Disney+ prüft Gratis-Version mit Werbung: Tarif intern diskutiert

Disney hat US-Berichten zufolge zuletzt intern über einen kostenlosen, werbefinanzierten Tarif für den Streaming-Dienst Disney+ gesprochen. Das Thema soll unter anderem bei einer Unternehmensversammlung aufgekommen sein. Einen Starttermin oder konkrete Pläne für einzelne Märkte gibt es bisher aber nicht.

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Kostenloses Disney+ mit Werbung

Die Möglichkeit wurde nach Berichten aus den USA zuletzt auch innerhalb des Unternehmens besprochen. Bei einer Unternehmensversammlung sprach Disneys Produkt- und Technologiechef Adam Smith das Thema demnach ebenfalls an. Ein Datum für den Start oder schon ausgearbeitete Marktpläne liegen bislang nicht vor.

Wenn Disney diesen Schritt tatsächlich geht, würde der Konzern Werbung noch stärker in den Mittelpunkt rücken und Disney+ gleichzeitig für Menschen öffnen, denen die monatlichen Abo-Preise inzwischen zu hoch geworden sind. Für Nutzer könnte das heißen, ausgewählte Inhalte künftig ohne zusätzliche Abo-Gebühr anzusehen.

Frühe Phase mit klarer Zielrichtung

Nach allem, was derzeit bekannt ist, steckt die Idee laut den US-Berichten noch in einer frühen Phase. Im Gespräch ist ein kostenloses Disney+-Angebot, das sich über Werbeeinblendungen trägt.

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Für Disney hätte so ein Modell mehrere Vorteile. Die Reichweite ließe sich ausbauen, neue Zielgruppen kämen hinzu, und Nichtzahler könnten mit der Zeit doch noch zu zahlenden Abonnenten werden. Das passt zur Lage im Markt: Streaming kostet viele Haushalte immer mehr, gleichzeitig buhlen mehr und mehr Anbieter um dieselbe Aufmerksamkeit.

Vor allem Familien, Gelegenheitsnutzer und jüngere Zuschauer, die nicht mehrere Abos parallel bezahlen wollen, könnte Disney damit erreichen.

Werbefinanziertes Streaming wächst deutlich

Dass Disney so ein Modell überhaupt prüft, kommt daher kaum überraschend. Den in den US-Berichten zitierten Zahlen zufolge kamen kostenlose, werbefinanzierte Streaming-Plattformen im April 2026 bereits auf 18,7 Prozent der TV-Nutzung in den USA. Zwei Jahre zuvor hatte der Wert noch bei 12,7 Prozent gelegen.

Die großen Dienste reagieren damit auf steigende Abo-Kosten. Netflix und der Streaming-Dienst Max haben günstigere Tarife mit Werbung eingeführt. Die kostenlosen Streaming-Dienste Tubi und Pluto TV haben wiederum vorgemacht, dass auch komplett kostenlose Inhalte mit Werbeunterbrechungen eine hohe Nachfrage auslösen können.

Disney bringt dafür selbst schon eine starke Ausgangslage mit. Laut den Berichten nutzten rund 30,6 Prozent der weltweiten Disney+-Abonnenten, also etwa 47,2 Millionen Menschen, in den ersten drei Quartalen 2026 den kostenpflichtigen Tarif mit Werbung. In den USA lag dieser Anteil den Angaben zufolge sogar bei 43,2 Prozent.

Über Disney+, Hulu und ESPN+ hinweg kam Disney laut den Berichten im Januar 2025 bereits auf 157 Millionen monatlich aktive Nutzer im werbefinanzierten Bereich. Bis Mai 2025 stieg diese Zahl auf 164 Millionen.

Chancen, Risiken und offene Fragen

Offen ist weiter, wie ein kostenloses Disney+ am Ende konkret aussehen könnte. Branchenbeobachter rechnen US-Berichten zufolge eher nicht mit einem vollständig frei zugänglichen Katalog.

Wahrscheinlicher wäre ein begrenztes Angebot mit älteren Filmen, ausgewählten Serien oder einzelnen Pilotfolgen, um Nutzer später doch in ein kostenpflichtiges Abo zu lenken. Genau dort liegt allerdings auch das Risiko. Zu viele Gratis-Inhalte könnten bestehende Abos kannibalisieren, zu viel Werbung würde das Nutzungserlebnis spürbar verschlechtern.

