Stuart Fails to Save the Universe ist da: Der Vorspann zitiert The Big Bang Theory

Stuart Fails to Save the Universe, das neue Spin-off aus dem The-Big-Bang-Theory-Kosmos, ist nach Angaben von HBO Max am 23. Juli 2026 bei HBO Max gestartet. Schon der Vorspann macht klar, worum es der Serie geht: Sie knüpft an The Big Bang Theory an, will sich im Stil aber nicht einfach danebenstellen.

Vorspann zitiert das Original und dreht es weiter

Schon die ersten Sekunden zeigen, dass die neue HBO-Max-Comedy aus dem The-Big-Bang-Theory-Kosmos kein Spin-off nach Schema F werden soll. Wo The Big Bang Theory mit seiner schnellen Montage aus Weltall, Evolution und Menschheitsgeschichte loslegte, geht Stuart Fails to Save the Universe laut HBO Max einen anderen, deutlich meta-hafteren Weg.

Der Vorspann spricht das Publikum fast direkt an, spielt mit dem, was man erwartet, und reißt die vierte Wand gleich mit auf. Damit verschiebt sich der Ton des Franchise spürbar. Und der Stil gleich mit.

Die Verbindung zu The Big Bang Theory bleibt klar erkennbar

Trotzdem ist die Brücke zu The Big Bang Theory unübersehbar, und sie funktioniert nicht nur über Nostalgie. Zum Profil der Originalserie gehörte eben auch dieses ikonische Intro: die historische Zeitraffer-Reise, dazu der Song der Barenaked Ladies.

Stuart Fails to Save the Universe tauscht dieses Konzept laut HBO Max jetzt gegen eine selbstbewusste, kommentierende Titelsequenz aus. Darin steckt aber weiterhin genau das, was das Franchise immer geprägt hat: Meta-Gags, Popkultur-Referenzen und diese nerdige Selbstironie. Nur fährt Stuart Fails to Save the Universe das alles dieses Mal viel direkter auf.

Jede Folge bekommt eigene Opening Credits

Wie HBO Max mitteilt, gibt es in jeder Episode andere Texteinblendungen und Variationen in Danny Elfmans Titelmusik. Der Gedanke dahinter wirkt ziemlich eindeutig: Diese Sequenz soll man eben nicht einfach überspringen.

Ein frühes Beispiel setzt den Ton sofort: „Spoiler Alert: Gary Dies.“ Solche Einblendungen zeigen ziemlich klar, dass die Serie mit ihrem Publikum spielen will, statt bloß die übliche Namenliste abzuspulen. Für ein Franchise, das lange auf vertraute Sitcom-Routinen gebaut hat, ist das ein frischer Schritt.

Stuart Bloom steht im Mittelpunkt

Im Zentrum steht Stuart Bloom, wieder gespielt von Kevin Sussman. Die Handlung schickt den Comicshop-Besitzer laut HBO Max in eine Multiversum-Krise und macht aus dem Spin-off eine Sci-Fi-Comedy, deren Konzept größer angelegt ist als bei früheren Ablegern.

Mit dabei sind auch Bert Kibbler, gespielt von Brian Posehn, Denise, gespielt von Lauren Lapkus, und Barry Kripke, gespielt von John Ross Bowie. Entwickelt wurde die Serie nach Angaben von HBO Max von Chuck Lorre und Bill Prady zusammen mit Zak Penn.

Single-Camera statt Multi-Cam

Auch formal ist die Serie ein klarer Einschnitt. Anders als The Big Bang Theory, Young Sheldon oder Georgie & Mandy’s First Marriage setzt Stuart Fails to Save the Universe laut HBO Max nicht auf Multi-Cam und klassischen Laugh-Track, sondern auf einen Single-Camera-Look mit stärker filmischem Stil.

Gerade deshalb ist dieser meta-hafte Vorspann so wichtig. Erste Kritiken fallen laut HBO Max gemischt aus, heben genau diese Eigenwilligkeit und besonders das Intro aber positiv hervor.

