Google Meet hat ab sofort eine neue Startseite: Materialien zu Terminen an einem Ort

Google hat Google Meet im Web ab sofort mit einer neu gestalteten Startseite versehen. Dort lassen sich Anhänge, Notizen und Aufzeichnungen zu einem Meeting gebündelt an einem Ort finden. Damit rückt Google Meet noch ein Stück weiter in Richtung Zusammenarbeit und weg vom reinen Videotermin.

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Materialien zu Terminen an einem Ort

Anhänge, Notizen und Aufzeichnungen rund um ein Meeting sollen ab sofort direkt auf der Startseite zusammenlaufen, so beschreibt es Google. Der Konzern baut Google Meet damit weiter als Plattform für Zusammenarbeit aus.

Nach Angaben von Google zeigt die neue Homepage alle Informationen zu einem Termin direkt beim jeweiligen Meeting. Vor einem Gespräch sollen relevante Inhalte dadurch schneller griffbereit sein, nach dem Termin ebenso.

Auf den ersten Blick wirkt das Redesign eher wie eine kleinere optische Änderung. Tatsächlich greift es aber ein sehr alltägliches Problem auf.

In vielen Unternehmen liegen Agenda, Dateien, Mitschriften und spätere Aufzeichnungen verstreut über E-Mail, Cloud-Speicher und mehrere Apps. Genau dieses ständige Wechseln zwischen Diensten will Google mit der neuen Startseite abfedern.

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Weniger Suchaufwand vor und nach Meetings

Im Kern geht es darum, Vorbereitung und Nacharbeit einfacher zu machen. Wer vor einem Termin noch etwas braucht, soll nicht mehr zwischen mehreren Diensten suchen müssen, sondern relevante Dateien, Notizen und frühere Inhalte direkt im Umfeld des Meetings finden.

Nach dem Gespräch ist es im Prinzip dasselbe. Aufzeichnungen oder Dokumente sollen nicht erst mühsam zusammengesucht werden, sondern an einer Stelle bereitliegen.

Für viele Beschäftigte ist das mehr als nur eine Frage der Bequemlichkeit. Seit Jahren zeigen Studien, dass Wissensarbeiter einen spürbaren Teil ihrer Arbeitszeit damit verbringen, Informationen überhaupt erst zu finden.

Je nach Erhebung ist oft von rund 20 Prozent der Arbeitswoche die Rede, manche Studien nennen sogar bis zu 2,5 Stunden pro Tag.

Teil der größeren Workspace-Strategie

Meetings kosten außerdem nicht nur während des eigentlichen Termins Zeit. Verschiedenen Erhebungen zufolge dauert allein die Vorbereitung im Schnitt mehr als eine Stunde. Gleichzeitig berichten in Umfragen rund 71 Prozent der Arbeitnehmer von Zeitverlusten durch unnötige oder abgesagte Meetings.

Ein Teil des Problems entsteht durch zersplitterte Abläufe. Die Einladung steckt im Kalender, die Präsentation liegt in Google Drive, offene Punkte stehen im Chat, Notizen in einem Dokument und die Aufzeichnung taucht später im Meeting-Tool auf.

Genau da fügt sich die neue Startseite in Googles größere Workspace-Strategie ein. Google Meet soll eben nicht nur ein Werkzeug für Videoanrufe sein, sondern ein zentraler Ort für Zusammenarbeit rund um Termine.

Google hat nach eigenen Angaben zuletzt unter anderem das In-Call-Layout überarbeitet, die Videoqualität auf hochauflösenden Displays verbessert, das Screen Sharing optimiert und den Gerätewechsel während eines Anrufs vereinfacht. Noch ist offen, wie stark Bildungseinrichtungen, das Gesundheitswesen, internationale Teams oder private Nutzer von der Webversion profitieren. Die Richtung ist trotzdem klar: Google sortiert das Meeting-Chaos neu.