Unklar bleibt außerdem, ob ein solcher Tarif zuerst nur in den USA starten würde oder ob Disney auch andere Märkte direkt mit einbezieht. Für Nutzer in Deutschland heißt das vorerst vor allem eines: Disney prüft neue Wege, um Disney+ günstiger oder vielleicht sogar kostenlos zugänglich zu machen.

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Volkswagen plant nun radikalen Umbau: bis zu 100.000 Jobs und Werksschließungen

Volkswagen hat mit dem internen „Future Plan“ einen Umbau angekündigt, der tief in den Konzern eingreift. Der Autobauer will seine Wettbewerbsfähigkeit und seine Profitabilität in einem Markt verbessern, in dem die Nachfrage schwächelt, die Kosten hoch bleiben und der Konkurrenzdruck wächst. Besonders heikel ist eine Zahl, die in Berichten kursiert: Weltweit könnten bis zu 100.000 Jobs auf der Kippe stehen. Das wären rund 15 Prozent der globalen Belegschaft und damit deutlich mehr als die früher diskutierten 50.000 Stellen.

Schwache Profitabilität erhöht den Druck

Wie groß der Druck inzwischen ist, zeigt ein Blick auf die operative Marge. Im ersten Quartal lag sie laut den Volkswagen-Quartalszahlen nur noch bei 3,3 Prozent. Für einen Volumenhersteller mit einem so großen Produktionsapparat ist das ein deutliches Warnsignal.

Darum geht es bei der Restrukturierung auch um mehr als bloßes Sparen. Volkswagen will die Organisation insgesamt neu zuschneiden.

Im Kern läuft es auf einen schlankeren Konzern hinaus: weniger Modelle, weniger Varianten, weniger Komplexität in der Fertigung. Nach aktuellen Berichten könnte die Modellpalette um bis zu 50 Prozent schrumpfen. Gleichzeitig soll die Zahl optionaler Ausstattungen laut Berichten um bis zu 75 Prozent sinken. Auch bei den Kapazitäten ist ein deutlicher Rückgang im Gespräch, auf etwa 9 Millionen Fahrzeuge pro Jahr statt der rund 12 Millionen vor der Pandemie.

Werke und Modellpolitik stehen auf dem Prüfstand

Die Einschnitte könnten laut Berichten auch die industrielle Basis in Deutschland treffen. Im Raum stehen mögliche Schließungen von vier Standorten bis 2034: Zwickau, Emden, Hannover sowie Audis Werk in Neckarsulm. An diesen Standorten arbeiten zusammen rund 40.000 Menschen.

Dahinter steckt mehr als ein kurzfristiges Sparprogramm. Volkswagen steht gleichzeitig an mehreren Fronten unter Druck, zum Beispiel durch wachsende Konkurrenz chinesischer Elektroauto-Hersteller.

Dazu kommen die hohen Produktionskosten in Deutschland und ein schwächerer Absatz in China, das lange zu den wichtigsten Ertragssäulen des Konzerns gehörte. Offenbar passt außerdem die heutige Produktions- und Personalstruktur nicht mehr sauber zur tatsächlichen Nachfrage.

Widerstand von Gewerkschaft und Politik gilt als wahrscheinlich

IG Metall und Arbeitnehmervertreter haben laut Berichten bereits erkennen lassen, dass sie harte Einschnitte nicht einfach hinnehmen werden. Beobachter rechnen mit zähen Auseinandersetzungen, sollte Volkswagen Werksschließungen oder einen Stellenabbau in dieser Größenordnung konkret machen.

Die Arbeitnehmerseite hat im Aufsichtsrat erhebliches Gewicht. Dazu kommt Niedersachsen als wichtiger Anteilseigner mit einer zentralen Rolle. Wirtschaftliche Logik allein wird den Kurs also kaum bestimmen.

Osteuropa und EV-Strategie rücken stärker in den Fokus

Parallel schaut sich Volkswagen laut Berichten auch neue Produktionsstandorte in günstigeren Regionen Osteuropas an. Außerdem wird die Antriebsstrategie neu gewichtet. Berichten zufolge steht die Produktion des ID.4 im US-Werk Chattanooga zur Disposition, während stärker nachgefragte SUVs mit Verbrennungsmotor wieder mehr Priorität bekommen könnten.

Für Volkswagen geht es damit um weit mehr als Kostensenkung. Der Konzern stellt gerade seine strategische Richtung neu ein. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie weit Europas größter Autobauer bei diesem Umbau tatsächlich gehen will.

