Bezahlen mit dem Smartphone, Facebook sammelt (noch) mehr Daten und großes Google Maps-Update

Bezahlen mit dem Smartphone soll mit der Deutschen Telekom-App MyWallet endlich einfach werden, Facebook sammelt nach der Übernahme der Fitness-App Moves (noch) mehr Daten und Google Maps hat ein großes Update erhalten – der Nachrichtenüberblick.

  • Datenübergabe an Facebook: Ende April hieß es nach der Übernahme durch Facebook, dass die Fitness-App Moves eine eigenständige App bleibe. Nicht ganz zwei Wochen später hat das Unternehmen nun die AGBs geändert. Die Neuerung: Die Daten gehen ab sofort auch an das neue Mutterunternehmen. Facebook reagierte auf Anfrage von Softonic mit beschwichtigenden Worten und erklärte, dass man nicht vorhabe, die Moves-Daten mit Facebook zu vermischen. Die Weitergabe der Informationen sei notwendig, um der App bei der Weiterentwicklung zu helfen. Moves gibt es für Android und iOS.
  • Digitales bezahlen: Die Deutsche Telekom will das Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland etablieren. Veröffentlicht hat der Netzbetreiber dazu die MyWallet-App für iOS und Android. Zusammen mit einem NFC-fähigem Telefon oder einem NFC-Sticker kann man so an allen MasterCard PayPass-Akzeptanzstellen mit dem Smartphone bezahlen.
  • Soziales Radiohören: Die Radio-Streaming-App TuneIn baut ein eigenes soziales Netzwerk rund ums Radiohören auf. Wie die Entwickler mitteilen, soll der neue Dienst eine Art Twitter für das Radio werden. Während man einen der über 100.000 verfügbaren Sender hört, kann man Inhalte oder Gedanken mit anderen Zuhörern teilen. Die Echo genannte Funktion ist ab heute auf der Internetseite und in der Android– und iOS-App verfügbar.

Updates

Vazz-Update für iPhone bringt einen Abrufzähler und Freundeslisten.Das Vazz-Update bringt unter anderem Freundeslisten und einen Abrufzähler.

Google Maps: Die Android– und iOS-App von Google Maps hat ein großes Update erhalten und speichert jetzt Karten per Knopfdruck Offline. Außerdem gibt es Filter mit denen man Restaurants und Bars direkt in Google Maps erkunden kann.

OneDrive: Der Dropbrox-Konkurrent von Microsoft unterstützt in der neusten Android-Version endlich auch eine Teilen-Funktion. Dateien gibt man nun direkt in der App für Freunde frei. Außerdem kann man Dateien und Ordner verschieben und mehr als eine Datei gleichzeitig herunterladen.

Vazz: Das deutsche Video-Netzwerk Vazz hat ein Update für die iPhone-App veröffentlicht. Neben einer neuen Willkommensseite kann man Likes für Videos jetzt wieder zurücknehmen, der Offline-Modus unterstützt auch HD-Aufnahmen und der allgemeine Datenverbrauch wurde reduziert. Außerdem gibt es jetzt Freundeslisten und eine Anzeige dafür, wie häufig ein Video angezeigt wurde.

Spiele

Need for Speed macht Pause: 13 Jahre lang gab es jedes Jahr eine neue Version des Autorennklassikers Need for Speed. In diesem Jahr machen die Entwickler jedoch eine Pause. Die nächste Version erscheint erst 2015. Die Entwickler wollen sich mehr Zeit für die Entwicklung nehmen, was laut CEO Andrew Wilson der Qualität des Spiels dienen soll.

Tweet des Tages

Google Street View als Zeitmaschine: Mit alten Aufnahmen in die Vergangenheit blicken

Mit Street View sammelt Google weltweit Aufnahmen und Bildmaterial von Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Zum ersten Mal macht das Unternehmen jetzt auch Bilder aus der Vergangenheit zugänglich. In der Browser-Version wird Street View damit zur Zeitmaschine, Anwender können in die Vergangenheit reisen.