Sanctuary: Shattered Sun: Gratis-Demo jetzt auf Steam spielbar

Sanctuary: Shattered Sun hat am 21. Juli 2026 auf Steam eine kostenlose Demo für Windows bekommen. Kurz nach dem Start steht sie dort bereits bei Nutzerwertungen mit dem Status „Sehr positiv“. Parallel dazu hat Entwickler Enhearten Media auf Kickstarter eine Kampagne angeschoben, die ihr Finanzierungsziel nach eigenen Angaben in etwa zwei Stunden geknackt hat.

Demo mit großen Schlachten auf der Dyson-Sphäre

Sanctuary: Shattered Sun ist ein Echtzeit-Strategiespiel. In der Community fällt dabei immer wieder derselbe Vergleich: Viele sehen es als spirituellen Nachfolger von Supreme Commander und Total Annihilation. Die Demo soll, folgt man den Angaben auf Steam und von Enhearten Media, einen ersten Eindruck davon geben, worauf das Spiel hinauswill: große Gefechte auf einer riesigen Dyson-Sphäre, mit Hunderten Einheiten gleichzeitig auf dem Feld.

Gekämpft wird nach Steam-Angaben am Boden, auf dem Wasser und in der Luft. Wer wissen will, wie viel Gewicht das Spiel wirklich auf Übersicht, Größenordnung und taktische Planung legt, kann das jetzt direkt über Steam selbst ausprobieren.

Weniger Mikromanagement, mehr strategische Kontrolle

Hinter dem Design steckt laut Enhearten Media ein klarer Gedanke: weg vom hektischen Mikromanagement.

Sie sollen also nicht dauernd jede einzelne Einheit im Auge behalten müssen, sondern die größeren Entscheidungen treffen. Dafür setzt Sanctuary: Shattered Sun nach Angaben des Studios auf eine flussbasierte Ökonomie, die das Ressourcenmanagement leichter zugänglich machen soll, ohne dass die strategische Tiefe dabei verloren geht.

Superwaffen verändern auch das Terrain

Auffällig ist auch, wie Enhearten Media die Superwaffen anlegt. Sie verursachen nicht bloß massiven Schaden, sondern können gleich den Verlauf einer Partie und sogar die Karte selbst verändern.

Als Beispiel nennt das Studio das Einfrieren von Ozeanen. Aus einer natürlichen Wasserbarriere wird dann in kurzer Zeit eine offene Invasionsroute, und plötzlich entstehen neue Angriffswege.

Genau da setzt Sanctuary: Shattered Sun einen anderen Schwerpunkt als kleinere RTS-Titel, die stärker auf einzelne Scharmützel zugeschnitten sind. Hier geht es mehr um Frontverläufe, Produktionsketten und das richtige Timing für massive Offensiven.

Release, Fraktionen und Pläne nach dem Start

Die Vollversion ist nach Angaben von Steam und Enhearten Media derzeit für August 2027 vorgesehen. Zum Start soll Sanctuary: Shattered Sun auf Windows neben den Mehrspieler-Modi auch eine Singleplayer-Kampagne mitbringen.

Geplant sind laut Enhearten Media außerdem drei Fraktionen: Earth Defence Alliance, Chosen und Guard.

Und auch für die Zeit nach dem Release gibt es schon erste Pläne. Genannt werden vom Studio unter anderem ein integrierter Mod-Manager, zusätzliche DLC-Fraktionen und der persistente saisonale Online-Modus „Warfront“.

Downloads: Download Sanctuary: Shattered Sun Demo für Windows via Steam

Lost: „The Constant“ gilt 18 Jahre später noch immer als eine der besten TV-Folgen

Heute, 18 Jahre nach der US-Premiere am 28. Februar 2008, gilt „The Constant“, die fünfte Episode der vierten Staffel von Lost, immer noch als einer der kreativsten Höhepunkte der ganzen Serie.