Smartwatches liefern längst Gesundheitsdaten: In Praxen kommen sie kaum an

Smartwatches und Fitness-Tracker liefern längst Daten zu Puls, Schlaf und Herzrhythmus. Nur in der Arztpraxis kommen diese Informationen bis heute nur selten an: Im Gesundheitswesen haben Wearables den großen Durchbruch noch nicht geschafft.

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Fachleute sehen das Problem dabei weniger beim Interesse der Menschen als bei einem Gesundheitssystem, das auf solche Daten und Geräte bislang kaum eingestellt ist. Dabei ist der Markt groß. Prognosen zufolge soll das Wearable-Segment weltweit bis 2026 auf 109 Milliarden wachsen, bei 614 Millionen ausgelieferten Geräten.

Auch die Nutzung ist längst keine Nische mehr. Nach Zahlen der American Medical Association (AMA) besitzen in den USA bereits 46 Prozent der Erwachsenen ein Wearable, und 59 Prozent dieser Nutzerinnen und Nutzer haben die gesammelten Werte schon einmal mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen.

Erstattung ist der größte Bremsklotz

Solange Ärztinnen, Ärzte und Kliniken für die Einbindung von Wearables in die Versorgung kaum vergütet werden, bleibt der Anreiz überschaubar. In den USA kommt jetzt etwas Bewegung in die Sache: Nach Angaben des staatlichen Krankenversicherungsprogramms Medicare startet mit ACCESS ab sofort ein Pilotprogramm über zehn Jahre, das Wearables und Apps beim Management chronischer Erkrankungen erstatten soll. Für viele ist das ein Testlauf mit Signalwirkung. Er soll zeigen, ob sich digitale Begleiter später regulär in Behandlungsmodelle einbauen lassen.

An klinischer Validierung hapert es oft noch

Fast genauso wichtig ist die Frage, wie belastbar diese Geräte medizinisch tatsächlich sind. Die American Medical Association (AMA) und andere Fachleute weisen darauf hin, dass viele Mediziner bei Genauigkeit und Verlässlichkeit weiterhin skeptisch sind. Zwischen klassischen Consumer-Geräten für Wellness-Zwecke und medizinisch validierten Tools klafft oft noch eine deutliche Lücke.

Zwar werden Smartwatches für die Medizin interessanter. Sie bieten inzwischen unter anderem Funktionen, die von der US-Arzneimittelbehörde FDA zur Erkennung von Vorhofflimmern oder von Hinweisen auf Schlafapnoe freigegeben wurden. Für den breiten Einsatz im Routinebetrieb reicht das bisher trotzdem nicht.

Ärztinnen und Ärzte arbeiten kaum mit den Daten

Dass in den Geräten Potenzial steckt, bestreitet kaum jemand. Im Behandlungsalltag tauchen die Daten trotzdem nur selten auf. Eine internationale Umfrage der American Medical Association (AMA) zeigt, dass in keinem der untersuchten Länder mehr als 6 Prozent bei der Integration von Wearable-Daten in die klinische Praxis erreicht wurden. In den USA gaben in dieser AMA-Umfrage sogar nur 6 Prozent der Ärztinnen und Ärzte an, solche Daten tatsächlich eingebunden zu haben.

Das überrascht nicht ganz. Wer pro Woche hunderte Messwerte bekommt, braucht Systeme, die relevante Signale automatisch herausfiltern und so aufbereiten, dass man damit arbeiten kann. Sonst entstehen schnell Datenflut, zusätzlicher Aufwand und medizinrechtliche Risiken. Dazu kommt eine weitere praktische Frage: Wer haftet, wenn auffällige Werte übersehen oder erst zu spät bewertet werden?

Technik und Datenschutz bremsen weiter

Auch technisch läuft vieles noch nebeneinander her. Hersteller arbeiten mit unterschiedlichen Datenformaten, Metriken und Plattformen. So entstehen Datensilos, die sich nur schwer in elektronische Patientenakten oder vorhandene Kliniksoftware einfügen lassen. Selbst wenn Sie Ihre Werte teilen möchten, passen sie oft nicht in die bestehenden Abläufe.

Dann ist da noch der Datenschutz. Anders als klassische Krankenakten fallen Daten aus Consumer-Wearables in vielen Fällen nicht unter das US-Datenschutzgesetz HIPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act). Wie diese Informationen gespeichert, ausgewertet oder weitergegeben werden, richtet sich damit oft stärker nach den Vorgaben der jeweiligen Unternehmen als nach den Schutzmechanismen des regulären Gesundheitssystems.