Bis ins Jahr 2007 reichen die allerersten Aufnahmen zurück. Über ein Uhren-Symbol oben links in der Street View-Ansicht können Nutzer durch die verschiedenen Bilder blättern, vorausgesetzt Google hat den Ort zu unterschiedlichen Zeiten fotografiert.Google Street View Freedom TowerSo lässt sich zum Beispiel die Konstruktion von Gebäuden wie dem World Cup Stadion in Fortaleza in Brasilien oder dem Freedom Tower in New York verfolgen. Auch Ereignisse und ihre Auswirkungen werden so dokumentiert und festgehalten, zum Beispiel der Tsunami und die Erdbebenzerstörung in Onagawa in Japan im Jahr 2011.

In Deutschland lässt sich an vielen Orten leider nur eine Version von Street View betrachten, da Google erst ein Bild aufgenommen hat. Street View ist in Deutschland im Jahr 2010 gestartet.

Die Zeitmaschinen-Funktion steht momentan nur in der Browser-Version mit Google Chrome zur Verfügung. Google hat noch keine Angabe dazu gemacht, ob auch andere Browser oder mobile Geräte Zugriff auf die alten Aufnahmen bekommen.

Downloads

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Quelle / Bilder: Google Official Blog

Apple plant großes Update für Maps mit iOS 8

Apple will seine Karten- und Navigations-App Maps grundlegend überarbeiten. Die neue Version soll zusammen mit iOS 8 erscheinen und viele Neuerungen bringen.

Statt auf große Veränderungen an der Benutzeroberfläche konzentriert man sich auf die Verbesserung des Kartenmaterials und der Navigation. Die Einbindung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Augmented Reality-Funktionen sollen Apple Maps noch informativer und zuverlässiger werden.

Momentan verweist Maps bei Auskünften zum öffentlichen Personennahverkehr noch auf Drittanbieter, was unpraktikabel für Nutzer ist. Durch die Integration öffentlicher Verkehrsmittel könnte Apple mit Google Maps gleichziehen. Im vergangenen Jahr hat Apple die beiden Kartendienste HopStop und Embark gekauft und damit die notwendigen Informationen für wichtige Großstädte in den USA und weltweit erworben.

Apple Maps Verbesserungen mit iOS 8

Apple arbeitet außerdem nach CarPlay an einer weiteren Integration von Maps im Auto, außerdem gehören die Navigation in Gebäuden und Augmented Reality-Funktionen zu den weiteren Plänen des Unternehmens.

2012 führte Apple die eigene App Maps zusammen mit iOS 6 ein. Ungenaues Kartenmaterial und unzuverlässige Auskünfte bei der Navigation machten den Dienst aber nahezu unbrauchbar. Mit einer eigenen iOS-App von Google Maps gelang es Google, in nur zwei Tagen zehn Millionen Downloads zu erreichen.

Mit einer dramatischen Verbesserung von Apple Maps könnte es Apple gelingen, den Konkurrenzkampf mit Google wieder aufzunehmen.

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Quelle: 9to5Mac

Bild: Apple

Neue Desktop-Version von Google Maps ersetzt die klassische Variante

In den kommenden Wochen wird Google die Desktop-Version seines Kartendienstes komplett auf die neue Version umstellen. Zukünftig beansprucht Google Maps das ganze Browser-Fenster. Außerdem bringt die neue Version dreidimensionale Sehenswürdigkeiten und Verbindungsdaten der Deutschen Bahn.

Während der Übergangsphase seit Mai vergangenen Jahres konnte ein ausgewählter Teil der Nutzer zwischen der klassischen Ansicht mit Seitenleiste und der neuen Variante wählen. Wie Google auf seinem offiziellen Blog bekanntgab, wurden die Tests inzwischen abgeschlossen und in Zukunft gibt es für alle nur noch die neue Version.

