News des Tages: Safari blockiert Adobe Flash Player, iTunes 11.3, Leo’s Fortune für Android

Wegen einer Sicherheitslücke im Adobe Flash Player blockiert Apple im Safari-Browser ältere Versionen, iTunes erhält mit iTunes Extra eine neue Kategorie für zusätzliche Inhalte zu Musik und Videos und das preisgekrönte Jump’n’Run Leo’s Fortune ist auch für Android erschienen – die News des Tages.

  • Safari blockiert Flash Player: Nachdem Adobe eine kritische Sicherheitslücke im Adobe Flash Player geschlossen hat, reagiert auch Apple. Der Browser Safari blockiert Flash-Versionen, die noch nicht auf dem neusten Stand sind. Eine Popup-Warnung in Safari rät Anwendern zum Update.
  • Klage gegen Adblock Plus: Mehrere Unternehmen verklagen Eyeos, den Hersteller des beliebten Werbeblockers Adblock Plus. ProSiebenSat.1, zwei RTL-Tochtergesellschaften und der Axel Springer-Verlag zählen zu den Klägern. Sie halten das Geschäftsmodell für rechtswidrig.
  • Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2014: Deutschland gegen Argentinien: Wer gewinnt am Sonntag? Wir haben bei Softonic einen Blick in die Glaskugel geworfen und auf der PlayStation die FIFA 14-Partie gegen unsere argentinischen Redaktions-Kollegen gespielt.

Updates

  • Skype für Mac: Die Videotelefonie-Anwendung hat ein Update für Mac erhalten. Die Version 6.19 bringt Fehlerbehebungen und verbessert das Senden und Empfangen von Dateien sowie die Suche nach Textnachrichten.
  • iTunes: Apple hat die neue Version iTunes 11.3 für Windows und Mac veröffentlicht. In der neuen Kategorie iTunes Extra zeigt die Anwendung ab sofort zusätzliche Inhalte für bereits gekaufte Musik und Videos an. Apple hat angekündigt, dass iTunes Extra auch unter iOS 8 zur Verfügung stehen soll.

Spiele

  • Leo’s Fortune für Android: Das preisgekrönte Jump’n’Run Leo’s Fortune ist jetzt auch für Android erschienen. Das ansprechend und aufwendig gestaltete Spiel führt auf eine märchenhafte Reise durch eine Abenteuerwelt, in der man das gestohlene Vermögen der pelzigen Hauptfigur wieder einsammelt.
  • Minecraft Snapshot: Mojang hat den neuen Snapshot 14w28b von Minecraft veröffentlicht. Die neue Version Minecraft 1.8 befindet sich in der letzten Entwicklungsphase, deshalb konzentriert sich die Arbeit von Mojang auf die Optimierung und Fehlerbehebung des Spiels.
  • Angry Birds Star Wars 2: Rovio bietet ab sofort Angry Birds Star Wars 2 für Android und iOS kostenlos an. Außerdem hat das Spiel 30 neue Level erhalten, die sich allerdings nur über In-App-Käufe freischalten lassen.
  • FIFA 15 und PES 2015: Fans mit Zugang zu Vorab-Versionen der beiden Fußball-Simulationen vergleichen FIFA 15 und Pro Evolution Soccer 2015. Ein neues Video analysiert und bewertet das Gameplay  beider Spiele in der Konsolen-Version.
  • Assassin’s Creed: Pirates: Das vierte Update für Assassin’s Creed: Pirates bringt ein neues Handlungselement. Spieler müssen auf der Insel der Jugend eine Festung erobern und Sklaven befreien. Schiffe im Spiel lassen sich jetzt besser anpassen, außerdem ist die iOS-Version des Spiels diese Woche kostenlos.

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News des Tages: Adobe Flash Player-Update, Android Daten-Wiederherstellung, Minecraft

Adobe schließt eine kritische Sicherheitslücke in Adobe Flash Player und verhindert damit den Daten-Diebstahl bei eBay und anderen Seiten, Avast demonstriert, wie sich auf Android-Geräten die Daten trotz Zurücksetzen des Systems wiederherstellen lassen und Minecraft 1.8 bringt Unterwasser-Monster – die News des Tages.