Die Hardware ist dem System damit vorerst voraus. Erst wenn Erstattung, Validierung, Datenschutz und technische Anbindung zusammenkommen, können Wearables zu einem festen Teil der medizinischen Versorgung werden.

Facebook und Instagram: EU prüft jetzt Milliardenstrafe für Meta

Die EU-Kommission hat Facebook und Instagram von Meta vorläufig wegen möglicher Verstöße gegen den Digital Services Act, kurz DSA, beanstandet. Im Mittelpunkt stehen laut Behörde Designelemente wie endloses Scrollen und automatisch abgespielte Videos. Gerade bei Minderjährigen könnten solche Funktionen eine zwanghafte Nutzung fördern. Falls sich die vorläufige Einschätzung der Kommission bestätigt, droht Meta eine Geldbuße von bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

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EU sieht Risiken im Produktdesign

Die EU-Kommission schaut sich dabei vor allem Funktionen auf Facebook und Instagram für Android und iOS an, etwa den endlosen Feed und Videos, die von selbst weiterlaufen. Nach Ansicht der Behörde können genau solche Mechaniken dazu führen, dass Menschen immer weiter nutzen, ohne bewusst eine Pause einzulegen. Besonders heikel ist das aus Sicht der Kommission bei Minderjährigen, weil darunter auch die psychische und körperliche Gesundheit leiden kann.

Der Vorwurf an Meta lautet, die Risiken dieses Produktdesigns nicht gründlich genug geprüft zu haben. Vor allem mögliche Folgen für Kinder, Jugendliche und andere besonders schutzbedürftige Gruppen seien nach Einschätzung der EU-Kommission nicht ausreichend untersucht worden.

Der DSA verpflichtet sehr große Online-Plattformen dazu, systemische Risiken zu analysieren und auch nachzuweisen, dass sie wirksame Gegenmaßnahmen getroffen haben.

Noch ist das Ganze keine endgültige Entscheidung. Die vorläufige Bewertung der EU-Kommission zeigt aber ziemlich deutlich, wohin das Verfahren läuft. Wenn sich die Feststellungen am Ende bestätigen, kann gegen Meta eine Geldbuße von bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängt werden.

Rechnet man das auf Basis der jüngsten Geschäftszahlen von Meta durch, läge die Summe bei mehr als 12 Milliarden Dollar.

Infinite Scroll und Autoplay im Zentrum

Konkret beanstandet die EU-Kommission Designmuster, die Nutzer möglichst lange auf den Plattformen halten sollen. Gemeint sind zum Beispiel ein Feed ohne klares Ende und Videos, die ohne weiteres Zutun direkt weiterlaufen.

Aus Sicht der Kommission tragen solche Funktionen dazu bei, dass Nutzer das Gefühl für ihre Nutzungsdauer verlieren. Gerade bei jungen Menschen sei das problematisch, weil der nächste Schritt fast keine Hürde mehr hat: einmal weiterwischen, einmal weitersehen, und es geht einfach weiter.

Die EU-Kommission fordert deshalb unter anderem, dass besonders problematische Funktionen standardmäßig abgeschaltet sind. Außerdem brauche es wirksamere Hinweise auf Pausen sowie Empfehlungssysteme, die nicht so stark auf maximale Interaktion getrimmt sind.

Meta weist die Vorwürfe zurück

Meta verweist darauf, in den vergangenen Jahren etliche Schutzmaßnahmen für Jugendliche eingeführt zu haben. Dazu gehören Teen Accounts, elterliche Kontrollfunktionen, Einschränkungen in der Nacht und tägliche Zeitlimits für die Bildschirmzeit.

Der EU-Kommission reicht das bisher nicht. Nach Einschätzung der Behörde lassen sich solche Zeitmanagement-Tools oft leicht wegklicken oder zeigen im Alltag nur begrenzte Wirkung.

Auch die elterlichen Kontrolloptionen sind aus Sicht der Kommission ein Problem. Teilweise seien sie zu technisch aufgebaut und für viele Familien nicht ohne Weiteres nutzbar.

Teil eines größeren Vorgehens

Der Fall steht nicht für sich allein. Er ist Teil eines breiteren Vorgehens gegen Plattformdesign, das als schädlich eingestuft wird. Parallel dazu laufen weitere Prüfungen zum Kinderschutz im Netz.