Google Maps füllt das Browser-Fenster vollständig aus und bietet so mehr Übersicht. Statt der Leiste wird links ein Fenster für Suche und Informationen angezeigt. Links unten wird zwischen Karten- und Satellitenansicht hin- und hergeschalten und bei Bedarf wird am unteren Rand eine Leiste mit allen verfügbaren Bildern aus Google Maps eingeblendet. Neu ist die Einbindung von Google Earth, die dreidimensionale Ansichten von Sehenswürdigkeiten und bekannten Gebäuden bietet, sofern das entsprechende Bildmaterial verfügbar ist.

Bereits besuchte Orte hebt Google Maps hervor, ebenso solche, die eventuell interessant sein könnten. Für diese Vorschläge muss der Nutzer mit seinem Google-Konto angemeldet sein, damit Google auf markierte Favoriten und Erfahrungsberichte zugreifen kann.

Wie bisher kann die beste Route zwischen zwei Orten ermittelt werden. Bei der Auswahl der Verkehrsmittel stehen neben den Optionen für Auto, Fahrrad und Fußweg jetzt auch Verbindungen der Deutschen Bahn mit Abfahrtszeiten zur Auswahl. Zwischenstationen lassen sich nach wie vor einfügen.

Die neue Version von Google Maps wird in den kommenden Wochen nach und nach weltweit für alle Nutzer ausgerollt und steht daher nicht überall gleichzeitig zur Verfügung.

Quelle/Bilder: Google-Blog

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Apple nimmt Google Maps die Nutzer weg

Nachdem Apple im September 2012 den eigenen Kartendienst Apple Maps gestartet hatte, erntete der iPhone-Hersteller viel Kritik. Zahlreiche Orte waren falsch vermerkt, die Navigation funktionierte nicht richtig und führte Nutzer in abgelegene Landstriche oder nur über Umwege nach Hause.

Die Probleme waren so schwerwiegend, dass sich der Apple-CEO Tim Cook zu einer öffentlichen Entschuldigung gezwungen sah. Mittlerweile ist über ein Jahr vergangen und nur noch wenige Medien kritisieren den Dienst. Stattdessen nutzen Apple-Kunden den Service ohne Protest und das bekommt Google deutlich zu spüren.

Den Marktforschern von comScore nach, verlor Google in den USA seit Einführung von Apple Maps 23 Millionen mobile Nutzer. comScore zählte zur Einführung von Apple Maps im September 2012 103,6 Millionen Android- und iPhone-Nutzer in den USA. Davon nutzten 81 Millionen Google Maps. Ein Jahr später, im September 2013, gab es 136,7 Millionen Eigentümer eines Android-Smartphones oder iPhones, aber nur noch 58,8 Millionen Google Maps-Nutzer.

Apple Maps: Entstanden aus einem Streit

Apple Maps entstand im Grunde genommen aus einem Streit mit Google. Mit seinem erstarkenden Android-Betriebssystem reduzierte Google die Unterstützung für iOS um das eigene Betriebssystem zu stützen. Als Folge standen iPhone-Kunden immer weniger neue Funktionen zur Verfügung. Dazu gehörten wichtige Neuerungen wie Vektor-Grafiken für eine schnellere Datenübertragung und eine Navigation mit Sprachausgabe. Apple entschied sich daher dazu, Google Maps als Standart-App abzuschaffen und mit iOS 6 einen eigenen Dienst anzubieten.

Doch gerade dieser Standard-Dienst reicht den meisten Nutzern trotz anfänglicher Kritik aus. 60,1 Millionen iPhone-Nutzer zählte comScore im September dieses Jahres. 35 Millionen davon nutzten Apple Maps. “Der durchschnittliche Nutzer nutzt Apple Maps, selbst wenn Google Maps installiert ist”, erläutert Andrew Lipsman, Analyst bei ComScore.

Kein zwingender Indikator für Europa

Abzuwarten bleibt, wie sich die Aufteilung weiterentwickelt. In den USA und auf dem iPhones hat sich Apple schnell gegen Google Maps durchgesetzt. Doch in den USA hält Apple mit dem iPhone einen Marktanteil bei Smartphones von 40 Prozent. In Westeuropa kommt Apple gerade mal auf einen Marktanteil von 20 Prozent. Bezogen auf Deutschland liegt der iPhone-Anteil gerade einmal bei 15 Prozent; gegenüber 76,7 Prozent für Android.