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Warum „The Constant“ noch immer herausragt

Sobald Fans oder Kritiker darüber diskutieren, welche Lost-Folge die beste ist, landet dieser Titel fast immer ganz oben. Die Episode hat nicht nur Tempo und emotionale Schlagkraft. Sie nimmt auch eine ziemlich vertrackte Science-Fiction-Idee todernst und zieht sie ohne Ausflüchte durch.

Geschrieben wurde „The Constant“ von Carlton Cuse und Damon Lindelof. Im Mittelpunkt steht Desmond Hume. Nachdem er mit einer starken elektromagnetischen Kraft in Berührung gekommen ist, springt sein Bewusstsein unkontrolliert zwischen 1996 und 2004 hin und her. Wenn er überleben will, braucht Desmond Hume eine Konstante, also einen Menschen oder einen festen Ankerpunkt, der in beiden Zeitebenen existiert und ihn stabilisieren kann.

Komplexe Idee, klar erzählt

Auf dem Papier klingt das erst einmal sperrig. Auf dem Bildschirm geht es erstaunlich leicht auf. Die Folge erklärt von ihren Regeln nur so viel, wie nötig ist, damit man die Zeitsprünge mitgehen kann, ohne dass das Rätsel seinen Reiz verliert. Genau das machte „The Constant“ schon 2008 so besonders: Die Episode bog ihre Science-Fiction-Prämisse nicht für ein Massenpublikum gerade, sondern setzte darauf, dass die Zuschauer dem emotionalen Kern auch so folgen.

Der Anruf mit Penny Widmore

Und dieser Kern ist Penny Widmore. Desmond Hume begreift, dass Penny Widmore seine Konstante ist, und alles läuft auf einen Telefonanruf zu, der noch immer zu den unvergesslichsten Momenten von Lost gehört.

Als Desmond Hume und Penny Widmore nach Jahren der Trennung endlich wieder miteinander sprechen, findet nicht nur sein Bewusstsein zurück in die Spur, auch die Episode selbst kommt genau dort an, wo sie hinmusste. Aus einer raffiniert gebauten Zeitreise-Geschichte wird eine sehr menschliche Erzählung über Liebe, Erinnerung und Halt mitten im Chaos. Viele Serien wollen gleichzeitig den Kopf und das Herz erreichen. „The Constant“ schafft das fast fehlerlos.

Kritikerlob, Quoten und Vermächtnis

Die Reaktionen fielen entsprechend aus. „The Constant“ wurde fast durchweg begeistert aufgenommen, kam laut IMDb auf eine nahezu perfekte Bewertung und wurde vom Time Magazine zur besten TV-Episode des Jahres 2008 gewählt.

Auch heute steht die Folge regelmäßig in Listen der besten Serienepisoden aller Zeiten. Beim Publikum war die Wirkung sofort zu sehen: Die US-Erstausstrahlung erreichte laut IMDb rund 15 Millionen Zuschauer, dazu kamen laut IMDb drei Nominierungen bei den Primetime Emmy Awards.

IMDb zufolge brauchte das Autorenteam für die Entwicklung der Geschichte rund fünf Wochen, also mehr als doppelt so lange wie sonst. Rückblickend war die Episode damit auch ein Wendepunkt für Lost: Zeitreisen wurden fest in der Mythologie der Serie verankert, und 18 Jahre später bleibt „The Constant“ ein Maßstab für modernes Fernsehen.

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I Play Rocky startet im November 2026: Making-of-Filme boomen wieder

I Play Rocky, ein Biopic über die Entstehung von Rocky, soll laut einer nicht genannten Quelle im November 2026 anlaufen.

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Mit diesem Biopic greift Hollywood noch einmal zu einem Stoff, den die Branche gerade sehr gern nimmt: der Blick hinter die Kulissen. I Play Rocky erzählt, wie Sylvester Stallone darum rang, Rocky von 1976 überhaupt ins Kino zu bekommen. Damit gehört der Film zu einer längeren Reihe von Produktionen, die aus der Entstehung berühmter Werke selbst ein Drama machen.

Der Starttermin fällt ins 50. Jubiläumsjahr des Originalfilms Rocky. Für Studios ist das ein dankbarer Anlass. Kaum ein Sportdrama hat bis heute eine ähnliche popkulturelle Wucht behalten.