Auch in den USA steht Meta gemeinsam mit anderen Tech-Konzernen unter Druck. Dort laufen Klagen, in denen soziale Netzwerke für Suchtmechanismen und gesundheitliche Schäden bei jungen Menschen verantwortlich gemacht werden. Damit könnte das Verfahren zu einem Testfall dafür werden, wie weit Behörden künftig in das Grunddesign großer Plattformen eingreifen dürfen.

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KI-Bildgeneratoren liefern jetzt bessere Bilder: Der Hochglanz-Look verrät sie weiter

Im direkten Vergleich machen Muse, Gemini und ChatGPT Images 2.0 gerade einen spürbaren Schritt nach vorn. Die Bilder sind klar besser geworden: Hände passen öfter, der Aufbau von Szenen hält, und selbst Text klappt meist zuverlässiger. Gleichzeitig fällt etwas anderes ins Auge: Viele Motive wirken inzwischen auffällig glatt, geschniegelt und fast schon wie Werbematerial.

Bessere Hände, stabilere Szenen und lesbarer Text

Bei allen drei Werkzeugen kann man inzwischen meist deutlich stimmigere Szenen erwarten. Auffällige Patzer, schiefe Finger, ineinanderfallende Gegenstände oder diese typischen zerfallenden Hände, tauchten in unserem Vergleich seltener auf.

Vor allem bei einfachen Motiven lief es in unserem Test sehr gut. Ein Beispiel: eine Katze auf einem Koffer neben einem Regenschirm. Genau an solchen Vorgaben sieht man, dass Positionsangaben inzwischen besser verstanden und auch sauberer umgesetzt werden. Auch Innenräume, Straßenszenen und ganz normale Alltagssituationen wirkten auf den ersten Blick schlüssig.

Ein echter Fortschritt zeigt sich auch beim Text. In einem Test mit dem Poster eines fiktiven Coffee Shops lieferten alle drei Tools brauchbare, lesbare Schrift.

ChatGPT Images 2.0 hat sich an dieser Stelle ebenfalls verbessert, auch bei nicht-lateinischen Schriften. Genau solche Fortschritte treiben die Nutzung in großen Märkten an.

Der neue Schwachpunkt: der Premium-Look

Technisch sind die Modelle stabiler geworden. Dafür springt jetzt ein anderes Problem umso stärker ins Auge. Viele Motive sehen aus wie Werbekampagnen: zu sauber, zu perfekt ausgeleuchtet, zu sorgfältig arrangiert.

Müde Büroangestellte wirken oft eher wie Models aus einer Kampagne. Straßenszenen haben zwar die richtigen Objekte, aber oft fehlt das, was echte Bilder glaubwürdig macht: Schmutz, Zufall, kleine Reibungen. Wohnungen erinnern dadurch schnell eher an perfekt inszenierte Immobilienfotos.

Dieses Fake-Premium-Gefühl zog sich in unserem Vergleich durch viele Beispiele. Gerade bei lokal geprägten Motiven bleibt das sichtbar.

Eine Straßenessenszene in Manila zeigte bei Meta Muse und Google Gemini zwar typische Details wie Plastikhocker, nassen Asphalt, Motorräder, Dampf und Planen, wirkte am Ende aber trotzdem zu glatt und geschniegelt.

Die Anbieter setzen unterschiedliche Schwerpunkte

Meta sieht Muse eher als soziales Bildwerkzeug innerhalb der eigenen Apps. Google legt bei Gemini den Fokus auf Tempo, Bearbeitung und eine enge Einbindung. OpenAI stellt bei ChatGPT Images 2.0 eher Text, visuelle Kontrolle und den Umgang mit komplexeren Prompts in den Vordergrund.

Am Ende rücken die Bilder trotzdem oft nah zusammen: attraktiv, sauber, hell und auf ein breites Publikum zugeschnitten.

Tempo, Präzision und Sonderwünsche

Meta Muse und Google Gemini arbeiteten in unserem Vergleich meistens schneller. ChatGPT Images 2.0 lieferte früh schon ein starkes, einfaches Motiv, hatte bei einem Poster im Alltagstest aber spürbare Probleme: mehr als drei Minuten Wartezeit, drei Fehlversuche und erst in einem neuen Chat kam am Ende ein brauchbares Ergebnis heraus.

Google Gemini erzeugte zwischendurch eher ein Foto von einem Poster als das Poster selbst.

