Google öffnet Pixel Care+ erneut: nur bis 2. August für Pixel 9 und Pixel 10

Google hat Pixel Care+, also den eigenen Schutzplan für ausgewählte Pixel-Smartphones, noch einmal für Modelle der Pixel-9- und Pixel-10-Reihe geöffnet. Wer den Abschluss beim Kauf ausgelassen hat, bekommt damit eine zweite Chance. Der Schutz lässt sich ausnahmsweise auch später noch buchen, selbst wenn das übliche 60-Tage-Fenster längst abgelaufen ist. Nach Angaben von Google gilt das für Besitzer eines Geräts aus der Pixel-9- oder Pixel-10-Familie.

Damit versucht Google ziemlich klar, mehr Nutzer in den hauseigenen Schutzplan zu holen und im Premium-Segment stärker mit Angeboten wie AppleCare+ mitzuhalten.

Anmeldung bis 2. August 2026

Die befristete Anmeldephase läuft laut Google vom 13. Juli 2026 bis zum 2. August 2026. Ab sofort kann Pixel Care+ in diesem Zeitraum also noch nachträglich abgeschlossen werden, obwohl die normale Frist eigentlich schon vorbei ist.

Spannend ist das vor allem für alle, die anfangs auf den Schutz verzichtet haben und sich jetzt doch gegen hohe Reparaturkosten absichern wollen. Bei aktuellen High-End-Smartphones reicht oft schon ein kaputtes Display oder ein Akkuproblem, und es wird schnell teuer.

Diese Pixel-Modelle sind teilnahmeberechtigt

Für die Aktion nennt Google folgende Geräte: Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 Pro XL, Pixel 9a, Pixel 10, Pixel 10 Pro, Pixel 10 Pro XL und Pixel 10a.

Nicht dabei sind die Fold-Modelle. Sowohl das Pixel 9 Pro Fold als auch das Pixel 10 Pro Fold sind von der Aktion ausgeschlossen.

Keine Vorschäden erlaubt

Ganz ohne Bedingungen läuft die nachträgliche Anmeldung allerdings nicht. Google setzt voraus, dass sich das jeweilige Smartphone in einwandfreiem Zustand befindet.

Geräte mit bereits vorhandenen Schäden kommen laut Google nicht infrage. Dazu zählen unter anderem ein gesprungenes Display oder Flüssigkeitsschäden.

Wenn Sie teilnehmen möchten, sollten Sie also nicht zu lange warten und Ihr Gerät anmelden, solange es noch in einwandfreiem Zustand ist.

Das deckt Pixel Care+ ab

Pixel Care+ schützt laut Google bei versehentlichen Schäden, etwa nach einem Sturz oder wenn Flüssigkeit über dem Gerät landet. Bei solchen unabsichtlichen Beschädigungen sind nach Angaben des Unternehmens unbegrenzte Schadensfälle enthalten.

Dazu kommen Reparaturen an Display und Akku ohne Selbstbeteiligung.

Wie attraktiv das Angebot am Ende ist, hängt vom jeweiligen Modell und von der gewählten Tarifoption ab. Google nennt für das Pixel 10 Pro als Beispiel 13 US-Dollar pro Monat oder 239,99 US-Dollar für zwei Jahre.

Verfügbarkeit noch nicht überall klar

Bei der regionalen Verfügbarkeit nennt Google bislang vor allem die USA, Großbritannien und Japan. Zu weiteren Märkten gibt es bisher nur wenige Informationen.

Für Nutzer in diesen Ländern heißt das: Wenn Sie den Schutzplan bisher nicht abgeschlossen haben, gibt es jetzt noch einmal ein kurzes Zeitfenster.

Downloads: Google Store für Android und iOS

Meta kündigt Update für Ray-Ban Smart Glasses an: Kamera-Sperre bei manipulierter LED

Meta hat für die Ray-Ban Meta Smart Glasses der zweiten Generation ein verpflichtendes Software-Update angekündigt. Es sperrt die Kamera, sobald die LED für die Aufnahmeanzeige physisch verändert oder zerstört wurde. In einer öffentlichen FAQ erklärt Meta außerdem, wie der Konzern auf Fragen zu verdeckten Aufnahmen und zur Privatsphäre von Passanten antworten will.