  • Android Daten-Wiederherstellung: Die Sicherheitsexperten von Avast haben gezeigt, wie sich auf Android-Geräten Daten wiederherstellen lassen. Selbst nach einem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen konnten sie an sämtliche gelöschten Dateien, Fotos und E-Mails gelangen.
  • Windows 7 Support-Zeitraum: Microsoft erinnert Windows 7-Nutzer an das Ende des Support-Zeitraums des Betriebssystems. Ab dem 13. Januar 2015 unterstützt Microsoft kein Version von Windows 7 mehr. Wichtige Sicherheitsupdates will das Unternehmen aber bis 2020 veröffentlichen.
  • Apple Maps Web-Version: Apple testet eine Web-Version des Kartendienstes Apple Maps. Die Funktion Find my iPhone bei iCloud.com nutzt inzwischen das eigene Angebot statt Google Maps. Apple könnte also bald mit einer eigenständigen Web-Version von Apple Maps starten.

Updates

  • Adobe Flash Player: Adobe schließt eine kritische Sicherheitslücke in Adobe Flash Player. Angreifer könnten diese ausnutzen, um Cookies von Internetseiten wie eBay oder Instagram zu stehlen und damit Zugang zu Nutzerdaten und Konten zu erlangen.
  • Twitter für Windows Phone: Nach sieben Monaten erhält Twitter für Windows Phone ein weiteres Update und damit Verbesserungen beim Teilen und Hochladen von Fotos. Animierte GIFs unterstützt die Anwendung aber noch nicht.
  • Google Drive Web-Version: Google hat die Web-Version von Google Drive optisch überarbeitet. Ein neuer Button erlaubt das Erstellen aller Dokument-Arten. Außerdem bietet Google Drive eine Thumbnail-Vorschau für Dokumente und bessere Handhabung für das Verschieben mehrerer Dateien gleichzeitig.
  • Microsoft Security Essentials: Microsoft ermöglicht allen Nutzern die Teilnahme am Pre-Release-Programm der Microsoft Security Essentials und damit das Testen einer Vorab-Version der Sicherheitssoftware.

Spiele

  • Pro Evolution Soccer 2015: Konami konzentriert sich mit der neuen Ausgabe des Spiels auf das Gameplay. Statt wie beim Vorgänger nur an der Grafik zu arbeiten will der Hersteller mit Pro Evolution Soccer 2015 Fans zurückgewinnen und ein rundes Spielerlebnis bieten.
  • Angry Birds Transformers: Nach der Ankündigung von Angry Birds Transformers hat der Hersteller Rovio jetzt erste Bilder zum Spiel veröffentlicht, die Skizzen der Autobirds und Roboter-Schweine zeigen.
  • Minecraft: Mit Version 1.8 gestaltet Mojang die Welt von Minecraft auch unter Wasser aufregend. Neue Bilder geben einen Vorgeschmack auf die geplanten Monster, Dungeons und Blöcke.
  • Assassin’s Creed Unity: Mit der neuen Ausgabe der Assassin’s Creed-Reihe will Ubisoft ein neues Kapitel beginnen und auch neue Spieler begeistern. Wichtiger Bestandteil des Spiels ist der kooperative Mehrspielermodus. Außerdem erfordert der neue Handlungsstrang von Assassin’s Creed: Unity kein Hintergrundwissen.

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Adobe Flash Player: Kritisches Sicherheitsupdate verhindert den Datendiebstahl bei eBay

Adobe hat Adobe Flash Player für Windows, Mac und Linux aktualisiert und schließt damit eine kritische Sicherheitslücke. Angreifer könnten diese ausnutzen, um Authentifizierungs-Cookies von Internetseiten wie eBay, Instagram oder Tumblr zu stehlen und damit Zugang zu Nutzerdaten und Konten zu erlangen. Adobe empfiehlt allen Nutzern die Installation des Updates.

Rosetta Flash-Angriff

Der Sicherheitsexperte Michele Spagnuolo hat demonstriert, wie sich die Schwachstelle in Adobe Flash Player ausnutzen lässt. Der sogenannte Rosetta Flash-Angriff verwendet eine präparierte Flash-Datei, um JavaScript-Befehle an Internetseiten zu senden. Dadurch können Angreifer Cookies zur Identifizierung auslesen und somit Zugang zu Nutzerkonten erlangen.

