The Witcher: Legacy, das neue Brettspiel von Go On Board, entsteht zusammen mit CD Projekt Red. Laut der laufenden Gamefound-Kampagne gibt es jetzt auch ein Zeitfenster für die Veröffentlichung: Erscheinen soll das Spiel im Sommer 2027.
Release, Story und Spielprinzip
The Witcher: Legacy ist das neue Brettspiel von Go On Board, das gemeinsam mit CD Projekt Red entwickelt wird. In der Projektbeschreibung wird es als großes Legacy-Abenteuer vorgestellt, offiziell lizenziert und eng an der Vorlage orientiert.
Auf Gamefound ist von 1 bis 4 Spielern die Rede. Gespielt werden kann also allein oder kooperativ in der Gruppe.
Im Zentrum steht laut Projektbeschreibung eine Kampagne, in der Ihre Entscheidungen nicht einfach nur den Verlauf der Geschichte verändern, sondern auch dauerhaft Spuren im Spiel hinterlassen.
Genau das ist der Kern eines klassischen Legacy-Formats: Auswirkungen, die bleiben und sich über viele Sitzungen hinweg bemerkbar machen. Inhaltlich geht The Witcher: Legacy nach den bisherigen Angaben in die Vergangenheit der Witcher-Welt. Dabei soll das Spiel unter anderem eine der düstersten Fragen des Universums aufgreifen: Was steckt wirklich hinter dem Untergang der Schule des Wolfes und dem Angriff auf Kaer Morhen?
Nach und nach decken Sie laut Projektbeschreibung eine Verschwörung auf, die mit der Zerstörung der Schule des Wolfes und dem Überfall auf Kaer Morhen zusammenhängt.
Für Fans der Bücher, Spiele und auch der Netflix-Serie dürfte genau dieser erzählerische Schwerpunkt besonders spannend sein. Nach den bisherigen Angaben auf Gamefound soll eine komplette Kampagne rund 25 bis 35 Stunden dauern.
Das Brettspiel ist also klar auf ein gemeinsames Erlebnis über längere Zeit angelegt, nicht auf eine einzelne Runde für zwischendurch.
Starker Start im Crowdfunding
Schon weit vor dem eigentlichen Release wurde deutlich, wie groß das Interesse an The Witcher: Legacy ist.
Die Kampagne auf Gamefound hat dortigen Angaben zufolge mehr als 10 Millionen Euro eingesammelt und sich zum meistgefolgten Projekt der Plattform entwickelt. Für ein stark storygetriebenes Brettspiel ist das ein ziemlich klares Signal.
Durch den Finanzierungserfolg wurde laut Gamefound-Kampagne außerdem eine begleitende Companion-App freigeschaltet.
Diese Companion-App soll die Geschichte laut Kampagnenbeschreibung in mehreren Sprachen begleiten und das Kampagnenerlebnis atmosphärisch erweitern. Gerade bei einem narrativen Legacy-Spiel bringt Ihnen das noch mehr Stimmung und macht den Einstieg leichter.
Erste Eindrücke
Die bisherigen Vorschauen fallen größtenteils positiv aus.
Gelobt werden in den ersten Eindrücken unter anderem die starke narrative Ausrichtung, der kooperative Aufbau, die aufwendigen Komponenten und das Kampfsystem mit Karten-Kombos. Gerade diese Mischung aus Story und taktischen Entscheidungen lässt das Spiel aus der Masse klassischer Lizenz-Brettspiele herausstechen.
Ganz ohne Vorbehalte kommt das Feedback aber nicht aus.
In einigen Vorschauen ist auch von einer spürbaren Einstiegshürde und einer vergleichsweise langen Aufbauzeit die Rede. Für Gelegenheitsspieler könnte The Witcher: Legacy damit anspruchsvoller werden, als der Name der Marke im ersten Moment vermuten lässt.
Wenn Sie auf der Suche nach einem großen, kampagnenbasierten Witcher-Erlebnis für den Spieltisch sind, sollten Sie The Witcher: Legacy bis zum Start im Sommer 2027 im Auge behalten.
Downloads: The Witcher: Legacy auf Gamefound