Making-of-Dramen bleiben gefragt

Geschichten über die Entstehung großer Filme gab es schon immer, im Moment wirken sie aber wieder besonders nah dran. Man sieht nicht nur einen bekannten Titel wieder, sondern auch den Mythos dahinter: kreative Krisen, Machtkämpfe, Zufälle, Rückschläge.

In dieses Bild fügt sich I Play Rocky ziemlich nahtlos ein. Stallones Geschichte gilt einerseits als klassische Branchenanekdote, andererseits als echte Underdog-Erzählung: ein junger Schauspieler und Autor, der seine eigene Vision gegen Widerstände durchbringen will.

Streaming und soziale Netzwerke treiben das Interesse

Der neue Schub hat auch mit Plattformen zu tun. Streaming-Dienste machen solche Making-of-Stoffe leichter auffindbar, und soziale Netzwerke spülen Bonusmaterial, Geschichten vom Set und Produktionsdetails ständig in den Alltag der Fans.

Vor allem jüngere Zuschauer, darunter viele aus der Generation Z, erwarten diesen Blick hinter die Fassade inzwischen fast schon als Teil des eigentlichen Medienerlebnisses. Ihnen reicht oft nicht mehr nur das fertige Produkt. Sie wollen wissen, wie es entstanden ist, wer improvisieren musste und an welchen Hürden ein Projekt beinahe gescheitert wäre.

Bekannte Beispiele des Subgenres

Zu den jüngeren Beispielen gehören die Paramount+-Serie The Offer, die die Entstehung von Der Pate nachzeichnete, und Feud: Bette and Joan, das sich mit den realen Spannungen während der Produktion von What Ever Happened to Baby Jane? beschäftigte. Das Subgenre kann dabei sehr unterschiedlich aussehen.

Mal geht es um ein Meisterwerk. Mal um den Konflikt zwischen Stars. Mal um den kompletten Wahnsinn eines Drehs. Wenn es gut läuft, entstehen daraus Liebeserklärungen ans Kino und zugleich packende Geschichten über Ehrgeiz, Ego und Durchhaltevermögen.

Historische Freiheit bleibt heikel

Kritiker schauen sehr genau hin, wenn reale Ereignisse für solche Stoffe zu stark zurechtgebogen werden. Ed Wood wird bis heute dafür gelobt, Zuneigung und Erkenntnis in ein gutes Gleichgewicht zu bringen.

Andere Produktionen, auch The Offer, mussten sich anhören, mit Details zu frei umzugehen. Bei I Play Rocky dürfte genau das ein entscheidender Punkt werden.

Wenn der Film Stallones Kampf glaubwürdig zeigt, statt bloß als Franchise-Verwertung zu funktionieren, könnte er stark von der Rocky-Nostalgie leben und sich zu einem zugänglichen Making-of-Drama der kommenden Jahre entwickeln. Dazu kommt noch etwas: Das Subgenre richtet den Blick meist auf US- oder britische Produktionen sowie auf Schauspieler und Regisseure. Geschichten über Cutter, Kameraleute, Komponisten oder andere Filmindustrien tauchen im Mainstream dagegen nur selten auf.

Für I Play Rocky sind keine Downloads verfügbar.

Absolute Wonder Woman ist da: DC startet düsteren Neustart

DC hat am 23. Oktober 2024, so beschreibt es der Verlag selbst, mit „Absolute Wonder Woman“ eine neue Comic-Reihe gestartet. Sie zeigt die Heldin im „Absolute Universe“, das seit Oktober 2024 aufgebaut wird, in einer deutlich dunkleren und härteren Fassung als bisher.

Düsterer Neustart im „Absolute Universe“

Mit „Absolute Wonder Woman“ liegt nun eine der radikalsten Neudeutungen der Figur vor. Die berühmte Amazone tritt hier nicht mehr als klassische Friedensbotschafterin auf. Stattdessen erscheint sie als viel härtere, grimmigere Kriegerin.

