Windows 10: Leichtere Bedienung dank neuer Trackpad-Gesten im Stil von Mac OS X

Windows 10 Technical Preview bringt nicht nur Verbesserungen für Nutzer von Maus und Tastatur. Microsoft will Ihnen mit dem neuen Betriebssystem auch die Bedienung auf dem Laptop erleichtern und hat dafür einige Trackpad-Gesten von Apple abgeschaut.

Neue Gesten in Windows 10 zur leichteren Bedienung

Auf der Microsoft TechEd Europe 2014 Konferenz hat Joe Belfiore, der Vize-Präsident für PC, Tablets und mobile Geräte, die neuen Bedienungsmöglichkeiten vorgestellt. Bei der Nutzung eines Trackpads auf dem Laptop sollen neue Gesten den Umgang mit dem System beschleunigen und erleichtern.

  • Durch ein Drei-Finger-Wischen nach unten lassen sich alle offenen Fenster minimieren.
  • Die Geste in umgekehrter Reihenfolge, drei Finger wischen nach oben, öffnet alle Fenster wieder.
  • Bei bereits geöffneten Fenstern können Sie mit drei Fingern nach oben wischen, um Task View zu starten. Dadurch haben Sie schnellen Zugriff auf geöffnete Apps und virtuelle Desktops.
  • Durch ein Wischen nach rechts oder links mit drei Fingern können Sie zwischen Apps wechseln.

Windows 10: Leichtere Bedienung dank neuer Gestensteuerung im Stil von Mac OS X

Viele Nutzer kennen diese Gesten bereits von Apples Betriebssystem Mac OS X. Die Task View-Funktion selbst ist von Funktionalität und Aussehen ohnehin stark an Mission Control von Mac OS X angelehnt.

Neuerungen für Nutzer mit mehreren Bildschirmen

Windows 10 hilft Ihnen auch beim Arrangieren von Fenstern auf zwei Bildschirmen. Bei einem Desktop, der sich über zwei Displays erstreckt, können Sie Fenster auch automatisch an der Kante zwischen den Monitoren ausrichten. Unter Windows 8.1 stand diese Möglichkeit nicht zur Verfügung.Windows 10: Leichtere Bedienung dank neuer Gestensteuerung im Stil von Mac OS X

Joe Belfiore hat diese Neuerungen für das nächste Update von Windows 10 Technical Preview als Teil des Windows Insider Programms angekündigt.

Quelle: Neowin

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Google Chrome: Ein Fehler im Browser für Windows erhöht den Akkuverbrauch

Ein Fehler in der Windows-Version von Google Chrome führt zu einem erhöhten Akkuverbrauch von Laptops. Das zugrunde liegende Problem besteht bereits seit der Version 22 des Browsers. Jetzt hat Google den Fehler offiziell zugegeben und sich intern der Lösung angenommen.

Die Windows-Version von Chrome gilt als schneller Browser. Das hat einen technischen Hintergrund: Die Anwendung weckt den Prozessor häufiger aus dem Ruhezustand, als Windows das vorsieht. Insgesamt 64 Mal so oft aktiviert Google Chrome den Prozessor im Vergleich  zu anderen Anwendungen. Dazu verstellt die Anwendung eine Systemeinstellung, die sogenannte Clock Tick Rate. Bis zum Beenden von Chrome bleibt der höhere Wert aktiv, also auch, wenn der Anwender gerade nicht aktiv surft.

Die Einstellung ist beabsichtigt, bringt sie doch einen Geschwindigkeitsvorteil. Allerdings war das häufigere Aktivieren des Prozessors nicht für Laptops und Geräte im Akkubetrieb vorgesehen, da sie zu einem gesteigerten Stromverbrauch führt. Schätzungen zufolge ist eine Verringerung der Akkulaufzeit um bis zu 25 Prozent möglich.

Bereits 2012 haben Entwickler das Verhalten von Chrome als Fehler gemeldet. Jetzt hat Google reagiert und das Problem als Fehler anerkannt. Eine Aktualisierung des Browsers soll die Sache beheben. Ein Veröffentlichungstermin ist allerdings noch nicht bekannt. Bis zum Erscheinen der neuen Version können Laptop-Nutzer sich mit anderen Browser wie Mozilla Firefox behelfen. Mac-Rechner sind nicht betroffen.

Quelle: Chromium Bug report

Via: PCWorld

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