Cyberkriminalität: Phishing-E-Mails mit gefälschten Telekom-Rechnungen wollen Kundendaten ausspähen

Die Deutsche Telekom warnt vor einem aktuellen Phishing-Angriff mit gefälschten Telekom-Rechnungen. Cyberkriminelle verbreiten im großen Stil Spam-Nachrichten, die Kunden des Unternehmens täuschen sollen und auf angeblich ausstehende Zahlungen verweisen. Der Download-Link führt aber zu Schadsoftware.

Statt einer PDF-Datei mit einer Telekom-Rechnung verbirgt sich hinter dem Link in den betrügerischen E-Mails eine ausführbare Datei. Diese enthält Schadsoftware, welche die meisten Virenscanner noch nicht erkennen. Erste Untersuchungen der Deutschen Telekom zeigen, dass die Software im Zusammenhang mit sogenanntem Bitcoin-Mining steht. Dabei nutzen die Täter mit der Schadsoftware infizierte Rechner, um die virtuelle Währung Bitcoins zu errechnen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

Folgende Indizien weisen auf eine Phishing-E-Mail hin:

  • In der Betreffzeile fehlt die individuelle Buchungskontonummer.
  • Bei Privatkunden fehlt die persönliche Anrede mit dem korrekten Kundennamen.
  • Der Rechnungsbetrag stimmt nicht mit dem Betrag der Rechnung im Kundencenter der Telekom überein.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Das Unternehmen rät allen Kunden, beim Erhalt einer verdächtigen E-Mail unbedingt anhand der genannten Punkte die Echtheit zu überprüfen. Es ist ratsam, gefälschte Rechnungen zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems laufen lassen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Passende Artikel

Quelle: Telekom

Mit dem Smartphone bezahlen: Telekom startet MyWallet mit MasterCard als Partner

Mobiles Bezahlen soll einfach und bequem werden. Das zumindest plant die Deutsche Telekom mit dem neuen MyWallet-Service, den der Netzbetreiber gerade auf den Markt gebracht hat. Mit MyWallet soll das digitale Bezahlen endlich auf dem Smartphone ankommen. Helfen soll die Nahfunktechnik NFC und eine App.

Modern und sicher

Laut Telekom ist MyWallet komfortabel und sicher. Dank NFC-Technologie funktioniert das Bezahlsystem nahezu berührungslos. Der Kunde hält das Smartphone oder die MyWallet Card mit NFC-Sticker an eine der über 1,6 Millionen MasterCard PayPass Akzeptanzstellen, gibt eine PIN ein und die nächste Spritrechnung oder der nächste Halbfett-Mokkachino mit Haselnussöl auf Sojamilch-Basis bei Starbucks sind bezahlt.

Zusammen mit der Card Check-App (Download für Android / iOS) behält man die vielen kleinen Transaktionen im Blick. Nach jeder Zahlung informiert die App per Push-Nachricht über die Zahlung und den neuen MyWallet-Kontostand.

Auf dem Smartphone nur für Telekom Kunden

Aktuell ist das Bezahlen per Telefon Telekom-Kunden mit einem modernen Android-Smartphone samt NFC-Funkchip vorbehalten. Zu den unterstützten Telefonen gehören das Samsung Galaxy S III und S3 mini, Galaxy S4, S4 mini und S5 sowie das Samsung Galaxy Note 3, das Galaxy Fame, Young, Express und Galaxy Mega. Von Hersteller Sony werden die Geräte Xperia Z, Z1, Z1 compact sowie das Xperia SP und M unterstützt.

Mit der MyWallet Card und einem NFC-Sticker können aber auch nicht-Telekom-Kunden an dem mobilen Zahlvariante teilnehmen.

Das folgende Video von der Deutschen Telekom erklärt MyWallet ausführlich.

Default player.


brightcove.createExperiences();

Downloads

Mehr zum Thema

Bezahlen mit dem Smartphone, Facebook sammelt (noch) mehr Daten und großes Google Maps-Update

Bezahlen mit dem Smartphone soll mit der Deutschen Telekom-App MyWallet endlich einfach werden, Facebook sammelt nach der Übernahme der Fitness-App Moves (noch) mehr Daten und Google Maps hat ein großes Update erhalten – der Nachrichtenüberblick.