Schon ihr schwer bewaffnetes Design macht klar, wie weit sich diese Version vom vertrauten Bild der Figur entfernt. Das wirkt nicht wie ein bloßer Schockmoment, sondern gehört zu einer größeren Linie: Im „Absolute Universe“ setzt DC bekannte Superhelden seit Oktober 2024, nach eigener Darstellung, in ein dunkleres und erwachseneres Umfeld. Wonder Woman sticht unter diesen Neuinterpretationen besonders hervor.

Neue Herkunft und neuer Ton

Die vielleicht einschneidendste Änderung betrifft ihre Herkunft. Diese Wonder Woman kommt nicht aus der vertrauten Welt von Earth-0. Auch auf Themyscira wächst sie nicht in der üblichen Form auf.

In dieser Reihe wurde Wonder Woman stattdessen in der Hölle großgezogen. Entsprechend steht hier weniger eine Figur im Mittelpunkt, die für Diplomatie und Hoffnung eintritt, sondern eher eine kompromisslose Kriegerkönigin.

Damit schlägt die Reihe auch insgesamt einen deutlich härteren Ton an. Im Vordergrund stehen Überlebensinstinkt, Konfrontation und rohe Wucht. Der Comic zieht das auch visuell durch. Eine bewaffnete, beinahe schwer bewaffnete Wonder Woman hätte vor ein paar Jahren noch wie ein klarer Tabubruch gewirkt.

Zu sehen war diese Idee zunächst eher als provokante, metafiktionale Anspielung im Umfeld von Manchester Black. Im „Absolute Universe“ ist daraus jetzt eine vollständig ausgearbeitete Version der Figur geworden.

Kreativteam, Reaktionen und Bedeutung für DC

Mit Kelly Thompson als Autorin und Hayden Sherman als Zeichner steht hinter dem Comic ein starkes Kreativteam. Gerade bei so einer drastischen Neudeutung war die entscheidende Frage, ob DC daraus mehr machen würde als ein Gimmick, das vor allem Aufmerksamkeit erzeugt.

Im Moment spricht einiges dafür. „Absolute Wonder Woman“ ist bei Fans und Kritikern bislang positiv angekommen. Besonders häufig wird gelobt, dass die Serie nicht einfach auf Provokation setzt, sondern Wonder Womans Mythologie tatsächlich neu auslegt.

Offenbar rechnet sich die Reihe für DC auch kommerziell, und genau das ist für ein Imprint wichtig, das auf mutige Neuerfindungen setzt. Bemerkenswert ist das auch mit Blick auf frühere Experimente rund um das Wonder-Woman-Erbe, die sehr uneinheitlich ausfielen: 2021 rückte Yara Flor als künftige Wonder Woman und brasilianische Amazone in den Mittelpunkt, ihre „Wonder Girl“-Reihe endete aber nach sieben Ausgaben. Auch eine geplante CW-Adaption wurde wieder gestrichen.

Für Leser heißt das vor allem eines: Eine der bekanntesten Superheldinnen der Popkultur wird gerade neu definiert. Weitere Informationen zu „Absolute Wonder Woman“ finden sich bei DC.

Marvel kündigt Nova fürs MCU an: jetzt als Kinofilm

Laut mehreren Berichten hat Marvel Studios inzwischen einen „Nova“-Kinofilm für das Marvel Cinematic Universe angekündigt. Damit greift das Studio eine Figur auf, deren Umfeld im MCU schon seit „Guardians of the Galaxy“ von 2014 angelegt ist.

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Marvels Nova-Film: Warum das Projekt gerade jetzt zählt

„Guardians of the Galaxy“ brachte 2014 Xandar und das Nova Corps ins Spiel. In „Avengers: Infinity War“ bekam dieser Teil des Kosmos noch einmal zusätzliches Gewicht, als es hieß, Thanos habe Xandar off-screen zerstört.