Zu den betroffenen Internetseiten, bei denen solch ein Angriff möglich ist, zählen eBay und Instagram, aber auch viele andere Seiten, die Adobe Flash Player und Javascript verwenden. Bis vor kurzem waren auch Twitter, Tumblr und eine Vielzahl an Google-Diensten anfällig für diese Art von Angriff. Die Unternehmen haben ihre Angebote aber gegen die Rosetta Flash-Methode abgesichert.

Adobe empfiehlt allen Anwendern die Aktualisierung

Folgende Versionen von Adobe Flash Player sind betroffen:

  • Windows und Mac: Version 14.0.0.125 und älter.
  • Linux: 11.2.202.378 und älter.
  • Adobe Air: Version 14 und älter sowie die Android-Version 14 und älter.

Nach Aussage von Michele Spagnuolo ist die Sicherheitslücke seit längerem bekannt. Viele Anbieter haben ihren Dienst aber noch nicht immunisiert, weil bislang niemand die Möglichkeit zur Ausnutzung der Schwachstelle aufgzeigt hat. Adobe empfiehlt allen Nutzern die Aktualisierung von Flash Player auf die neuste Version.

Installation der Updates

Die Aktualisierung von Adobe Flash Player für Internet Explorer unter Windows erfolgt über die Windows Update-Funktion. Die Erweiterung für Google Chrome und Mozilla Firefox wird über die Update-Funktion des Browsers auf die neueste Version gebracht. Die Laufzeitumgebung AIR ist von Adobe erhältlich. Die Adobe Flash Player-Seite gibt Aufschluss über die aktuell auf dem System installierte Version der Software.

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Quelle: Adobe

Via: Michele Spagnuolo

Adobe Flash Player 14: Sicherheitsupdates, Gamepad-Funktion und optimierte Darstellung

Adobe hat sowohl Adobe Flash Player als auch die Laufzeitumgebung AIR aktualisiert. Die Version 14 für Windows, Mac und Linux beinhaltet neue Funktionen zur Optimierung der Darstellung und bringt Verbesserungen der Sicherheit und Stabilität mit sich.

Neue Funktionen des Adobe Flash Player 14

Flash Player 14 verbessert mit einem neuen Filter die Darstellung von Texturen auf Oberflächen, die sich in einem Winkel zum Betrachter befinden. Außerdem optimiert Adobe die flüssige Darstellung von 3D-Inhalten und behebt einige Fehler bei Flash-Spielen wie Angry Birds auf Facebook.

Zusätzlich schließt Adobe mit dem Update Sicherheitslücken in Flash Player 13 und empfiehlt allen Anwendern unter Windows, Mac und Linux die Aktualisierung auf die neueste Version.

AIR Gamepad

Mit der neuen AIR Gamepad-Funktion ermöglicht es Adobe, Android-Geräte für ein Flash-Spiel im Browser zu verwenden. Durch die Verbindung des Desktop-Browsers mit einem Smartphone oder Tablet lässt sich das mobile Gerät als Gamepad oder zweiten Bildschirm für die Hauptanwendung nutzen.

Installation der Updates

Die Aktualisierung von Adobe Flash Player für Internet Explorer unter Windows erfolgt über die Windows Update-Funktion. Die Erweiterung für Google Chrome und Mozilla Firefox wird über die Update-Funktion des Browsers auf die neueste Version gebracht. Die Laufzeitumgebung AIR ist von Adobe erhältlich.

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Quelle: Adobe

Adobe Flash Player 14, Trailer zu Doom 4, FIFA 15 Ultimate Team verleiht Fußball-Spieler

Adobe Flash Player 14 für Windows und Mac bringt eine verbesserte Darstellung sowie Sicherheitsupdates, id Software hat einen kurzen Trailer zu Doom 4 gezeigt und im Ultimate Team-Modus von FIFA 15 lassen sich Fußballer wie Lionel Messi auch ausleihen – der Nachrichtenüberblick.