  • Datenübergabe an Facebook: Ende April hieß es nach der Übernahme durch Facebook, dass die Fitness-App Moves eine eigenständige App bleibe. Nicht ganz zwei Wochen später hat das Unternehmen nun die AGBs geändert. Die Neuerung: Die Daten gehen ab sofort auch an das neue Mutterunternehmen. Facebook reagierte auf Anfrage von Softonic mit beschwichtigenden Worten und erklärte, dass man nicht vorhabe, die Moves-Daten mit Facebook zu vermischen. Die Weitergabe der Informationen sei notwendig, um der App bei der Weiterentwicklung zu helfen. Moves gibt es für Android und iOS.
  • Digitales bezahlen: Die Deutsche Telekom will das Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland etablieren. Veröffentlicht hat der Netzbetreiber dazu die MyWallet-App für iOS und Android. Zusammen mit einem NFC-fähigem Telefon oder einem NFC-Sticker kann man so an allen MasterCard PayPass-Akzeptanzstellen mit dem Smartphone bezahlen.
  • Soziales Radiohören: Die Radio-Streaming-App TuneIn baut ein eigenes soziales Netzwerk rund ums Radiohören auf. Wie die Entwickler mitteilen, soll der neue Dienst eine Art Twitter für das Radio werden. Während man einen der über 100.000 verfügbaren Sender hört, kann man Inhalte oder Gedanken mit anderen Zuhörern teilen. Die Echo genannte Funktion ist ab heute auf der Internetseite und in der Android– und iOS-App verfügbar.

Updates

Vazz-Update für iPhone bringt einen Abrufzähler und Freundeslisten.Das Vazz-Update bringt unter anderem Freundeslisten und einen Abrufzähler.

Google Maps: Die Android– und iOS-App von Google Maps hat ein großes Update erhalten und speichert jetzt Karten per Knopfdruck Offline. Außerdem gibt es Filter mit denen man Restaurants und Bars direkt in Google Maps erkunden kann.

OneDrive: Der Dropbrox-Konkurrent von Microsoft unterstützt in der neusten Android-Version endlich auch eine Teilen-Funktion. Dateien gibt man nun direkt in der App für Freunde frei. Außerdem kann man Dateien und Ordner verschieben und mehr als eine Datei gleichzeitig herunterladen.

Vazz: Das deutsche Video-Netzwerk Vazz hat ein Update für die iPhone-App veröffentlicht. Neben einer neuen Willkommensseite kann man Likes für Videos jetzt wieder zurücknehmen, der Offline-Modus unterstützt auch HD-Aufnahmen und der allgemeine Datenverbrauch wurde reduziert. Außerdem gibt es jetzt Freundeslisten und eine Anzeige dafür, wie häufig ein Video angezeigt wurde.

Spiele

Need for Speed macht Pause: 13 Jahre lang gab es jedes Jahr eine neue Version des Autorennklassikers Need for Speed. In diesem Jahr machen die Entwickler jedoch eine Pause. Die nächste Version erscheint erst 2015. Die Entwickler wollen sich mehr Zeit für die Entwicklung nehmen, was laut CEO Andrew Wilson der Qualität des Spiels dienen soll.

Tweet des Tages

Deutsche Telekom rückt jährlich 1 Millionen IP-Adressen heraus

Nachdem das Berliner Unternehmen Posteo heute morgen Deutschlands ersten Transparenzbericht veröffentlicht hat, folgte die Deutsche Telekom heute Nachmittag mit einem eigenen Bericht.

Die Deutsche Telekom macht in der Pressemitteilung zum Transparenzbericht deutlich, dass man “streng auf die Einhaltung des Fernmeldegeheimnisses und des Datenschutzes” achte. Die Telekom reagiert eigenen Angaben nur dann auf Behördenanfragen, wenn “die rechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind”, so der Transparenzbericht. Nach einem Vier-Augen-Prinzip seien zudem immer zwei Mitarbeiter in Überwachungsmaßnahmen involviert, um sich gegenseitig zu kontrollieren.