Google öffnet Pixel Care+ erneut: nur bis 2. August für Pixel 9 und Pixel 10

Google hat Pixel Care+, also den eigenen Schutzplan für ausgewählte Pixel-Smartphones, noch einmal für Modelle der Pixel-9- und Pixel-10-Reihe geöffnet. Wer den Abschluss beim Kauf ausgelassen hat, bekommt damit eine zweite Chance. Der Schutz lässt sich ausnahmsweise auch später noch buchen, selbst wenn das übliche 60-Tage-Fenster längst abgelaufen ist. Nach Angaben von Google gilt das für Besitzer eines Geräts aus der Pixel-9- oder Pixel-10-Familie.

Damit versucht Google ziemlich klar, mehr Nutzer in den hauseigenen Schutzplan zu holen und im Premium-Segment stärker mit Angeboten wie AppleCare+ mitzuhalten.

Anmeldung bis 2. August 2026

Die befristete Anmeldephase läuft laut Google vom 13. Juli 2026 bis zum 2. August 2026. Ab sofort kann Pixel Care+ in diesem Zeitraum also noch nachträglich abgeschlossen werden, obwohl die normale Frist eigentlich schon vorbei ist.

Spannend ist das vor allem für alle, die anfangs auf den Schutz verzichtet haben und sich jetzt doch gegen hohe Reparaturkosten absichern wollen. Bei aktuellen High-End-Smartphones reicht oft schon ein kaputtes Display oder ein Akkuproblem, und es wird schnell teuer.

Diese Pixel-Modelle sind teilnahmeberechtigt

Für die Aktion nennt Google folgende Geräte: Pixel 9, Pixel 9 Pro, Pixel 9 Pro XL, Pixel 9a, Pixel 10, Pixel 10 Pro, Pixel 10 Pro XL und Pixel 10a.

Nicht dabei sind die Fold-Modelle. Sowohl das Pixel 9 Pro Fold als auch das Pixel 10 Pro Fold sind von der Aktion ausgeschlossen.

Keine Vorschäden erlaubt

Ganz ohne Bedingungen läuft die nachträgliche Anmeldung allerdings nicht. Google setzt voraus, dass sich das jeweilige Smartphone in einwandfreiem Zustand befindet.

Geräte mit bereits vorhandenen Schäden kommen laut Google nicht infrage. Dazu zählen unter anderem ein gesprungenes Display oder Flüssigkeitsschäden.

Wenn Sie teilnehmen möchten, sollten Sie also nicht zu lange warten und Ihr Gerät anmelden, solange es noch in einwandfreiem Zustand ist.

Das deckt Pixel Care+ ab

Pixel Care+ schützt laut Google bei versehentlichen Schäden, etwa nach einem Sturz oder wenn Flüssigkeit über dem Gerät landet. Bei solchen unabsichtlichen Beschädigungen sind nach Angaben des Unternehmens unbegrenzte Schadensfälle enthalten.

Dazu kommen Reparaturen an Display und Akku ohne Selbstbeteiligung.

Wie attraktiv das Angebot am Ende ist, hängt vom jeweiligen Modell und von der gewählten Tarifoption ab. Google nennt für das Pixel 10 Pro als Beispiel 13 US-Dollar pro Monat oder 239,99 US-Dollar für zwei Jahre.

Verfügbarkeit noch nicht überall klar

Bei der regionalen Verfügbarkeit nennt Google bislang vor allem die USA, Großbritannien und Japan. Zu weiteren Märkten gibt es bisher nur wenige Informationen.

Für Nutzer in diesen Ländern heißt das: Wenn Sie den Schutzplan bisher nicht abgeschlossen haben, gibt es jetzt noch einmal ein kurzes Zeitfenster.

Downloads: Google Store für Android und iOS

Meta kündigt Update für Ray-Ban Smart Glasses an: Kamera-Sperre bei manipulierter LED

Meta hat für die Ray-Ban Meta Smart Glasses der zweiten Generation ein verpflichtendes Software-Update angekündigt. Es sperrt die Kamera, sobald die LED für die Aufnahmeanzeige physisch verändert oder zerstört wurde. In einer öffentlichen FAQ erklärt Meta außerdem, wie der Konzern auf Fragen zu verdeckten Aufnahmen und zur Privatsphäre von Passanten antworten will.