Es geht dabei um die Ray-Ban Meta Smart Glasses.

Kamera-Sperre bei manipulierter LED

Nach dem Update lassen sich mit der Brille keine Aufnahmen mehr machen, wenn die LED für die Aufnahmeanzeige physisch verändert oder beschädigt wurde. Das hat Meta so angekündigt. Damit zieht das Unternehmen eine bestehende Schutzmaßnahme spürbar strenger an. Bis bislang sollte die Kamera schon dann nicht aufnehmen, wenn Sie die Leuchte einfach nur abdecken.

Künftig greift die Sperre also auch dann, wenn an der Hardware selbst manipuliert wurde.

Im Alltag macht das einen echten Unterschied. Wenn Sie die Leuchte entfernen oder beschädigen, läuft die Kamera nicht einfach weiter. Meta setzt hier stärker auf Technik und weniger darauf, dass sich Nutzer schon korrekt verhalten werden.

Für alle Nutzer ist das Update damit klar zu empfehlen.

Meta geht gegen Umbauten vor

Der Schritt kommt nach Berichten über einen wachsenden Markt für Umbauten, die genau diese LED außer Kraft setzen sollen. Solche Änderungen machen es für Umstehende deutlich schwerer zu erkennen, ob sie gerade gefilmt werden.

Meta will deshalb zusätzlich Anzeigen und Marketplace-Einträge entfernen, die solche Umbauten oder entsprechende Dienstleistungen bewerben.

Außerdem behält sich das Unternehmen rechtliche Schritte gegen Anbieter vor, die das Deaktivieren der Aufnahmeleuchte als Service verkaufen.

In der öffentlichen FAQ nennt Meta dazu weitere Details. Bei einer Brille ist es, anders als bei einem Smartphone, deutlich schwerer zu erkennen, wann die Kamera gerade aktiv ist.

Gerade deshalb gilt die sichtbare Anzeige als zentrale Datenschutzmaßnahme.

Mehr Erfolg, mehr Druck

Die schärferen Regeln kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Metas Smart Glasses wirtschaftlich immer wichtiger werden. Branchenberichten zufolge stiegen die Auslieferungen 2024 im Jahresvergleich um 210 Prozent. Gleichzeitig soll Meta auf mehr als 60 Prozent Marktanteil gekommen sein.

Bis Anfang 2026 wurden, je nach Quelle aus der Branche, mindestens 2 Millionen Geräte verkauft. Manche Schätzungen liegen sogar bei mehr als 7 Millionen Paaren.

Mit dem Erfolg steigt auch die öffentliche Aufmerksamkeit.

Je öfter Ihnen solche Brillen im Alltag begegnen, desto lauter werden die Fragen nach Transparenz, Einwilligung und dem Schutz von Menschen, die das Produkt selbst gar nicht nutzen.

Experten sehen Fortschritt

Datenschützer und Branchenbeobachter halten eine per Firmware erzwungene Aufnahmeanzeige grundsätzlich für sinnvoll. Ein Mechanismus, der die Kamera direkt sperrt, wirkt robuster als bloße Appelle.

Erledigt ist die Debatte damit trotzdem nicht. Kritiker weisen darauf hin, dass entschlossene Bastler weiter nach neuen Wegen suchen könnten, die Sperre zu umgehen.

Gleichzeitig wächst der Markt für Kamera-Brillen, auch mit ähnlichen Produkten von Apple, Google und Snap. Dazu kommt, dass Meta bei neueren Modellen mit Display regulatorisch weiter unter Druck steht, unter anderem in Europa.

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Google Translate: Neues Streak-Widget für Android in Arbeit

In Android-Vorabversionen finden sich Hinweise darauf, dass Google Translate an einem neuen Widget für Android arbeitet. Es soll die Streak der Practice-Funktion direkt auf dem Startbildschirm anzeigen. Google greift damit ein Prinzip auf, das viele längst von Duolingo kennen: tägliche Serien, die einen bei der Stange halten. Offiziell hat Google die Funktion bisher nicht angekündigt. Entsprechend ist noch offen, wann das Widget breit ausgerollt wird, welche Sprachen zum Start dabei sind und ob iPhone-Nutzer unter iOS ebenfalls zeitnah darauf zugreifen können.