50.000 überwachte Anschlüsse

Im Jahr 2013 überwachten deutsche Behörden 49.796 Telekom-Anschlüsse ohne, dass die Nutzer davon erfuhren. Rechtlich gestattet ist dies immer dann, wenn es einen begründeten Verdacht darauf gibt, dass der Anschlusskunde Täter oder Teilnehmer einer schweren Katalogstraftat ist. Zu diesen Straftaten gehören neben Raub und Erpressung auch Mord und Totschlag.

Neben der Anschlussüberwachung haben Behörden im Jahr 2013 436.331 Verkehrsdatensätze angefordert. Diese dienen der Ermittlung des Aufenthaltes von Nutzern und werden angefragt, wenn “bestimmte Tatsachen den Verdacht rechtfertigen, dass sich der Betroffene als Täter oder Teilnehmer einer in § 100a StPO bezeichneten Straftat strafbar gemacht hat.”

Auch Teilnehmerbestandsdaten fragten Behörden an. Diese dürfen Behörden bereits bei Ordnungswidrigkeiten bei Telekommunikationsunternehmen wie der Deutschen Telekom anfragen. Trotz der leichteren Begründung der Teilnehmerbestandsdaten fragten Behörden 2013 lediglich 28.162 solcher Datensätze an.

Fast eine Millionen IP-Adressen pro Jahr

Die beachtlichste Zahl brachten 2013 allerdings Abmahnanwälte zustande. Insgesamt 946.641 IP-Adressen wurden im “Rahmen der zivilgerichtlichen Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (…) beauskunftet.”

Keine Auskunft für Auslandsbehörden

Auskunftsanfragen von ausländischen Behörden beantwortet die Deutsche Telekom dem Transparenzbericht nach nicht. Anfragen müssen demnach immer von einer zuständigen inländischen Stelle an die Telekom gerichtet werden.

Was bedeutet die Auskunft für mich als Nutzer?

Der Transparenzbericht der Deutschen Telekom zeigt, wie bereits der Bericht von Posteo, dass man sich als Nutzer in Deutschland relativ sicher sein kann vor einer Massenüberwachung durch deutsche Behörden. Erst wenn es einen konkreten Verdacht für schwere Straftaten gibt, dürfen Ermittlungsbehörden die Aktivitäten von Nutzern anfragen. Erschreckend ist allerdings die hohe Zahl der abgefragten IP-Adressen pro Jahr, welche Anwälte nutzen um Internetnutzer wie im Fall von Redtube wegen Urheberrechtsverletzungen abzumahnen.

Fritz!Box-Sicherheitslücke: Die Deutsche Telekom warnt mehr als 12.000 Kunden per E-Mail vor dem Routerleck

Viele Fritz!Box-Router sind immer noch durch eine Sicherheitslücke gefährdet. Die Deutsche Telekom hat sich mit einer signierten E-Mail an mehr als 12.000 betroffene Nutzer gewendet. Der Hinweis auf die Angreifbarkeit der Geräte soll die Kunden zum Update der Firmware bewegen. Trotz der dringend erforderlichen Aktualisierung haben viele Anwender die Schwachstelle noch nicht beseitigt.

Veraltete Firmwäre immer noch auf vielen Geräten im Einsatz

Angreifer können auf Fritz!Boxen ohne aktuelle Firmware Befehle in der Eingabeaufforderung mit Administratorrechten ausführen. Solche Angriffe haben vor allem die Anwahl kostenpflichtiger Rufnummern mit einem übernommenen Router zum Ziel. Den Opfern dieser Art von Cyberkriminalität drohen dadurch hohe Telefonkosten.

Trotz der Angreifbarkeit ist die gefährliche Kombination aus einer altern Firmware-Version und dem aktivierten Router-Fernzugriff immer noch auf vielen Fritz!Boxen zu finden. Mit dem Anschreiben will die Telekom Kunden, die ein verwundbares Gerät benutzen, auf die Gefahr aufmerksam machen.