Es geht dabei um die Ray-Ban Meta Smart Glasses.

Kamera-Sperre bei manipulierter LED

Nach dem Update lassen sich mit der Brille keine Aufnahmen mehr machen, wenn die LED für die Aufnahmeanzeige physisch verändert oder beschädigt wurde. Das hat Meta so angekündigt. Damit zieht das Unternehmen eine bestehende Schutzmaßnahme spürbar strenger an. Bis bislang sollte die Kamera schon dann nicht aufnehmen, wenn Sie die Leuchte einfach nur abdecken.

Künftig greift die Sperre also auch dann, wenn an der Hardware selbst manipuliert wurde.

Im Alltag macht das einen echten Unterschied. Wenn Sie die Leuchte entfernen oder beschädigen, läuft die Kamera nicht einfach weiter. Meta setzt hier stärker auf Technik und weniger darauf, dass sich Nutzer schon korrekt verhalten werden.

Für alle Nutzer ist das Update damit klar zu empfehlen.

Meta geht gegen Umbauten vor

Der Schritt kommt nach Berichten über einen wachsenden Markt für Umbauten, die genau diese LED außer Kraft setzen sollen. Solche Änderungen machen es für Umstehende deutlich schwerer zu erkennen, ob sie gerade gefilmt werden.

Meta will deshalb zusätzlich Anzeigen und Marketplace-Einträge entfernen, die solche Umbauten oder entsprechende Dienstleistungen bewerben.

Außerdem behält sich das Unternehmen rechtliche Schritte gegen Anbieter vor, die das Deaktivieren der Aufnahmeleuchte als Service verkaufen.

In der öffentlichen FAQ nennt Meta dazu weitere Details. Bei einer Brille ist es, anders als bei einem Smartphone, deutlich schwerer zu erkennen, wann die Kamera gerade aktiv ist.

Gerade deshalb gilt die sichtbare Anzeige als zentrale Datenschutzmaßnahme.

Mehr Erfolg, mehr Druck

Die schärferen Regeln kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Metas Smart Glasses wirtschaftlich immer wichtiger werden. Branchenberichten zufolge stiegen die Auslieferungen 2024 im Jahresvergleich um 210 Prozent. Gleichzeitig soll Meta auf mehr als 60 Prozent Marktanteil gekommen sein.

Bis Anfang 2026 wurden, je nach Quelle aus der Branche, mindestens 2 Millionen Geräte verkauft. Manche Schätzungen liegen sogar bei mehr als 7 Millionen Paaren.

Mit dem Erfolg steigt auch die öffentliche Aufmerksamkeit.

Je öfter Ihnen solche Brillen im Alltag begegnen, desto lauter werden die Fragen nach Transparenz, Einwilligung und dem Schutz von Menschen, die das Produkt selbst gar nicht nutzen.

Experten sehen Fortschritt

Datenschützer und Branchenbeobachter halten eine per Firmware erzwungene Aufnahmeanzeige grundsätzlich für sinnvoll. Ein Mechanismus, der die Kamera direkt sperrt, wirkt robuster als bloße Appelle.

Erledigt ist die Debatte damit trotzdem nicht. Kritiker weisen darauf hin, dass entschlossene Bastler weiter nach neuen Wegen suchen könnten, die Sperre zu umgehen.

Gleichzeitig wächst der Markt für Kamera-Brillen, auch mit ähnlichen Produkten von Apple, Google und Snap. Dazu kommt, dass Meta bei neueren Modellen mit Display regulatorisch weiter unter Druck steht, unter anderem in Europa.