  • Google Chrome 35: Google hat die neue Version 35 des Browsers Chrome für Windows und Mac veröffentlicht. Die Aktualisierung bringt Fehlerbehebungen, Sicherheitsupdates und die neue Ausgabe des Adobe Flash Player.
  • Adobe Flash Player 14: Adobe hat den Adobe Flash Player 14 für Windows und Mac zur Verfügung gestellt. Die neue Version bringt neue Funktionen zur Verbesserung der Darstellung von Texturen sowie Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen.
  • Video-Chat ooVoo für Windows Phone: Die App ooVoo für Video-Chats mit bis zu zwölf Teilnehmern ist jetzt auch für Windows Phone verfügbar. Chat-Nachrichten und normale Gespräche sowie das Teilen von Bildern bietet die App natürlich auch.
  • Fußball-WM auf Twitter: Twitter bringt zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 die Hashflags zurück. Hashtags mit den drei Buchstaben eines Landes wie #GER erscheinen dann als Flagge. Außerdem wirbt der Kurznachrichtendienst mit einer eigenen Seite und einem Video zum Fußball-Ereignis um neue Nutzer.

Updates

  • Skype für iPhone: Nach der gestrigen Ankündigung von Skype 5.0 für iPhone hat Microsoft mit der Verteilung begonnen. Die Aktualisierung von Skype für iPhone bringt laut Hersteller eine neue Benutzeroberfläche sowie eine deutliche Verbesserung der Geschwindigkeit.
  • Amazon Kindle und Hörbücher: Amazon aktualisiert die Kindle-App für Android und iOS und erlaubt das nahtlose Umschalten zwischen eBook und Audiobook. Anders als bislang ist jetzt kein Umweg mehr über die Audible-App nötig.
  • Telegram Messenger Windows Phone: Telegram Messenger für Windows Phone erhält neue Funktionen: Kontakte lassen sich jetzt hinzufügen und entfernen und Nutzer erhalten Benachrichtigungen über neue Nachrichten in geheimen Chats. Außerdem beseitigt das Update Fehler bei der Registrierung und beim Löschen von Nachrichten.
  • Facebook Messenger Windows Phone: Nach der großen Aktualisierung auf Version 5.0 des Facebook Messengers für Windows Phone bringt das aktuelle Update nur kleine Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen der App.
  • SwiftKey für Android: Die Tastatur-App SwiftKey für Android ist ab sofort kostenlos und erhält einen Shop für Tastatur-Designs, in dem kostenlose und Premium-Varianten zur Auswahl stehen. Wer die App bereits gekauft hat, bekommt zehn verschiedene Designs im Wert von fünf Euro.

Spiele

  • Doom 4 Teaser-Trailer: Ganze sechs Jahre ist die Ankündigung von Doom 4 her, jetzt hat id Software einen kurzen Teaser-Trailer zum Spiel auf der E3-Spielemesse gezeigt. Die Vorstellung wird für die QuakeCon 2014 im Juli erwartet. Zuletzt hatte der Hersteller bei der Vorbestellung von Wolfenstein: The New Order einen Beta-Zugang  für Doom 4 versprochen.
  • FIFA 15 Ultimate Team: EA Sports hat Details zum Ultimate Team-Modus von FIFA 15 bekannt gegeben. Spieler wie Lionel Messi lassen sich für die eigene Mannschaft ausleihen. Außerdem lassen sich weitere Top-Fußballer auch mit Erfahrungspunkten freispielen. FIFA 15 erscheint am 25. September 2014 für PC und Konsolen.

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Mozilla knickt ein: Firefox führt Digitale Rechteverwaltung von Adobe für Online-Videos ein

Mozilla hat sich entschlossen, einen neuen Standard für die Digitale Rechteverwaltung (DRM) für Online-Videos umzusetzen. Das Unternehmen will Nutzern beides bieten: Einen DRM-kompatiblen Browser, der aber keine privaten Daten an Video-Anbieter überträgt. Anwender sollen selbst entscheiden können, ob sie die Kopierschutz nutzen oder nicht.

