit Isolation, dem Erwachsenwerden und neuer Verantwortung. Genau diese Ausgangslage könnte wieder einen Spider-Man in den Vordergrund rücken, der allein klarkommen muss und nicht im Schatten größerer MCU-Ereignisse steht.
Dunklere Kräfte und neuer Ton
Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt der Film laut Berichten aus Teilen der US-Unterhaltungsmedien durch eine gefährliche Weiterentwicklung von Peter Parkers Kräften. Im Gespräch sind organische Netze und stärker ausgeprägte, animalische Instinkte.
Das hat Fan-Theorien sofort angefacht, von einer möglichen Verbindung zu Venom bis zu einer Mutation, die an Man-Spider erinnert.
Regisseur Destin Daniel Cretton beschreibt den Film diesen Berichten zufolge außerdem als neue tonale Richtung: bodenständiger, emotionaler und stärker auf Einsamkeit, die Härte des Alltags und die Bedeutung menschlicher Nähe konzentriert. Unterm Strich nimmt Wolverine Spider-Man also wohl nichts weg. „X-Men ’97“ könnte einige ikonische Bilder schlicht früher liefern. Der eigentliche Hype hängt daran, ob Marvel Peter Parker nach „Spider-Man: No Way Home“ wirklich überzeugend neu aufstellt.