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Google Translate: Neues Streak-Widget für Android in Arbeit

In Android-Vorabversionen finden sich Hinweise darauf, dass Google Translate an einem neuen Widget für Android arbeitet. Es soll die Streak der Practice-Funktion direkt auf dem Startbildschirm anzeigen. Google greift damit ein Prinzip auf, das viele längst von Duolingo kennen: tägliche Serien, die einen bei der Stange halten. Offiziell hat Google die Funktion bisher nicht angekündigt. Entsprechend ist noch offen, wann das Widget breit ausgerollt wird, welche Sprachen zum Start dabei sind und ob iPhone-Nutzer unter iOS ebenfalls zeitnah darauf zugreifen können.

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Google Translate: Ein neues Widget für Streaks ist offenbar unterwegs

Das Widget, an dem offenbar gearbeitet wird, hat vor allem eine Aufgabe: Es soll Nutzer regelmäßig zurück in die Practice-Funktion holen. Bislang öffnet man Google Translate meist dann, wenn man gerade einen Satz, ein Schild oder ein einzelnes Wort übersetzen will. Mit so einem Widget wäre die App deutlich sichtbarer im Alltag. Ein Blick auf den Homescreen würde dann reichen, um zu sehen, ob die eigene Serie noch läuft.

Genau diese Art von Gamification funktioniert in Lern-Apps seit Jahren erstaunlich gut. Duolingo hat das Streak-Prinzip fast schon zum eigenen Erkennungszeichen gemacht. Die Logik dahinter ist simpel: Wer schon mehrere Tage am Stück geübt hat, will diese Serie nur ungern reißen lassen. Und genau das führt oft dazu, dass man eher jeden Tag ein paar Minuten investiert, statt nur ab und zu eine längere Lerneinheit einzuschieben.

Practice soll aus Translate mehr als nur ein Werkzeug machen

Die Practice-Funktion gehört bei Google Translate noch zu den neueren Bereichen. Sie bietet interaktive Übungen und personalisierte Lektionen, die nicht einfach nur stumpfes Vokabellernen nach Schema F abspulen. Stattdessen geht es stärker um echte Gesprächssituationen und um Sprache, wie sie im Alltag tatsächlich benutzt wird. Damit entfernt sich Google Translate ein gutes Stück von seiner früheren, klar umrissenen Rolle als reines Übersetzungswerkzeug.

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Das fügt sich in eine größere Entwicklung der App ein. Google will mit Translate offenbar längst nicht mehr nur Wörter und Sätze von einer Sprache in die andere schieben, sondern Sprache insgesamt besser verständlich machen. Dazu zählen natürlichere Formulierungen, mehr Gefühl für Kontext, Redewendungen und unterschiedliche Tonlagen. Vor diesem Hintergrund wirkt Practice wie der folgerichtige nächste Schritt.

Mehr Sprachen, mehr Druck für Duolingo und andere Lern-Apps

Google hat Practice zuletzt schon erweitert. Englischsprachige Nutzer können ab sofort unter anderem auch Deutsch und Portugiesisch lernen, zusätzlich zu Französisch und Spanisch. Andersherum wurde auch das Englischlernen für weitere Sprachen ausgebaut, darunter Bengalisch, Deutsch, Hindi, Italienisch, Niederländisch, Rumänisch, Schwedisch und vereinfachtes Chinesisch.

Damit wird Google Translate als Konkurrent für Duolingo und ähnliche Apps plötzlich deutlich spannender. Googles großer Vorteil liegt auf der Hand: Die App ist auf Millionen Smartphones ohnehin schon installiert und wird regelmäßig verwendet. Gerade für Gelegenheitslerner dürfte der Schritt vom schnellen Übersetzen hin zu ein paar Minuten täglichem Üben deshalb ziemlich klein ausfallen.

Noch ist allerdings unklar, wie viel von der in Android-Vorabversionen entdeckten Funktion am Ende tatsächlich in der fertigen Version für Android landet, und ob womöglich auch iOS etwas davon abbekommt. Solche App-Teardowns zeigen oft, woran Unternehmen gerade arbeiten. Sie zeigen nicht automatisch, was später wirklich veröffentlicht wird. Falls das Widget erscheint, wäre das trotzdem ein ziemlich klares Signal dafür , wohin sich Google Translate als Nächstes entwickelt.