Auch sehr spezielle Produktwünsche bleiben heikel. Die Anfrage nach Open-Ear-Wireless-Earbuds führte bei allen drei Modellen zu generischen, hochwertig wirkenden Ergebnissen, die in der Sache aber ungenau waren.

Marktprognosen rechnen für 2026 mit 12,4 Milliarden, bei mehr als 150 Millionen monatlich aktiven Nutzern und rund 80 Millionen erzeugten Bildern pro Tag. Berichten zufolge erkennen Menschen solche Bilder nur noch in 38 Prozent der Fälle. Verraten wird das Bild immer seltener durch Fehler, sondern durch seine verdächtige Perfektion.

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AMD, Intel und Arm kündigen neue KI-Prozessoren an: NPU-Upgrade für PCs und Smartphones

AMD, Intel und Arm haben nach eigener Darstellung neue Prozessoren mit NPU-Funktionen für Windows-PCs und Smartphones angekündigt. Der nächste größere Schub bei smarten Funktionen kommt also nicht mehr nur aus der Cloud oder von der GPU. Der Prozessor selbst rückt wieder nach vorn. Im Alltag könnten Sie das an schnelleren Reaktionen merken, besserem Datenschutz und längeren Akkulaufzeiten merken, etwa bei Assistenten, Bildbearbeitung, Übersetzungen und anderen rechenintensiven Aufgaben.

Lokale KI auf CPU und NPU

Moderne Chips bringen neben den klassischen CPU-Kernen und der Grafik immer öfter eigene Neural Processing Units mit, kurz NPUs. Diese Spezialbereiche sind dafür gebaut, Matrix-Berechnungen und Inferenz deutlich effizienter abzuarbeiten als herkömmliche Kerne.

Dadurch müssen viele Aufgaben nicht mehr an Server geschickt werden. Die Reaktionszeit sinkt, sensible Daten bleiben auf dem Gerät, und beim Energieverbrauch macht sich das ebenfalls bemerkbar.

Branchenvertreter sprechen hier oft von rund 5 bis 10 Watt Leistungsaufnahme. Eine GPU landet bei vergleichbaren Aufgaben eher bei 30 bis 40 Watt. In KI-lastigen Szenarien können Sie je nach Gerät laut Herstellerangaben mit ungefähr 1,5 bis 3 Stunden zusätzlicher Akkulaufzeit rechnen.

AMD und Intel für Windows 11

AMD stellt die Ryzen-300-Reihe auf Zen-5-Basis nach eigener Aussage besonders offensiv als Grundlage für neue Windows-11-PCs heraus. Im Mittelpunkt stehen laut AMD Assistenten, Content-Erstellung und Funktionen für Spiele.

Bei der integrierten NPU nennt AMD bis zu 50 TOPS. Das wäre ungefähr die dreifache Leistung der Vorgängergeneration.

Auch Intel hat mit Lunar Lake und Arrow Lake nach eigener Darstellung neue Core-Ultra-Generationen angekündigt. Laut Intel sollen sie gegenüber früheren Chips auf etwa die dreifache Beschleunigung kommen.

Vor allem Lunar Lake ist laut Intel darauf zugeschnitten, bei der NPU mehr als 40 TOPS zu erreichen. Damit wären auch die Vorgaben für Copilot+-PCs erfüllt.

Arm für Smartphones

Im Smartphone-Bereich zieht der Wettbewerb ebenfalls an. Arm verspricht für den Cortex-X925 nach eigenen Angaben ein Plus von 41 Prozent bei entsprechenden Workloads.

Generative Funktionen auf Smartphones sollen damit spürbar schneller reagieren, so jedenfalls die Erwartung von Arm, ohne dass jede Anfrage erst durchs Netz laufen muss.

Mindestens genauso wichtig wie die Hardware ist die Software. Arm arbeitet nach eigener Aussage an Bibliotheken, die Entwicklern den Zugang zur Beschleunigung erleichtern und die Einbindung in Frameworks wie PyTorch und TensorFlow verbessern sollen.

Denn nur wenn Apps diese Einheiten sauber nutzen, landet der Leistungssprung am Ende auch wirklich bei Ihnen.

ACE soll x86 vereinheitlichen

Parallel dazu arbeiten Intel und AMD nach eigener Darstellung mit den AI Compute Extensions, kurz ACE, an gemeinsamen x86-Erweiterungen. Der Gedanke dahinter: Entwicklung einfacher machen und Matrix-Berechnungen auf CPUs verbessern, ohne dass alles über proprietäre Schnittstellen laufen muss.