Google Translate Herunterladen

Google Translate: Ein neues Widget für Streaks ist offenbar unterwegs

Das Widget, an dem offenbar gearbeitet wird, hat vor allem eine Aufgabe: Es soll Nutzer regelmäßig zurück in die Practice-Funktion holen. Bislang öffnet man Google Translate meist dann, wenn man gerade einen Satz, ein Schild oder ein einzelnes Wort übersetzen will. Mit so einem Widget wäre die App deutlich sichtbarer im Alltag. Ein Blick auf den Homescreen würde dann reichen, um zu sehen, ob die eigene Serie noch läuft.

Genau diese Art von Gamification funktioniert in Lern-Apps seit Jahren erstaunlich gut. Duolingo hat das Streak-Prinzip fast schon zum eigenen Erkennungszeichen gemacht. Die Logik dahinter ist simpel: Wer schon mehrere Tage am Stück geübt hat, will diese Serie nur ungern reißen lassen. Und genau das führt oft dazu, dass man eher jeden Tag ein paar Minuten investiert, statt nur ab und zu eine längere Lerneinheit einzuschieben.

Practice soll aus Translate mehr als nur ein Werkzeug machen

Die Practice-Funktion gehört bei Google Translate noch zu den neueren Bereichen. Sie bietet interaktive Übungen und personalisierte Lektionen, die nicht einfach nur stumpfes Vokabellernen nach Schema F abspulen. Stattdessen geht es stärker um echte Gesprächssituationen und um Sprache, wie sie im Alltag tatsächlich benutzt wird. Damit entfernt sich Google Translate ein gutes Stück von seiner früheren, klar umrissenen Rolle als reines Übersetzungswerkzeug.

Duolingo Herunterladen

Das fügt sich in eine größere Entwicklung der App ein. Google will mit Translate offenbar längst nicht mehr nur Wörter und Sätze von einer Sprache in die andere schieben, sondern Sprache insgesamt besser verständlich machen. Dazu zählen natürlichere Formulierungen, mehr Gefühl für Kontext, Redewendungen und unterschiedliche Tonlagen. Vor diesem Hintergrund wirkt Practice wie der folgerichtige nächste Schritt.

Mehr Sprachen, mehr Druck für Duolingo und andere Lern-Apps

Google hat Practice zuletzt schon erweitert. Englischsprachige Nutzer können ab sofort unter anderem auch Deutsch und Portugiesisch lernen, zusätzlich zu Französisch und Spanisch. Andersherum wurde auch das Englischlernen für weitere Sprachen ausgebaut, darunter Bengalisch, Deutsch, Hindi, Italienisch, Niederländisch, Rumänisch, Schwedisch und vereinfachtes Chinesisch.

Damit wird Google Translate als Konkurrent für Duolingo und ähnliche Apps plötzlich deutlich spannender. Googles großer Vorteil liegt auf der Hand: Die App ist auf Millionen Smartphones ohnehin schon installiert und wird regelmäßig verwendet. Gerade für Gelegenheitslerner dürfte der Schritt vom schnellen Übersetzen hin zu ein paar Minuten täglichem Üben deshalb ziemlich klein ausfallen.

Noch ist allerdings unklar, wie viel von der in Android-Vorabversionen entdeckten Funktion am Ende tatsächlich in der fertigen Version für Android landet, und ob womöglich auch iOS etwas davon abbekommt. Solche App-Teardowns zeigen oft, woran Unternehmen gerade arbeiten. Sie zeigen nicht automatisch, was später wirklich veröffentlicht wird. Falls das Widget erscheint, wäre das trotzdem ein ziemlich klares Signal dafür , wohin sich Google Translate als Nächstes entwickelt.

Spielemarkt 2025 knackt 200 Milliarden Dollar: Jobabbau hält an

Die globale Spielebranche hat 2025 nach aktuellen Marktdaten mit 201,6 Milliarden US-Dollar so viel umgesetzt wie nie zuvor.