Gefahr besteht auch ohne aktivierten Fernzugriff

Speziell präparierte Internetseiten und E-Mails mit HTML-Inhalten können aber auch Geräte ohne aktiven Fernzugriff übernehmen, solange nicht die neuste Firmware installiert ist. Ein Update ist daher für alle Nutzer dringend zu empfehlen. Der Router-Hersteller AVM hat eine Liste von Geräten veröffentlicht, welche die Schwachstelle aufweisen.

Überprüfung und Update

Die Installation des Updates ist leicht zu erledigen und wird direkt mit dem Internetbrowser am heimischen PC ausgeführt. Wir erklären die notwendigen Schritte in unserer ausführlichen Installationsanleitung. Als zusätzliche Hilfe steht Anwendern eine Android-App zur Verfügung, die einen Sicherheits-Check des Routers durchführen kann.

Passende Artikel

Quelle: heise online

Deutsche Telekom erweitert TV-Angebot Entertain um Online-Videothek maxdome

Die Deutsche Telekom öffnet ihre TV-Plattform Entertain für das Abopaket von maxdome. Ab dem Frühjahr 2014 steht Entertain-Kunden das Angebot der Online-Videothek zur Auswahl. Zusätzlich integriert die Telekom kostenlose Inhalte von Mediatheken und Archiven der Sendergruppe ProSiebenSat.1.

Die Deutsche Telekom kündigt den Ausbau Ihres Angebotes für Entertain-Kunden an. Mit dem maxdome-Abopaket stehen dann mehr als 50.000 Titel der größten deutschen Online-Videothek zur Verfügung. Das Mediathek-Angebot umfasst unter anderem Inhalte der Sender ProSieben, SAT.1, kabel eins und sixx.

Nach Start des Angebotes können Nutzer über eine Web-App Filme, Serien und Dokumentationen abrufen. Die Funktion Videoload erlaubt das Ausleihen von Spielfilmen für 48 Stunden.

Alle Entertainment-Kunden können das maxdome-Paket ab Frühjahr 2014 abonnieren. Es gelten die Preise von maxdome.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Deutsche Telekom

Falsche Online-Rechnung der Deutschen Telekom verseucht PCs

Auch im neuen Jahr machen wieder falsche Online-Rechnungen die Runde und infizieren Computer von Nutzern. Dieses Mal betroffen: Telekom-Kunden. In einer aktuellen Pressemitteilung warnt die Telekom vor einer neuen Spam-Mail.

So erkennt man die falsche Online-Rechnung

Der Deutschen Telekom nach gelangt die Schadsoftware über einen Link zu einer Datei auf den Computer. Die falschen Online-Rechnungen erkenne man unter anderem an der Betreffzeile der E-Mail. Dort steht normalerweise eine für jeden Kunden individuelle Buchungskontonummer. Ist diese nicht Teil der E-Mail, handelt es sich um eine Fälschung.

Bei Privatkunden fehlt zudem die persönliche Ansprache mit der korrekten Nennung des Kundennamens. Ist die E-Mail also unpersönlich, handelt es sich ebenfalls vermutlich um eine Fälschung.

Als dritte Möglichkeit die Fälschung zu erkennen, empfiehlt die Deutsche Telekom vor dem Klicken auf Links in der E-Mail, den Rechnungsbetrag mit der Zahl im sicheren Kundencenter unter https://kundencenter.telekom.de zu vergleichen. Stimmen die Beträge nicht überein, handelt es sich bei der E-Mail-Rechnung um eine Fälschung.

So schützt man sich vor verseuchten E-Mails

Neben den von der Deutschen Telekom genannten Sicherheitsmaßnahmen sollte der Nutzer bei E-Mails von unbekannten Empfängern grundsätzlich vorsichtig sein. Zudem sollte man den Virenschutz auf dem Computer immer aktuell halten. Wer vor den Kosten einer Antivirus-Software zurückschreckt, sollte einen Blick in den Softonic Antivirus-Vergleich 2013 werfen. Ein guter Virenschutz kann auch kostenlos sein.

Mehr zum Thema verseuchte E-Mails