Die Zahlen machen daher vor allem eines deutlich: Apples Schritt einen eigenen Kartendienst aufzubauen war gewagt, aber richtig. Der Erfolg gibt dem Konzern Recht. Doch so positiv die Zahlen aus Apples Sicht auch sind – der Rückgang bei den iOS-Nutzern ist für Google höchstens ein Ärgernis.

Via The Guardian

Mehr zu Google Maps:

Routenplanung direkt in der Google-Suche starten

Seit einiger Zeit ist die bekannte Routenplanung von Google Maps direkt über das Suchfenster bei Google.de verfügbar. Der Nutzer muss jetzt nicht mehr Google Maps aufrufen, sondern sucht die Route direkt auf der Startseite des Suchdienstes. Wir zeigen, wie die Suche per Text funktioniert.

Suchanfrage per Text

Für eine Routenplanung gibt man bei Google einfach eine Suchanfrage nach folgendem Muster ein:

“von Abfahrtsort X nach Zielort Y”

Ist Google als Suchmaschine voreingestellt, genügt auch eine Eingabe in die Adresszeile des Browsers. Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle.

Wir haben als Beispiel “von Nürnberg nach Hamburg” eingegeben. Google zeigt uns jetzt Strecke und grobe Fahrzeit sowie Kilometeranzahl an. Für eine detaillierte Routenbeschreibung klickt man einfach auf den grauen Pfeil unter der Karte.

Genaue Adressen eingeben

Spezifischere Routen gibt man wie folgt ein:

“Von Abfahrtsort X, Postleitzahl, Straße Hausnummer nach Zielort Y, Postleitzahl, Straße Hausnummer”

Fehlende Postleitzahlen oder Tippfehler korrigiert Google in vielen Fällen selbst. Bei kniffligen Suchen wie “Neustadt” fügt man die Postleitzahl einfach hinter dem Namen des Ortes ein: “Von Neustadt, 91413, Bamberger Straße 53 nach Hamburg, Schillerstraße, 40”.

Wer die gewohnte Google Maps-Oberfläche vermisst, klickt einfach auf die Karte. Google Maps wird jetzt geöffnet und zeigt die bekannte Routenplanung inklusive aktueller Verkehrslage und weiteren Optionen.

Auch mobil verfügbar

Die neue Routensuche auf Google.de ist auch auf mobilen Geräten verfügbar. Dazu benutzt man wie auf dem Computer die Suche im Browser oder gibt die gewünschte Route direkt in Google Now ein.

Mehr zu Google Maps:

VBB-Abfahrtzeiten für Berlin und Brandenburg in Google Maps nachschlagen

Google Maps hat die Verkehrsdaten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg integriert. Google Maps zeigt Nutzern nun bei der Routenplanung auch Optionen via Bus, Straßen- oder S-Bahn an. Bislang wurden lediglich Verbindungen der Deutschen Bahn in Google Maps angezeigt.


Nützliche Informationen zum Thema Google Maps:


Der VBB ist eigenen Angaben nach der erste Verkehrsverbund in Deutschland, der flächendeckende Fahrplandaten aller Verkehrsmittel in Google Maps bereitstellt. Die Fahrplandaten umfassen 40 Verkehrsunternehmen, mehr als 1.000 Bus- und Bahnlinien und über 13.000 Haltestellen in Berlin und Brandenburg.

Google Transit ist weltweit in über 800 Regionen und Städten verfügbar, darunter Metropolen wie New York, Tokio oder Barcelona. In Deutschland stehen bislang lediglich die Zugverbindungen der Deutschen Bahn sowie lokale Verbindungen für Städte wie München, Münster oder Düsseldorf zur Verfügung. Eine vollständige Liste der von Google Maps Transit eingeschlossenen Regionen und Städte stellt Google auf einer eigenen Internetseite bereit.

Via VBB