Games-Branche 2025: Rekordumsatz trotz weiterem Stellenabbau

Der Umsatz stieg auf 201,6 Milliarden US-Dollar. Das sind 9,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum ersten Mal liegt der Markt damit über der Marke von 200 Milliarden US-Dollar.

Der Rekord kaschiert aber ein ernstes Problem. Zwischen 2022 und Mitte 2025 gingen den vorliegenden Analystenberichten zufolge rund 45.000 Arbeitsplätze verloren. Allein 2025 fielen mehr als 5.000 Stellen weg, im Januar 2026 kamen fast 900 weitere dazu.

Mobile und PC wachsen stärker als Konsolen

Die aktuellen Marktdaten zeigen klare Unterschiede zwischen Mobile, PC und Konsolen. 2025 legten vor allem Mobile- und PC-Spiele spürbar zu. Im Mobile-Markt wurden 113,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt, ein Plus von 10,7 Prozent.

Auf dem PC kletterten die Erlöse auf 43,6 Milliarden US-Dollar, das entspricht einem Wachstum von 12 Prozent. Das Konsolensegment wuchs deutlich langsamer und kam auf 44,7 Milliarden US-Dollar, also auf ein Plus von 2,8 Prozent.

Der Markt wächst also, nur eben nicht überall gleich stark. Und auch nicht jedes Unternehmen profitiert davon im selben Ausmaß.

Gerade im Konsolengeschäft ist der Druck durch die Konkurrenz hoch. Auf Mobile und PC sorgen laut Analystenberichten dagegen Live-Service-Titel, große Plattformen und langlebige Erfolgsmarken weiter für starke Einnahmen.

Warum trotz Rekordumsätzen weiter Stellen wegfallen

Von den Kürzungen sind nach den vorliegenden Berichten schon lange nicht mehr nur kleinere Studios betroffen. Zuletzt mussten unter anderem Microsoft, Sony, Electronic Arts und Ubisoft Entlassungen, Studioschließungen oder eingestellte Projekte bekanntgeben.

In vielen Fällen werden Teams verkleinert, Spiele gestrichen oder ganze Standorte geschlossen, obwohl die Branche insgesamt weiter zulegt.

Analysten sehen darin in erster Linie einen späten Korrektureffekt nach dem Pandemie-Boom. Während der Corona-Jahre stieg die Nachfrage nach Games kräftig an, viele Unternehmen stellten in großem Stil Personal ein und steckten Geld in neue Projekte.

Dazu kamen teure Übernahmen und ein genereller Expansionskurs. Jetzt wird an vielen Stellen wieder zurückgebaut, weil die damaligen Kostenstrukturen nicht mehr zum aktuellen Geschäftsumfeld passen.

Hinzu kommen die stark gestiegenen Entwicklungskosten. Große AAA-Produktionen verschlingen inzwischen oft Hunderte Millionen US-Dollar.

Wenn ein Titel hinter den Erwartungen bleibt, folgen häufig schnell Einschnitte. Für Studios erhöht das das Risiko spürbar, besonders in einem Markt, in dem nur wenige Blockbuster den größten Teil der Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Gewerkschaften gewinnen an Bedeutung

Die anhaltende Unsicherheit treibt auch die Debatte über Arbeitnehmerrechte weiter an. In den USA bewerteten den vorliegenden Berichten zufolge zuletzt 82 Prozent der Entwicklerinnen und Entwickler eine gewerkschaftliche Organisierung positiv.

Im März 2025 startete außerdem mit United Videogame Workers-CWA eine branchenweite Initiative, die sich stärker für Jobsicherheit und bessere Arbeitsbedingungen einsetzen will.

Der Markt wächst weiter, doch die Krise ist nicht vorbei

Analystenprognosen rechnen für 2026 mit einem Umsatz von rund 213,9 Milliarden US-Dollar. Bis 2028 könnten es nach den vorliegenden Prognosen etwa 234 Milliarden US-Dollar werden. Für Sie als Verbraucher mag das nach Boom klingen.

Für viele Beschäftigte fühlt sich die Lage trotzdem weiter nach Krise an. Die Zahlen erzählen im Moment vor allem diese Geschichte: Mehr Umsatz heißt in der Games-Branche noch lange nicht mehr Stabilität.