CMD: Der neue Standard für die Digitale Rechteverwaltung

Bislang haben Browser die Digitale Rechteverwaltung indirekt über den Videoplayer mit Flash oder HTML5 umgesetzt. Im vergangenen Jahr haben sich Anbieter wie Netflix, Amazon Video und Hulu mit Microsoft, Google und Apple auf einen neuen Standard geeinigt. Die Softwarehersteller wollen in Zukunft in Safari, Google Chrome und Internet Explorer ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM) zum Entschlüsseln von geschützten Inhalten einsetzen. Mozilla hatte bisher dagegen gehalten.

Mozilla knickt ein, will aber eine angepasste Lösung anbieten

Jetzt scheint sich das Unternehmen zu beugen. In einem Blog-Beitrag zur DRM-Umsetzung heißt es: “Mozilla kann zu diesem Zeitpunkt die Industrie in Sachen DRM nicht ändern.” Angefangen mit den Desktop-Versionen des Browsers wird Mozilla die neue DRM-Lösung in Firefox implementieren. Das Verfahren basiert auf einer Technologie von Adobe, Mozilla sieht sich aber seinen Nutzern verpflichtet und nimmt entsprechende Anpassungen vor, um die Privatsphäre zu wahren.

Der Hersteller packt das Modul von Adobe in eine sogenannte Sandbox, die sich mit Open Source-Quellcode realisieren lässt. Dadurch können Anwender die Vorteile der Rechteverwaltung nutzen und entsprechende DRM-Inhalte, also Videos, konsumieren. Das Modul erhält aber keinen Zugriff auf die Festplatte des Rechners. Die Daten sind anonymisiert, so dass der Anbieter von DRM keine Informationen über den Nutzer oder das verwendete Gerät sammeln kann.

Mozilla distanziert sich hier von der Umsetzung anderer Hersteller und deutet an, dass Internet Explorer, Chrome und Safari beim Anschauen von DRM-Videos Nutzerdaten an den Anbieter übertragen.

DRM-Kompromiss

Das Unternehmen versucht hier einen Kompromiss zu finden und den Firefox-Anwendern beides zu bieten: Schutz der Privatsphäre und Zugriff auf DRM-geschützte Videos im Internet. Auf Wunsch können Nutzer das Adobe-Modul auch komplett deaktivieren, was allerdings einen Verzicht auf entsprechende Inhalte bedeutet.

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Quelle: Mozilla Blog

Sicherheitslücken: Adobe veröffentlicht kritische Updates für Flash Player, Adobe Reader, Illustrator CS6 und AIR

Adobe hat mehrere kritische Sicherheitsupdates veröffentlicht. Damit schließt der Softwarehersteller mehrere Sicherheitslücken in Adobe Flash Player, Acroboat und Reader sowie der Laufzeitumgebung AIR. Betroffen sind Versionen für Windows, Mac und Linux. Inzwischen hat auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Warnungen zur Angreifbarkeit der Software veröffentlicht.

Adobe Flash Player und Adobe Air

Die Sicherheitsupdates schließen kritische Lücken, die von Angreifern ausgenutzt werden können, um das betroffene System zu kontrollieren. Adobe empfiehlt daher allen Nutzern, Adobe Flash Player und Adobe AIR auf die neueste Version zu aktualisieren. Die anfälligen Versionen im Überblick:

  • Adobe Flash Player 13.0.0.206 und älter für Windows und Mac.
  • Adobe Flash Player 11.2.202.356 und älter für  Linux.
  • Adobe AIR 13.0.0.83 SDK und frühere Versionen.
  • Adobe AIR 13.0.0.83 SDK & Compiler und frühere Versionen.

Adobe Acrobat und Adobe Reader

Die Aktualisierungen für Adobe Reader und Acroboat XI schließen ebenfalls kritische Schwachstellen in der Software. Die Sicherheitslücken könnten die Anwendungen zum Absturz bringen und Angreifern die Kontrolle des Systems ermöglichen. Adobe empfiehlt allen Nutzern, ihre installierten Versionen auf die jeweils neueste Version zu aktualisieren. Die betroffenen Programmversionen in der Übersicht:

  • Adobe Reader XI 11.0.06 und älter (11.x) für Windows und Mac.
  • Adobe Reader X 10.1.9 und älter (10.x) für Windows und Mac.
  • Adobe Acrobat XI 11.0.06 und älter (11.x) für Windows und Mac.
  • Adobe Acrobat X 10.1.9 und älter (10.x) für Windows und Mac.