Genau da setzen viele Fans an. Für sie ist das der naheliegende Moment, um Richard Rider einzuführen. In den Comics ist seine Geschichte eng mit dem Fall des Nova Corps verknüpft, am Ende bleibt er als letzter großer Träger dieser Macht zurück. Wenn Marvel Studios sich tatsächlich an dieser Vorlage orientiert, ließe sich die Figur sehr direkt an die bisherige MCU-Story anschließen.

Am Drehbuch arbeitet laut mehreren Berichten Michael Waldron mit, den man durch „Loki“ und „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ kennt. Dem Vernehmen nach steht Waldron nicht nur als Autor im Raum, sondern womöglich auch als Regisseur. Das gibt dem Projekt auf der einen Seite einen bekannten kreativen Namen, sorgt auf der anderen aber auch für Diskussionen: „Loki“ kam bei vielen Zuschauern gut an, „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ spaltet bis heute eher die Meinungen.

Von Disney+ ins Kino

Inzwischen scheint laut mehreren Berichten klar zu sein: „Nova“ wird kein Serie und auch keine Special Presentation für Disney+, sondern ein vollwertiger Kinofilm. Für viele Beobachter ist genau das die richtige Größenordnung für diese Figur.

Spannend ist vor allem, wie sich das Projekt hinter den Kulissen entwickelt hat. Über Jahre hinweg wurde „Nova“ Berichten zufolge immer wieder als Streaming-Projekt gehandelt. Zeitweise soll auch Sabir Pirzada als Autor mit dem Stoff verbunden gewesen sein. Danach verschwand das Ganze aber wieder aus dem Blickfeld und wirkte praktisch wie auf Eis gelegt.

Dass Marvel den Stoff nun als Kinofilm wieder hervorholt, zeigt, dass das Studio dem Charakter strategisch mehr Gewicht geben dürfte. Nach dem Ende der ursprünglichen „Guardians of the Galaxy“-Ära braucht Marvel im kosmischen Bereich neue Figuren, die sofort wiedererkannt werden und größere Geschichten tragen können.

Welche Rolle Nova im nächsten MCU-Kapitel spielen könnte

Mehrere Berichte sehen Nova als potenziell wichtige Figur für die Zeit nach „Avengers: Secret Wars“. Der Held wäre damit ein Kandidat für Phase 7 und könnte im All zu einem neuen Anker für größere Storylines werden, etwa rund um neue Fraktionen, Bedrohungen und Teams.

Offen ist weiter, ob Marvel Studios Richard Rider nimmt oder direkt Sam Alexander in den Mittelpunkt rückt. Auch zu möglichen Gegenspielern und anderen kosmischen Figuren gibt es laut den Berichten bislang keine belastbaren Informationen. Die ersten Reaktionen der Fans auf die Filmversion fallen überwiegend positiv aus, auch wenn Michael Waldrons Beteiligung bei einigen für gemischte Gefühle sorgt.

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Marvel kündigt jetzt Spider-Mans Tod in mehreren Universen an

Marvel hat neue Spider-Man-Geschichten angekündigt, in denen Peter Parker in mehreren Comic-Kontinuitäten stirbt, sogar im Umfeld des kommenden Spiels Marvel Rivals.

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Für Leser ist das einerseits ein echter Paukenschlag, andererseits fast schon vertraut. Kaum ein Superheld ist so oft gestorben, beinahe gestorben oder auf irgendeine comictypische Weise zurückgekommen wie Spider-Man. Neu ist diesmal vor allem, wie offensiv Marvel dieses Motiv gerade an mehreren Stellen gleichzeitig ausspielt.

Spider-Man stirbt bei Marvel gleich mehrfach

Am klarsten sieht man das im neuen Ultimate-Universum. In der Storyline Ultimate Endgame wird nach Angaben von Marvel ein älterer Peter Parker getötet, also eine Version der Figur, die verheiratet ist und Kinder hat.

Dahinter steckt der Maker, die böse Variante von Reed Richards. Und gerade weil dieser Peter Parker nicht mehr als überforderter Teenager, sondern als gereifter Familienmensch angelegt ist, trifft sein Tod härter.