So wächst das Angebot an smarten Funktionen direkt auf Notebooks, Desktop-PCs und Smartphones. Offen ist allerdings weiter, wie stark Verbraucher lokale generative Funktionen am Ende wirklich nachfragen und wie viel von den angekündigten Leistungs- und Effizienzgewinnen unabhängige Praxistests bestätigen.

Fest steht vor allem eins: Der Prozessor rückt wieder stärker ins Zentrum.

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Google Pixel 12: Erste Hinweise auf effizienteren Tensor G7

Google hat den Tensor G7 bisher nicht angekündigt. Im Moment taucht der Chip in Leaks und Spekulationen aus der Branche nur als mögliches Herzstück des Google Pixel 12 auf.

Wenn Google seinem gewohnten Zeitplan folgt, käme der Chip erst 2027 zusammen mit der Pixel-12-Reihe. Alles, was man dazu gerade liest, stützt sich also auf Gerüchte, Codenamen und vorläufige Hinweise aus Leaks. Trotzdem könnte der Tensor G7 für viele wichtiger werden als bloße Benchmark-Zahlen. Wenn Google bei Effizienz, Reaktionsgeschwindigkeit oder speziellen Systemfunktionen einen großen Schritt schafft, macht das ein Pixel 12 am Ende attraktiver als reine Spitzenwerte auf dem Datenblatt.

Tensor-Fokus statt Benchmark-Krone

Googles Tensor-Chips waren traditionell nie in erster Linie dafür gedacht, bei CPU- oder GPU-Werten alles zu überragen. Im Pixel liefern sie vor allem die Dinge, die man tatsächlich ständig nutzt: Bildverarbeitung, Live-Übersetzung, Spracheingabe und andere Funktionen für den Alltag. Für viele ist das relevanter als ein kleines Plus in synthetischen Tests, auch wenn Gamer und Power-User weiter auf mehr Grafikleistung und bessere Ausdauer unter Last warten. Genau deshalb klingen die aktuellen Gerüchte nicht abwegig. Frühere Tensor-Generationen hatten ihre Schwächen oft nicht beim Funktionspaket, sondern eher bei Thermik, Akkulaufzeit und klassischer Leistung unter Dauerlast.

Leaks zu Codename und Fertigung

Aus der Gerüchteküche kommt bisher vor allem ein möglicher Codename: „Lajolla“. Das würde gut zu Googles Schema mit Orten in Kalifornien passen, nachdem der Tensor G5 als „Laguna“ und der erwartete Tensor G6 als „Malibu“ gehandelt werden. Ebenfalls im Umlauf ist eine Fertigung im 2-Nanometer-Verfahren. Für Effizienz und Wärmeentwicklung wäre das ein potenziell großer Schritt. Bestätigt ist davon bisher allerdings nichts.

Pixel 12 und der Tensor G6

Auch zur Google-Pixel-12-Familie gibt es schon erste Hinweise. Google könnte erneut ein Basismodell, zwei Pro-Varianten in unterschiedlichen Größen und dazu ein Foldable bringen. Das würde zu der zuletzt breiter aufgestellten Premium-Reihe passen.

Bevor der Tensor G7 überhaupt greifbar wird, dürfte aber erst einmal der Tensor G6 im Pixel 11 zeigen, in welche Richtung es geht. Für die Pixel-11-Serie nennen Leaks unter anderem eine Siebenkern-CPU und möglicherweise ein Modem von MediaTek. Falls sich damit Akkulaufzeit, Empfang und Effizienz spürbar verbessern, wäre das ein ziemlich klares Signal für den späteren G7. Google entwickelt seine Chips seit dem Pixel 6 im Jahr 2021 selbst und hat sich damit von Snapdragon als Standardlösung gelöst. Ziel dahinter ist, Hard- und Software enger aufeinander abzustimmen und exklusive Pixel-Funktionen stärker vom restlichen Android-Markt abzusetzen.