Adobe Illustrator CS6

Auch Adobe Illustrator CS6 für Windows und Mac erhält ein Sicherheitsupdate. Die Verwundbarkeit der Anwendung können Angreifer ausnutzen, um Schadsoftware auf betroffenen Systemen auszuführen. Adobe rät deshalb auch hier zur Aktualisierung. Die betroffenen Versionen lauten wie folgt:

  • Abo-Version von Adobe Illustrator CS6 Version 16.2.0 und älter für Windows.
  • Abo-Version von Adobe Illustrator CS6 Version 16.2.1 und älter für Mac.
  • Adobe Illustrator CS6 Version 16.0.3 und älter für Windows.
  • Adobe Illustrator CS6 Version 16.0.4 und älter für Mac.

Installation der Updates

  • Adobe Flash Player: Adobe Flash Player 13.0.0.206 für Internet Explorer 11 unter Windows 8.1 und 13.0.0.206 für Internet Explorer 10 unter Windows 8 sowie Adobe Flash Player 13.0.0.206 für Google Chrome unter Windows, Mac und Linux erhalten das Update automatisch. Alle anderen Anwender müssen die Aktualisierung aus dem Adobe-Downloadcenter beziehen. Ausführliche Anweisungen gibt Adobe in den Hinweisen zur Sicherheitslücke.
  • Adobe Acrobat und Reader: Die Installation erfolgt über den Update-Mechanismus in der Anwendung, eine manuelle Installation von der Internetseite von Adobe ist aber ebenfalls möglich.
  • Adobe AIR: Das Update der Laufzeitumgebung ist von Adobe erhältlich.
  • Adobe Illustrator CS 6: Adobe stellt eine ausführliche Anleitung zum Update zur Verfügung.

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Quelle: Adobe 1 | Adobe 2 | Adobe 3

Flash Player 13: Adobe schließt kritische Sicherheitslücken und passt Versionsnummer von AIR an

Adobe schließt mit der neuen Version Flash Player 13 auf allen Plattformen Sicherheitslücken. Vorher war es Angreifern theoretisch möglich, Schadsoftware einzuschleusen und Anwendungen auszuführen. Außerdem gleicht Adobe die Versionsnummer von Adobe AIR an die des Flash Players an.

Adobe Flash Player und AIR 13

Zwei der vier geschlossenen Schwachstellen stuft Adobe als kritisch ein. Darüber könnten Angreifer Software zum Ausspähen sensibler Daten installieren, das Update wird daher vom Hersteller für alle Nutzer empfohlen.

Für Anwender gibt es kaum sichtbare Veränderungen: Mit der Version 13 von Adobe Flash Player ändert sich der Hinweis auf das Beenden des Vollbildmodus, was bei YouTube-Videos weniger störend auffällt. Außerdem sollen Browserspiele mit der neuen Version noch flüssiger und stabiler laufen.

Die plattform-unabhängige Laufzeitumgebung Adobe Integrated Runtime (AIR) trägt mit dem aktuellen Update zudem die gleiche Version wie der Flash Player.

Chrome 34 bereits mit Adobe Flash Player 13

Google liefert die aktuelle Version des eigenen Browsers Google Chrome 34 bereits mit Adobe Flash Player 13 aus. Alle anderen Versionen benötigen das Update von Adobe. Microsoft aktualisiert die Erweiterung für Internet Explorer 10 und 11 für Windows 8, Windows 8.1 und Windows 8.1 RT über die Windows Update-Funktion. Nutzer aller anderen Versionen, auch von Internet Explorer 10 und 11 für Windows 7, müssen das Update selbst installieren.

Adobe rät zur Aktualisierung

Adobe nennt keine genauen Details zu den geschlossenen Schwachstellen. Angreifer könnten die Lücken mithilfe von speziell vorbereiteten Internetseiten ausnutzen und eventuell Schadsoftware installieren. Daher rät der Hersteller allen Anwendern zur Aktualisierung auf die neueste Version.

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Quelle: Adobe