Zur selben Zeit greift auch Marvels Hauptkontinuität Earth-616 auf dasselbe Grundmotiv zurück. In Eight Deaths of Spider-Man, einer laut Marvel Ende 2024 gestarteten Storyline, schickt Doctor Doom Spider-Man gegen eine übernatürliche Bedrohung ins Feld.

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Ausgerechnet Doctor Doom ist dort Sorcerer Supreme und verpasst Peter Parker laut Marvel einen magischen Anzug plus acht Extraleben. Die Richtung ist ziemlich eindeutig: Spider-Man soll mehrfach sterben und jedes Mal wieder zurückkommen.

Sogar außerhalb der Comics taucht das Thema auf. Im Zusammenhang mit dem kommenden Spiel Marvel Rivals ist laut Marvel offenbar ebenfalls eine Spider-Man-Version gestorben.

In der Hintergrundgeschichte von Marvel Rivals sieht man Daredevil, wie er den sterbenden Helden in den Armen hält. Das ist zwar eine eigene Version der Figur, aber der Eindruck verstärkt sich trotzdem: Marvel stellt Peter Parker im Moment medienübergreifend sehr bewusst als Opferfigur in den Mittelpunkt.

Was hinter dem neuen Ultimate-Tod steckt

Der Tod in Ultimate Endgame erinnert ganz bewusst an einen der prägendsten Spider-Man-Momente der vergangenen Jahrzehnte. Im ursprünglichen Ultimate-Universum starb Peter Parker schon 2011 in Death of Spider-Man, damals im Kampf gegen den Green Goblin.

Die Folgen dieser Geschichte waren direkt zu spüren: Sie machte den Weg frei für Miles Morales als neuen Spider-Man.

Genau deshalb schauen Fans bei jeder neuen Todesmeldung so genau hin. Wenn Marvel einen Spider-Man sterben lässt, geht es meist nicht nur um den Schockeffekt. Oft wird damit auch eine Nachfolge vorbereitet, ein Neustart angestoßen oder eine neue Lesart der Figur eröffnet.

Warum Marvel immer wieder Peter Parker sterben lässt

Dass Spider-Man ständig mit dem Tod konfrontiert wird, ist in den Comics fast schon Tradition. Peter Parker wurde in früheren Geschichten unter anderem von Morlun an den Rand des Todes gebracht, von Doctor Octopus verdrängt und in stark mystisch aufgeladenen Storylines wiederbelebt oder gleich neu definiert.

Ein endgültiger Schlusspunkt ist der Tod bei Spider-Man schon lange nicht mehr. Er ist längst ein erzählerisches Werkzeug geworden.

Genau deshalb fallen auch die Reaktionen der Leser so unterschiedlich aus. Neue Ankündigungen wie Eight Deaths of Spider-Man lösen regelmäßig Diskussionen, Überraschung und wilde Spekulationen aus.

Viele Langzeitfans reagieren auf solche Schlagzeilen allerdings auch mit Skepsis. Dass ein Marvel-Flaggschiffheld dauerhaft tot bleibt, halten heute nur noch wenige für realistisch.

Trotzdem zieht das Thema weiter. Selbst wenn am Ende fast jeder Spider-Man zurückkehrt, erzeugt Marvel mit solchen Geschichten Aufmerksamkeit und zeigt nebenbei, dass Peter Parker auch nach Jahrzehnten noch zu den emotional wirksamsten Figuren des Verlags gehört.

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Disney zahlt 50 Millionen Dollar: YouTube-TV- und DirecTV-Stream-Kunden können jetzt Ansprüche anmelden

Disney hat im März, wie aus Angaben des Vergleichsportals und Unterlagen des U.S. District Court for the Northern District of California hervorgeht, einem Vergleich über 50 Millionen US-Dollar zugestimmt. Damit soll eine Sammelklage von Abonnenten der linearen TV-Streaming-Dienste YouTube TV und DirecTV Stream beigelegt werden. Ehemalige und aktuelle Nutzer von YouTube TV, DirecTV Stream, DirecTV Now und AT&T TV Now können ihren Antrag nach Angaben des Vergleichsportals bis zum 8. September 2026 online einreichen.