Entscheidende Details fehlen noch

Noch ist schlicht unklar, worin das große Upgrade am Ende überhaupt bestehen soll. Glaubwürdige Details zu Architektur, Spezialeinheiten, Benchmarks, Gaming-Leistung, Preisen oder regionaler Verfügbarkeit fehlen bisher. Für Pixel-Fans bleibt der Tensor G7 damit spannend, verlangt aber vor allem Geduld. 2027 ist im Smartphone-Markt noch eine ganze Weile hin.

iPhone 18 Pro Max im Leak: größerer Akku, dickeres Gehäuse

Das iPhone 18 Pro Max taucht in Leaks von Ice Universe und Digital Chat Station sowie in Berichten über chinesische Regulierungsunterlagen mit einem deutlich größeren Akku auf. Das spricht für mehr Ausdauer, dürfte aber auch ein dickeres und schwereres Gehäuse nach sich ziehen.

größerer Akku für die USA und international

Nach den aktuellen Angaben von Ice Universe und Digital Chat Station soll das iPhone 18 Pro Max in der US-Version mit eSIM auf rund 5.567 mAh kommen. Für das internationale Modell mit physischer SIM nennen Berichte zu chinesischen Regulierungsunterlagen etwa 5.391 mAh. Zum Vergleich: Beim iPhone 17 Pro Max waren nach Angaben derselben Quellen bisher Werte von ungefähr 5.088 mAh für die US-Version und 4.823 mAh für die internationale Variante im Umlauf.

Wenn sich diese Zahlen am Ende bewahrheiten, dürfte das Topmodell 2026 bei der Laufzeit einen gut merklichen Schritt nach vorn machen. Apple verkauft die Pro-Max-Reihe schon seit Jahren auch über genau diesen Punkt, und beim iPhone 18 Pro Max könnte die Akkulaufzeit noch stärker ins Zentrum rücken.

Mehr Laufzeit, aber auch mehr Dicke und Gewicht

Ganz ohne Nebenwirkungen dürfte der größere Akku allerdings nicht kommen. Den Gerüchten nach wächst die Gehäusedicke des iPhone 18 Pro Max auf etwa 9 mm. Das Vorgängermodell, also das iPhone 17 Pro Max, soll noch bei rund 8,75 mm liegen. Auch beim Gewicht steht laut den Leaks ein Plus im Raum: etwa 240 g statt ungefähr 233 g, also rund 7 g mehr.

Auf dem Datenblatt klingt das erst mal überschaubar. Im Alltag kann man so etwas trotzdem merken. Wer sein Smartphone oft mit einer Hand bedient oder einfach ein möglichst leichtes Gerät mag, wird diesen Unterschied eher spüren. Nutzer, für die eine längere Akkulaufzeit wichtiger ist, werden das vermutlich eher akzeptieren.

Nicht nur der Akku soll das Gerät größer machen

Den Berichten nach ist der größere Akku offenbar nicht der einzige Grund für das massigere Design. Es gibt auch Hinweise auf ein überarbeitetes Kamerasystem, das selbst dicker ausfallen könnte und damit ebenfalls zu den geänderten Abmessungen beiträgt.

Apple würde damit zwei bekannte Pro-Max-Linien fortschreiben: eine bessere Kamera und eine größere Batterie. Für Sie heißt das zwar mehr Technik im Gerät, gleichzeitig wird das Gehäuse aber insgesamt auch wuchtiger.

Mehrere Leaker deuten in dieselbe Richtung

Auffällig ist vor allem, dass mehrere bekannte Apple-Leaker bei diesem Thema ziemlich nah beieinander liegen. Namen wie Ice Universe und Digital Chat Station verweisen demnach auf Informationen, die unter anderem aus chinesischen Regulierungsunterlagen stammen sollen.

Der Tenor ist jedes Mal ähnlich: mehr Akkukapazität, dafür ein etwas klobigeres iPhone. Und der Akku könnte am Ende nicht einmal der einzige Hebel für mehr Laufzeit sein. Für das iPhone-18-Pro-Line-up wird nach den derzeit kursierenden Berichten außerdem ein A20-Pro-Chip auf 2-nm-Basis erwartet, der effizienter arbeiten soll.

Weitere Gerüchte zu Kamera, Dynamic Island und Preis

Abseits des Akkus sind noch weitere Berichte zum iPhone 18 Pro Max unterwegs. Genannt werden in den Leaks unter anderem eine Hauptkamera mit variabler Blende, eine kleinere Dynamic Island und neue Farboptionen.

Weniger schön wären mögliche Preissteigerungen: Wegen höherer Bauteilkosten könnte Apple die Pro-Modelle den Berichten zufolge um bis zu 200 Euro teurer machen. Offiziell bestätigt ist davon bislang nichts. Falls sich diese Richtung bestätigt, bekommen Sie beim iPhone 18 Pro Max wohl mehr Laufzeit und mehr High-End-Technik, müssen aber auch damit leben, dass das Gerät ein Stück weniger schlank ausfällt.