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Anspruch und Fristen

Anspruch anmelden können Nutzer von YouTube TV oder DirecTV Stream sowie der Vorgängerdienste DirecTV Now und AT&T TV Now, sofern sie laut Vergleichsportal zwischen dem 1. April 2019 und dem 31. März 2026 ein entsprechendes Abo hatten.

Der Antrag kann ab sofort bis zum 8. September 2026 über das Online-Portal zum Vergleich gestellt werden. Dort lässt sich der Anspruch direkt online registrieren. Hintergrund ist der Vorwurf, Disney habe Streaming-Anbieter über seine Verträge an teure Senderpakete gebunden und so die Abopreise für Kunden nach oben gedrückt.

Stand des Verfahrens

Nach den Gerichtsunterlagen wurde der Vergleich bereits im März geschlossen und noch im selben Monat vom U.S. District Court for the Northern District of California vorläufig genehmigt. Die Anhörung zur endgültigen Freigabe ist laut Gericht für den 14. Januar 2027 angesetzt.

Vorher fließt kein Geld. Wie hoch die Zahlung für einzelne Anspruchsteller am Ende ausfällt, hängt davon ab, wie viele gültige Anträge eingehen und welche Kosten aus dem Vergleichsfonds abgezogen werden. Fest steht nach den Vergleichsunterlagen bislang nur die Gesamtsumme von 50 Millionen US-Dollar.

Worum es in der Klage geht

Die Kläger führen unter anderem an, Disney habe seine starke Marktstellung mit ESPN und Hulu genutzt, um im Markt für lineare TV-Streaming-Pakete zusätzlichen Preisdruck zu erzeugen. Der konkrete Vorwurf: Disney soll Vertriebsverträge so gestaltet haben, dass Anbieter ESPN in ihre Standardpakete aufnehmen mussten, statt günstigere und schlankere Pakete ohne bestimmte Premium-Sender anbieten zu können.

Für Verbraucher liegt genau hier der Knackpunkt. Wenn Streaming-Dienste Sender nicht frei bündeln können, werden selbst Basispakete teurer, auch dann, wenn Sie Sportangebote wie ESPN gar nicht sehen wollen. Disney weist ein Fehlverhalten zurück. Der Vergleich ist also kein Schuldeingeständnis, sondern beendet das Verfahren nur, sofern das Gericht am Ende zustimmt.

Mögliche Folgen für Pakete und Preise

Neben der Zahlung umfasst der Vergleich laut den beim Gericht eingereichten Unterlagen auch einen nicht-monetären Teil. Für drei Jahre will Disney Vorschläge von Streaming-Anbietern für schlankere Pakete prüfen, in denen einzelne Disney-Sender fehlen könnten. Theoretisch wären darunter auch Angebote ohne ESPN.

Eine Zusage für neue, günstigere Pakete ist das noch nicht. Es zeigt aber, dass sich in einem Streit etwas bewegt, der seit Jahren schwelt und sich um Zwangsbündelung und Preismacht dreht.

Der Fall kommt in eine Phase, in der die Streaming-Preise deutlich gestiegen sind. Bei YouTube TV kletterte der Preis für den Basistarif 2019 zunächst von 39,99 auf 49,99 US-Dollar und lag 2023 schon bei 72,99 US-Dollar. Auch DirecTV Stream wurde im relevanten Zeitraum Schritt für Schritt teurer.

Dazu kommen die immer wieder eskalierenden Verhandlungen zwischen Disney, YouTube und DirecTV, die mehrfach zu vorübergehenden Sender-Blackouts geführt haben. Ein 15-tägiger Ausfall bei YouTube TV soll Disney Berichten zufolge rund 110 Millionen US-Dollar an entgangenen Einnahmen gekostet haben, also mehr als doppelt so viel wie die jetzige Vergleichssumme. Für betroffene Kunden zählt vor allem eines: Ohne Antrag gibt es keine Zahlung.